Wie hoch ist das Kinderkrankentagegeld?
Gefragt von: Boris Hamann | Letzte Aktualisierung: 25. Oktober 2026sternezahl: 4.2/5 (40 sternebewertungen)
Das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 % Ihres ausgefallenen Nettoeinkommens, bei vorherigen Einmalzahlungen (Urlaubs-, Weihnachtsgeld) sogar 100 %, ist aber nach oben durch die Beitragsbemessungsgrenze gedeckelt und wird sozialversicherungspflichtig abgezogen. Sie bekommen Kinderkrankengeld für eine bestimmte Anzahl an Tagen pro Kind (z.B. 10 Tage pro Elternteil, max. 25/30 Tage), die je nach Situation variieren können.
Wie viel Geld bekommt man bei Kind krank tagen?
Wenn Ihr Kind krank ist, erhalten Sie als berufstätige Eltern Kinderkrankengeld von Ihrer Krankenkasse, meist 90 % Ihres Nettogehalts (bei Einmalzahlungen 100 %), maximal jedoch 135,63 € pro Tag (Stand 2026), wobei Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden, die genaue Höhe hängt vom Verdienstausfall ab. Sie haben Anspruch auf Kinderkrankengeld, wenn Sie wegen der Pflege des kranken Kindes von der Arbeit freigestellt sind, und die Anzahl der Tage ist begrenzt (z.B. 15 Tage pro Elternteil/Kind, 30 für Alleinerziehende, maximal 35 Tage pro Elternteil/Gesamtjahr).
Wie hoch ist mein Gehalt, wenn mein Kind krank ist?
Bei Kinderkrankenschein erhalten Sie Kinderkrankengeld von der Krankenkasse, das in der Regel 90 % Ihres entgangenen Nettoentgelts beträgt, maximal jedoch 135,63 € pro Tag (Stand 2026). Bei Vorliegen von Einmalzahlungen (z.B. Weihnachtsgeld) in den letzten 12 Monaten steigt der Satz auf 100 % des Nettoentgelts. Selbstständige bekommen 70 % des Arbeitseinkommens.
Wann bekomme ich 100% Kinderkrankengeld?
Bei Bezug von beitragspflichtigen Einmalzahlungen (zum Beispiel Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld) innerhalb der vorangegangenen zwölf Kalendermonate vor der Freistellung beträgt das Kinderkrankengeld 100 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts.
Wie viele Kindkranktage gibt es pro Elternteil?
Auch 2026 gilt: Jeder gesetzlich versicherte Elternteil kann pro Jahr maximal 15 Arbeitstage Kinderkrankengeld pro Kind erhalten, sofern das Kind gesetzlich versichert ist. Bei mehreren Kindern besteht maximal ein Anspruch auf insgesamt 35 Tage.
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Was mache ich, wenn die 10 Tage Kind krank aufgebraucht ist?
Wenn die Kinderkrankentage aufgebraucht sind, Ihr Mitarbeiter aber trotzdem ein krankes Kind betreuen muss, kann er Urlaub beantragen oder mit Ihnen vereinbaren, dass er unbezahlt freigestellt wird. Ob Sie eine unbezahlte Freistellung genehmigen, bleibt Ihnen überlassen.
Wie viele Tage kann ich frei nehmen, wenn mein Kind krank ist?
Wenn das Kind krank ist
Wenn Ihr Kind (bis 15 Jahre) krank ist, muss Ihnen der Arbeitgeber freigeben, damit Sie es betreuen können. Ihnen stehen pro Krankheitsfall drei Tage zu. Falls die drei Tage nicht reichen, dürfen Sie in begründeten Fällen der Arbeit länger fernbleiben.
Werden Kindkranktage voll bezahlt?
Wenn Ihr Kind krank ist, haben Sie Anspruch auf Freistellung von der Arbeit, wobei der Arbeitgeber zunächst oft Lohnfortzahlung leistet, aber bei längerem Fehlen das Kinderkrankengeld von der Krankenkasse gezahlt wird – meist 90 % des Nettoverdienstes (bei Einmalzahlungen 100 %), aber maximal ca. 135,63 €/Tag (Stand 2026). Die Anzahl der Tage pro Jahr beträgt 15 pro Elternteil (30 bei Alleinerziehenden), bei mehreren Kindern bis zu 35 Tage (70 bei Alleinerziehenden). Sie müssen die Arbeitstelle informieren, einen Arzt aufsuchen und das Formular 21 einreichen.
Wann kriegt man 90% Krankengeld?
Man bekommt das Krankengeld in Höhe von 90 % des Nettoeinkommens, wenn 70 % des Bruttoeinkommens diesen Wert übersteigen – also bei höheren Einkommen, wo der Nettolohn relativ zum Bruttoverdienst niedriger ist. Der Anspruch entsteht nach 6 Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, wenn man wegen derselben Krankheit weiterhin arbeitsunfähig ist. Krankengeld wird immer rückwirkend für die tatsächlich geleisteten Krankheitstage gezahlt, nach jeder neuen Krankschreibung.
Wie hoch ist das maximale Kinderkrankengeld pro Tag?
Hohes Kinderkrankengeld bedeutet in der Regel 90 % des ausgefallenen Netto-Arbeitsentgelts, bis zu 100 % bei Einmalzahlungen (Urlaubsgeld etc.) und wird durch eine gesetzliche Höchstgrenze begrenzt, die für 2025 bei 128,63 €/Tag und 2026 bei 135,63 €/Tag liegt; es dient der finanziellen Absicherung, wenn Eltern wegen kranker Kinder nicht arbeiten können und der Arbeitgeber kein Gehalt weiterzahlt.
Wird ein Kind krank vom Arbeitgeber bezahlt?
Wenn ein Kind krank wird und ein Elternteil daher nicht zur Arbeit gehen kann, müssen Sie als Arbeitgeber für diese Zeit das Entgelt fortzahlen, sofern dies nicht vertraglich ausgeschlossen wurde. Ist der Anspruch ausgeschlossen, zahlt die Krankenkasse dem entsprechenden Elternteil das Kinderpflegekrankengeld.
Wie rechne ich mein Kinderkrankengeld aus?
Das Kinderkrankengeld berechnet sich bei Arbeitnehmenden aus:
- 90 Prozent des ausgefallenen Nettoverdienstes.
- 100 Prozent des ausgefallenen Nettoverdienstes, wenn Sie innerhalb der letzten 12 Monate vor der Freistellung Einmalzahlungen (zum Beispiel Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld) erhalten haben.
Kann der Arbeitgeber Kinderkrankentage verweigern?
Nein, der Arbeitgeber kann den gesetzlichen Anspruch auf Freistellung bei einem kranken Kind nicht grundsätzlich verweigern, aber es gibt wichtige Bedingungen: Der Anspruch besteht, wenn das Kind <12 ist (oder behindert/stationär behandelt wird), keine andere Person im Haushalt die Pflege übernehmen kann, und es wird eine ärztliche Bescheinigung benötigt. Die Freistellung ist oft zunächst unbezahlt, es sei denn, der Arbeitsvertrag regelt eine bezahlte Freistellung (z.B. nach § 616 BGB), die der Arbeitgeber zwar ausschließen, dann aber Kinderkrankengeld durch die Krankenkasse zahlt, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Wie viel Geld bekomme ich bei Kindern krank?
Wenn Ihr Kind krank ist, erhalten Sie als berufstätige Eltern Kinderkrankengeld von Ihrer Krankenkasse, meist 90 % Ihres Nettogehalts (bei Einmalzahlungen 100 %), maximal jedoch 135,63 € pro Tag (Stand 2026), wobei Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden, die genaue Höhe hängt vom Verdienstausfall ab. Sie haben Anspruch auf Kinderkrankengeld, wenn Sie wegen der Pflege des kranken Kindes von der Arbeit freigestellt sind, und die Anzahl der Tage ist begrenzt (z.B. 15 Tage pro Elternteil/Kind, 30 für Alleinerziehende, maximal 35 Tage pro Elternteil/Gesamtjahr).
Wie hoch ist das Krankengeld bei 2000 € netto?
Bei 2.000 € Netto liegt Ihr Krankengeld typischerweise bei etwa 1.400 € bis 1.800 € pro Monat, da es 70 % Ihres Bruttogehalts oder maximal 90 % Ihres Nettogehalts beträgt – je nachdem, welcher Betrag niedriger ist. Für 2.000 € netto bedeutet das meist 90 % davon (1.800 €), es sei denn, Ihr Bruttoverdienst (ca. 2.400-2.800 €) wäre niedriger als 90 % Ihres Netto, was unwahrscheinlich ist. Eine genaue Berechnung hängt vom Brutto-Einkommen und der Steuerklasse ab, daher sind Online-Rechner der Krankenkassen hilfreich.
Ist Kinderkrankengeld niedriger als das Gehalt?
Wie hoch ist das Kinderkrankengeld? Das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts.
Wie viel Krankengeld bekomme ich bei 3.000 € brutto?
Bei 3.000 € Brutto liegt Ihr Krankengeld bei ungefähr 70 % des Brutto- und maximal 90 % des Nettoentgelts, was täglich etwa 70 € entspricht (3000 € / 30 Tage = 100 €; 70 % davon), aber es wird um die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung gekürzt, also ca. 70 € täglich oder rund 2.100 € monatlich (netto-ähnlich), wobei der genaue Betrag von Ihrem individuellen Netto abhängt und die Sozialabzüge berücksichtigt werden müssen. Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld erhöhen die Berechnungsgrundlage.
Wie lange darf ein Arzt am Stück krankschreiben?
Ein Arzt darf einen Patienten grundsätzlich so lange krankschreiben, wie die Erkrankung medizinisch notwendig ist, es gibt keine starre Höchstgrenze; allerdings sehen die Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien (AU-RL) bei Erstbescheinigungen meist maximal zwei Wochen vor, wobei bei länger andauernden oder schweren Krankheiten (z.B. Operationen, chronische Leiden) auch längere Krankschreibungen oder Folgebescheinigungen über Monate möglich sind, oft mit regelmäßiger (z.B. alle zwei Wochen) ärztlicher Überprüfung. Eine telefonische Krankschreibung ist auf maximal fünf Tage beschränkt.
Wie kann ich mein Krankengeld aufstocken?
Um Krankengeld aufzustocken, wenn es nicht zum Leben reicht, gibt es verschiedene Wege: Entweder durch einen Krankengeldzuschuss vom Arbeitgeber (oft in Tarifverträgen geregelt), Bürgergeld oder Wohngeld vom Staat bei Hilfebedürftigkeit, oder spezielle Zusatzversicherungen wie eine Krankentagegeldversicherung.
Wann gibt es 100% Kinderkrankengeld?
Haben Sie im Jahr vor der Erkrankung des Kindes Einmalzahlungen von Ihrem Arbeitgeber erhalten (zum Beispiel Weihnachtsgeld) beträgt das Kinderkrankengeld 100 Prozent des ausgefallenen Nettoentgelts .
Wie hoch ist der Ausgleich, wenn mein Kind krank ist?
Wenn Ihr Kind krank ist, haben Sie Anspruch auf Kinderkrankengeld von der Krankenkasse, das 90 % Ihres Nettogehalts (100 % bei Einmalzahlungen) abdeckt, maximal bis zu einem bestimmten Tageshöchstbetrag (z.B. 135,63 €/Tag 2026) und sozialversicherungspflichtig ist. Sie benötigen dafür eine ärztliche Bescheinigung (auch telefonisch möglich) und müssen die Betreuung übernehmen, da niemand anderes im Haushalt hilft. Der Antrag läuft über Ihre Krankenkasse und Sie können für bis zu 15 Tage pro Kind und Elternteil pro Jahr Freistellung erhalten.
Wie viele Tage kann man sich aufs Kind krankschreiben lassen?
Sie können sich pro Kind und Jahr für 15 Arbeitstage pro Elternteil krankschreiben lassen (bei mehreren Kindern max. 35 Tage gesamt), Alleinerziehende haben 30 Tage (bei mehreren Kindern max. 70 Tage), wobei die Regelungen für 2024 und 2025 gelten und der Anspruch durch Übertragung auf den Partner oder die Nutzung von Homeoffice ergänzt werden kann.
Wie viele freie Tage, wenn das Kind krank ist?
Für ein krankes Kind hat jedes gesetzlich versicherte Elternteil 2024 und 2025 pro Kind Anspruch auf 15 Arbeitstage bezahlte Freistellung (Kinderkrankengeld), also insgesamt 30 Tage bei zwei Elternteilen; bei mehreren Kindern sind es bis zu 35 Tage pro Elternteil. Alleinerziehende erhalten die doppelte Anzahl (30 Tage pro Kind, max. 70 Tage insgesamt), wobei sich die Regelungen ab 2026 wieder ändern, wenn die "alten" Regelungen von 10/25 Tagen pro Elternteil gelten. Es gibt auch die Möglichkeit einer telefonischen Krankschreibung für bis zu 5 Tage, wenn das Kind bekannt ist und es medizinisch vertretbar ist.
Wer zahlt Lohn, wenn das Kind krank ist?
Wenn ein Kind krank ist, zahlt nicht der Arbeitgeber den Lohn direkt, sondern die Krankenkasse zahlt Kinderkrankengeld (auch Pflegekrankengeld genannt), wenn Sie gesetzlich versichert sind; der Arbeitgeber gewährt die Freistellung, meldet den Ausfall aber an die Krankenkasse, die dann die Lohnersatzleistung übernimmt – meist ca. 90 % des Nettoeinkommens. Bei privatversicherten Kindern oder Eltern besteht kein Anspruch auf Kinderkrankengeld.
Habe ich Minusstunden, wenn mein Kind krank ist?
Nein, bei Krankheit des Kindes dürfen in der Regel keine Minusstunden auf dem Arbeitszeitkonto gebucht werden, da dies einen Verstoß gegen § 616 BGB darstellt. Wenn Sie wegen eines kranken Kindes früher gehen oder fehlen müssen, gilt dies als bezahlte Freistellung (mit Kinderkrankengeld oder Entgeltfortzahlung), nicht als Arbeitszeitverlust. Minusstunden können nur entstehen, wenn alle offiziellen „Kind-krank“-Tage aufgebraucht sind und Sie freiwillig unbezahlten Urlaub nehmen oder Überstunden abbauen müssten.
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