Wie hoch ist die Chance Professor zu werden?
Gefragt von: Marcel Weise | Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2026sternezahl: 4.7/5 (27 sternebewertungen)
Die Chance, Professor zu werden, ist relativ gering und hart umkämpft, da es wenige vakante Stellen gibt, lange Berufungsverfahren nötig sind und eine exzellente wissenschaftliche Leistung (oft mit Habilitation oder äquivalenten Leistungen) sowie internationale Sichtbarkeit entscheidend sind; die Chancen steigen jedoch durch die zunehmende Anzahl an frei werdenden Professuren durch Pensionierungen und die Etablierung des Tenure-Track-Systems, das den Weg zur Lebenszeitprofessur ebnen kann.
Wie wahrscheinlich ist es, Professor zu werden?
Demnach betrug 2022 die Chance von Bewerbern, auf einem Listenplatz zu landen, rund zehn Prozent. Die Chance von diesem Listenplatz aus berufen zu werden, lag bei 46 Prozent. Grob gesagt bedeutet das: Wer sich auf eine Professur bewirbt, hat im Schnitt eine etwa fünfprozentige Chance, darauf berufen zu werden.
Ist es schwer, Professor*in zu werden?
Ja, Professor zu werden ist sehr schwer, langwierig und wettbewerbsintensiv, da es einen langen Weg mit Promotion, Habilitation (oder Äquivalent), vielen Veröffentlichungen, Lehrerfahrung und Netzwerken erfordert, mit wenigen Stellen und vielen Bewerbern. Der Prozess dauert oft 10-15 Jahre und verlangt viel Ausdauer, Glück und oft befristete, unsichere Karriereschritte (Postdoc-Phase).
Wie alt ist der jüngste Professor?
Mathe-Genie 24-Jähriger wird Deutschlands jüngster Professor. Eine Habilitation war schon nicht mehr nötig: Aufgrund seiner außergewöhnlichen akademischen Leistungen wurde Peter Scholze mit nur 24 Jahren zum jüngsten Mathematikprofessor Deutschlands berufen.
Wie gut muss man sein, um Professor zu werden?
Die Möglichkeiten, im Aufbaustudium zu variieren, sind also sehr begrenzt. Zusätzlich dazu besitzen die meisten Master-Studiengänge die zusätzliche Hürde, dass Ihre Gesamtnote im Bachelor-Zeugnis "gut" sein muss. Dies bedeutet je nach Studiengang, dass der Notenschnitt nicht schlechter als 2.49 bzw. 2.59 sein darf.
Professor*in werden: Dein Weg zur Karriere in der Wissenschaft!
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Ist Professor höher als Doktor?
Ja, ein Professor ist in der Hierarchie höher als ein Doktor, da "Professor" eine Amtsbezeichnung für eine Lehr- und Forschungsposition an einer Hochschule ist, während "Doktor" ein akademischer Grad ist. Um Professor zu werden, muss man in der Regel bereits promoviert (Doktor) sein und ein aufwendiges Berufungsverfahren bestehen, was eine höhere Qualifikation und Funktion darstellt. Bei der Anrede wird immer der höhere Titel zuerst genannt, also "Herr Professor", auch wenn der Doktorstitel vorhanden ist (z.B. "Herr Professor Dr. Schmidt").
Welchen IQ braucht man für eine Promotion?
Der durchschnittliche IQ von Doktoranden und Hochschulabsolventen liegt bei etwa 125 , was jedoch niemanden mit einem durchschnittlichen IQ von einer Promotion ausschließt. Erfolg in der Wissenschaft hängt von mehr als nur dem IQ ab; Resilienz, Leidenschaft für die Forschung und die Fähigkeit, Theorien in die Praxis umzusetzen, sind entscheidende Eigenschaften.
Wie schnell wird man Professor?
Der Weg zur Professur dauert in Deutschland oft 10 bis 15 Jahre oder länger nach dem Abitur und umfasst Studium (Bachelor, Master, Promotion) sowie eine mehrjährige Postdoc-Phase mit Habilitation oder Juniorprofessur. Das durchschnittliche Erstberufungsalter liegt bei etwa Mitte 40 (41-43 Jahre), variiert aber je nach Fachrichtung, Hochschule (Uni vs. FH) und individuellem Karriereverlauf stark.
Wer ist der jüngste Professor an der Harvard-Universität?
Noam David Elkies (* 25. August 1966) ist Mathematikprofessor an der Harvard University. Mit 26 Jahren wurde er der jüngste Professor, dem in Harvard eine Festanstellung verliehen wurde. Er ist außerdem Pianist, Schachmeister und Schachkomponist.
Wer ist die jüngste Professorin Deutschlands?
Alicia von Schenk gehört mit aktuell noch 26 Jahren zu den jüngsten Professorinnen und Professoren Deutschlands.
Wie hoch ist die Durchfallquote bei Lehramt?
Die Durchfall- und Abbruchquoten im Lehramtsstudium sind hoch, mit Schätzungen, die von 40-45% Abbrechern bis zum Referendariat reichen (Stifterverband, 2025). Obwohl manche Statistiken geringere Abbruchquoten im ersten Semester zeigen (z.B. 8% vs. 11% bei anderen Studiengängen), zeigen andere Zahlen, dass viele das Studium verlassen, oft wegen unzureichender Praxisbezüge, Zeitmangel und hohen Anforderungen, besonders in späteren Phasen wie dem Staatsexamen, wo Quoten von 20-30% möglich sind.
Welchen Persönlichkeitstyp haben Professoren?
Nach dem Myers-Briggs-Typenindikator (MBTI) ist der am häufigsten vorkommende Persönlichkeitstyp sowohl unter Professoren als auch unter Studenten eine Kombination aus Introversion, Sinneswahrnehmung, Denken und Urteilen (ISTJ) .
Wie intelligent sind Professoren im Durchschnitt?
Der Mittelwert heute liegt bei rund 100 IQ Punkten mit einer Standartabweichung von 15. So haben Professoren zum Beispiel einen IQ Wert von über 125, während ausgebildete Arbeiter, wie zum Beispiel Elektriker einen IQ von 100 durchschnittlich haben.
In welchem Alter werden die meisten Menschen Professoren?
Das Durchschnittsalter amerikanischer ordentlicher Professoren lag im Jahr 2006 bei etwa 55 Jahren . Nur sehr wenige erreichen diese Position vor dem 40. Lebensjahr.
Kann man Prof. ohne Dr. sein?
Ja, man kann Professor ohne Doktortitel werden, vor allem an Fachhochschulen (HAW/FH) und in bestimmten Fächern wie Kunst, Design oder Musik, wo praktische Leistung und Berufserfahrung wichtiger sind; an Universitäten ist der Doktortitel aber meist zwingend, auch wenn es Ausnahmen und alternative Qualifikationen wie die Habilitation oder Juniorprofessur gibt, die aber oft einen Doktor voraussetzen.
Wer ist der jüngste Professor aller Zeiten?
Das Guinness-Buch der Rekorde ernannte Sabur zum jüngsten Professor der Welt; er übernahm im Alter von 19 Jahren die Mathematikprofessur von Colin Maclaurin an der Universität Aberdeen.
Wie alt ist der jüngste Professor der Welt?
Im Jahr 2008 wurde Alia Sabur im Alter von nur 18 Jahren Professorin am Institut für Spitzentechnologie der Konkuk-Universität in Seoul, Südkorea. Damit war sie die jüngste Professorin der Geschichte – ein Fakt, der vom Guinness- Buch der Rekorde anerkannt wurde.
Wer ist der bestbezahlte Professor in Harvard?
Der Informatikprofessor David J. Malan – der den Vorzeigekurs für Informatik an der Harvard University, CS50, unterrichtet – und die Professoren der Harvard Business School, Paul M. Healy, Herman B. Leonard und Linda Hill, waren im Jahr 2023 die bestbezahlten Fakultätsmitglieder; jeder von ihnen verdiente mehr als eine Million Dollar.
Wie wahrscheinlich ist es, eine Professur zu bekommen?
Das heißt, grob geschätzt etwa jede/r 5. (oder 20 Prozent) derjenigen, die dies anstreben, hat hier durchschnittlich eine Chance auf eine Professur. Sprach- und Kulturwissenschaften: 22 326 * 0,60 / 1735 = 7,7. Das heißt, grob geschätzt etwa jede/r 8.
Wie schnell kann man Professor werden?
Auch wenn der Weg zur Hochschulprofessur nicht immer viele Schritte umfasst, ist er deshalb kein schneller Prozess. Es kann ein Jahrzehnt oder länger dauern, bis man alle Voraussetzungen für eine Hochschulprofessur erfüllt hat.
Was ist höher angesehen, ein Doktortitel oder eine Professur?
Professor ist die höchste akademische Stufe und wird an sehr erfahrene Wissenschaftler verliehen, die sich in Forschung und/oder Lehre besonders hervorgetan haben. In Großbritannien ist es unüblich, mehrere akademische Titel zu kombinieren. Daher führen Professoren mit Doktortitel ausschließlich den Titel „Professor“ und kennzeichnen ihren Doktortitel durch Buchstaben hinter ihrem Namen.
Ist ein IQ von 75 gut?
Als „normale Intelligenz“ gilt ein IQ von 85 bis 115. Ein IQ im Bereich von 70 bis 85 ist unterdurchschnittlich; in diesem Fall spricht man von einer Lernbehinderung.
Ist ein IQ von 89 gut?
Ein IQ von 89 ist leicht unterdurchschnittlich, aber nahe am Durchschnitt (100) und fällt in den Bereich der unteren Durchschnittswerte, also nicht schlecht im Sinne einer Beeinträchtigung, sondern eher als ein Wert am unteren Rand der Normalverteilung, die meist zwischen 85 und 115 liegt. Viele Menschen liegen in diesem Bereich, der oft als "etwas unterdurchschnittlich" oder "niedrig" (80-89) eingestuft wird, aber noch deutlich über den Werten einer Lernbehinderung (ab 70) liegt.
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