Wie groß muss der FI sein?
Gefragt von: Herr Prof. Dr. Hans-Gerd Kirsch | Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2026sternezahl: 4.3/5 (73 sternebewertungen)
Die „Größe“ eines FI-Schalters (Fehlerstrom-Schutzschalter) wird durch zwei Hauptmerkmale bestimmt: die Auslösestromstärke (in Milliampere, mA) und den Nennstrom (in Ampere, A). Für Wohngebäude und normale Anwendungen ist ein Auslösestrom von 30 mA (Typ A) üblich und vorgeschrieben. Der Nennstrom richtet sich nach der Gesamtleistung der angeschlossenen Stromkreise, wobei 40 A oder 63 A gängig sind, um genügend Reserve zu haben.
Wie groß muss der FI-Schalter sein?
Damit sind sie als Haupt-Fehlerstromschutzschalter ein- setzbar. Um bei jeder Fehlerstromhöhe eine optimale Selektivität zu gewährleisten, sollten die Empfindlichkeit der nachgeschal- teten Fehlerstromschutzschalter 30 mA oder 10 mA betragen.
Wie wähle ich den richtigen FI?
Für die meisten Haushalte reicht ein FI-Schutzschalter vom Typ A mit 30 mA Auslösestrom. Bei moderneren Installationen mit Geräten wie Wärmepumpen oder Wallboxen wird oft ein Typ F (verbesserte Immunität) oder sogar ein Typ B (allstromsensitiv für glatte Gleichfehlerströme, z. B. bei E-Auto-Ladern) benötigt. Die Stromstärke (z. B. 25A, 40A, 63A) richtet sich nach der maximalen Belastung der nachgeschalteten Sicherungen, meist 40A für eine normale Hausinstallation.
Welcher FI für Hausinstallation?
In klassischen Wohngebäuden, in denen ausschließlich herkömmliche Haushaltsgeräte genutzt werden und keine besonderen elektrischen Installationen vorhanden sind, ist ein FI-Schalter vom Typ A in der Regel vollkommen ausreichend.
Welchen Querschnitt für FI?
Für die FI-Verdrahtung im Verteiler wird meist ein größerer Querschnitt als 1,5 oder 2,5 mm² empfohlen, oft 10 mm² für die Zuleitung zum FI und nachfolgende Sammelschienen, da die aktuellen Normen (TABen) meist 63A-Dimensionierung fordern, was größere Leiter erfordert, um Spannungsfall und Überlastung zu vermeiden; flexible Leitungen mit Aderendhülsen sind Standard, auch wenn die Klemmstellen am FI oft auch kleinere Querschnitte fassen, aber die Zuleitung zum Verteiler selbst (oft 10mm² oder 16mm²) schützt die nachfolgenden Stromkreise.
Why does the flight instructor fly? Very few people know! Proofwood
36 verwandte Fragen gefunden
Wann 5 und wann 3 Adern?
Drei, fünf oder mehr Adern? Wenn beispielsweise eine Leuchte mit Spannung versorgt werden soll, sind drei Adern ausreichend. Möchtest Du eine Leitung verlegen, um einzelne Schalter für eine Wechselschaltung miteinander zu verbinden, sind fünf Adern notwendig.
Wie viele Sicherungen dürfen hinter einen FI?
An einen FI-Schutzschalter dürfen in der Regel maximal 6 Sicherungen (Leitungsschutzschalter) angeschlossen werden, da die zulässigen Ableitströme der einzelnen Stromkreise sich addieren und einen zu frühen Auslösen des FI-Schalters verhindern sollen. Bei 1-poligen FI-Schaltern sind es oft nur zwei Stromkreise, bei 3-poligen FI-Schaltern maximal sechs, wobei die genauen Details oft durch die Planungsnorm DIN 18015, die zusammen mit dem Kunden vereinbart werden sollte, festgelegt werden.
Was kommt zuerst, FI oder Sicherung?
Wichtiger Hinweis zu FI-Schutzschalter
Wenn das funktioniert, schalten Sie nach und nach die Sicherungen wieder ein. Gelingt das bei einer Sicherung nicht, haben Sie den fehlerhaften Stromkreis gefunden.
Wie viele FI im Einfamilienhaus?
Somit benötigt man bei einer kleinen Wohnung mit bis zu 12 Sicherungen 2 FI´s und bis 18 Sicherungen 3 FI´s usw. Zum einen gibt es die Anforderung, dass mindestens 2 Schutzarten pro Wohneinheit eingesetzt werden müssen, damit im Fall eines Fehlers nicht die gesamte Wohnung oder Haus vom Stromnetz genommen wird.
Welcher FI für Unterverteilung?
Für eine Unterverteilung benötigen Sie je nach Anwendung einen FI-Schalter vom Typ A (Standard für Haushalte) oder B (für moderne Geräte wie Wallboxen, PV-Anlagen, Wärmepumpen), mit einem Nennstrom, der zur Gesamtlast passt (z.B. 40A oder 63A), und einem Auslösestrom von 30 mA für Personenschutz. Oft wird auch ein FI/LS (Kombination aus FI und Leitungsschutzschalter) für einzelne Stromkreise verwendet, oder ein zentraler FI mit nachgeschalteten Leitungsschutzschaltern (LS), wobei die Dimensionierung korrekt sein muss.
Wann B16 und wann C16?
Kurze Direktantwort: B16 für normale Haushaltsgeräte und Beleuchtung, C16 nur bei Geräten mit hohen Einschaltströmen wie Motoren oder vielen LED-Lampen gleichzeitig.
Welcher FI-Typ ist verboten?
Im Abschnitt 531.3.2 von DIN VDE 0100-530 (VDE 0100-530):2005-06 [1] – die diesbezüglich die VDE 0100 von 1973 ersetzt hatte – war hierzu festgelegt: Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) des Typs AC sind nicht zugelassen.
Welcher FI bei Wechselrichter?
Für Wechselrichter benötigt man meist einen FI-Schutzschalter Typ A, da dieser Wechsel- und pulsierende Gleichfehlerströme erkennt, aber bei neueren oder 3-phasigen Anlagen wird oft Typ B empfohlen, da dieser auch glatte Gleichfehlerströme erfasst, die herkömmliche FIs aushebeln können; prüfen Sie immer die Herstellerangaben des Wechselrichters und fragen Sie Ihren Elektriker nach den spezifischen Anforderungen.
Welche Vorsicherung bei 40A FI?
Für einen 40A FI-Schutzschalter ist eine Vorsicherung von <= 40A nötig, um den Überlast- und Kurzschlussschutz sicherzustellen, wobei 35A oder 40A üblich sind; alternativ kann der FI auch mit einer höheren Sicherung (z.B. 63A) vorgesichert werden, wenn dahinter die nachgeschalteten Leitungsschutzschalter (LS) die Last begrenzen, beispielsweise max. 2x16A oder 3x10A pro Phase, da der FI selbst nur eine maximale Schaltleistung, nicht aber eine Auslösegrenze für Überlast darstellt. Die auf dem FI aufgedruckte "Vorsicherungsgröße" (oft 63A) gibt an, bis zu welcher Sicherung der FI maximal vorgesichert werden darf, um den nötigen Schutz zu gewährleisten, wie die ABB Group und Eaton erklären.
Kann man 2 FI-Schutzschalter hintereinander schalten?
Zwei FI-Schalter in Reihe zu schalten ist technisch möglich, aber nicht ideal für eine zuverlässige Selektivität (Selektivität), da beide bei einem Fehlerstrom auslösen können und es unvorhersehbar ist, welcher zuerst kommt, was zu einem kompletten Stromausfall führt, anstatt nur den betroffenen Bereich abzuschalten. Für eine korrekte Reihenschaltung muss der vorgelagerte FI (z. B. im Hauptzähler) ein selektiver FI-Schalter (Typ S, zeitverzögert) mit höherem Auslösestrom sein, gefolgt von einem normalen FI für die nachgeschalteten Stromkreise, um Selektivität zu erreichen.
Wie lang darf 2,5mm2 Kabel sein?
Daraus folgt, dass der vorhandene Leitungsquerschnitt mit S = 2,5mm2 bei einer Länge von 22m ausreicht.
Warum nur noch 6 Sicherungen pro FI?
Hinter einem 4-poligen FI-Schutzschalter dürfen nach aktueller Norm (DIN 18015) maximal 6 Leitungsschutzschalter (LS) installiert werden, um unerwünschte Auslösungen durch kapazitive Ableitströme zu vermeiden und die Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten. Jeder Stromkreis hat eigene Ableitströme, die sich addieren; ein 30mA-FI kann nur eine begrenzte Summe dieser Ströme sicher führen, sodass die 6 LS als Faustregel für eine sichere Auslegung gelten.
Ist es möglich, einen FI-Schalter nachträglich einzubauen?
Kann man einen FI-Schalter nachträglich einbauen und anschließen? In den meisten Fällen ist es möglich, einen FI-Schalter nachträglich in eine bestehende elektrische Installation einzubauen.
Kann ich einen FI hinter einem LS einbauen?
Ja, man kann einen FI-Schutzschalter hinter einem Leitungsschutzschalter (LS) installieren, besonders für einzelne Stromkreise (z.B. Bad) oder wenn man mehrere Stromkreise absichern will, obwohl es üblicher ist, den FI vor den LS-Schaltern zu platzieren, da dies die Verkabelung vereinfacht und Stromkreise gruppiert. Der FI muss korrekt dimensioniert sein (z.B. 30mA für Personenschutz) und die Vorsicherung muss zum FI passen, um Kurzschlussschutz zu gewährleisten.
Wie groß muss der FI-Schutzschalter sein?
Seit 2009 müssen alle Steckdosenstromkreise mit einem Nennstrom bis 20 Ampere durch einen FI-Schalter mit einem Auslösestrom von 30 mA abgesichert sein.
Ist es egal, wie herum ein FI angeschlossen wird?
Ein FI Schutzschalter wird in Reihe zu den schützenden Stromkreisen angeschlossen. Dabei ist die Fließrichtung von oben nach unten oder von unten nach oben unerheblich. Bei einem zwei poligen FI Schutzschalter schließt man eine Phase und den Neutralleiter an.
Wer darf einen FI-Schalter einbauen?
Sie erkennen ihn an der Beschriftung RCD oder FI-Schutzschalter. Wichtig zu wissen: Den Einbau darf nur ein Elektrofachbetrieb übernehmen. Hat der FI-Schutzschalter ausgelöst, dürfen Sie diesen aber wieder selbst einschalten.
Wie viele Steckdosen an einem FI?
Laut aktueller DIN sind max. 6 Leitungsschutzschalter pro 4 - poligen FI-Schutzschalter (30mA) zulässig.
Welche Steckdosen müssen FI geschützt sein?
in der neusten Fassung der VDE (siehe DIN VDE 0100-410:2018-10) wird der Anwendungsbereich von FI-Schutzschaltern auf Steckdosen bis 32 A (vorher 20A), sowie alle Beleuchtungsstromkreise in Wohnungen ausgeweitet.
Wie viel Ampere sollte ein FI haben?
Ein FI-Schutzschalter wird nach seinem Bemessungsstrom (z. B. 25A, 40A, 63A) und seinem Bemessungsfehlerstrom (meist 30 mA für Wohnbereiche) gewählt; der Stromwert gibt an, wie viel Last er schalten kann, und der Bemessungsfehlerstrom (30 mA) ist der Wert, bei dem er bei Fehlerströmen auslöst, wobei für Steckdosenkreise bis 32A ein 30mA FI vorgeschrieben ist, der mit einer passenden Vorsicherung (z.B. 16A oder 25A) abgesichert werden muss, die den Bemessungsstrom nicht überschreitet.
Wie viele Kriege hat Russland geführt?
Wann gibt es bei Aldi nestschaukel?