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Wie gefährlich ist Fledermauskot?

Gefragt von: Georgios Buck  |  Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2026
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Fledermauskot (Guano) ist grundsätzlich nicht giftig, aber das Einatmen von Stäuben aus größeren Ansammlungen kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen und sollte vermieden werden, weshalb Schutzhandschuhe und eine Staubmaske bei der Reinigung empfohlen werden. Krankheiten wie Tollwut werden nicht durch Kot, sondern nur über den Speichel übertragen. Der Kot ist ein wertvoller natürlicher Dünger, aber wegen möglicher Parasiten und Keime nur außerhalb von Wohnräumen oder mit Vorsicht verwenden.

Ist Fledermauskot giftig?

Fledermauskot ist ungiftig, leicht zusammen zu kehren und ein guter Pflanzendünger.

Was kann ich tun, wenn ich Fledermauskot finde?

Fledermauskot ist harmlos, trocken und zerfällt zu Staub – ein idealer, nährstoffreicher Blumendünger, der einfach weggefegt oder als Flüssigdünger genutzt werden kann, aber wegen möglicher Parasiten-Eier nicht im Innenbereich angewendet werden sollte. Bei Funden unter einem Quartier hilft ein Brett oder Blumenkasten zur Auffangung und man sollte unbedingt die örtlichen Naturschutzbehörden für Schutzmaßnahmen kontaktieren, da Fledermäuse geschützt sind.
 

Ist Fledermauskot auf der Fensterbank gefährlich?

Fledermauskot auf der Fensterbank ist ein Zeichen für ein Fledermausquartier in der Nähe und meist harmlos; er sieht aus wie kleine, schwarze, glänzende Krümel, die beim Verreiben zerfallen. Sie können ihn einfach wegkehren oder als hervorragenden Pflanzendünger verwenden, indem Sie einen bepflanzten Blumenkasten unter die Ausflugstelle stellen. Um zu verhindern, dass Fledermäuse ins Haus gelangen, können Sie ein Mückengitter am Fenster anbringen.
 

Kann Fledermauskot Tollwut übertragen?

Eine Übertragung durch den bloßen Kontakt mit Speichel auf intakter Haut ist nicht möglich. Die Übertragung der Tollwut auf den Menschen durch Fledermäuse im Winterschlaf ist äußerst unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Der Kot der Fledermäuse stellt keine Gefahr dar.

Wie gefährlich sind Fledermäuse in Deutschland?

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Kann Fledermauskot Krankheiten übertragen?

Wie bei allen Tierausscheidungen lassen sich auch im Kot von Fledermäusen Bakterien, Pilze und Viren nachweisen (WOLKERS-ROOIJACKERS et al. 2018). Eine Übertragung von Krankheiten auf Haustiere oder den Men- schen durch Fledermauskot wurde in Mitteleuropa jedoch noch nie festgestellt.

Wie häufig ist Tollwut bei Fledermäusen?

Im Jahr 2020 wurde in Niedersachen bei zwei (fünf Prozent) von 40, in 2019 bei zwei (elf Prozent) von 19, in 2018 bei zwölf (34 Prozent) von 35 untersuchten Fledermäusen das Tollwutvirus nachgewiesen.

Was macht man mit Fledermauskot?

Fledermauskot ist harmlos, trocken und zerfällt zu Staub – ein idealer, nährstoffreicher Blumendünger, der einfach weggefegt oder als Flüssigdünger genutzt werden kann, aber wegen möglicher Parasiten-Eier nicht im Innenbereich angewendet werden sollte. Bei Funden unter einem Quartier hilft ein Brett oder Blumenkasten zur Auffangung und man sollte unbedingt die örtlichen Naturschutzbehörden für Schutzmaßnahmen kontaktieren, da Fledermäuse geschützt sind.
 

Sind Fledermäuse ein gutes Zeichen?

Ja, eine Fledermaus kann ein sehr gutes Zeichen sein, besonders in der chinesischen Kultur, wo sie für Glück, Wohlstand, Langlebigkeit und Segen steht (aufgrund der klanglichen Ähnlichkeit von "Fledermaus" und "Glück" in Mandarin). Auch bei uns sind Fledermäuse als nützliche Insektenfresser, die Schutz brauchen, positive Zeichen für ein gesundes Ökosystem und können als Symbol für Transformation, Intuition und Wiedergeburt (als nächtliche Jäger mit „sechstem Sinn“) gesehen werden.
 

Was kann ich tun, wenn ich Fledermäuse in einem gekippten Fenster finde?

Ein gekipptes Fenster sieht ihrem Sommerquartier recht ähnlich, so dass die Tiere in dem Glauben, ein gutes Versteck gefunden zu haben, dort hineinfliegen und sich in Gardinen oder Vorhängen zum Tagesschlaf begeben. Bitte bewahren Sie in einem solchen Fall die Ruhe und lassen Sie die Fledermäuse hängen.

Was mögen Fledermäuse gar nicht?

Fledermäuse mögen keine Störung, helles Licht, starke Luftbewegungen, den Verlust ihrer Insektennahrung durch Pestizide und zu trockene oder zu warme Winterquartiere; sie meiden auch bestimmte starke Gerüche wie Knoblauch, Pfefferminzöl und Zitronengrasöl, stehen aber auf dunkle, ruhige Orte mit vielen Insekten und Kletter- bzw. Hängeflächen.
 

Was bedeutet es, wenn eine Fledermaus in die Wohnung fliegt?

Eine Fledermaus im Haus wird oft als Glücksbringer und Zeichen für positive Veränderungen, Wandel und spirituelles Wachstum gedeutet, besonders in der chinesischen Kultur (wo das Wort für Fledermaus wie "Glück" klingt) und im Feng Shui. Sie kann auch für Hoffnung, Reichtum und gute Geschäfte stehen, ist aber meist nur ein verirrtes Tier, das ein temporäres Quartier sucht, während es harmlos ist und Schutz genießt.
 

Soll man Fledermäuse melden?

Tote oder flugunfähige Fledermäuse sollten Sie den Koordinationsstellen oder lokalen Fledermausexperten melden. Auch solche Funde tragen zum Wissen über die Verbreitung der einzelnen Arten bei.

Was tun bei Fledermauskot?

Der trockene Fledermauskot lässt sich leicht mit einem Besen wegwischen. Befestigen Sie ein 20-50 cm breites Brett, mind. 1 Meter unter dem Ausflugsloch. Das Brett fängt den Kot auf.

Können Fledermäuse Schaden am Haus anrichten?

Nein, Fledermäuse richten keine direkten Schäden an Ihrem Haus an, sie nagen nichts kaputt, tragen kein Nistmaterial ein und beschädigen auch keine Dämmung. Sie nutzen lediglich vorhandene Spalten und Hohlräume als Quartiere (z.B. in Dachböden, hinter Verkleidungen, in Rollladenkästen) und sind harmlos, können aber bei Sanierungen versehentlich eingemauert werden. 

Warum darf man Fledermäuse nicht anfassen?

Potenziell gefährliche Kontakte sind laut Robert Koch-Institut (RKI) vor allem Bisse oder Kratzwunden durch Fledermäuse, aber auch nicht blutende, oberflächliche Kratzer oder Hautabschürfungen sowie das Ablecken oder Anknabbern nicht intakter Haut, denn Tollwutviren werden über den Speichel infizierter Fledermäuse ...

Ist Fledermauskot an der Hauswand gefährlich?

Woran erkenne ich Fledermausquartiere an Gebäuden? Ein Hinweis auf Fledermäuse an Gebäuden sind kleine, längliche Kotkrümel, die dicht an der Hauswand oder auf Vorsprüngen wie Fensterbrettern liegen (Foto). Fledermauskot ist ungefährlich und kann als Pflanzendünger verwendet werden.

Was tun bei Fledermäusen im Dach?

Was ist zu tun, wenn Fledermäuse auf Ihrem Dachboden eingezogen sind? Wenden Sie sich an die örtliche Naturschutzbehörde oder an einen Fachmann: Da Fledermäuse geschützte Tiere sind, ist es wichtig, sich an einen Fachmann zu wenden, um sie sicher zu entfernen.

Was bedeutet es, Fledermäuse am Haus zu haben?

Nach chinesischem Volksglauben bringen Fledermäuse Glück ins Haus – und das kann man ja immer gut gebrauchen. Es soll aber nicht verschwiegen werden, dass dort, wo Mensch und Tier auf engem Raum zusammen leben auch Probleme, auftreten können. Oft lassen sich diese mit etwas Toleranz oder kleineren Änderungen lösen.

Ist Fledermauskot schädlich für die menschliche Gesundheit?

Fledermauskot (Guano) ist grundsätzlich nicht giftig, aber das Einatmen von Stäuben aus größeren Ansammlungen kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen und sollte vermieden werden, weshalb Schutzhandschuhe und eine Staubmaske bei der Reinigung empfohlen werden. Krankheiten wie Tollwut werden nicht durch Kot, sondern nur über den Speichel übertragen. Der Kot ist ein wertvoller natürlicher Dünger, aber wegen möglicher Parasiten und Keime nur außerhalb von Wohnräumen oder mit Vorsicht verwenden.
 

Wohin koten Fledermäuse?

Fledermäuse sind sehr wärmeliebende Tiere und mögen ihre Unterschlüpfe an Südseiten. Ein Südseiten-Kasten kann sich aber im badisch sonnenverwöhnten Klima schnell überhitzen. Es empfiehlt sich daher, mehrere Kästen in verschiedener Ausrichtung aufzuhängen, so dass die Tiere auch wechseln können.

Ist menschlicher Kot guter Dünger?

Im Ökolandbau sind synthetische Dünger verboten. Eine aktuelle Studie des IGZ zeigt, dass Düngemittel aus menschlichem Urin beim Gemüseanbau ebenso gute Ergebnisse bringen wie etablierte Dünger für den biologischen Landbau.

Welche Krankheit überträgt Fledermaus?

Fledermäuse können verschiedene Krankheiten auf den Menschen übertragen, hauptsächlich über ihren Speichel, Urin oder Kot, wobei die gefährlichste und bekannteste die Tollwut (Rabies) ist, die bei Nichtbehandlung tödlich verläuft. Sie sind auch Reservoirwirte für viele Viren, darunter SARS, Ebola und Marburg-Viren, sowie potenziell Masern- und Mumps-ähnliche Viren, die bei einem Übergang auf den Menschen ernsthafte Krankheiten verursachen können, aber normalerweise nur bei direktem Kontakt zu infizierten Tieren relevant sind. 

Wann war der letzte Tollwutfall in Deutschland?

Der letzte menschliche Tollwutfall in Deutschland war 2007, verursacht durch einen Biss in Marokko; seit 2008 gilt Deutschland offiziell als terrestrisch tollwutfrei, wobei Fledermaustollwut weiterhin vorkommt und seltene Fälle bei importierten Tieren auftreten können.
 

Was passiert, wenn man Fledermäuse anfasst?

Wer eine verletzte oder flugunfähige Fledermaus auf der Straße findet, dürfe sie nicht mit bloßen Händen anfassen. „Fledermäuse können die Fledermaustollwut übertragen. “ Sie sei für den Menschen genauso gefährlich wie die klassische Tollwut.

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