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Wie hoch darf der Blutdruck im Alter sein?

Gefragt von: Herr Prof. Swen Haase  |  Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026
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Im Alter sind leicht höhere Blutdruckwerte normal, da die Gefäße unelastischer werden; oft gelten bis 140/90 mmHg oder sogar 150/90 mmHg bei über 60-Jährigen als tolerierbar, aber individuelle Zielwerte sollten immer mit dem Arzt besprochen werden, da bei älteren Menschen (über 80) auch Werte um 140–150/80 mmHg akzeptabel sein können und eine zu starke Senkung Risiken birgt, sagen visomat, Techniker Krankenkasse, hilo und Pflegehelden. Während junge Erwachsene idealerweise bei ca. 120/80 mmHg liegen, verschieben sich die Referenzwerte mit dem Alter nach oben.

Welcher Blutdruck in welchem Alter Tabelle?

Der Blutdruck ändert sich mit dem Alter, wobei die Werte im Erwachsenenalter (ca. 120/80 mmHg) tendenziell ansteigen, jedoch moderat bleiben sollten, während bei Älteren höhere Werte (bis ca. 140/90 mmHg) als Grenzwert gelten, wobei die Werte immer individuell betrachtet werden müssen. Kinder und Jugendliche haben generell niedrigere Normalwerte. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht, wie sich die Werte verschieben: 

Wie hoch darf der Blutdruck ab 70 Jahren sein?

Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat. 

Wann ist der Blutdruck zu hoch bei älteren Menschen?

Bei älteren Menschen gilt ein Blutdruck ab 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als Bluthochdruck (Hypertonie), wobei altersbedingt oft der systolische (obere) Wert erhöht ist, während der diastolische (untere) Wert noch normal sein kann. Speziell bei über 60-Jährigen können Werte bis 150/90 mmHg noch als akzeptabel gelten, wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen, aber Werte darüber sollten ärztlich abgeklärt werden. Es gibt jedoch individuelle Unterschiede: Starke Absenkungen sind oft nicht erwünscht, da sie zu Schwindel und Stürzen führen können.
 

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten. 

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Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 140 zu 90 ist?

Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als erhöhte Hypertonie und erfordert Maßnahmen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsreduktion, Stressabbau, weniger Alkohol) wichtig sind, aber oft auch Medikamente (ACE-Hemmer, Sartane, Kalziumkanalblocker, Diuretika) nötig werden, oft als Kombinationspräparat. Eine langfristige Therapie ist notwendig, um Risiken zu senken. 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Was löst plötzlich hohen Blutdruck aus?

Plötzlicher Bluthochdruck wird oft durch Stress, Panikattacken, das plötzliche Absetzen blutdrucksenkender Medikamente, Schmerzen, Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente (z.B. Pille) ausgelöst; auch Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe oder eine ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Salz, wenig Bewegung) können eine Rolle spielen. Oft sind es eine Kombination aus Lebensstilfaktoren und Vorerkrankungen, die zu einer hypertensiven Krise führen können.
 

Ist ein Blutdruck von 142 zu 90 normal?

Ein Blutdruck von 142 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) wird als Bluthochdruck (Hypertonie) eingestuft, da der Wert die Grenze von 140/90 mmHg überschreitet, ab der Mediziner von einer behandlungsbedürftigen Erhöhung sprechen; dieser Wert ist ein wichtiges Signal, dass eine Abklärung und eventuell Anpassungen des Lebensstils (Ernährung, Bewegung, Stress) oder eine medikamentöse Therapie notwendig sind, um Folgeschäden zu vermeiden.
 

Welcher Wert beim Blutdruck ist wichtiger, der erste oder der zweite?

Beide Blutdruckwerte (systolisch und diastolisch) sind wichtig, aber der systolische Wert (obere Zahl) gilt oft als wichtiger, besonders bei älteren Menschen, da er das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall besser vorhersagt, während der diastolische Wert (untere Zahl) bei jüngeren Menschen und bei Werten über 90 mmHg ebenfalls ein wichtiger unabhängiger Risikofaktor ist. Beide liefern separate Informationen über die Gesundheit von Herz und Gefäßen und müssen gemeinsam betrachtet werden, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
 

Was für ein Getränk senkt den Blutdruck?

Um den Blutdruck zu senken, helfen vor allem Wasser, ungezuckerte Kräutertees (wie Hibiskus, Grüner Tee, Pfefferminze), Ingwertee und Zitronenwasser durch ihre gefäßerweiternden und antioxidativen Eigenschaften, während Rote-Bete-Saft wegen der Nitrate kurzfristig wirksam ist; wichtig ist dabei natriumarmes Trinken und das Vermeiden von zuckerhaltigen Getränken, Softdrinks und zu viel Alkohol.
 

Ist ein Blutdruck von 120 zu 90 normal?

Ein Blutdruck von 120 zu 90 mmHg (Systole/Diastole) wird als hoch-normal eingestuft, da der systolische Wert (120) normal ist, der diastolische Wert (90) jedoch die Grenze zum Bluthochdruck (Hypertonie) erreicht oder leicht überschreitet, was eine regelmäßige Kontrolle und eventuell Lebensstiländerungen zur Vorbeugung empfiehlt. Während 120/80 mmHg als optimal gilt, beginnt der diastolische Wert bei 90 mmHg offiziell mit der Kategorie "Hypertonie" oder "erhöht" (je nach Leitlinie), weshalb eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist, um langfristige Risiken zu minimieren.
 

Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?

Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.

Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
 

Wie hoch darf der Blutdruck bei einem 70-Jährigen sein?

Bei einem 70-Jährigen gelten leicht höhere Werte als normal, meist um die 140/80-85 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als Richtwert, da die Gefäße mit dem Alter an Elastizität verlieren, aber ein systolischer Wert (oben) unter 140 mmHg ist ein häufiges Ziel, das individuell mit dem Arzt festgelegt wird, unter Berücksichtigung von Begleiterkrankungen wie Diabetes, um das Risiko für Folgeerkrankungen zu senken. 

Wann ist die beste Zeit zum Blutdruckmessen?

Die beste Zeit zum Blutdruckmessen ist morgens direkt nach dem Aufstehen (vor Medikamenteneinnahme/Frühstück) und abends vor dem Schlafengehen, immer zur gleichen Zeit und nach etwa fünf Minuten Ruhe, um verlässliche Werte zu erhalten, die einen guten Überblick über Ihren Tagesverlauf geben. Achten Sie darauf, vorher nicht geraucht, Kaffee getrunken oder sich körperlich angestrengt zu haben.
 

Welcher Blutdruck und Puls ist normal in welchem Alter?

Normale Blutdruck- und Pulsfrequenz ändern sich mit dem Alter, wobei der Puls tendenziell sinkt und der Blutdruck leicht ansteigt, aber bei Erwachsenen idealerweise um die 120/80 mmHg liegt, während der Puls für Erwachsene meist 60–80 Schläge/Min. beträgt und bei Senioren auch etwas höher sein kann; Kinder und Jugendliche haben niedrigere Werte, Senioren oft etwas höhere. 

Wie gefährlich ist der zweite Wert beim Blutdruck?

Ja, ein zu hoher diastolischer Blutdruck (unterer Wert) ist gefährlich, da er das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht, besonders über 90 mmHg, aber auch schon ab Werten um 70 mmHg besteht Handlungsbedarf; umgekehrt können auch zu niedrige Werte (<60 mmHg) problematisch sein, wobei immer eine ärztliche Einordnung wichtig ist, da sowohl zu hohe als auch potenziell zu niedrige Werte Risiken darstellen können, aber der Fokus oft auf dem zu hohen Druck liegt.
 

Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?

Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
 

Wie kann ich meinen Blutdruck in 3 Minuten senken?

Um den Blutdruck schnell zu senken, wirken besonders Atemübungen (z.B. 4-6-Atmung), Kälteanwendungen, Summen oder leichte Massagen der Halsschlagader kurzfristig, da sie das Nervensystem beruhigen und die Gefäße beeinflussen, aber langfristig sind eine gesunde Ernährung (wenig Salz, viel Nitrat) und regelmäßige Bewegung entscheidend, betont onmeda.de und NDR.de. 

Wie fühlt man sich, wenn der Blutdruck zu hoch ist?

Man fühlt sich bei zu hohem Blutdruck oft gar nicht, da die Symptome meist fehlen, aber wenn er stark ansteigt, können Kopfschmerzen (besonders im Nacken), Schwindel, innere Unruhe, Schlafstörungen, Ohrensausen, Nasenbluten, Müdigkeit, Hitzewallungen oder Herzklopfen auftreten, oft begleitet von Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen bei Anstrengung. Da der Blutdruck oft lange unerkannt bleibt, ist regelmäßiges Messen wichtig, um Schäden zu verhindern. 

Was senkt spontan den Blutdruck?

Um den Blutdruck spontan zu senken, helfen schnelle Maßnahmen wie Entspannungs-Atemübungen (z.B. 4-7-11-Regel), ein kleiner Spaziergang oder Dehnen, das Trinken von Wasser oder Rote-Bete-Saft, der Verzehr von dunkler Schokolade (mind. 85% Kakao), und beruhigender Pfefferminztee oder Zitronensaft, wobei langfristig Ernährung, Bewegung und Stressmanagement entscheidend sind. Bei extrem hohen Werten oder Symptomen (hypertensiver Notfall) ist jedoch sofort ärztliche Hilfe wichtig, da manche Hausmittel (wie Nifedipin) bei bestimmten Vorerkrankungen kontraindiziert sind. 

Was sind die 5 Warnzeichen eines Schlaganfalls?

Die häufigsten Symptome eines Schlaganfalls sind Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie sehr starke Kopfschmerzen. Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen.

Ist ein Blutdruck von 140 zu 100 normal?

Ein Blutdruck von 140 zu 100 mmHg (systolisch/diastolisch) wird als leichter Bluthochdruck (Hypertonie Grad 1) eingestuft, da der Wert über dem Normalbereich von <120/80 mmHg liegt und die Grenze von 140/90 mmHg überschreitet. Wichtig ist, diesen Wert nicht isoliert zu betrachten, sondern bei wiederholten Messungen über einen längeren Zeitraum (z.B. 24-Stunden-Messung) durch einen Arzt abklären zu lassen, da Schwankungen normal sind. Eine Behandlung wird oft angeraten, da das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. 

Wie ist der Blutdruck vor einem Infarkt?

Der Blutdruck vor einem Herzinfarkt kann unterschiedlich sein: Er kann normal, niedrig oder auch erhöht sein, da die stressige Situation selbst den Druck steigen lassen kann, aber auch ein langfristig unbehandelter Bluthochdruck (Hypertonie) ist ein wichtiger Risikofaktor, der die Gefäße schädigt und die Wahrscheinlichkeit eines Infarkts erhöht. Eine plötzliche Blutdruckveränderung ist kein zuverlässiges Vorzeichen, die Symptome wie starke Brustschmerzen sind oft eindeutiger.