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Wie hoch ist die Jahressonderzahlung im öffentlichen Dienst 2022?

Gefragt von: Ilona Weis  |  Letzte Aktualisierung: 14. März 2026
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Die Jahressonderzahlung im öffentlichen Dienst 2022 (TVöD/VKA) betrug je nach Entgeltgruppe gestaffelt: 84,51 % für die Gruppen E 1 bis E 8, 70,28 % für E 9a bis E 12 und 51,78 % für E 13 bis E 15. Für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) galten ähnliche Sätze, wie 84,51 % für S2 bis S9 und 70,28 % für S10 bis S18.

Wie hoch ist die Jahressonderzuwendung nach dem TVöD?

Die TVöD Sonderzahlung (Jahressonderzahlung) ist eine jährliche Extra-Zahlung, quasi Weihnachtsgeld, die in % des durchschnittlichen Monatsgehalts der Monate Juli bis September berechnet wird und je nach Tarif (Bund/VKA) und Entgeltgruppe variiert; sie wird i.d.R. im November ausgezahlt, ist anteilig bei unterjähriger Beschäftigung und hängt vom Stichtag 1. Dezember ab. Für 2026 gibt es eine Anhebung, z.B. auf 85 % im VKA-Bereich, mit höheren Sätzen in bestimmten Bereichen wie dem Sozial- und Erziehungsdienst. 

Wie hoch ist die Jahressonderzahlung nach TVöD und TV-L im Jahr 2025?

Die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) nach TV-L für 2025 bleibt bei den bekannten Prozent Sätzen, wie z.B. 87,43 % (EG 1-4), 88,14 % (EG 5-8), 74,35 % (EG 9a-11) und 46,47 % (EG 12-13) des durchschnittlichen Entgelts der Monate Juli bis September, da ein neuer Tarifvertrag mit höheren Werten (wie 5,5 % Entgeltsteigerung) erst ab Februar 2025 greift und die Sonderzahlung separat geregelt wird. Die Auszahlung erfolgt wie üblich im November. 

Wie hoch ist das 13. Monatsgehalt im TVöD?

Das „13. Monatsgehalt“ im TVöD ist die Jahressonderzahlung (§ 20 TVöD), die je nach Entgeltgruppe und Tarifbereich (Bund oder VKA) einen Prozentsatz des durchschnittlichen Monatsgehalts (Juli–September) ausmacht, typischerweise zwischen 51,78 % (E 13-15 VKA) und 90 % (E 1-8 Bund). Für die Entgeltgruppe 13 (E 13) beträgt sie im TVöD Bund 60 % und im TVöD VKA (Kommunen) 51,78 % des Durchschnittsgehalts der Monate Juli, August und September, zahlbar meist im November. 

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld im öffentlichen Dienst TVöD?

Das Weihnachtsgeld (Jahressonderzahlung) im TVöD variiert je nach Tarifbereich (Bund/VKA) und Entgeltgruppe, liegt aber für 2025/2026 typischerweise zwischen 51,78 % und 90 % des durchschnittlichen Monatsgehalts der Monate Juli bis September. Ab 2026 gibt es im TVöD (VKA) eine Vereinheitlichung auf 85 % (außer in bestimmten Bereichen wie Krankenhäusern), während der TVöD (Bund) zwischen 60 % (E 13-15) und 90 % (E 1-8) liegt. 

Entgelt erklärt: Kürzung der Jahressonderzahlung wegen Bezug von Krankengeldzuschuss?

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Wie hoch ist das Weihnachtsgeld im öffentlichen Dienst in der Kommune?

TVöD VKA - Weihnachtsgeld (Jahressonderzahlung)

Diese richtet Sich nach der Entgeltgruppe und beträgt in den Gruppen 1 bis 8 84,51 Prozent, in den Gruppen 9a bis 12 70,28 Prozent, und in den Gruppen 13 bis 15 51,78 Prozent des durchschnittlichen Monatseinkommens der Monate Juli, August und September.

Wie viel bleibt vom Weihnachtsgeld übrig?

Abgezogen werden zudem die Sozialversicherungsbeiträge, die auch auf das Weihnachtsgeld zu leisten sind. Was das Weihnachtsgeld um weitere 420 Euro schmälert. Bleiben am Ende von der 2.000 Euro-Sonderzahlung also nach Abzug der 487 Euro Lohnsteuer und der 420 Euro Sozialabgaben noch rund 1.093 Euro übrig.

Ist E13 ein gutes Gehalt?

Ja, E13 ist ein gutes, hochqualifiziertes Gehalt im öffentlichen Dienst, das für Akademiker (Master/Diplom) gedacht ist und je nach Berufserfahrung (Stufe) sowie Tarifvertrag (TVöD Bund/Länder) zwischen ca. 4.700 € und 6.800 € brutto monatlich liegt, oft mit Jahressonderzahlung, bietet Sicherheit, aber in der freien Wirtschaft können Top-Gehälter höher sein. 

Wie hoch ist die Jahressonderzahlung TVöD 2026?

Ab 2026 steigt die TVöD-Weihnachtsgeld-Tabelle (Jahressonderzahlung) im TVöD-VKA (kommunal) auf einheitlich 85 % des durchschnittlichen Monatsgehalts, mit Ausnahmen (90 % in bestimmten Einrichtungen) und Tauschmöglichkeit in Freizeitausgleich. Im TVöD-Bund gelten gestaffelte Sätze: 95 % (E 1-8), 90 % (E 9a-12) und 75 % (E 13-15). Die genaue Höhe hängt vom jeweiligen Tabellenentgelt der Monate Juli, August und September ab und wird im November ausgezahlt. 

Was ist besser, Weihnachtsgeld oder 13. Monatsgehalt?

Besser ist oft das 13. Monatsgehalt, da es meist eine vertraglich feste Leistung für erbrachte Arbeit ist, während Weihnachtsgeld oft eine freiwillige Gratifikation für Betriebstreue ist und je nach Lage schwanken kann; rechtlich gesehen sind sie aber unterschiedlich, auch wenn beide oft als "13. Gehalt" umgangssprachlich gleichgesetzt werden, wobei das 13. Gehalt eher als Entgelt gilt, das auch bei Krankheit anteilig gekürzt werden kann, wohingegen Weihnachtsgeld oft an die Betriebstreue gebunden ist und nicht so leicht kürzerbar ist. 

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld im öffentlichen Dienst 2025?

Das Weihnachtsgeld (Jahressonderzahlung) im öffentlichen Dienst 2025 wird nach dem Tarifvertrag (TVöD/TV-L) und der jeweiligen Entgeltgruppe berechnet und im November ausgezahlt, wobei die Sätze je nach Bund/Länder variieren, aber mit der Einigung von 2025 steigen die Prozentsätze (z.B. TVöD Bund E1-8 von 90% auf 95% ab 2026), während die Hauptentgelterhöhung von 3% rückwirkend zum 1. April 2025 kommt und die Sonderzahlung sich nach dem Durchschnittsentgelt der Monate Juli bis September 2025 richtet. 

Wie hoch ist die Sparkassensonderzahlung im TVöD-S?

Das Bemessungsentgelt zur Berechnung der Sparkassensonderzahlung wird auf den Stand vom 31.03.2021 eingefroren (es handelt sich weiterhin um das Monatsentgelt im Oktober). Des weiteren wird der garantierte Anteil der Sparkassensonderzahlung im Jahr 2021 auf 81,77% und im Jahr 2022 auf 74,77% abgesenkt.

Wie hoch war die Jahressonderzahlung TVöD?

TVöD Jahressonderzahlung 2025

Ab dem Jahr 2026 gilt für den TVöD (VKA) grundsätzlich ein Bemessungssatz von 85 %. Für den TVöD (Bund) werden die Bemessungssätze ab dem Jahr 2026 angehoben auf 95% für die Entgeltgruppen 1-8, 90% für die Entgeltgruppen 9a-12 und 75% für die Entgeltgruppen 13-15.

Wie wird die Jahressonderzahlung im TVöD berechnet?

Die Jahressonderzahlung (oft als Weihnachtsgeld) wird meist durch das durchschnittliche monatliche Entgelt der Monate Juli, August und September berechnet, multipliziert mit einem individuellen Prozentsatz (Bemessungssatz), der von Ihrer Entgeltgruppe abhängt; bei kürzerer Beschäftigung im Jahr erfolgt eine anteilige Kürzung um 1/12 pro Monat ohne Entgelt, aber nicht bei Elternzeit oder Mutterschutz. 

Wie hoch ist die jährliche Sonderzahlung im öffentlichen Dienst?

Das Weihnachtsgeld im öffentlichen Dienst (TVöD/TV-L) ist eine Jahressonderzahlung, deren Höhe je nach Tarifbereich (Bund, VKA), Entgeltgruppe und Bundesland variiert, meist zwischen 50 % und 90 % des durchschnittlichen Monatsgehalts (Juli-September) liegt, wobei 2025/2026 für TVöD-Bund oft 90 % (EG 1-8) bzw. 80 % (EG 9-12) und für TVöD-VKA 85 % (ab 2026) gilt, während es im TV-L auch hohe Prozentsätze (z.B. 88,14 % in EG 5-8) gibt.
 

Wie hoch ist die Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst im Jahr 2026?

Für 2026 gibt es im öffentlichen Dienst (TVöD/TV-L) eine weitere Stufe der Lohnerhöhung: Ab dem 1. Mai 2026 steigen die Entgelte um 2,8 Prozent, ergänzend zum Abschluss von 2025. Es gibt auch die laufende Tarifrunde für die Länder (TV-L), wo Gewerkschaften 7 % mehr Lohn (mindestens 300 €) fordern, mit Verhandlungen für 2025/2026, die sich auf 2026 auswirken. Zudem werden die Entgelte in der Zeitarbeit (BAP/iGZ) ab dem 1. Januar 2026 um 2,99 % erhöht. 

Wie hoch ist die anteilige Jahressonderzahlung nach dem TVöD?

Die anteilige Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) im TVöD wird nach der sogenannten Zwölftelungsregelung berechnet: Für jeden Kalendermonat, in dem Sie kein Entgelt oder keine Entgeltfortzahlung (z.B. wegen Elternzeit, längerem unbezahltem Urlaub) hatten, wird die Zahlung um 1/12 gekürzt; Monate mit Entgeltfortzahlung (z.B. Krankengeldzuschuss, Mutterschutz) führen nicht zur Kürzung. Die volle Höhe richtet sich nach Ihrer Entgeltgruppe und beträgt ab 2026 je nach Bereich (Bund, VKA) zwischen 75 % und 95 % des durchschnittlichen Monatsentgelts der Monate Juli, August, September. 

Wie viel Gehaltserhöhung TVöD 2025?

April 2025 stiegen die Gehälter um 3,0 Prozent (bzw. mindestens 110 Euro), zum 1. Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent.

Was verdient ein Gymnasiallehrer netto im Monat?

Du kannst aber mit einem Gehalt von mindestens 48.100 € rechnen. Das Durchschnittsgehalt liegt bei 59.500 €. Damit verdienst du ungefähr 4.958 € im Monat und 20 € in der Stunde.

Was ist ein gutes Gehalt im öffentlichen Dienst?

Angestellte im TVöD werden oft in den Entgeltgruppen E10 bis E13/E14 eingruppiert, was einem Einstiegsgehalt von etwa 3.800 Euro bis 5.500 Euro brutto pro Monat entspricht. Für Beamte im gehobenen oder höheren Dienst (A10-A14) liegen die Gehälter zwischen 3.500 Euro und 6.000 Euro brutto.

Was ist besser, E13 oder A13?

Der Hauptunterschied zwischen A13 und E13 liegt darin, dass A13 die Besoldungsgruppe für verbeamtete Personen (z.B. Lehrer, höhere Verwaltung) ist, während E13 die Entgeltgruppe für tarifbeschäftigte Angestellte (TVöD/TV-L) im öffentlichen Dienst ist; oft sind es dieselben Tätigkeiten oder Stellen, aber A13-Beamte erhalten eine Pension statt Rente und haben tendenziell höhere Netto-Einkommen und andere Arbeitsbedingungen (z.B. Arbeitszeit), wobei E13 ein Äquivalent zur A13-Bewertung darstellt. 

Was ist steuerlich besser, Weihnachtsgeld oder 13. Gehalt?

Der Betrag wird meist im November oder Dezember ausgezahlt. So muss das 13. Monatsgehalt genauso wie das normale Monatsgehalt versteuert werden. Da es eine Sonderzahlung ist, ist der Steuersatz häufig höher.

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld im TVöD?

Das Weihnachtsgeld (Jahressonderzahlung) im TVöD hängt von Ihrer Entgeltgruppe und dem Tarifbereich (Bund oder VKA) ab und wird als Prozentsatz des durchschnittlichen Monatsentgelts der Monate Juli bis September berechnet; typischerweise liegt es bei 80-90 % für niedrigere Gruppen und sinkt mit steigender Gruppe, wobei für den TVöD VKA ab 2026 einheitlich 85 % für die meisten Gruppen gilt und der TVöD Bund verschiedene Stufen hat (z.B. 90 % für E 1-8, 80 % für E 9a-12).
 

Wie viel Prozent Steuern fallen auf Weihnachtsgeld an?

Weihnachtsgeld ist grundsätzlich voll steuer- und sozialversicherungspflichtig als "sonstige Bezüge", aber die Steuer wird nach der Jahreslohnsteuertabelle berechnet, was oft zu einem höheren prozentualen Abzug führt als beim Monatsgehalt, typischerweise bleiben netto etwa 50 bis 60 Prozent übrig, abhängig von deinem persönlichen Einkommen, Steuersatz und Steuerklasse, wobei die Differenz zur normalen Lohnsteuer durch eine Art "Fünftelregelung" bei der Steuererklärung ausgeglichen werden kann. 

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