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Wie hoch darf der Blutdruck bei einem 70 Jährigen sein?

Gefragt von: Annemarie Schenk  |  Letzte Aktualisierung: 22. April 2026
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Bei über 70-Jährigen gelten Werte bis etwa 140/90 mmHg (systolisch/diastolisch) oft noch als tolerierbar, aber das Ziel ist eine Senkung auf unter 140/90 mmHg, idealerweise sogar Richtung 130/80 mmHg, wenn gut vertragen wird, da die Gefäße mit dem Alter steifer werden; eine individuelle Zielsetzung mit dem Arzt ist entscheidend, um Risiken wie Stürze zu vermeiden, sagt die Deutsche Herzstiftung, die Techniker Krankenkasse, Uni Ulm und visomat.

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten. 

Wann ist der Blutdruck zu hoch bei älteren Menschen?

Bei älteren Menschen gilt ein Blutdruck ab 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als Bluthochdruck (Hypertonie), wobei altersbedingt oft der systolische (obere) Wert erhöht ist, während der diastolische (untere) Wert noch normal sein kann. Speziell bei über 60-Jährigen können Werte bis 150/90 mmHg noch als akzeptabel gelten, wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen, aber Werte darüber sollten ärztlich abgeklärt werden. Es gibt jedoch individuelle Unterschiede: Starke Absenkungen sind oft nicht erwünscht, da sie zu Schwindel und Stürzen führen können.
 

Welcher Blutdruck in welchem Alter Tabelle?

Der Blutdruck ändert sich mit dem Alter, wobei die Werte im Erwachsenenalter (ca. 120/80 mmHg) tendenziell ansteigen, jedoch moderat bleiben sollten, während bei Älteren höhere Werte (bis ca. 140/90 mmHg) als Grenzwert gelten, wobei die Werte immer individuell betrachtet werden müssen. Kinder und Jugendliche haben generell niedrigere Normalwerte. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht, wie sich die Werte verschieben: 

Ist ein Blutdruck von 132 zu 85 zu hoch?

Ein Blutdruck von 132/85 mmHg wird als "hoch-normal" eingestuft – der systolische Wert (132) ist leicht erhöht (Grenze ist <130), der diastolische (85) liegt im Bereich der Hochnormal-Kategorie (85-89). Dies bedeutet, der Blutdruck ist etwas zu hoch, aber noch akzeptabel, bevor er als manifeste Hypertonie (Bluthochdruck) gilt, was meist bei 140/90 mmHg beginnt. Es ist ein wichtiges Warnsignal, um Lebensstiländerungen zu erwägen. 

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Ist ein Blutdruck von 130 zu 90 gefährlich?

Ein Blutdruck von 130/90 mmHg ist als "hochnormal" oder leicht erhöht einzustufen (systolisch 130, diastolisch 90 mmHg) und gilt noch nicht als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck), die offiziell bei Werten ab 140/90 mmHg beginnt. Der obere Wert (130) liegt noch im Normalbereich, der untere Wert (90) überschreitet die Grenze zum hochnormalen Bereich (85-89 mmHg) und deutet auf eine beginnende Tendenz hin, die beobachtet werden sollte, da er sich zu Bluthochdruck entwickeln kann. 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Was ist ein guter Blutdruck für 70-Jährige?

Für eine 70-jährige Person gelten etwas höhere Blutdruckwerte als für jüngere Erwachsene, da die Gefäße an Elastizität verlieren; ein Zielbereich liegt oft bei unter 140/90 mmHg, wobei die Deutsche Herzstiftung für über 65-Jährige sogar 130-139 mmHg systolisch und 70-80 mmHg diastolisch anstrebt, was aber individuell mit dem Arzt abgestimmt werden sollte, da es auf den Gesundheitszustand ankommt.
 

Welche Tageszeit ist der Blutdruck am höchsten?

Der Blutdruck ist typischerweise am höchsten am frühen Morgen nach dem Aufstehen und erreicht oft einen zweiten Höchststand am späten Nachmittag bis frühen Abend, während er in der Nacht am niedrigsten ist. Diese natürlichen Schwankungen sind normal und durch körperliche Aktivität, Stress und die innere Uhr gesteuert, wobei Herzinfarkte und Schlaganfälle häufiger am Vormittag auftreten.
 

Ist ein Blutdruck von 134 zu 88 normal?

Ein Blutdruck von 134 zu 88 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) wird als hoch-normal oder leicht erhöhter Blutdruck eingestuft und liegt knapp unter der Schwelle zum klinischen Bluthochdruck (Hypertonie, ab 140/90 mmHg), was eine Beobachtung und oft Lebensstiländerungen (gesunde Ernährung, Bewegung) nahelegt, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. 

Welcher Wert beim Blutdruck ist wichtiger, der erste oder der zweite?

Beide Blutdruckwerte (systolisch und diastolisch) sind wichtig, aber der systolische Wert (obere Zahl) gilt oft als wichtiger, besonders bei älteren Menschen, da er das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall besser vorhersagt, während der diastolische Wert (untere Zahl) bei jüngeren Menschen und bei Werten über 90 mmHg ebenfalls ein wichtiger unabhängiger Risikofaktor ist. Beide liefern separate Informationen über die Gesundheit von Herz und Gefäßen und müssen gemeinsam betrachtet werden, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
 

Warum haben ältere Menschen einen höheren Blutdruck?

Der Blutdruck steigt im Alter hauptsächlich, weil die Blutgefäße an Elastizität verlieren (versteifen), sich die kleinen Arterien verengen und Hormone sich verändern (z.B. Östrogenabfall in den Wechseljahren). Diese altersbedingten Veränderungen führen dazu, dass die Gefäße den Druck weniger gut ausgleichen können, was oft als isolierte systolische Hypertonie (hoher Oberdruck, normaler Unterdruck) sichtbar wird. Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel, salzreiche Ernährung und Stress können diesen Prozess beschleunigen. 

Ist ein Blutdruck von 142 zu 90 normal?

Ein Blutdruck von 142 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) wird als Bluthochdruck (Hypertonie) eingestuft, da der Wert die Grenze von 140/90 mmHg überschreitet, ab der Mediziner von einer behandlungsbedürftigen Erhöhung sprechen; dieser Wert ist ein wichtiges Signal, dass eine Abklärung und eventuell Anpassungen des Lebensstils (Ernährung, Bewegung, Stress) oder eine medikamentöse Therapie notwendig sind, um Folgeschäden zu vermeiden.
 

Was löst plötzlich hohen Blutdruck aus?

Plötzlicher Bluthochdruck wird oft durch Stress, Panikattacken, das plötzliche Absetzen blutdrucksenkender Medikamente, Schmerzen, Alkohol, Drogen oder bestimmte Medikamente (z.B. Pille) ausgelöst; auch Hormonstörungen, Nierenerkrankungen, Schlafapnoe oder eine ungesunde Lebensweise (Übergewicht, Salz, wenig Bewegung) können eine Rolle spielen. Oft sind es eine Kombination aus Lebensstilfaktoren und Vorerkrankungen, die zu einer hypertensiven Krise führen können.
 

Wie fühlt man sich, wenn der Blutdruck zu hoch ist?

Man fühlt sich bei zu hohem Blutdruck oft gar nicht, da die Symptome meist fehlen, aber wenn er stark ansteigt, können Kopfschmerzen (besonders im Nacken), Schwindel, innere Unruhe, Schlafstörungen, Ohrensausen, Nasenbluten, Müdigkeit, Hitzewallungen oder Herzklopfen auftreten, oft begleitet von Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen bei Anstrengung. Da der Blutdruck oft lange unerkannt bleibt, ist regelmäßiges Messen wichtig, um Schäden zu verhindern. 

Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 140 zu 90 ist?

Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als erhöhte Hypertonie und erfordert Maßnahmen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsreduktion, Stressabbau, weniger Alkohol) wichtig sind, aber oft auch Medikamente (ACE-Hemmer, Sartane, Kalziumkanalblocker, Diuretika) nötig werden, oft als Kombinationspräparat. Eine langfristige Therapie ist notwendig, um Risiken zu senken. 

Ist es gefährlich, zu oft den Blutdruck zu messen?

Nein, zu oft Blutdruckmessen ist nicht direkt schädlich, aber unnötige Sorgen und verfälschte Werte durch Messfehler können auftreten; die richtige Frequenz hängt vom Einzelfall ab, meist sind 1-2 Mal täglich bei stabilen Werten ausreichend, bei Therapieänderung bis zu dreimal täglich, wobei immer auf korrekte Messung (Ruhe, richtige Armposition) zu achten ist, um aussagekräftige Werte zu erhalten, wie Dr. Sabine Meier, Internistin, die Deutsche Hochdruckliga (DHL) und die Deutsche Herzstiftung betonen.
 

Welcher Mangel löst hohen Blutdruck aus?

Bei Bluthochdruck (Hypertonie) bestehen häufig Mängel an Kalium und Magnesium, die wichtig für die Gefäßfunktion sind, sowie an bestimmten B-Vitaminen (B6, B9, B12) und Vitamin D. Auch Omega-3-Fettsäuren, Taurin, Zink und Arginin sind relevante Mikronährstoffe, deren Mangel Bluthochdruck begünstigen kann, wobei Kalium als Gegenspieler zu Natrium fungiert und Magnesium die Muskelfunktion unterstützt.
 

Welche Uhr misst am zuverlässigsten den Blutdruck?

Diese Smartwatches mit Blutdruckmessung sind laut Tests auch 2025 noch die besten

  • TURN ON getestet – mit 24-Stunden-Messung: Huawei Watch D2 (zum Test)
  • Beste Smartwatch mit Blutdruckschätzung: Samsung Galaxy Watch Ultra (2025)
  • Guter Vorgänger der Galaxy Watch Ultra (2025): Samsung Galaxy Watch Ultra.

Ist ein Blutdruck von 145 zu 95 normal?

Ein Blutdruck von 145 zu 95 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da der Wert über der Grenze von 140/90 mmHg liegt und ärztliche Aufmerksamkeit erfordert, um Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt zu vermeiden, wobei bereits Werte über 120/80 mmHg als erhöht gelten und ein gesunder Wert unter 120/80 mmHg ist. Sie sollten diesen Wert durch weitere Messungen überprüfen lassen und einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären und eine passende Behandlung (Lebensstiländerung, eventuell Medikamente) zu starten. 

Was für ein Getränk senkt den Blutdruck?

Um den Blutdruck zu senken, helfen vor allem Wasser, ungezuckerte Kräutertees (wie Hibiskus, Grüner Tee, Pfefferminze), Ingwertee und Zitronenwasser durch ihre gefäßerweiternden und antioxidativen Eigenschaften, während Rote-Bete-Saft wegen der Nitrate kurzfristig wirksam ist; wichtig ist dabei natriumarmes Trinken und das Vermeiden von zuckerhaltigen Getränken, Softdrinks und zu viel Alkohol.
 

Was sind die 5 Warnzeichen eines Schlaganfalls?

Die häufigsten Symptome eines Schlaganfalls sind Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständnisstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie sehr starke Kopfschmerzen. Mit dem FAST-Test lässt sich innerhalb kürzester Zeit der Verdacht auf einen Schlaganfall überprüfen.

Wie kann ich meinen Blutdruck in 3 Minuten senken?

Um den Blutdruck schnell zu senken, wirken besonders Atemübungen (z.B. 4-6-Atmung), Kälteanwendungen (z.B. Gesicht mit kaltem Wasser bespritzen) und bestimmte Bewegungen wie das Summen oder das Dehnen des Zungenbeins, die das Nervensystem beruhigen und die Gefäße beeinflussen können, wobei die Wirkung bei jedem anders ist und bei starken Schwankungen ein Arzt aufgesucht werden sollte. 

Ist Blutdruck 160 zu 90 gefährlich?

Ja, ein Blutdruck von 160/90 mmHg ist deutlich zu hoch (Bluthochdruck Grad 2) und gefährlich, da er langfristig Organschäden verursachen kann, auch wenn oft keine akuten Symptome spürbar sind, und sollte umgehend ärztlich behandelt werden, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Bei anhaltend hohen Werten wie diesen sind Lebensstiländerungen und oft Medikamente notwendig, um das Risiko zu minimieren.