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Wie heißt der Impfstoff gegen Tetanus?

Gefragt von: Mark Thiele  |  Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2026
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Der Tetanus-Impfstoff hat oft Handelsnamen wie Boostrix, Repevax, Revaxis oder Td-pur, meist als Kombinationsimpfstoff gegen Diphtherie (D) und/oder Pertussis (P) und Polio (IPV). Die genaue Bezeichnung hängt vom Hersteller und der Kombination ab, z.B. Boostrix Polio (TdPa-IPV) oder Revaxis (Td-IPV).

Wie heißt die Impfung von Tetanus?

Der Tetanus-Impfstoff hat oft Handelsnamen wie Boostrix, Repevax, Revaxis oder Td-pur, meist als Kombinationsimpfstoff gegen Diphtherie (D) und/oder Pertussis (P) und Polio (IPV). Die genaue Bezeichnung hängt vom Hersteller und der Kombination ab, z.B. Boostrix Polio (TdPa-IPV) oder Revaxis (Td-IPV). 

Welcher Impfstoff für Tetanus Auffrischung?

Ein Vierfach-Kombinationsimpfstoff schützt sicher vor Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Poliomyelitis (Boostrix® Polio). Es handelt sich um einen Totimpfstoff, der vorzugsweise in den M. deltoideus des Oberarms injiziert werden sollte.

Wie wird die Tetanusimpfung noch genannt?

Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine schwere Infektionskrankheit, die Krämpfe und Lähmungserscheinungen hervorrufen kann. Der Erreger ist weltweit verbreitet. In Deutschland zählt die Tetanus-Schutzimpfung zu den sogenannten Standardimpfungen.

Ist die Tetanus-Impfung noch sinnvoll?

Ohne entsprechende Immunisierung können Tetanus und Diphterie tödlich enden. Eine aktuelle Übersichtsarbeit könnte die bisher gängige Impfpraxis in Frage stellen und eine routinemäßige Auffrischung alle zehn Jahre unnötig werden lassen. Denn laut den Forschenden reicht eine Erstimmunisierung im Kindesalter aus.

TETANUS-IMPFUNG - PRO und CONTRA

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Hat man nach 10 Jahren noch Tetanusschutz?

Ja, nach 10 Jahren sollte der Tetanus-Schutz aufgefrischt werden, da die Ständige Impfkommission (STIKO) für Erwachsene alle 10 Jahre eine Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie empfiehlt, um den Schutz aufrechtzuerhalten. Wenn die letzte Impfung länger her ist oder bei Verletzungen, wird oft auch früher eine Auffrischung angeraten, da der Schutz ohne regelmäßige Booster nachlässt. 

Warum 3 mal Tetanus Impfung?

Eine überstandene Tetanus-Erkrankung schützt nicht dauerhaft vor erneuter Ansteckung. Daher ist auch bei durchgemachter Erkrankung die regelmäßige Auffrischung des Impfschutzes empfohlen.

Welche Nebenwirkungen können nach einer Tetanus-Impfung auftreten?

Nach einer Tetanus-Impfung sind lokale Reaktionen wie Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle sowie allgemeine Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Frösteln häufig, aber meist harmlos und klingen schnell ab. Schwere Reaktionen sind sehr selten, aber es können in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten; bei anhaltenden oder starken Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. 

Wieso tut eine Tetanus-Impfung so weh?

Die Tetanus-Impfung tut weh, weil sie eine normale Immunreaktion auslöst: Der Körper reagiert auf den Impfstoff mit einer leichten Entzündung an der Einstichstelle, was zu Rötung, Schwellung und Schmerz führt, da das Immunsystem Antikörper bildet und Botenstoffe freisetzt; dies ist ein Zeichen, dass die Impfung wirkt, aber auch durch Zusätze (Adjuvantien) in Kombi-Impfstoffen und manchmal durch eine zu hohe Injektion (SIRVA-Risiko) verstärkt werden kann, was aber meist harmlos ist und schnell wieder abklingt.
 

Wie oft sollte man gegen Tetanus geimpft sein?

Für Kinder ist die Tetanus-Impfung Teil der Grundimmunisierung (Säuglingsalter) und weiterer Auffrischungen (Vorschulalter, Jugendalter); für Erwachsene empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission) in Deutschland eine Auffrischung alle 10 Jahre (Kombinationsimpfung mit Diphtherie, oft auch Keuchhusten/Polio). In Österreich und einigen anderen Ländern werden jedoch auch für Erwachsene noch Auffrischungen alle 5 Jahre empfohlen, daher ist die individuelle Situation wichtig.
 

Bei welchen Wunden tritt Tetanus auf?

die Sporen des Bakteriums kommen weltweit in Erde und Tierkot vor und gelangen in der Regel über Verletzungen in die Haut. Dabei reichen schon kleinste, kaum sichtbare Bagatellverletzungen (z. B. Kratzer, Schürfwunden) für eine Tetanus-Infektion aus.

Wie lautet die Tetanus-Impfung?

Die Tetanus-Impfung (Wundstarrkrampf) ist ein Totimpfstoff, der meist als Kombinationsimpfung mit Diphtherie (DT/Td) und Keuchhusten (Pertussis, DTaP/Tdap) verabreicht wird, oft zusammen mit Polio (Kinderlähmung), HiB und Hepatitis B (Sechsfachimpfung bei Kindern). Sie schützt vor dem Tetanus-Bakterium, das durch Wunden in den Körper gelangt und schwere Muskelkrämpfe (auch Erstickungsanfälle) verursachen kann, und erfordert regelmäßige Auffrischungen, typischerweise alle 10 Jahre nach der Grundimmunisierung.
 

Was passiert, wenn man zu oft gegen Tetanus geimpft wird?

die Gabe einer Auffrischdosis mit dem Tetanus-Impfstoff (Td) die einfachste Verfahrensweise. Man muss bei Personen mit hohem Verletzungsrisiko jedoch damit rechnen, dass sie aufgrund von häufigen (unnötigen) Boosterungen im Abstand von weniger als fünf Jahren stärkere Lokalreaktionen entwickeln.

Woher weiß ich, ob ich gegen Tetanus geimpft bin?

Um zu wissen, ob Sie gegen Tetanus geimpft sind, schauen Sie in Ihrem Impfpass nach den Standardimpfungen – dort sind die Tetanus-Impfungen (oft als Kombi-Impfung mit Diphtherie, Keuchhusten, etc.) vermerkt. Erwachsene sollten ihren Impfschutz alle 10 Jahre auffrischen, wobei die letzte Auffrischung nicht länger als 10 Jahre zurückliegen darf; Kinder und Jugendliche haben ebenfalls festgelegte Auffrischungsintervalle. Bei unklarer Impfhistorie oder einer tiefen Wunde ist eine ärztliche Beratung ratsam, da dann eventuell eine Auffrischung oder Sofortmaßnahme nötig ist.
 

Was passiert, wenn man Tetanus nicht auffrischt?

Wenn Sie Ihre Tetanus-Impfung nicht auffrischen, löst sich Ihr Schutz vor dem Wundstarrkrampf langsam auf, was Sie bei Verletzungen anfälliger für eine lebensbedrohliche Infektion macht, da Ihr Antikörperspiegel sinkt; ohne Impfung kann Tetanus zu schweren Muskelkrämpfen, Lähmungen, Atemnot und sogar zum Tod führen, weshalb Auffrischungen alle 10 Jahre empfohlen werden, um den hohen Schutz aufrechtzuerhalten. 

Was passiert, wenn man zu viel geimpft wird?

Im Epidemiologischen Bulletin 34|2021 (Link öffnet in neuem Fenster) nimmt das Robert Koch-Institut (RKI) zum Thema „Überimpfen“ Stellung. Das RKI stellt klar: „Von zusätzlich verabreichten Impfstoffdosen geht in der Regel kein erhöhtes Risiko aus“.

Ist die Tetanus-Impfung ein 4-fach-Impfstoff?

Die Vierfach-Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Kinderlähmung ist eine Mehrfach- Impfung, mit der ab dem sechsten Lebensjahr all- gemein empfohlene Impfungen mit einer einzigen Injektion verabreicht werden können.

Welche Impfung hält lebenslang?

Lebenslangen Schutz bieten meist Lebendimpfungen wie gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR) und Windpocken (Varizellen) nach vollständiger Grundimmunisierung. Andere Impfungen, die Teile des Erregers nutzen (z.B. Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten), erfordern regelmäßige Auffrischungen, da der Schutz nachlässt. Die STIKO empfiehlt Auffrischungen für Erwachsene, z.B. alle 10 Jahre für Tetanus/Diphtherie/Keuchhusten.
 

Wie wahrscheinlich ist eine Tetanus-Infektion ohne Impfung?

Ohne Impfung ist die Wahrscheinlichkeit, an Tetanus zu erkranken, deutlich höher, da der Erreger überall in der Umwelt vorkommt, aber ein Gegenmittel gibt es nicht. Die Krankheit verläuft oft tödlich, insbesondere bei ungeimpften Personen: Die Sterblichkeitsrate liegt bei 10-20% selbst bei intensiver Behandlung und steigt ohne Therapie auf durchschnittlich 70%. Tetanus ist eine sehr ernste Infektion, die durch Verletzungen verursacht wird und zu schmerzhaften Muskelkrämpfen und Atemlähmung führen kann, was häufig den Tod bedeutet.
 

Wie wichtig ist die Tetanus-Impfung für Erwachsene?

Die Tetanus-Impfung ist extrem wichtig, da Tetanus (Wundstarrkrampf) eine potenziell tödliche Krankheit ist, gegen die es kein Heilmittel gibt und die Erreger überall in der Umwelt lauern, selbst in kleinen Kratzern. Eine regelmäßige Auffrischung alle 10 Jahre ist für Erwachsene unerlässlich, da die Bakterien durch jede Wunde eindringen können, und bei größeren Verletzungen kann eine zusätzliche Auffrischung nötig sein, um den lebenswichtigen Schutz zu gewährleisten, der die Atem- und Herzmuskulatur vor Lähmung bewahrt.
 

Welche Nebenwirkungen hat die Tetanus-Impfung?

Nach einer Tetanus-Impfung sind leichte lokale Reaktionen wie Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle sowie allgemeine Symptome wie Fieber, Kopf-, Glieder- oder Muskelschmerzen, Müdigkeit und Frösteln häufig, die meist nach wenigen Tagen abklingen und harmlose Anzeichen einer Immunreaktion sind. Sehr seltene schwere Nebenwirkungen können auftreten, weshalb bei starken Reaktionen immer eine Arztpraxis aufgesucht werden sollte. 

Ist der Tetanusschutz lebenslang?

Der Tetanus-Impfschutz gilt nach vollständiger Grundimmunisierung als sehr langlebig, manche Studien deuten sogar auf lebenslangen Schutz hin, aber die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt weiterhin Auffrischungen alle 10 Jahre für Erwachsene, da der Schutz mit der Zeit nachlässt und Tetanus lebensgefährlich ist, wobei bei Verletzungen früher aufgefrischt werden sollte. 

Wo steckt man sich mit Tetanus an?

Wie steckt man sich an? Tetanus ist nicht ansteckend. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Aber das Tetanus-Bakterium, das die Krankheit auslöst, ist überall im Alltag anzutreffen: In Holzsplittern, der Gartenerde, in Straßenstaub oder im Sandkasten.