Zum Inhalt springen

Wie hoch darf Taschengeld sein?

Gefragt von: Joanna Huber  |  Letzte Aktualisierung: 1. Oktober 2026
sternezahl: 4.3/5 (18 sternebewertungen)

Es gibt keine gesetzliche Taschengeld-Grenze für Kinder, aber Empfehlungen orientieren sich am Alter (z.B. 12-13 Jahre: 20-30€/Monat, 16-17 Jahre: 40-60€/Monat), während für Freiwilligendienste (FSJ/BFD) Obergrenzen existieren (ca. 644€/Monat in 2025). Der Taschengeldparagraph § 110 BGB erlaubt Minderjährigen ab 7 Jahren, mit Taschengeld rechtswirksame Geschäfte zu tätigen, solange Eltern nicht widersprechen oder der Kauf z.B. Alkohol/Ratenkäufe betrifft.

Wie viel Taschengeld ist gesetzlich?

Bei den Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren lautet die Taschengeldempfehlung bis zu 50 Euro pro Monat. 16- bis 17-Jährige sollten ein Taschengeld von bis zu 70Euro pro Monat erhalten. Wenn die Kinder bereits volljährig sind, empfiehlt sich ein Taschengeld von 70 bis 75 Euro pro Monat.

Wie hoch ist die offizielle Taschengeldtabelle für 2025?

Es gibt keine offizielle gesetzliche Taschengeldtabelle, aber das Deutsche Jugendinstitut (DJI) gibt Empfehlungen, die 2025 leicht erhöht wurden und sich an Alter orientieren (z.B. 12-13 Jahre: 20-30€/Monat, 14-15 Jahre: 25-45€/Monat, 16-17 Jahre: 40-60€/Monat), wobei kleinere Kinder wöchentlich 1,50-4€ bekommen. Wichtig ist die individuelle Absprache über die Verwendung des Taschengeldes, das die Kinder an Alltags- und Sozialausgaben heranführt.
 

Wie viel Taschengeld darf ich ausgeben?

Der Gesetzgeber schreibt keinen Maximalbetrag im Paragraf 110 BGB vor, den Kinder und Jugendliche ausgeben dürfen. Haben Kinder sich eine größere Menge an Taschengeld angespart, dürfen sie sich demnach auch hochpreisige Waren kaufen. Es sei denn, die Eltern haben den Kauf dieser Waren verboten.

Ist Taschengeld eine Schenkung?

Streng genommen betrachtet der Staat bereits das Taschengeld als Vermögenszuwachs. Rechtlich handelt es dabei um eine Schenkung, für die ab bestimmten Beträgen auch Steuern anfallen.

Pocket money - How much is right? | Business | Lehrerschmidt

29 verwandte Fragen gefunden

Wie viel Taschengeld darf ein Heimbewohner haben?

In deutschen Pflegeheimen erhalten Sozialhilfeempfänger seit dem 1. Januar 2024 einen monatlichen Barbetrag (Taschengeld) von mindestens 152,01 € für persönliche Ausgaben, ergänzt durch eine Bekleidungspauschale (oft 30 €), der Rest der Rente fließt in die Heimkosten ein, wobei Selbstzahler ein höheres Taschengeld von ca. 175 € zusteht und die Beträge jährlich angepasst werden.
 

Was muss vom Taschengeld alles bezahlt werden?

Vom Taschengeld werden in erster Linie persönliche Wünsche und Extras bezahlt, die über das Notwendige hinausgehen, wie Süßigkeiten, kleine Spielsachen, Zeitschriften, Sticker, Kino-Besuche oder Handy-Guthaben; grundlegende Dinge wie Kleidung, Schulsachen (Hefte, Stifte) und Ernährung werden normalerweise von den Eltern gezahlt, wobei sich die Verantwortlichkeiten mit dem Alter des Kindes erweitern, hin zu größeren Budgets für Freizeit und Teil-Verantwortung für Kleidung. 

Ist Sackgeld gut für Kinder?

Taschengeld für Kinder ist wichtig, um den Umgang mit Geld zu lernen; die Höhe wird altersabhängig gestaffelt, wobei Empfehlungen des Deutschen Jugendinstituts (DJI) oft als Orientierung dienen: Kleinkinder erhalten wöchentlich kleine Beträge (z.B. 1-2 € mit 6 Jahren), während ältere Kinder und Jugendliche monatlich höhere Beträge bekommen (z.B. 15-25 € mit 10-11 Jahren, bis zu 75 € für junge Volljährige), die Ausgaben wie Süßigkeiten, Apps oder Kino abdecken, wobei Eltern die Regelmäßigkeit und Freiheit bei der Verwendung sicherstellen sollten. 

Welche Taschengeldtabellen gibt es?

Eine Taschengeldtabelle gibt Orientierung, wie viel Geld Kinder je nach Alter bekommen sollten, wobei die Beträge je nach Quelle leicht variieren, aber meist von wenigen Euro pro Woche für Grundschulkinder zu monatlichen Beträgen von 20-30 € für 12-13-Jährige und 40-60 € für Jugendliche ab 16 Jahren ansteigen, oft basierend auf Empfehlungen des Deutschen Jugendinstituts (DJI).
 

Wie hoch ist die Taschengeldtabelle des Bundesministeriums?

Es gibt keine offizielle "Bundesministerium-Tabelle", aber das Familienportal des Bundes gibt klare Empfehlungen heraus, die oft von anderen Quellen wie Jugendämtern und Sparkassen übernommen werden: Sie staffeln das Taschengeld nach Alter, beginnend mit 1-2 € pro Woche für unter 6-Jährige bis zu 40-60 € monatlich für 16-17-Jährige, wobei es nach oben hin offen bleibt und individuelle Absprachen wichtig sind. 

Wie viel Taschengeld ist angemessen?

Angemessenes Taschengeld hängt vom Alter ab, wobei Grundschulkinder oft wöchentlich 2-4 € bekommen, während ältere Jugendliche (12-14 Jahre) monatlich 20-30 € erhalten können, mit steigenden Beträgen bis ins junge Erwachsenenalter, wobei offizielle Empfehlungen des Deutschen Jugendinstituts (DJI) als Orientierung dienen. Es sollte altersgerecht sein, um den Umgang mit Geld zu lehren, und die Höhe hängt auch von den individuellen finanziellen Verhältnissen der Eltern ab. 

Sind Eltern dazu verpflichtet, Taschengeld zu geben?

Nein, Eltern müssen gesetzlich kein Taschengeld zahlen, da es keine Pflicht gibt; es ist aber pädagogisch sehr sinnvoll, um Kindern den Umgang mit Geld zu lehren, wobei Höhe und Auszahlungsrhythmus (wöchentlich/monatlich) an Alter und Bedarf angepasst werden sollten, um Eigenverantwortung zu fördern. 

Wie viel Taschengeld bekommt man im betreuten Wohnen?

Danach erhalten Leistungsberechtigte einen Barbetrag in Höhe von mindestens 27 % der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28 SGB XII. Das Gesetz gibt nur einen Mindestbetrag vor. Seit 1. Januar 2024 liegt der Barbetrag bei 152,01 € (entspricht 27 % des Eckregelsatzes von 563 €).

Welche Ausnahmen gibt es vom Taschengeldparagraph?

Der Taschengeldparagraph und die Ausnahmen

Denn natürlich gibt es Ausnahmen vom Taschengeldparagraphen: Verträge und Abos sind genauso unwirksam wie Ratenkäufe, größere Verkäufe, der Kauf von teurem Schmuck oder Spielzeug sowie von elektronischen Geräten.

Wie viel Taschengeld in welchem Alter?

Die Taschengeldhöhe steigt mit dem Alter, wobei kleinere Kinder wöchentlich (z.B. 6-7 Jahre: 2-3 €/Woche) und ältere Kinder monatlich (z.B. 10-11 Jahre: 15-25 €/Monat) Geld bekommen sollten, um den Umgang mit Finanzen zu lernen, mit Empfehlungen, die mit 14-15 Jahren bei 25-45 € und mit 16-17 Jahren bei 40-60 € monatlich liegen, bis hin zu 55-75 € für junge Erwachsene ab 18 Jahren, basierend auf Tabellen des DJI und des Familienportals. 

Wie viel Geld muss ich meinem Kind geben?

Der Mindestunterhalt für Minderjährige ist gesetzlich festgelegt und beträgt 482 Euro für Kinder bis 5 Jahre, 554 Euro für Kinder von 6 bis 11 Jahren und 649 Euro für Kinder von 12 bis 17 Jahren. Als Leitlinie zur Berechnung des Kindesunterhalts dient die Düsseldorfer Tabelle.

Wie viel Geld sollte ein 14-Jähriger bekommen?

Ein 14-Jähriger sollte je nach Empfehlung 25 bis 45 € Taschengeld pro Monat erhalten, wobei auch zusätzliche Budgets für Kleidung oder ein Handy möglich sind; die Höhe hängt von den Familienverhältnissen und der individuellen Vereinbarung ab, wobei das Ziel der finanzielle Lernerfolg ist. Das Deutsches Jugendinstitut (DJI) schlägt beispielsweise 25-40 € monatlich vor. 

Was sollten Kinder vom Taschengeld selbst bezahlen?

Kinder sollten vom Taschengeld freiwillige Extras bezahlen, wie Süßigkeiten, Spielzeug, Zeitschriften oder Kinobesuche, während Eltern notwendige Dinge wie Schulsachen, Kleidung, Hygieneartikel und Fahrkarten übernehmen sollten; mit zunehmendem Alter können größere Budgets (Budgetgeld) für Kleidung, Handy oder Hobbys eingeführt werden, um mehr Verantwortung zu lehnen. 

Was kostet ein 16-jähriges Kind im Monat?

Ein 16-Jähriges Kind kostet Eltern monatlich zwischen 40 € (Taschengeld) und über 900 € (Gesamtkosten), wobei die Spanne von reinen Ausgaben für Freizeitzwecke bis zu den vollen Lebenshaltungskosten reicht, inklusive Essen, Kleidung, Handy, Schule und Aktivitäten wie dem Führerschein. Die Kosten variieren stark je nach Lebensstil, Einkommen der Familie und ob sie als direkte Ausgaben oder als Anteil an den Gesamtkosten für die Familie betrachtet werden. 

Wie rette ich mein Geld vor dem Pflegeheim?

Um Ihr Vermögen vor Pflegeheimkosten zu schützen, müssen Sie frühzeitig handeln und rechtliche Schritte planen, da Schenkungen und Vermögensübertragungen nur dann wirksam sind, wenn sie mindestens 10 Jahre vor dem Pflegefall erfolgen, um Rückforderungen des Sozialamtes zu vermeiden. Wichtige Strategien sind der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung, die Nutzung von Testamenten und Erbverträgen zur Vermögenssicherung (wie Behindertentestamente oder Vor-/Nacherbschaft) und das Ausnutzen von Schenkungssteuerfreibeträgen. 

Wer bezahlt das Altersheim, wenn kein Geld mehr da ist?

In der Praxis läuft es häufig so ab, dass die Gemeinde oder der Sozialdienst der betroffenen Person einspringt, wenn die Renten, das Einkommen oder das Vermögen nicht zur Deckung der Heim- oder Betreuungskosten reichen. Dies geschieht in Form von Sozialhilfe oder Ergänzungsleistungen (EL).

Wer bezahlt den Friseur im Pflegeheim?

Zusatzleistungen im Pflegeheim

Auch Dienstleistungen wie ein Friseurbesuch, ein Vorleseservice und die Fußpflege werden extra berechnet. Da diese Kosten nicht durch die Pflegeversicherung abgedeckt sind, müssen sie selbst bezahlt werden.

← Vorheriger Artikel
Welches iPhone wird eingestellt?
Nächster Artikel →
Was kann man mit Bacardi machen?