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Wie hoch ist die Geldstrafe für einfache Körperverletzung?

Gefragt von: Agnes Böttcher MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 25. Oktober 2026
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Die Geldstrafe für einfache Körperverletzung (§ 223 StGB) ist nicht pauschal festgelegt, sondern wird in Tagessätzen bemessen, wobei die Höhe eines Tagessatzes dem Nettoeinkommen des Täters entspricht, geteilt durch 30. Der Strafrahmen liegt oft bei 30 bis 120 Tagessätzen (oder bis zu 180 Tagessätzen in manchen Fällen) und kann bei Ersttätern mit geringer Vorbelastung auch nur wenige Nettomonatsgehälter betragen, während bei Vorstrafen eine höhere Geld- oder sogar Freiheitsstrafe droht.

Wie hoch ist die Geldstrafe bei leichter Körperverletzung?

Bei leichter Körperverletzung (§ 223 StGB) droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren; die Höhe der Geldstrafe hängt von Tagessätzen ab (max. 720 Tagessätze), die sich nach dem Einkommen des Täters richten, wobei ab 91 Tagessätzen ein Eintrag ins Führungszeugnis erfolgt. Typischerweise liegen die Strafen bei Ersttätern oft im Bereich von 30 bis 90 Tagessätzen (z.B. 30-150 Tagessätze), abhängig von den genauen Umständen, Vorstrafen und der Schwere der Verletzung. 

Was fällt unter einfache Körperverletzung?

Einfache Körperverletzung (§ 223 StGB) ist, wenn jemand eine andere Person körperlich misshandelt (z.B. schlägt, kratzt, anrempelt, Haare abschneidet) oder ihre Gesundheit schädigt (z.B. durch Schmerzen, Unwohlsein, Schlafstörungen oder eine Prellung), ohne dass es sich um schwere Folgen wie Knochenbrüche oder lebensbedrohliche Zustände handelt. Es handelt sich um die Grundform der Körperverletzung, die mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft wird und ein Antragsdelikt ist, also meist nur auf Antrag des Opfers verfolgt wird.
 

Wann wird eine Anzeige wegen leichter Körperverletzung fallen gelassen?

Wann wird eine Anzeige wegen Körperverletzung fallen gelassen? Eine Anzeige wegen Körperverletzung kann aus verschiedenen Gründen fallen gelassen werden, z.B. wenn es an Beweisen mangelt, um die Anschuldigungen zu unterstützen oder die Verjährungsfrist abgelaufen ist.

Was sind leichte Verletzungen?

"Leicht verletzt" bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch und bei Unfallstatistiken, dass jemand nur geringfügige körperliche Beschwerden hat, die meist ambulant vor Ort behandelt werden können (z.B. Schürfungen, Prellungen), ohne dass bleibende Schäden zu erwarten sind und die Person die Unfallstelle oft selbstständig verlassen kann. Im juristischen Sinne bezieht sich "leicht verletzt" auf eine einfache Körperverletzung nach § 223 StGB, die eine körperliche Misshandlung oder Gesundheitsschädigung ohne besondere Erschwernisse darstellt und strafrechtlich geahndet wird.
 

Vorwurf Körperverletzung - Tipps vom Anwalt für Strafrecht bei Vorladung und Strafverfahren

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Was ist eine leichte Verletzung?

Eine leichte Verletzung ist eine Verletzung, die nicht lebensbedrohlich ist . Sie erfordert entweder einfache Erste-Hilfe zu Hause oder die Behandlung durch einen Arzt. Von Hundebissen bis hin zu Schnitt- und Schürfwunden sind leichte Verletzungen häufig. Viele bergen jedoch das Risiko von Blutungen oder Infektionen.

Was ist eine leichte Verletzung?

Eine leichte Verletzung ist ein medizinischer oder polizeilicher Begriff für Schäden, die meist ohne bleibende Folgen verheilen und oft nur ambulant oder kurzzeitig im Krankenhaus behandelt werden müssen, wie Kratzer, Prellungen oder leichte Verstauchungen, während im rechtlichen Sinne die leichte Körperverletzung (§ 223 StGB) eine Straftat ist, bei der jemand körperlich misshandelt oder an der Gesundheit geschädigt wird. 

Wie hoch ist das Schmerzensgeld bei einer leichten Körperverletzung?

Bei leichter Körperverletzung besteht ein Anspruch auf Schmerzensgeld, der jedoch zivilrechtlich durchgesetzt werden muss und nicht automatisch im Strafverfahren erfolgt, es sei denn, es wird ein sogenanntes Adhäsionsverfahren genutzt. Die Höhe hängt von Verletzungsgrad, Behandlungsdauer und Schmerzempfinden ab, wobei Bagatellschäden (z.B. leichte Kopfschmerzen, oberflächliche Schürfwunden) oft unter der Grenze für eine Entschädigung liegen. Nachweisen können Sie Ihre Ansprüche durch ärztliche Atteste, Krankenkassenberichte und Rechnungen. 

Welche Beispiele gibt es für leichte Verletzungen?

Beispiele für leichte Verletzungen:

  • kleine Schürf- oder Schnittwunden.
  • leichte Prellungen.
  • Verstauchungen der Arme oder Hände.

Wann wird ein Verfahren wegen Körperverletzung eingestellt?

Viele Verfahren wegen Körperverletzung werden eingestellt, ohne dass es zu einer Anklage kommt. Eine Einstellung kann aus verschiedenen Gründen erfolgen: mangelnder Tatverdacht, geringfügige Schuld, mangelndes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung oder fehlender Strafantrag bei Antragsdelikten.

Ist ein blauer Fleck Körperverletzung?

Für die „einfache“ Körperverletzung genügt es, muss ein anderer Mensch körperlich misshandelt oder an der Gesundheit geschädigt werden. Hierzu zählen in der Regel Schläge oder leichte Tritte (ohne Schuhe), durch die etwas ein Hämatom (blauer Fleck) entstehen. Die Auswirkung muss aber nicht äußerlich erkennbar sein.

Wie viele Tagessätze bei einfacher Körperverletzung?

Einfache Körperverletzung (§ 83 StGB)

Wird meist mit einer Geldstrafe (bis zu 720 Tagessätze) oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet.

Was passiert, wenn man jemanden wegen Körperverletzung anzeigt?

Nach einer Anzeige wegen Körperverletzung startet ein Ermittlungsverfahren durch Polizei und Staatsanwaltschaft, das Beweise sichert (z.B. ärztliche Gutachten), Zeugen vernimmt und mit einer Entscheidung endet: entweder Einstellung des Verfahrens, Erlass eines Strafbefehls (Geldstrafe) oder eine Anklage mit Hauptverhandlung vor Gericht, die zu Geld- oder Freiheitsstrafen führen kann; wichtig sind die Rechte des Beschuldigten (Aussageverweigerung, Anwalt), da auch zivilrechtliche Ansprüche (Schmerzensgeld) bestehen können und eine frühzeitige Anwaltsberatung entscheidend ist. 

Welche Beispiele gibt es für einfache Körperverletzung?

Beispiele für einfache Körperverletzung sind Schläge, Tritte, Ohrfeigen, das Verursachen von blauen Flecken, Prellungen, leichten Schnittwunden oder Verstauchungen, da sie das körperliche Wohlbefinden beeinträchtigen, aber meist keine dauerhaften Schäden hinterlassen. Auch das Anspucken oder das Herbeiführen von Übelkeit durch Drogen/Alkohol kann als Körperverletzung gelten, solange die Schwelle zur schweren Verletzung nicht überschritten wird. 

Wie hoch ist die Geldstrafe bei einer Anzeige?

Wie hoch die Geldstrafe am Ende tatsächlich ausfällt, richtet sich dann nach der Tagessatzhöhe: Die Tagessatzhöhe bestimmt sich nach dem Einkommen der Angeklagten. Hier gilt die Faustregel, dass ein Tagessatz 1/30 des monatlichen Nettoeinkommens entspricht.

Welche Strafe droht einem Ersttäter?

Als Ersttäter wird man in Deutschland oft milder bestraft, meist mit Geldstrafen (z.B. bei Diebstahl unter 50€ oder Fahrerflucht), aber auch Bewährungsstrafen sind möglich, abhängig von Tat (z.B. Ladendiebstahl, Körperverletzung, Verkehrssünden) und Umständen, wobei immer eine Verurteilung im Führungszeugnis und erhebliche finanzielle Folgen drohen können. Der Vorteil für Ersttäter ist die Chance auf Einstellung des Verfahrens gegen Geldauflage (z.B. bei Fahrerflucht) oder Bewährung bei Freiheitsstrafen (z.B. bis 2 Jahre). 

Welche Strafe bekommt man bei leichter Körperverletzung?

Für eine leichte Körperverletzung nach § 223 StGB droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren, wobei das konkrete Strafmaß vom Einzelfall abhängt (Schwere der Folgen, Brutalität). Es handelt sich um ein Antragsdelikt, das heißt, ohne einen Strafantrag des Opfers wird die Tat meist nicht verfolgt, es sei denn, es besteht ein besonderes öffentliches Interesse. 

Was zählt zu leichten Verletzungen?

"Leicht verletzt" bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch und bei Unfallstatistiken, dass jemand nur geringfügige körperliche Beschwerden hat, die meist ambulant vor Ort behandelt werden können (z.B. Schürfungen, Prellungen), ohne dass bleibende Schäden zu erwarten sind und die Person die Unfallstelle oft selbstständig verlassen kann. Im juristischen Sinne bezieht sich "leicht verletzt" auf eine einfache Körperverletzung nach § 223 StGB, die eine körperliche Misshandlung oder Gesundheitsschädigung ohne besondere Erschwernisse darstellt und strafrechtlich geahndet wird.
 

Ist ein Nasenbeinbruch eine schwere oder leichte Körperverletzung?

Schnittwunden, Schwellungen, ein Nasenbeinbruch ohne Verschiebung oder Hautabschürfungen erfüllen beispielsweise die von § 83 StGB erfassten leichten Körperverletzungen. Eine Gesundheitsschädigung liegt hingegen vor, wenn eine Krankheit verursacht oder die körperliche Verfassung verschlechtert wird.

Wann kann eine Anzeige wegen Körperverletzung fallen gelassen werden?

Eine Anzeige wegen Körperverletzung wird fallen gelassen, wenn kein hinreichender Tatverdacht besteht, die Schuld gering ist und kein öffentliches Interesse vorliegt, die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einstellt oder der Verletzte den Strafantrag zurückzieht, etwa bei einem Täter-Opfer-Ausgleich, und dies bei einfachen Fällen möglich ist, um das Verfahren zu beenden. Oftmals sind es mangelnde Beweise, eine falsche Anschuldigung oder die Nichteinhaltung der Fristen (besonders bei fahrlässiger KV) die zur Einstellung führen, besonders wenn der Fall nicht sehr schwerwiegend ist. 

Wie viel bekommt man für leichte Körperverletzung?

Die einfache Körperverletzung nach § 83 StGB

„(1) Wer einen anderen am Körper verletzt oder an der Gesundheit schädigt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen.

Wann verjährt eine Strafe für leichte Körperverletzung?

Die strafrechtliche Verjährungsfrist für eine einfache Körperverletzung nach § 223 StGB beträgt fünf Jahre (§ 78 Abs. 3 Nr. 4 StGB) und beginnt mit der Beendigung der Tat, kann aber durch Ereignisse wie Anklageerhebung oder Strafbefehl unterbrochen werden, wodurch die Frist neu startet. Bei schwerwiegenderen Formen (gefährliche, schwere Körperverletzung) verlängert sich die Frist auf 10 Jahre, bei Körperverletzung mit Todesfolge sogar auf 20 Jahre. 

Was bedeutet leichte Verletzung?

"Leicht verletzt" bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch und bei Unfallstatistiken, dass jemand nur geringfügige körperliche Beschwerden hat, die meist ambulant vor Ort behandelt werden können (z.B. Schürfungen, Prellungen), ohne dass bleibende Schäden zu erwarten sind und die Person die Unfallstelle oft selbstständig verlassen kann. Im juristischen Sinne bezieht sich "leicht verletzt" auf eine einfache Körperverletzung nach § 223 StGB, die eine körperliche Misshandlung oder Gesundheitsschädigung ohne besondere Erschwernisse darstellt und strafrechtlich geahndet wird.
 

Wann zählt man als schwer verletzt?

Man ist schwer verletzt, wenn eine Verletzung einen stationären Krankenhausaufenthalt von mindestens 24 Stunden erfordert, oft verbunden mit lebensbedrohlichen Zuständen, Mehrfachverletzungen, inneren Blutungen, Organschäden oder Operationen, was durch medizinische Skalen wie den Injury Severity Score (ISS) oder die Abbreviated Injury Scale (AIS) bewertet wird, aber auch rechtlich (z.B. § 226 StGB) spezifische Funktionsausfälle definiert sind.
 

Was sind Leichtverletzte?

Verkehrsunfälle Leichtverletzte

Alle verletzten Personen die weder getötet noch schwerverletzt wurden.

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