Wie hoch darf der Blutdruck bei Frauen ab 60 sein?
Gefragt von: Wally Wolter-Forster | Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026sternezahl: 4.9/5 (60 sternebewertungen)
Für eine 60-jährige Frau gelten normale Blutdruckwerte oft um die 128/73 mmHg oder bis etwa 140/90 mmHg, wobei die Werte mit dem Alter tendenziell leicht ansteigen können, da die Gefäße an Elastizität verlieren. Ein Wert unter 120/80 mmHg ist optimal, Werte zwischen 120/80 und 139/89 mmHg sind noch normal bis leicht erhöht, und dauerhaft über 140/90 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie).
Was ist ein normaler Blutdruck bei Frauen über 60?
Das bedeutet: Blutdruckwerte von 120/70 mmHg gelten bei einem Erwachsenen als normal und erstrebenswert. Bei Werten zwischen 120-139/70-89 mmHg sprechen Ärzte bereits von einem erhöhten Blutdruck, der im Auge behalten und - je nach Risikokonstellation auch bereits aktiv gesenkt werden sollte.
Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?
Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten.
Wann spricht man von hohem Blutdruck bei Frauen?
Von Bluthochdruck (Hypertonie) spricht man bei Frauen (und Männern) ab Werten von 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) bei mehrmaliger Messung, wobei Werte darunter als erhöht oder hochnormal gelten und eine Beobachtung erfordern, da der Schutz durch Östrogen vor den Wechseljahren nachlässt und das Risiko steigt. Der ideale Blutdruck liegt bei < 120/80 mmHg, Werte zwischen 120/70 und 139/89 mmHg sollten beobachtet werden.
Welcher Blutdruck ist bei Frauen gefährlich?
Ein Blutdruck zwischen 120/80 mmHg und 129/84 mmHg (Millimeter-Quecksilbersäule) ist normal. Ein so genannter hochnormaler Blutdruck beträgt 130/85 bis 139/89 mmHg. Als erhöht gilt der Blutdruck, wenn er dauerhaft über 140/90 mmHg liegt. Wichtig: Diese Blutdruckwerte gelten für alle Altersgruppen.
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Welcher Blutdruck ist gefährlicher, der obere oder der untere?
Mediziner achten vor allem auf den systolischen Blutdruck (der obere Wert), um das Risiko für die Herzgesundheit abzuschätzen. Eine neue Studie bestätigt, dass dieser unabhängig von Alter, Geschlecht und anderen Faktoren das Risiko für die Herz-Kreislauf-Gesundheit sehr gut vorhersagt.
Welcher Blutdruck ist zu niedrig für Frauen?
Bei Frauen gilt ein Blutdruck von unter 100 zu 60 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als niedrig (Hypotonie), besonders wenn dieser Wert mit Symptomen wie Schwindel, Müdigkeit oder Ohrensausen einhergeht, da die Organe dann möglicherweise nicht mehr ausreichend durchblutet werden, auch wenn niedrige Werte nicht immer bedenklich sind.
Wie fühlt man sich, wenn der Blutdruck zu hoch ist?
Man fühlt sich bei zu hohem Blutdruck oft gar nicht, da die Symptome meist fehlen, aber wenn er stark ansteigt, können Kopfschmerzen (besonders im Nacken), Schwindel, innere Unruhe, Schlafstörungen, Ohrensausen, Nasenbluten, Müdigkeit, Hitzewallungen oder Herzklopfen auftreten, oft begleitet von Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen bei Anstrengung. Da der Blutdruck oft lange unerkannt bleibt, ist regelmäßiges Messen wichtig, um Schäden zu verhindern.
Ist ein Blutdruck von 120 zu 90 normal?
Ein Blutdruck von 120 zu 90 mmHg (Systole/Diastole) wird als hoch-normal eingestuft, da der systolische Wert (120) normal ist, der diastolische Wert (90) jedoch die Grenze zum Bluthochdruck (Hypertonie) erreicht oder leicht überschreitet, was eine regelmäßige Kontrolle und eventuell Lebensstiländerungen zur Vorbeugung empfiehlt. Während 120/80 mmHg als optimal gilt, beginnt der diastolische Wert bei 90 mmHg offiziell mit der Kategorie "Hypertonie" oder "erhöht" (je nach Leitlinie), weshalb eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist, um langfristige Risiken zu minimieren.
Was löst plötzlich hohen Blutdruck aus?
Plötzlicher Bluthochdruck wird oft durch Stress, Panikattacken, das plötzliche Absetzen blutdrucksenkender Medikamente, Schmerzen, Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente (z.B. Pille) ausgelöst; auch Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe oder eine ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Salz, wenig Bewegung) können eine Rolle spielen. Oft sind es eine Kombination aus Lebensstilfaktoren und Vorerkrankungen, die zu einer hypertensiven Krise führen können.
Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?
Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?
Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
Welcher Blutdruck in welchem Alter Tabelle?
Der Blutdruck ändert sich mit dem Alter, wobei die Werte im Erwachsenenalter (ca. 120/80 mmHg) tendenziell ansteigen, jedoch moderat bleiben sollten, während bei Älteren höhere Werte (bis ca. 140/90 mmHg) als Grenzwert gelten, wobei die Werte immer individuell betrachtet werden müssen. Kinder und Jugendliche haben generell niedrigere Normalwerte. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht, wie sich die Werte verschieben:
Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?
Der Blutdruck ist meistens am höchsten in den Morgenstunden direkt nach dem Aufstehen (ca. 8-9 Uhr) und erreicht oft einen zweiten Gipfel am späten Nachmittag bis frühen Abend (ca. 16-18 Uhr), während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese typischen Schwankungen werden durch den Biorhythmus gesteuert, können aber auch durch Stress, Bewegung oder andere Faktoren beeinflusst werden.
Hat die Trinkmenge Einfluss auf den Blutdruck?
Flüssigkeitszufuhr ist ihr positiver Einfluss auf den Blutdruck. Der Blutdruck ist die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit und ein Ungleichgewicht führt oft zu langfristigen gesundheitlichen Komplikationen.
Ist ein Blutdruck von 120 zu 60 bei einer Frau normal?
Ein Blutdruck von 120/60 mmHg bei einer Frau liegt im normalen bis leicht niedrigen Bereich; während 120/80 als optimal gilt, sind Werte wie 120/60 oft bei gesunden, schlanken, sportlichen Frauen zu finden, die Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen haben, sollte dies ärztlich abgeklärt werden, um eine zugrundeliegende Ursache auszuschließen. Es ist ein normal erhöhter diastolischer Wert (60 statt 80).
Was ist, wenn der zweite Blutdruckwert über 90 ist?
Ein zweiter Blutdruckwert über 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) deutet auf eine beginnende oder bestehende Hypertonie (Bluthochdruck) hin, da diastolische Werte ab 90 mmHg als Hochdruck eingestuft werden, oft als Hypertonie Grad 1 klassifiziert, während Werte von 85-89 mmHg noch als "hochnormal" gelten; dies sollte unbedingt mit einem Arzt besprochen werden, da dauerhaft erhöhte Werte das Herz-Kreislauf-System belasten können, auch wenn der obere (systolische) Wert noch im normalen Bereich liegt.
Welche Blutdruckwerte gelten bei Frauen als normal?
Für Frauen gelten wie für Männer allgemeine Normwerte: Optimal ist ein Blutdruck unter 120/80 mmHg, normal liegt er bei <129/<84 mmHg; Werte über 129/84 mmHg gelten als „hochnormal“ und über 140/90 mmHg als Hypertonie (Bluthochdruck). Bei älteren Frauen können aufgrund nachlassender Gefäßelastizität auch leicht höhere Werte akzeptiert werden, die Schwelle zur Hypertonie bleibt jedoch meist bei 140/90 mmHg.
Was soll ich tun, wenn mein Blutdruck 180 zu 90 ist?
Bei einem Blutdruck von 180 zu 90 (oder höher) sollten Sie Ruhe bewahren, nach 5-30 Minuten erneut messen und bei anhaltend hohen Werten oder Symptomen wie Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel, Sehstörungen oder starken Kopfschmerzen sofort den Notruf 112 wählen, da dies auf eine hypertensive Krise hindeuten kann. Ansonsten suchen Sie zeitnah Ihren Hausarzt auf; langfristig helfen Lebensstiländerungen wie gesunde Ernährung, weniger Salz, Bewegung und Stressabbau.
Wie kann ich meinen Blutdruck in 3 Minuten senken?
Um den Blutdruck schnell zu senken, wirken besonders Atemübungen (z.B. 4-6-Atmung), Kälteanwendungen, Summen oder leichte Massagen der Halsschlagader kurzfristig, da sie das Nervensystem beruhigen und die Gefäße beeinflussen, aber langfristig sind eine gesunde Ernährung (wenig Salz, viel Nitrat) und regelmäßige Bewegung entscheidend, betont onmeda.de und NDR.de.
Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 90 zu 60 ist?
Bei einem Blutdruck von 90/60 mmHg (Hypotonie) helfen schnelle Maßnahmen wie Hinlegen und Füße hochlagern, viel trinken (Wasser, Saftschorlen), Kaffee oder schwarzer/grüner Tee und Bewegung an der frischen Luft, um den Kreislauf anzuregen; langfristig helfen Wechselduschen, Salz und Ausdauersport, aber bei anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt die Ursache abklären, um ernste Erkrankungen auszuschließen, wie diese Quelle und diese Quelle betonen.
Was hilft sofort gegen hohen Blutdruck?
Um hohen Blutdruck schnell zu senken, helfen Entspannungstechniken wie tiefe Atemübungen, eine kleine Runde Spazierengehen, das Trinken von Wasser mit Zitrone oder Pfefferminztee sowie eine sofortige Reduzierung von Stress und Salz, aber langfristig sind konsequente Lebensstiländerungen (gesunde Ernährung, Bewegung, Nichtrauchen, weniger Alkohol) entscheidend; bei starken Werten oder Unsicherheit immer ärztlichen Rat suchen, da ein hypertensiver Notfall medizinische Hilfe erfordert und Medikamente (z.B. Nitrospray) notwendig sein können.
Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?
Ein diastolischer (unterer) Blutdruck wird ab 90 mmHg als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, doch bereits Werte ab 80 mmHg gelten als hochnormal und ab 70 mmHg (bei neuen Leitlinien) steigt das Risiko langsam an, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist, insbesondere bei weiteren Risikofaktoren. Gefährlich wird es bei Werten deutlich über 90 mmHg, besonders wenn der systolische Wert über 140 mmHg liegt oder Symptome wie Brustschmerzen oder neurologische Ausfälle auftreten, was einen Notfall darstellt und sofortige Behandlung erfordert.
Ist ein Blutdruck von 119 zu 85 normal?
Laut den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. liegt ein normaler Blutdruck vor, wenn der systolische Wert zwischen 120-129 liegt und der diastolische Wert zwischen 80-84.
Was hilft sofort gegen niedrigen Blutdruck?
Um niedrigen Blutdruck sofort zu helfen, sind Bewegung, viel Trinken (Wasser, Schorlen), Kaffee (bei Bedarf), eine Prise Salz, Wechselduschen und kalte Arm-/Fußbäder effektiv, da sie den Kreislauf ankurbeln und das Blutvolumen erhöhen; wichtig ist aber, die Ursache ärztlich abklären zu lassen. Langsam aufstehen und mit erhöhtem Oberkörper schlafen, hilft gegen morgendliche Schwankungen.
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