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Wie hoch die Heizung stellen?

Gefragt von: Doreen Schulte  |  Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2026
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Stellen Sie die Heizung je nach Raum auf die empfohlene Stufe: Wohnzimmer auf Stufe 3 (ca. 20°C), Schlafzimmer auf Stufe 2 (ca. 16-18°C) und weniger genutzte Räume auf Stufe 2 (ca. 16°C); eine höhere Stufe als 3 ist oft unnötig, da der Raum nicht schneller warm wird, aber mehr Energie verbraucht, während eine Absenkung auf Stufe 1 bei Abwesenheit Schimmelbildung fördern kann.

Wie hoch sollte man die Heizung stellen?

Die Heizung sollte je nach Raum individuell eingestellt werden: Wohnräume mit Stufe 3 (ca. 20°C), Schlafzimmer mit Stufe 1-2 (ca. 16-18°C) und Bäder mit Stufe 3,5-4 (ca. 22-24°C), um Energie zu sparen, da jedes Grad weniger die Heizkosten senkt, ohne die Behaglichkeit zu beeinträchtigen. Vermeiden Sie es, die Thermostate ganz zu schließen, da dies Schimmelrisiken erhöhen kann, aber drehen Sie sie auch nicht auf die höchste Stufe.
 

Ist 20 Grad in der Wohnung zu kalt?

Nein, 20 Grad sind für das Wohnzimmer nicht zu kalt, sondern gelten oft als ideal und energiesparend, obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 18–20 °C empfiehlt, während Mietervereine oft 20–22 °C tagsüber fordern, und Sie sich persönlich kälter fühlen können, wenn es Zugluft gibt, aber 20 °C sind ein guter Richtwert, um Heizkosten zu sparen, ohne zu frieren.
 

Wie kann ich im Winter richtig heizen?

Richtig Heizen im Winter bedeutet, die Temperatur an die Raumnutzung anzupassen (z.B. 20°C Wohnzimmer, 18°C Schlafzimmer), Stoßzulüften statt Fenster zu kippen, Heizkörper nicht zu verdecken und bei Abwesenheit oder Nachts die Temperatur zu senken, um Energie zu sparen, dabei aber die Heizung nicht komplett auszuschalten. Wichtige Maßnahmen sind auch das Abdichten von Fenstern und Türen sowie das Herunterlassen von Rollos, um Wärmeverlust zu minimieren.
 

Welche Heizungseinstellung wird empfohlen?

Die ideale Heizungseinstellung variiert je nach Raum, aber als Richtwert gelten 20-22°C für Wohn-/Arbeitszimmer, 16-18°C für Schlafzimmer, 18°C für Küche/Flur und 23-24°C für das Bad. Das Umweltbundesamt empfiehlt, nicht über 20°C im Wohnbereich zu heizen und jedes Grad weniger spart Energie. Die Zahlen auf dem Thermostat (1-5) entsprechen grob 15-20°C (Stufe 3 ~ 20°C), aber der Schlüssel ist, die gewünschte Raumtemperatur einzustellen und vor dem Lüften die Heizung herunterzudrehen, um Schimmelbildung zu vermeiden und Energie zu sparen.
 

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Was ist die ideale Heizungseinstellung im Winter?

Um Ihre Heizung im Winter richtig einzustellen, nutzen Sie die Thermostate für verschiedene Räume (z.B. Wohnzimmer 20-22°C, Schlafzimmer 16-18°C, Bad 22-24°C) und drehen Sie die Stufen 3 (20°C) und 4 (24°C) für Komfort; vermeiden Sie Dauerkippen durch Stoßlüften (5-10 Min. alle Fenster auf) und senken Sie die Temperatur um ein Grad, um bis zu 6% Heizkosten zu sparen. Das Thermostat auf Stufe 3 (ca. 20°C) ist ein guter Standardwert.
 

Sind 23 Grad im Wohnzimmer zu viel?

Die ideale Temperatur in Wohnräumen

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale in Deutschland empfiehlt eine Zimmertemperatur zwischen 19 und 23 Grad. Diese kann je nach Verwendungszweck des Raumes variieren. Im Wohnzimmer wird in den meisten Haushalten viel Zeit verbracht.

Auf welcher Stufe ist die Heizung am sparsamsten?

Um Energie und damit Heizkosten zu sparen, ist richtiges Heizen das A und O. Denn im Schnitt entfallen rund 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs auf die Heizung.

Ist es günstiger, die Heizung den ganzen Tag laufen zu lassen?

Ja, es ist tatsächlich günstiger, die Heizung im Winter sowohl am Tag als auch nachts konstant laufen zu lassen und die Temperaturen nur leicht zu verändern. Einen Raum komplett wieder aufzuheizen kostet deutlich mehr Energie als der kontinuierliche Betrieb über stabile Temperaturen.

Wie hoch sollte im Winter die Zimmertemperatur sein?

Im Winter sollte die ideale Zimmertemperatur je nach Raum variieren, wobei Wohnräume bei 20–22 °C, Schlafzimmer mit 16–18 °C kühler und das Bad mit 22–24 °C wärmer sein kann. Tagsüber sollten 19–20 °C nicht unterschritten werden, nachts ist eine Absenkung auf ca. 18 °C (oder 16 °C im Schlafzimmer) möglich, um Schimmel vorzubeugen und Energie zu sparen, aber eine zu starke Absenkung erhöht das Schimmelrisiko.
 

Warum friere ich bei 22 Grad Raumtemperatur?

Du frierst bei 22°C, weil dein persönliches Kälteempfinden von vielen Faktoren abhängt, nicht nur von der Lufttemperatur, sondern auch von Strahlungswärme (kalte Wände/Fenster), Luftfeuchtigkeit, Luftzirkulation (Zugluft), niedrigem Blutdruck, Schilddrüsenunterfunktion, Eisenmangel, wenig Muskelmasse oder auch einfach nur Müdigkeit. Auch das Verhältnis von Wärmeabgabe zu Wärmeerzeugung spielt eine Rolle; wenn die Wände kühl sind, fühlt es sich schnell kälter an. 

Warum sollte die Heizung immer auf Stufe 3 stehen?

Die Heizung immer auf Stufe 3 zu stellen, ist eine gute Strategie, da dies meist ca. 20-21 °C entspricht – eine ideale Komforttemperatur für Wohnräume, die Wärme liefert, ohne zu überhitzen und Energie zu verschwenden. Es ist ein Mythos, dass eine höhere Stufe (wie 5) den Raum schneller heizt; stattdessen heizt es nur länger und teurer, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Durch die Einstellung auf 3 reguliert das Thermostatventil präziser und verhindert Überhitzung, was Energie spart.
 

Woher weiß die Heizung, wie warm es im Raum ist?

Die Heizung weiß, wie warm es ist, durch Temperatursensoren (Fühler) entweder direkt im Heizkörperthermostat (misst die Raumtemperatur) oder am Heizkessel (misst die Außentemperatur für die witterungsgeführte Regelung). Sie vergleicht die gemessene Temperatur mit Ihrer eingestellten Wunschtemperatur und passt die Zufuhr von Heizwasser (Vorlauftemperatur) automatisch an, um die Wärme zu erhöhen oder zu reduzieren.
 

Wie stelle ich meine Heizung am sparsamsten ein?

Um Ihre Heizung am sparsamsten einzustellen, senken Sie die Temperatur (jedes Grad spart ca. 6 % Energie), nutzen Sie Nachtabsenkung und programmierbare Thermostate, dichten Sie Fenster/Türen ab, halten Sie Heizkörper frei und lüften Sie richtig durch Stoßlüften. Vermeiden Sie das vollständige Ausschalten der Heizung, aber auch das Aufdrehen auf die höchste Stufe; oft reichen Stufe 2-3 (ca. 16-20°C).
 

Ist 20 Grad zu kalt im Wohnzimmer?

Das Umweltbundesamt (UBA) rät den Deutschen schon lange zu kühleren Innentemperaturen: "Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen", heißt es beim UBA.

Wann verbraucht die Heizung am meisten?

Dezember bis Februar! (18.11.2003) Annähernd 50% der insgesamt erforderlichen Heizenergie eines Jahres werden hierzulande üblicherweise zwischen Dezember und Februar verbraucht. Wer in dieser Zeit bewusst mit Wärme umgeht, kann effektiv sparen.

Was ist besser, Durchheizen oder Nachtabsenkung?

Ob Durchheizen oder Nachtabsenkung besser ist, hängt stark von Ihrem Gebäude ab: In schlecht gedämmten Altbauten spart eine moderate Nachtabsenkung (nicht unter 16-17 °C) deutlich Energie, da das Nachheizen weniger kostet als die ständige Wärmezufuhr, während bei gut gedämmten Neubauten mit Flächenheizungen oder Wärmepumpen Durchheizen oft effizienter ist, da die trägen Systeme nur schwer wieder aufheizen und Verluste durch Schimmelbildung vermieden werden müssen.
 

Wie heize ich am billigsten?

Am günstigsten heizt man durch eine Kombination aus richtigem Temperaturmanagement (jedes Grad weniger spart Kosten), effizientem Lüften (Stoßlüften statt Kipplüften), dem Abdichten von Zugluftquellen an Fenstern und Türen, dem Freihalten von Heizkörpern sowie dem Nutzung natürlicher Sonnenwärme und der Anpassung der Heizleistung an die Raumnutzung, ergänzt durch smarte Thermostate und eventuelle Heizungsoptimierungen wie den hydraulischen Abgleich. Langfristig können auch Investitionen in moderne Systeme wie Wärmepumpen die Betriebskosten senken. 

Was kostet 1 Tag Heizung auf 3?

Das Heizen etwa einer 50-Quadratmeter-Wohnung mit Öl kostet dem Bericht zufolge im Durchschnitt 2,53 Euro pro Tag, bei einer Gasheizung entstehen Zusatzkosten von 2,25 Euro. Bei einer 70-Quadratmeter-Wohnung kämen demnach jeden Tag 3,55 Euro mehr auf die Abrechnung, bei Gas seien es 3,14 Euro.

Ist es sinnvoll, die Heizung nachts zu reduzieren?

Ja, die Heizung nachts zu reduzieren ("Nachtabsenkung") ist sinnvoll, um Energie zu sparen, sollte aber nicht das komplette Ausschalten sein, um Schimmel und hohen Nachheizaufwand zu vermeiden; idealerweise wird die Temperatur nachts um 3-4°C abgesenkt (z.B. auf 16-18°C) über einen bestimmten Zeitraum (oft 23-6 Uhr) direkt an der Heizungsregelung eingestellt, wobei gut gedämmte Häuser weniger profitieren als Altbauten.
 

Soll man die Heizung immer anlassen?

Nein, man sollte die Heizung nicht komplett ausschalten, wenn man das Haus verlässt, da dies das Risiko für Schimmelbildung erhöht und das Wiederaufheizen viel Energie kostet; stattdessen sollte man die Temperatur auf eine Grundstufe von etwa 15–18 °C absenken (nicht unter 15 °C), um Wände warm zu halten und Schäden durch Frost zu vermeiden, besonders in schlecht gedämmten Altbauten, so 1a-installateure.at. Moderne Heizsysteme mit smarten Thermostaten können die Temperatur automatisch regeln. 

Was ist aktuell die billigste Art zu heizen?

Die günstigste Heizung hängt davon ab, ob Sie die Anschaffung oder die laufenden Kosten betrachten: In der Anschaffung sind Elektroheizungen am billigsten, während bei den Betriebskosten Holzpellets und insbesondere Wärmepumpen (oft in Kombination mit Photovoltaik) oft die Nase vorn haben, da sie Umgebungswärme nutzen. Für eine schnelle, aber teure Stromheizung sind Konvektoren gut, für dauerhaft niedrige Kosten sind Wärmepumpen oder Pelletheizungen die Favoriten, die sich durch staatliche Förderungen amortisieren können. 

Wie kalt dürfen Räume im Winter sein?

Räume sollten im Winter nicht unter 15°C fallen, um Schimmel und Gesundheitsprobleme zu vermeiden, wobei Wohnräume tagsüber idealerweise 19-22°C haben sollten, Schlafzimmer 16-18°C und weniger genutzte Bereiche 16-18°C. Es ist wichtig, die Temperatur je nach Nutzung anzupassen, nachts abzusenken (aber nicht zu stark) und regelmäßig Stoßlüften, um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten.
 

Kann ich mit dem Handy Zimmertemperatur messen?

Nein, ein Handy kann die Raumtemperatur nicht direkt und zuverlässig selbst messen, da der interne Temperatursensor die Hardware-Temperatur des Geräts misst, nicht die Umgebung. Um die Raumtemperatur zu ermitteln, benötigen Sie externe Geräte wie vernetzte Wetterstationen oder spezielle Bluetooth-Sensoren, die per App Daten ans Handy senden, oder Sie nutzen Apps, die sich auf die (oft ungenaue) Wettervorhersage Ihres Standorts stützen, was aber die tatsächliche Raumtemperatur nicht abbildet. 

Welche Temperatur ist optimal im Badezimmer?

Die optimale Temperatur im Badezimmer liegt für Komfort und Schimmelprävention meist zwischen 22 und 24 °C, wobei eine höhere Temperatur von 23-24 °C ideal ist, da sie die Entspannung fördert und die Bildung von Schimmel durch hohe Luftfeuchtigkeit erschwert, während ausreichendes Lüften danach entscheidend ist. Für ein entspannendes Badewasser werden oft 30-37 °C empfohlen, um den Kreislauf nicht zu stark zu belasten, aber dennoch wohlige Wärme zu empfinden.