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Wie hoch ist die ideale Raumtemperatur im Winter?

Gefragt von: Margitta Auer  |  Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2026
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Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird. Jedes Grad weniger spart Heizenergie. Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche: 18 °C, im Schlafzimmer: 17 °C.

Sind 20 Grad im Wohnzimmer zu kalt?

Das Umweltbundesamt (UBA) rät den Deutschen schon lange zu kühleren Innentemperaturen: "Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen", heißt es beim UBA.

Wann ist es zu kalt in der Wohnung?

Sinkt die Raumtemperatur allerdings unter 18 Grad Celsius, gibt es kein Zuwarten mehr. Ist es in Ihrer Wohnung dauerhaft zu kalt, fordern Sie Ihren Vermieter zur Abhilfe auf.

Welche Temperatur im Wohnzimmer im Winter?

Die optimale Temperatur im Wohnzimmer sollte deshalb zwischen 20 und 22 °C liegen. Das ist angenehm warm und gleichzeitig schonst du im Winter deinen Geldbeutel, indem du die Heizung nicht zu hoch einstellst.

Welche Raumtemperatur im Winter, damit kein Schimmel entsteht?

Empfohlen wird in Wohnungen tagsüber die Raumtemperaturen nicht unter 19-20 °C zu senken, nachts kann (über Nachtabsenkung) 18 °C eingestellt werden. Weitere Absenkungen erhöhen das Schimmelrisiko deutlich.

7 Energiespartipps für das optimale Raumklima

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Soll man im Winter das Schlafzimmer heizen?

Schlafzimmer. Die Raumtemperatur im Schlafzimmer wirkt sich auf die Schlafqualität aus und sollte nicht wärmer als 17 bis 18 Grad Celsius sein. Lüften Sie das Zimmer am besten vorm Zu-Bett-Gehen und nach dem Aufstehen, denn während der Nacht gibt der Körper Feuchtigkeit (durch Schwitzen und über die Atmung) ab.

Welche Temperatur sollte man im Winter im Haus halten?

Eine detaillierte Studie des Nationalen Labors für Erneuerbare Energien (National Renewable Energy Laboratory) ergab, dass Anwohner im Winter eine Heizungseinstellung zwischen 19 °C und 21 °C bevorzugen. Das US-Energieministerium empfiehlt eine Heizungseinstellung von 20 °C im Winter, was dem allgemeinen Komfortempfinden der meisten von uns sehr gut entspricht.

Sind 23 Grad im Wohnzimmer zu viel?

Die ideale Temperatur in Wohnräumen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Deutschland empfiehlt eine Zimmertemperatur zwischen 19 und 23 Grad. Diese kann je nach Verwendungszweck des Raumes variieren. Im Wohnzimmer wird in den meisten Haushalten viel Zeit verbracht.

Sollte man die Heizung über Nacht anlassen?

Gesundheitliche Probleme. Die Heizung nachts laufen zu lassen, mag zwar gemütlich erscheinen, kann aber eine Reihe finanzieller und gesundheitlicher Probleme verursachen . Neben dem offensichtlichen Anstieg des Energieverbrauchs und der Energiekosten kann das Laufenlassen der Heizung auch zu trockener Luft führen.

Auf welche Temperatur sollte ich mein Thermostat im Winter einstellen?

Die ideale Raumtemperatur im Winter beträgt 68 Grad Fahrenheit , wenn man sich zu Hause aufhält.

Warum friere ich bei 20 Grad in der Wohnung?

Kalte Oberflächen isolieren

Fachleute sprechen hier von einem thermischen Ungleichgewicht: Die Lufttemperatur mag stimmen, doch kalte Flächen strahlen Kälte ab und „ziehen“ Wärme vom Körper ab – das Ergebnis ist ein anhaltendes Frösteln, obwohl der Thermostat 20 Grad zeigt.

Wie hoch muss die Mindesttemperatur in einer Mietwohnung sein?

Nach vielen Gerichtsurteilen muss in einer Mietwohnung tagsüber eine Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius herrschen. Bei Nacht, also zwischen 23 Uhr und 6 Uhr, reichen hingegen mindestens 18 Grad aus. Einige Gerichte lassen hier 17 Grad gelten.

Wie heizen man im Winter richtig, um Energie zu sparen?

Richtig heizen im Winter – 13 Tipps zum Energiesparen

  1. Jedes Grad zählt. ...
  2. Das Thermostatventil passend einstellen. ...
  3. Nachts Rollläden runter. ...
  4. Nachbarräume im Blick behalten. ...
  5. Stoßlüften statt Dauerkippen. ...
  6. Hinter der Heizung dämmen. ...
  7. Zugige Fenster und Türen abdichten. ...
  8. Die Heizkörper frei lassen.

Warum fühlt sich mein Haus bei 20 Grad kalt an?

Es kann zu Zugluft und kälteren Luftpolstern in Bodennähe kommen; die Wände sind kälter und geben nicht die übliche Menge an Infrarotstrahlung ab, sodass Sie Wärme verlieren, da Ihr Körper mehr Infrarotstrahlung abgibt als er empfängt; Sie verbringen möglicherweise mehr Zeit in Innenräumen und haben daher weniger körperliche Aktivität, sodass Ihr Körper weniger Wärme produziert.

Ist eine kalte Raumtemperatur gesund?

Auch wenn wir besser schlafen, wenn es kühl ist: Zu niedrige Temperaturen sind auch nicht gesund. Kühlen die Räume zu stark aus, sammelt sich Feuchtigkeit an den Wänden, das kann zur Bildung von Schimmel führen. Wenn es zu kalt ist, wird das körpereigene Immunsystem aktiviert und läuft auf Hochtouren.

Ist es normal, bei 22 Grad zu frieren?

In der Regel empfinden Frauen 25 Grad als angenehm, Männer sind mit einer Raumtemperatur von 22 Grad zufrieden. Jeder Mensch hat allerdings ein individuelles Kälte- und Wärmeempfinden – ganz unabhängig von den Geschlechtern.

Sollte man die Heizung nachts anlassen?

Wir raten davon ab, Ihre Heizung, Ihren Heizkessel oder Ihre Wärmepumpe nachts auszuschalten . Senken Sie stattdessen die Temperatur mit Ihrem Thermostat um einige Grad und erhöhen Sie sie morgens wieder. Der Betrieb Ihrer Heizungsanlage ist die beste Möglichkeit, einen sicheren und effizienten Betrieb bei kalten Außentemperaturen zu gewährleisten.

Was ist besser, Nachtabsenkung oder Durchheizen?

Der Zeitpunkt für die morgendliche Aufheizung ist so zu wählen, dass die Räume rechtzeitig wieder angenehm warm sind. Bei einer Nachtabsenkung der Raumtemperatur im Einfamilienhaus auf im Mittel 17 statt 20 Grad Celsius ergibt sich, gegenüber der durchgängigen Beheizung, eine Einsparung von ca. sieben Prozent.

Ist es günstiger, die Heizung den ganzen Tag auf niedriger Stufe laufen zu lassen?

Manche glauben, es sei günstiger, die Heizung den ganzen Tag laufen zu lassen – das stimmt so nicht. Der einzige Faktor ist, ob man zu bestimmten Tageszeiten günstigere Energiepreise bekommt. Ansonsten macht es keinen Unterschied. Es ist günstiger, die Heizung einfach auszuschalten .

Welche Temperatur ist im Winter optimal für ein Wohnzimmer?

Die richtige Raumtemperatur ist im Winter wichtig, um es warm zu haben, aber auch, um produktiver zu sein und die Gesundheit zu erhalten. Auch wenn die persönlichen Vorlieben variieren, gilt allgemein eine Temperatur zwischen 18 und 22 Grad als ideal.

Wie kalt dürfen Räume im Winter sein?

Jedes Grad weniger spart Heizenergie. Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche: 18 °C, im Schlafzimmer: 17 °C. Entscheidend ist in allen Fällen die individuelle Behaglichkeitstemperatur. Sie hängt vor allem von der raumseitigen Oberflächentemperatur der Wände und Fenster ab.

Kann ich mit dem Handy Zimmertemperatur messen?

Die meisten sogenannten Thermometer-Apps wollen dich glauben lassen, dass das Smartphone dank des eingebauten Sensors auch die jeweilige Umgebungstemperatur messen kann. Um das vorwegzunehmen: Das funktioniert nicht! Die Raumtemperatur kannst du nur durch Hilfsmittel messen.

Sollte man in einem leerstehenden Haus im Winter die Heizung anlassen?

Minimale Heizeinstellung für ein leeres Haus

Drehen Sie die Heizung so weit wie möglich herunter, wenn Ihr Haus leer steht und in den nächsten Tagen niemand zurückkehrt. Die Mindesttemperatur sollte zwischen 13 und 16 Grad Celsius liegen . Im Winter kann eine Innentemperatur unter 13 Grad Celsius Probleme verursachen.

Wann ist es im Haus zu kalt?

FAQ: Häufige Fragen zur Mindesttemperatur in Mietwohnungen

Nachts muss der Vermieter lediglich eine Mindesttemperatur von 16 bis 17 Grad gewährleisten. Sind 15 Grad in der Wohnung zu kalt? Zimmertemperaturen von 15 Grad sind definitiv zu kalt – egal zu welcher Tageszeit.

Welche Temperatur sollte ein Haus im Winter haben, damit die Rohre nicht einfrieren?

Die ideale Temperatur liegt bei etwa 55 bis 60 Grad. Das ist warm genug, um ein Einfrieren der Rohre zu verhindern. Für manche Hausbesitzer mag das aufgrund der zusätzlichen Kosten zu viel erscheinen. Eine höhere Stromrechnung ist jedoch immer noch günstiger als die Kosten für eingefrorene und geplatzte Rohre.