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Wie hoch ist das Weihnachtsgeld bei einem 450 Job?

Gefragt von: Lilo Reichert  |  Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026
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Bei einem 450-€-Minijob gibt es keinen gesetzlichen Anspruch auf Weihnachtsgeld, aber einen anteiligen Anspruch, wenn es betriebsüblich oder tariflich gezahlt wird – dann wird es meist als Prozentsatz des Monatsgehalts berechnet, wie z.B. 50 % oder 100 % des Monatslohns, und darf die jährliche Verdienstgrenze (aktuell 6.672 €) nicht überschreiten, um den Minijob-Status zu erhalten.

Wie viel Weihnachtsgeld bei 520 Euro Job?

Beispiel B: Pro Monat verdient ein Arbeitnehmer 520 Euro. Mit dem gezahlten Weihnachtsgeld am Jahresende von 400 Euro erhält er 6.640 Euro pro Jahr. Er erhält 6.640 Euro pro Jahr.

Hat man bei einem Minijob Anspruch auf Weihnachtsgeld?

Ja, Minijobber haben Anspruch auf Weihnachtsgeld, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern wenn es der Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder eine betriebliche Übung vorsieht; dann müssen sie es anteilig erhalten, wie andere Arbeitnehmer auch, jedoch unter Beachtung der Minijob-Verdienstgrenze (ca. 538 € pro Monat), da Sonderzahlungen zum Gesamtverdienst zählen und die Grenze überschreiten können.
 

Wie hoch ist das Weihnachtsgeld bei geringfügiger Beschäftigung?

Sonderzahlungen wie dein Urlaubs- und Weihnachtsgeld, auf die du natürlich so wie alle anderen Beschäftigten auch Anspruch hast, werden nicht in die Geringfügigkeitsgrenze miteinberechnet.

Wie rechne ich mir das Weihnachtsgeld aus?

Einen einheitlichen Weihnachtsgeld-Rechner gibt es nicht, da die Höhe je nach Vertrag/Tarif variiert, aber Sie können die Höhe mit Formeln wie (Brutto-Gehalt / 12) * gearbeitete Monate berechnen, wobei oft ein Bonus pro Beschäftigungsjahr hinzukommt; zur Nettoberechnung nutzen Sie Online-Lohnsteuerrechner von Institutionen wie dem Lohnsteuerhilfeverein Steuerring oder der Steuerbot Webseite, da Weihnachtsgeld als "sonstiger Bezug" höher besteuert wird. 

Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld | Anspruch, Auszahlung & Höhe

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Wie hoch ist das Weihnachtsgeld, das ich zahlen muss?

Früher erhielten Mitarbeiter eines Unternehmens 100 Prozent ihres monatlichen Gehalts als Weihnachtsgeld. Heute entscheiden sich Unternehmen in der Regel für eine Sonderzahlung zwischen 45 und 90 Prozent des durchschnittlichen Monatsgehalts.

Wie steht Weihnachtsgeld auf der Abrechnung?

Das Weihnachtsgeld steht auf der Lohnabrechnung meist unter "sonstige Bezüge", "Sonderzahlung", "Einmalzahlung" oder wird als "13. Monatsgehalt" aufgeführt, getrennt vom laufenden Gehalt, da es steuerlich als einmalige Leistung behandelt wird und nicht als regulärer Lohn. Diese Position wird separat vom Grundgehalt ausgewiesen und ist voll steuer- und sozialversicherungspflichtig, was zu einem höheren Abzug führt.
 

Hat man Anspruch auf Urlaubsgeld bei 520 Euro Job?

Bekommt man im Minijob auch Urlaubsgeld? Eines vorab: Einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaubsgeld haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und damit auch Minijobber nicht.

Wie hoch ist die Sonderzahlung für Weihnachtsgeld?

Weihnachtsgeld ist eine freiwillige Sonderzahlung des Arbeitgebers, auf die es keinen generellen gesetzlichen Anspruch gibt, aber oft durch Arbeits- oder Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder betriebliche Übung (regelmäßige Zahlung) entsteht, um Mitarbeiter zu belohnen oder zu binden, meist in Höhe von 50-100% eines Monatsgehalts und steuerpflichtig. Die Auszahlung erfolgt meist im November, oft mit dem Gehalt, aber manchmal auch gesplittet. 

Was zahlt der Arbeitgeber für geringfügig Beschäftigte?

Ein Minijobber kostet den Arbeitgeber neben dem Lohn ca. 20–30 % zusätzliche Pauschalabgaben (15 % Renten-, 13 % Krankenversicherung, 2 % Pauschalsteuer + Umlagen U1/U2), was insgesamt oft rund 30 % der Lohnsumme ausmacht, plus einen kleinen Eigenanteil des Arbeitnehmers (3,6 % RV), der vom Arbeitgeber abgeführt wird. Für Minijobs im Privathaushalt sind die Abgaben günstiger (ca. 14,92 % für den Arbeitgeber). 

Wie berechnet man das Weihnachtsgeld bei einem Minijob?

Für Minijobber gibt es keinen allgemeinen Rechner, da das Weihnachtsgeld oft eine freiwillige Leistung ist, die vertraglich oder tariflich geregelt wird und prozentual (z.B. 50% vom Monatslohn) oder als fester Betrag ausgezahlt wird; entscheidend ist, dass die Gesamteinnahmen (Lohn + Weihnachtsgeld) die Minijob-Grenze (aktuell ~538€ monatlich) in mehr als zwei Monaten nicht dauerhaft übersteigen, um den Minijob-Status zu erhalten. 

Welche Sonderzahlungen gibt es für Minijobber?

Sonderzuwendungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sind auch im Minijob erlaubt und zählen zum Verdienst, wobei Arbeitgeber die monatliche Verdienstgrenze beachten müssen; sie sind oft anteilig geschuldet, wenn betriebsüblich gezahlt, können aber bei Überschreitung der Grenze den Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung verwandeln. Sachbezüge (z. B. Geschenke bis 50 €) oder bestimmte Zuschläge (z. B. Nachtarbeit) sind steuer- und abgabenfrei und beeinflussen die Grenze nicht, solange der Grundlohn unter 25 €/Std. liegt.
 

Welche Lohnart wird für Weihnachtsgeld bei einem Minijob verwendet?

der Minijobber soll Weihnachtsgeld erhalten, welches mit der Lohnart 863 unter Enlohnung=>Festbezüge eingetragen ist.

Warum bekomme ich als Minijobber kein Weihnachtsgeld?

Bei einem Minijob ist das Weihnachtsgeld steuerfrei, wenn Sie die monatliche/jährliche Verdienstgrenze nicht überschreiten.

Welche Einmalzahlungen sind im Minijob 2025 erlaubt?

Für 2025 können Arbeitgeber Minijobbern Prämien zahlen, solange die neue monatliche Grenze von 556 € (Jahresgrenze 6.672 €) nicht dauerhaft überschritten wird; Einmalzahlungen (z.B. Boni, Inflationsausgleichsprämie) sind erlaubt und zählen nicht zum Verdienst, wenn sie die 14-fache Monatsgrenze nicht übersteigen (2025 max. 7.784 € pro Jahr) und die anderen Minijob-Regeln eingehalten werden. Wichtig ist, dass solche Zahlungen korrekt dokumentiert werden, um den Minijob-Status (steuer- und sozialversicherungsfrei) zu erhalten, da jede Überschreitung der Verdienstgrenze zu Sozialversicherungspflicht führen kann. 

Haben Minijobber Anspruch auf 13 Gehalt?

Ein Arbeitgeber darf also einem Minijobber freiwillig ein 13. und 14. Monatsgehalt bezahlen, ohne die Verdienstgrenze zu überschreiten.

Wie rechne ich mein Weihnachtsgeld aus?

Um dein Weihnachtsgeld zu berechnen, multiplizierst du dein Bruttomonatsgehalt mit einem Prozentsatz, der oft durch Tarifverträge oder Arbeitsvertrag festgelegt ist (z.B. 25–50 %), wobei die Höhe oft von der Betriebszugehörigkeit abhängt (z.B. nach 6 Monaten 25 %, nach 3 Jahren 55 %). Bei kürzerer Betriebszugehörigkeit oder Kündigung wird es oft anteilig berechnet (z.B. (Jahressonderzahlung / 12) * gearbeitete Monate), wenn es Entgeltcharakter hat. Denke daran, dass Weihnachtsgeld steuer- und sozialversicherungspflichtig ist und durch Abzüge weniger Netto übrig bleibt.
 

Wie hoch ist normalerweise das Weihnachtsgeld?

Das Weihnachtsgeld variiert stark, liegt aber oft bei einem Teil des Monatsgehalts, bei Tarifbeschäftigten im Durchschnitt um die 3.000 € brutto (2024: 2.987 €) und kann zwischen 250 € und über 4.000 € liegen, abhängig von Branche, Tarifvertrag und Betriebspraxis. Es ist eine freiwillige Leistung, die oft durch betriebliche Übung oder Tarifverträge festgeschrieben wird, meist als 45-90 % eines Monatsgehalts. 

Was ist der Unterschied zwischen 13 Gehalt und Weihnachtsgeld?

Der Hauptunterschied liegt in der rechtlichen Verbindlichkeit und dem Zweck: Das 13. Gehalt ist vertraglich als fester Entgeltbestandteil (Belohnung für Leistung) geregelt und wird oft anteilig gezahlt, auch bei Kündigung; Weihnachtsgeld ist meist eine freiwillige, nicht-verbindliche Sonderzahlung des Arbeitgebers, die Betriebstreue (und nicht nur Leistung) belohnt und an Stichtage oder Bindungsklauseln geknüpft sein kann, was eine Rückzahlung bei vorzeitigem Ausscheiden möglich macht. 

Kann man bei 520 Euro Job Weihnachtsgeld bekommen?

Ja – auch Minijobber haben grundsätzlich Anspruch auf Weihnachtsgeld, sofern es im Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder einer betrieblichen Vereinbarung vorgesehen ist. Arbeitgeber können die Sonderzahlung freiwillig leisten, müssen aber die Minijob-Grenze beachten.

Wie viele Urlaubstage hat man im Minijob?

Auch Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub, mindestens vier Wochen pro Jahr, wobei sich die Anzahl der Urlaubstage nach den regelmäßigen Arbeitstagen pro Woche richtet, nicht nach Stunden. Bei einer 5-Tage-Woche sind es 20 Tage, bei einer 6-Tage-Woche 24 Tage, und bei weniger Arbeitstagen entsprechend weniger, basierend auf dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG). Die Berechnung erfolgt anteilig: (Arbeitstage pro Woche x 24) / 6. 

Welche Prämien gibt es für Minijobber?

Ja, Minijobber können Prämien erhalten, wobei die Inflationsausgleichsprämie (IAP) (bis 3.000 €, steuer- & beitragsfrei bis Ende 2024) eine wichtige Ausnahme darstellt, die nicht auf die Minijob-Grenze angerechnet wird. Normalerweise zählen auch Boni wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld zum Verdienst und müssen die monatliche Minijob-Grenze (2025: 538 €, 2026: 603 €) einhalten, wobei Arbeitgeber hier pauschal versteuern können, um den Minijob-Status zu erhalten.
 

Wie viele Monate muss man arbeiten, um Weihnachtsgeld zu bekommen?

Um Weihnachtsgeld zu bekommen, braucht man oft eine Mindestbetriebszugehörigkeit von 6 Monaten, meistens aber mindestens ein volles Jahr, um den vollen Anspruch zu haben; bei kürzerer Beschäftigung gibt es oft nur anteiliges Weihnachtsgeld, wobei die genauen Regeln in Ihrem Arbeits-, Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung stehen, da es keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch gibt.
 

Wie viel bleibt vom Weihnachtsgeld übrig?

Abgezogen werden zudem die Sozialversicherungsbeiträge, die auch auf das Weihnachtsgeld zu leisten sind. Was das Weihnachtsgeld um weitere 420 Euro schmälert. Bleiben am Ende von der 2.000 Euro-Sonderzahlung also nach Abzug der 487 Euro Lohnsteuer und der 420 Euro Sozialabgaben noch rund 1.093 Euro übrig.

Wie hoch ist das tarifliche Weihnachtsgeld?

Tarifliches Weihnachtsgeld ist eine Sonderzahlung, die in Tarifverträgen geregelt ist und oft einen festen Prozentsatz des Monatsgehalts (z.B. 25-100%) ausmacht, wobei die Höhe je nach Branche und Betriebszugehörigkeit variiert; es gibt keinen gesetzlichen Anspruch, aber durch Tarifbindung sind die Chancen deutlich höher und es kann von wenigen hundert bis über 4.000 Euro brutto reichen, wie z.B. in der Chemie-, Metall- oder Bankenbranche.