Wie gut sind Airfryer?
Gefragt von: Arno Sonntag | Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2026sternezahl: 4.6/5 (22 sternebewertungen)
Airfryer sind sehr gut für eine gesündere, schnellere und effizientere Zubereitung knuspriger Speisen wie Pommes, Gemüse oder Fleisch, mit deutlich weniger Öl und Energie als ein herkömmlicher Backofen, eignen sich aber eher für kleine bis mittlere Haushalte und bestimmte Gerichte, da der Garraum begrenzt ist und Backen von Kuchen herausfordernd sein kann. Sie überzeugen durch schnelle Aufheizzeiten, einfache Reinigung (oft spülmaschinenfest) und vielseitige Anwendung, benötigen aber Platz und können bei bestimmten Lebensmitteln (z.B. Kuchen) an ihre Grenzen stoßen.
Wie sinnvoll ist ein Airfryer?
Ein Airfryer ist sehr sinnvoll für kleinere Haushalte, die Wert auf schnelles, energiesparendes und fettärmeres Kochen legen, besonders für Snacks und Tiefkühlkost, da er Pommes & Co. knuspriger macht als der Backofen und schneller aufheizt. Er ist eine gesündere Alternative zur Fettfritteuse und kann den Backofen bei vielen Aufgaben ergänzen oder sogar ersetzen, ist aber bei großen Mengen oder speziellen Gerichten eher begrenzt.
Ist ein Airfryer wirklich gesund?
Ja, Airfryer sind gesünder als traditionelle Fritteusen, da sie deutlich weniger Fett und Kalorien benötigen und weniger Acrylamid bilden, da sie mit heißer Luft statt viel Öl frittieren; sie sind eine gute Alternative für knusprige Speisen, aber kein Freifahrtschein für ungesundes Essen, da Dampfgaren oder frische, rohe Lebensmittel immer besser sind. Sie sind effizienter als der Backofen und ermöglichen fettärmere Zubereitung von Snacks und Gerichten, wodurch sie eine gesunde Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung darstellen können, wenn sie richtig eingesetzt werden.
Was sind die Nachteile einer Heißluftfritteuse?
Nachteile von Heißluftfritteusen sind das oft begrenzte Fassungsvermögen für größere Mengen, die längere Zubereitungszeit im Vergleich zur Ölfritteuse, der Platzbedarf in der Küche und dass der Geschmack nicht immer 100% dem frittierten Original entspricht, da Fett ein wichtiger Geschmacksträger ist. Zudem müssen die Speisen häufiger gewendet und die Reinigung ist notwendig, auch wenn sie meist einfacher ist als bei Ölfritteusen.
Was darf man im Airfryer nicht machen?
Hier sind einige Beispiele, die ihr vermeiden solltet:
- Wasserreiches Gemüse: Tomaten, Gurken, Wassermelone.
- Leichte Lebensmittel: Toastbrot, dünne Cracker.
- Fettige Lebensmittel: Große Stücke von fettem Fleisch wie Bauchspeck oder Entrecôte.
- Flüssige Teige: Pfannkuchenteig, Crêpe-Teig.
Heißluftfritteusen im Test: Ninja, Tefal, Cosori, Lidl & Philips I Marktcheck SWR
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Warum kein Airfryer?
Nachteile von Heißluftfritteusen sind das oft begrenzte Fassungsvermögen für größere Mengen, die längere Zubereitungszeit im Vergleich zur Ölfritteuse, der Platzbedarf in der Küche und dass der Geschmack nicht immer 100% dem frittierten Original entspricht, da Fett ein wichtiger Geschmacksträger ist. Zudem müssen die Speisen häufiger gewendet und die Reinigung ist notwendig, auch wenn sie meist einfacher ist als bei Ölfritteusen.
Ist ein Airfryer gesünder als ein Backofen?
Ein Airfryer ist oft gesünder als ein Backofen, da er deutlich weniger Öl benötigt, was Kalorien und Fett reduziert, und durch die schnelle, intensive Heißluft weniger Acrylamid bilden kann als herkömmliche Fritteusen; er ist auch effizienter und schneller als ein Backofen, während der Backofen bei großen Portionen und speziellen Funktionen wie Dämpfen punktet, aber für eine fettarme Zubereitung meist mehr Fett oder Käse benötigt, um knusprig zu werden.
Gibt es einen Unterschied zwischen einer Heißluftfritteuse und einem Airfryer?
Ein Airfryer ist eine spezielle, kompakte Form einer Heißluftfritteuse, die durch einen extrem starken Heißluftstrom und einen kleineren Garraum schneller und knuspriger gart als ein herkömmlicher Heißluftofen, der mehr Platz bietet, aber länger braucht und weniger effizient für kleine Snacks ist; der Airfryer spart Zeit und Energie, während der Backofen vielseitiger für große Portionen ist.
Ist es gut, eine Heißluftfritteuse jeden Tag zu benutzen?
Die Zubereitung mit einer Heißluftfritteuse ist zwar eine gesündere Alternative zum Frittieren, doch Mäßigung ist wichtig. Der tägliche Verzehr von in der Heißluftfritteuse zubereiteten Speisen kann zu einer übermäßigen Kalorienzufuhr oder einem zu hohen Anteil an raffinierten Kohlenhydraten führen , insbesondere bei der Zubereitung von verarbeiteten Lebensmitteln wie Tiefkühlpommes oder paniertem Fleisch.
Was gelingt besonders gut in der Heißluftfritteuse?
Frittierte Klassiker wie Pommes, Chicken Nuggets oder Wiener Schnitzel gelingen richtig gut in der Heißluftfritteuse. Sie werden schön knusprig, triefen aber nicht so vor Fett. Weitere Gerichte, die wunderbar knusprig werden und toll schmecken: Bratkartoffeln.
Auf was muss man bei einem Airfryer achten?
Beim Kauf einer Heißluftfritteuse sollten Sie auf Größe/Fassungsvermögen (ca. 1 Liter pro Person, min. 4L für Singles, 6-8L+ für Familien), Leistung (min. 1800-2000W für gute Ergebnisse), Bedienung (einfach, evtl. mit Touch, aber physische Tasten oft besser), Reinigungsfreundlichkeit (spülmaschinenfeste Teile, leicht erreichbare Heizelemente) und Zusatzfunktionen (Sichtfenster, Dörrfunktion, Dual-Korb) achten, während Sie auf matschige Lebensmittel (stark wasserhaltiges Gemüse, Käse) und überfüllte Körbe verzichten sollten.
Warum sind Airfryer so beliebt?
Airfryer sind beliebt, weil sie eine gesündere, schnellere und einfachere Alternative zum traditionellen Kochen bieten: Sie erzeugen knusprige Ergebnisse mit wenig oder gar keinem Öl, heizen schneller auf als ein Backofen, sparen Energie, sind vielseitig (backen, grillen, erwärmen) und erfüllen den Wunsch nach unkomplizierter, schneller Zubereitung bei gleichzeitiger Reduzierung von Fett und Kalorien.
Wann entsteht Acrylamid im Airfryer?
Hohe Temperaturen ab 150 Grad Celsius lassen Lebensmittel beim Backen, Braten und Frittieren bräunen. Dabei entstehen erwünschte Aromen und Geschmacksstoffe - aber auch Acrylamid, das sich ab Temperaturen von 170 bis 180 Grad Celsius sogar sprunghaft ansteigend bildet.
Warum werden die Pommes in der Heißluftfritteuse nicht knusprig?
Pommes werden in der Heißluftfritteuse oft nicht knusprig, weil zu viel Feuchtigkeit (nicht gut abgetrocknet), zu viele Pommes im Korb (fehlende Luftzirkulation), zu wenig oder falsches Öl, falsche Temperatur (zu niedrig) oder zu kurze Garzeit die Ursache sind; auch das Nicht-Wässern/Trocknen der frischen Kartoffeln und das Salzen vor dem Garen verhindern Knusprigkeit, weil Stärke und Salz Feuchtigkeit ziehen und Dämpfen fördern statt Bräunen.
Welcher Airfryer ist sinnvoll?
Die beste ist die Philips Airfryer 4000 Series Stacked Dual Basket. Sie ist hochwertig verarbeitet, vergleichsweise kompakt und glänzt mit beleuchteten Sichtfenstern, die einen dauerhaften Blick aufs Gargut erlauben.
Wie schmecken Pommes aus dem Airfryer?
Pommes aus dem Airfryer schmecken knusprig außen und weich innen, ähnlich wie traditionell frittierte Pommes, aber mit weniger Fett und einem intensiveren Kartoffelgeschmack, da Fett als Geschmacksträger fehlt, was sie oft als "gesünder" gelten lässt. Sie sind lecker, aber der Geschmack ist leicht anders als aus der tiefen Fritteuse; sie können jedoch durch Tricks (leichtes Ölen, Einweichen, Vorbehandlung) fast identisch schmecken, sind aber im Grunde eine gute Alternative mit tollem Ergebnis.
Warum keine Heißluftfritteuse benutzen?
Man sollte eine Heißluftfritteuse nicht ohne Bedenken benutzen, da hohe Temperaturen zur Bildung von Acrylamid (potenziell krebserregend in stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln) führen können, manche Antihaftbeschichtungen bei Beschädigung Schadstoffe freisetzen können, fettreiche Speisen Rauchentwicklung und Fettbrände verursachen können und sie Platz benötigt sowie bei empfindlichen Gerichten (wie Blätterteig) nicht immer perfekte Ergebnisse liefert. Sie ist ein Kompromiss, aber nicht pauschal gesünder als das Backen oder traditionelle Frittieren.
Welche Vor- und Nachteile hat eine Heißluftfritteuse?
Heißluftfritteusen sind vorteilhaft für eine fettärmere, schnelle und energiesparende Zubereitung kleinerer Portionen, mit einfacher Reinigung (oft spülmaschinenfest) und weniger Geruchsentwicklung als bei herkömmlichen Fritteusen; Nachteile sind das begrenzte Fassungsvermögen, die Nicht-Ersetzung des Backofens für große Mengen und dass die Ergebnisse trotz guter Knusprigkeit anders als bei Fettfrittiertem schmecken können.
Ist es gesund, aus der Heißluftfritteuse zu essen?
Airfryer sind gesund, weil sich weniger Acrylamid bildet
Acrylamid ist eine chemische Verbindung, die beim Frittieren von stärkehaltigen Lebensmitteln entsteht und als potenziell krebserregend gilt. Durch die heiße Luft anstelle von heißem Öl wird die Bildung von Acrylamid in Heißluftfritteusen deutlich reduziert.
Was darf man nicht im Airfryer machen?
Im Airfryer sollten Sie nichts mit flüssigem Teig, sehr fetthaltige Speisen (wie Speck), Wasserreiches (Gurken, Melonen) und leichte Lebensmittel (Spinat, Toast) nicht zubereiten, da es zu Rauchentwicklung, Chaos oder matschigen Ergebnissen führt; außerdem gehören rohe Eier und sehr empfindliche Fischsorten nicht hinein. Verwenden Sie stattdessen eine ofenfeste Form für bestimmte Zutaten, um das Gerät sauber zu halten und Brandgefahr zu vermeiden.
Was kann ein Airfryer, was ein Backofen nicht kann?
Ein Airfryer kann durch seine extrem schnelle und intensive Luftzirkulation Gargut schneller und besonders knusprig machen, was ein Backofen nicht erreicht, da er größere Garflächen hat, während der Backofen besser für große Mengen und feuchte Gerichte (wie Aufläufe, Kuchen) geeignet ist, da er Feuchtigkeit besser reguliert. Airfryer sparen durch den kleineren Garraum oft Energie und Zeit (schnelleres Aufheizen), da sie weniger Luft erwärmen müssen.
Ist Airfryer gesünder als Ofen?
Ein Airfryer ist oft gesünder als ein Backofen, da er deutlich weniger Fett benötigt, um knusprige Ergebnisse zu erzielen, was zu weniger Kalorien und Fettaufnahme führt, und die kürzere Garzeit Nährstoffe besser schont. Er ist aber nicht per se immer besser, da der Backofen bei großen Mengen oder schonenderen Garmethoden wie Dämpfen punktet; beide Geräte können gesund zubereiten, wenn man sie richtig nutzt, aber der Airfryer ist effizienter und liefert eine knusprigere Textur bei weniger Fett und Zeit.
Ist der Airfryer wirklich so gut?
Ja, Airfryer sind wirklich gut für viele, weil sie Speisen durch Heißluft knusprig machen, weniger Fett und Kalorien benötigen, schneller als der Backofen sind und Energie sparen können, aber sie sind eher für kleinere Haushalte geeignet und können einen herkömmlichen Backofen nicht vollständig ersetzen, je nach Gericht. Sie sind besonders praktisch für Pommes, Snacks und Gemüse, da sie Ergebnisse liefern, die denen des Frittierens ähneln, aber deutlich gesünder sind.
Ist die Heißluftfritteuse ein Stromfresser?
Nein, eine Heißluftfritteuse ist kein Stromfresser, sondern im Vergleich zu einem Backofen oder einer herkömmlichen Fritteuse oft sogar deutlich energieeffizienter, besonders bei kleinen bis mittleren Portionen, da sie schneller aufheizt und kürzere Garzeiten benötigt. Sie verbraucht weniger Strom pro Nutzung, da sie ihre Energie konzentriert einsetzt, wodurch sie eine sparsamere Alternative darstellt, vor allem für Snacks oder kleinere Gerichte.
Sind Pommes aus dem Airfryer gesünder?
Ja, Pommes aus der Heißluftfritteuse sind gesünder als traditionell frittierte Pommes, da sie deutlich weniger Fett, Kalorien und potenziell krebserregendes Acrylamid enthalten, da sie mit heißer Luft und wenig bis gar keinem Öl zubereitet werden, anstatt in einer großen Menge Fett zu schwimmen. Sie bleiben knusprig, sind aber nicht per se ein „gesundes“ Lebensmittel; der Nutzen hängt stark von der Zubereitung (z.B. frische Kartoffeln statt Fertigprodukt) und der Verzehrhäufigkeit ab, da sie immer noch Stärke enthalten.
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