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Wie hoch darf Rapsöl erhitzt werden?

Gefragt von: Sylke Sonntag  |  Letzte Aktualisierung: 8. April 2026
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Rapsöl lässt sich je nach Art unterschiedlich hoch erhitzen: Raffiniertes Rapsöl (HOLL) ist hitzestabil und verträgt bis zu 210–240 °C, ideal zum Braten und Frittieren. Kaltgepresstes Rapsöl hat einen niedrigeren Rauchpunkt (ca. 120–190 °C) und sollte wegen der Gefahr der Bildung schädlicher Stoffe und des Verlusts wertvoller Inhaltsstoffe besser nur kalt oder zum Dünsten (bis ca. 130–140 °C) verwendet werden.

Welches Öl kann man bis 250 Grad erhitzen?

Öle wie raffiniertes Sonnenblumenöl, Arganöl und Rapsöl können mit Rauchpunkten um die 240-250 °C hoch erhitzt werden, ebenso wie Erdnussöl (bis ca. 230 °C) und raffiniertes Olivenöl (bis ca. 220 °C), die sich gut zum scharfen Anbraten eignen; generell sind raffinierte Öle für hohe Temperaturen besser geeignet als native Varianten. 

Was passiert, wenn man Rapsöl über 175 Grad erhitzt?

Wird es höher erhitzt, steigt der Gehalt an freien Radikalen stark an und wird somit gesundheitsschädlich.

Welche maximale Temperatur verträgt Rapsöl?

Rapsöl lässt sich je nach Sorte und Verarbeitung unterschiedlich hoch erhitzen: Raffiniertes Rapsöl ist sehr hitzestabil und eignet sich mit einem Rauchpunkt von ca. 200–220 °C gut zum Braten und Frittieren. Kaltgepresstes (natives) Rapsöl ist empfindlicher; es sollte nur bis etwa 170 °C erhitzt werden oder besser in der kalten Küche verwendet werden, da es bei höheren Temperaturen schnell raucht und sich zersetzt, was seine wertvollen Inhaltsstoffe zerstört. 

Wann fängt Rapsöl an zu brennen?

Der Flammpunkt von Rapsöl liegt je nach Reinheit und Verarbeitung zwischen etwa 220 °C und 290 °C, wobei der Wert für Rapsölkraftstoff oft bei rund 230 °C liegt; für das Braten ist der Rauchpunkt (ca. 190–230 °C bei raffiniertem Öl) wichtiger, da er die Temperatur angibt, ab der das Öl zu rauchen und sich zu zersetzen beginnt. 

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Wie viel Temperatur hält Rapsöl aus?

Außerdem ist das Öl durch seine gute Hitzebeständigkeit ideal zum Kochen, Braten und Backen geeignet. Seinen Rauchpunkt erreicht das raffinierte Rapsöl erst bei Temperaturen über 210 Grad Celsius.

Warum darf man Rapsöl nicht erhitzen?

Hitze kann allerdings einen Teil der wertvollen Fettsäuren und Vitamine zerstören. Werden Fette und Öle zu hoch erhitzt, können zudem gesundheitsschädliche und zum Teil krebserregende Zersetzungsprodukte entstehen.

Wie hoch ist der Flammpunkt von Rapsöl?

Der Flammpunkt von Rapsöl liegt typischerweise zwischen 275 und 290 °C, wobei auch Werte um 230 °C genannt werden, abhängig von Raffination und Messmethode, deutlich höher als der oft verwechselte Rauchpunkt (ca. 130-230 °C). Es ist ein schwer entflammbarer Stoff, aber bei Erreichen der Zündtemperatur (ca. 300 °C) kann es zu Bränden kommen, weshalb man bei der Erhitzung vorsichtig sein sollte.
 

Was ist besser zum Braten, Olivenöl oder Rapsöl?

Sowohl Rapsöl als auch Olivenöl eignen sich zum Braten, aber für unterschiedliche Temperaturen: Rapsöl (besonders raffiniertes) ist ein guter Allrounder mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren, gut für mittlere Hitze. Natives Olivenöl (Extra) ist geschmacklich intensiv, aber mit niedrigerem Rauchpunkt (ca. 180°C) eher zum leichten Braten und Dünsten gedacht, während spezielle Bratöle (z.B. High-Oleic) oder raffiniertes Rapsöl für scharfes Anbraten über 200°C besser sind, da dort gesunde Stoffe erhalten bleiben. 

Wann ist Öl bei 180 Grad?

2. Halten Sie einen Holzlöffel ins Öl. Sehen Sie ganz feine, zarte Bläschen, die vom Holz aufsteigen, haben Sie eine Temperatur von um die 140 Grad erreicht. Steigen die Bläschen kräftig sprudelnd nach oben, werden Sie um die 180 bis 190 Grad erreicht haben und die Panierung wird knusprig.

Warum ist Rapsöl nicht zum Braten geeignet?

Manche Sorte Rapsöl eignet sich nur bedingt zum Braten, weil kaltgepresstes (natives) Rapsöl hitzeempfindlich ist und beim starken Erhitzen wertvolle Inhaltsstoffe verliert und bitter werden kann, während raffiniertes Rapsöl hitzestabiler ist und sich besser zum Braten eignet, aber auch weniger gesundheitliche Vorteile hat. Generell gilt: Je niedriger der Rauchpunkt und je höher der Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren (wie Omega-3), desto besser ist das Öl zum schonenden Dünsten und schlechter zum scharfen Anbraten, wo hitzestabilere Öle (wie raffiniertes Rapsöl oder spezielle Bratöle) besser sind, um die Bildung schädlicher Stoffe zu vermeiden. 

Wie erkenne ich 170 Grad in der Pfanne?

Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn sich um das Holz herum kleine Bläschen bilden und nach oben steigen. Dann hat das Öl eine Temperatur von etwa 170 Grad Celsius und somit die optimale Temperatur zum Frittieren.

Welches ist das gesündeste Öl zum Braten?

Das gesündeste Öl zum Braten ist eine Kombination aus Rapsöl und hochwertigem Olivenöl, da Rapsöl ideale Omega-Fettsäuren liefert, während Olivenöl einfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäure) bietet, beide gut hitzestabil sind, solange man die Hitze nicht übertreibt. Für sehr hohe Temperaturen sind raffinierte oder spezielle High-Oleic-Öle (Sonnenblume, Raps) besser geeignet, während kaltgepresste Öle wie Leinöl für die kalte Küche gedacht sind.
 

Welches Öl hält 300 Grad aus?

Shell Heat Transfer Oil S2 ist für den Einsatz in geschlossenen Wärmeübertragungsanlagen mit folgenden Grenztemperaturen geeignet: Max. Filmtemperatur : 320°C Max. Tanktemperatur: 300°C.

Was ist höher erhitzbar, Rapsöl oder Sonnenblumenöl?

Sonnenblumenöl ist weniger hitzestabil als Raps- und Olivenöl. Ölsäurereiche Sonnenblumenöle aus speziellen Züchtungen, auch „high oleic“ genannt, haben gute Brateigenschaften. Sonnenblumenöl, das kalt gepresst ist, hat ein kernig-fruchtiges, nussiges Aroma.

Kann Rapsöl zum Braten verwendet werden?

Ja, Rapsöl ist zum Braten geeignet, besonders raffiniertes Rapsöl, da es hitzestabil ist und einen neutralen Geschmack hat, ideal für hohe Temperaturen wie scharfes Anbraten. Kaltgepresstes Rapsöl hat einen niedrigeren Rauchpunkt (ca. 170-190 °C) und eignet sich besser zum sanften Erhitzen, Dünsten oder für kalte Speisen; es ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Für sehr hohe Temperaturen (>200 °C) oder Frittieren sind spezielle Bio-Bratöle mit hohem Ölsäureanteil eine bessere Alternative.
 

Welches Öl nehmen Italiener zum Braten?

Das Olio di Oliva Tradizionale ist besonders hitzestabil und eignet sich daher hervorragend zum Braten.

Was ist das gesündeste Öl der Welt?

Es gibt nicht DAS eine gesündeste Öl, aber Rapsöl und Leinöl werden oft als Spitzenreiter genannt, weil sie ein optimales Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren bieten; Rapsöl ist ein vielseitiger Allrounder auch zum Erhitzen, während kaltgepresstes Leinöl (reich an Omega-3) pur, in Smoothies oder Salaten (nicht erhitzen!) verwendet wird und auch natives Olivenöl (einfach ungesättigte Fettsäuren) zu den Top-Gesundheitsölen zählt. Schwarzkümmelöl ist ebenfalls sehr gesund, aber nur kalt zu genießen.
 

Warum lieber Rapsöl statt Sonnenblumenöl?

Rapsöl gilt oft als besser, weil es ein viel günstigeres Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren bietet (ca. 1:2), was entzündungshemmend wirkt und Herz-Kreislauf-Gesundheit fördert, während Sonnenblumenöl deutlich mehr Omega-6 (ca. 1:126) hat, was Entzündungen fördern kann, obwohl es mehr Vitamin E enthält. Rapsöl ist vielseitig, geschmacksneutral, stabil beim Erhitzen (raffiniert) und ein Allrounder, während Sonnenblumenöl punktet mit Vitamin E, aber das Fettsäurespektrum ist weniger ideal.
 

Wie viel Grad hält Rapsöl aus?

Ähnlich sieht es bei kalt gepresstem Rapsöl aus, das maximal 190 Grad Celsius verträgt. Wenn Temperaturen von 200 Grad überschritten werden, sind High-oleic-Öle eine gesunde Alternative.

Warum sollte Rapsöl nicht über 175 Grad erhitzt werden?

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Öle mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren beginnen bereits ab 175° C zu oxidieren und sich zu zersetzen und bilden gesundheitsgefährdende Aldehyde6. Sie sollten deshalb nicht erhitzt werden.

Bei welcher Temperatur entzündet sich Rapsöl?

Der Flammpunkt von Rapsöl liegt je nach Reinheit und Verarbeitung zwischen etwa 220 °C und 290 °C, wobei der Wert für Rapsölkraftstoff oft bei rund 230 °C liegt; für das Braten ist der Rauchpunkt (ca. 190–230 °C bei raffiniertem Öl) wichtiger, da er die Temperatur angibt, ab der das Öl zu rauchen und sich zu zersetzen beginnt. 

Welches Öl ist bis 230 Grad erhitzbar?

Öl zum Braten: Temperaturen – welches Öl ist hoch erhitzbar?

  • Arganöl (250 Grad Celsius)
  • Sojaöl (230 Grad Celsius)
  • Erdnussöl (230 Grad Celsius)
  • Sesamöl (230 Grad Celsius)
  • Heißgepresstes Olivenöl (230 Grad Celsius)
  • Palmöl (220 Grad Celsius)
  • Sonnenblumenöl (220 Grad Celsius)
  • Kokosöl (200 Grad Celsius)

Was passiert, wenn Rapsöl zu heiß wird?

Wenn aber bei längerem Erhitzen oder steigenden Temperaturen zusätzlich zur Rauchentwicklung die Augen zu tränen beginnen und/oder es im Hals kratzt, haben sich giftige, krebserregende Stoffe wie Acrolein gebildet. Spätestens dann müssen das Öl und die damit erhitzten Lebensmittel unbedingt entsorgt werden!

Warum nicht mit Rapsöl kochen?

Somit enthält Olivenöl ca. 87 % Fettsäuren, die als hitzebeständig oder hitzestabil gelten. Im Gegensatz dazu enthält Rapsöl, welches oftmals zum Braten verwendet wird, einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und ist somit zum Braten weniger gut geeignet.