Wie gefährlich ist ein Blackout?
Gefragt von: Tilo Schreiber | Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2026sternezahl: 5/5 (75 sternebewertungen)
Welches Risiko für einen Blackout herrscht in Deutschland? Deutschlands Stromnetz gehört zu den sichersten und stabilsten weltweit. Großflächige und langanhaltende Stromausfälle hat es in Deutschland nur äußert selten gegeben. Sie bleiben auch weiterhin sehr unwahrscheinlich.
Wie lange dauert der Stromausfall bei einem Blackout?
BLACKOUT - Langandauernder Stromausfall
Regionale Ausfälle können häufig nach Stunden behoben werden, überregionale Ausfälle erst nach einigen Tagen. Davon zu unterscheiden sind kurzzeitige technische Störungen (10 – 15 Minuten) in der Stromversorgung. Je nach Dauer des Blackouts sind die Auswirkungen unterschiedlich.
Wie groß ist die Gefahr eines Blackouts?
Laut Bundesnetzagentur ist die Gefahr eines flächendeckenden Stromausfalls in Deutschland “äußerst unwahrscheinlich“. Auch Experten, wie Prof. Dr. Dirk Witthaut vom Forschungszentrum Jülich schätzen das Risiko eines flächendeckenden Blackouts in der Gegenwart und auch in naher Zukunft als sehr gering ein.
Was kann bei einem Blackout passieren?
Welche Auswirkungen hat ein Blackout?
- Kommunikation – Mobiltelefone, Internet und Festnetztelefone fallen aus.
- Verkehr –Öffentliche Verkehrsmittel (Züge, U-Bahn, Straßenbahn) können ohne Strom nicht fahren.
Wie lange dauert ein Blackout bei Menschen?
Wie lange dauert ein Blackout? Ein Blackout dauert oft nur wenige Sekunden, manchmal auch einige Minuten. Du solltest auf jeden Fall vermeiden, dich in das damit verbundene Gefühl der Hilflosigkeit hineinzusteigern.
Blackout: Wie gefährlich ist der Total-Ausfall?
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Können Sie sich an irgendetwas erinnern, wenn Sie einen Blackout haben?
Es gibt zwei verschiedene Arten von Blackouts. Die erste tritt auf, wenn Ihre Erinnerung lückenhaft ist und Sie sich vielleicht an Bruchstücke Ihres Abends erinnern können, aber nicht an alles . Die zweite Art ist, wenn Sie sich an gar nichts von Ihrem Trinkgelage erinnern können.
Was sollte man tun, wenn ein Blackout kommt?
Tipps: Richtiges Verhalten bei Blackout
- Tipps: Richtiges Verhalten bei Blackout. ...
- Tipp 1: Ruhe bewahren. ...
- Tipp 2 – Radio einschalten. ...
- Tipp 4 – Sparsamer Umgang mit Batterien, Akku und Kerzen! ...
- Tipp 5 – Mit Decken und Kleidung warmhalten. ...
- Tipp 6 – Ausreichend Lebensmittel, Hygieneartikel und Wasser bereit halten.
Wie merkt man, dass man Blackout hat?
Blackout-Symptome sind vielseitig und reichen von mentalen Blockaden (Gedächtnis-, Sprachausfall) bis zu körperlichen Reaktionen wie Schwindel, Herzrasen, Übelkeit, Schwitzen, Zittern und Sehstörungen, oft ausgelöst durch Stress, Angst oder Alkohol, wobei auch Ohnmachtsanfälle mit Orientierungsverlust oder kurzen Bewusstseinsverlusten auftreten können, die dringend ärztlich abgeklärt werden sollten.
Was passiert mit dem Körper während eines Stromausfalls?
Ein alkoholbedingter Blackout tritt auf, wenn das Gehirn aufgrund des hohen Alkoholspiegels im Blut nicht in der Lage ist, neue Erinnerungen zu bilden. Betroffene können währenddessen wach und bei Bewusstsein sein und Aktivitäten nachgehen, aber ihr Gehirn ist nicht in der Lage, Informationen richtig zu verarbeiten, was zu Erinnerungslücken führt.
Was sollte man bei Blackout zuhause haben?
Für einen Stromausfall zu Hause benötigen Sie Notvorräte an Licht (Taschenlampen, Kerzen, Kurbellampen), Energie und Kommunikation (Powerbanks, Kurbelradio), Nahrung und Wasser (haltbare Lebensmittel, Trinkwasser, Campingkocher), Hygieneartikel (Feuchttücher, Seife), eine gut bestückte Hausapotheke, wichtige Dokumente sowie Bargeld. Wichtig ist, die Vorräte regelmäßig zu überprüfen und Produkte zu lagern, die Sie auch normal nutzen, um sie zu verbrauchen und nachzukaufen.
Was passiert bei einem Blackout-Mensch?
Die Nervenzellen reagieren überhaupt nicht mehr, leiten keine Informationen mehr weiter, rufen auch keine ab. Und dies ist genau die Blackout-Situation. Wenn die assoziative Kraft des Hippocampus nicht mehr funktioniert ist es extrem schwierig, sich noch an Informationen zu erinnern.
Sollte ich mir wegen eines Stromausfalls Sorgen machen?
Ohnmachtsanfälle werden manchmal auch als Ohnmacht, Zusammenbruch oder Bewusstlosigkeit bezeichnet. Sie können durch niedrigen Blutdruck oder etwas Ernsteres verursacht werden. Wenn Sie einen Ohnmachtsanfall haben, sollten Sie am besten einen Arzt aufsuchen .
Wie lange war der längste Blackout?
Längster Stromausfall seit Ende des Zweiten Weltkriegs
Zum Vergleich: Bei dem letzten großen Blackout 2019, ebenfalls in Köpenick, waren mehr als 30.000 Haushalte rund 30 Stunden lang ohne Elektrizität. Laut Beuster verlaufen 99 Prozent der mehr als 35.000 Kilometer Stromleitungen in Berlin unterirdisch.
Sind Sie bei einem Blackout noch bei Bewusstsein?
Ein Blackout ist nicht dasselbe wie Ohnmacht, also das Einschlafen oder der Verlust des Bewusstseins durch übermäßigen Alkoholkonsum. Während eines Blackouts ist die betroffene Person zwar noch wach, aber ihr Gehirn bildet keine neuen Erinnerungen.
Was funktioniert noch, wenn es einen Blackout gibt?
Die ersten Minuten nach dem Blackout
Die Hands sind zwar per Akku noch für einige Stunden mit Strom vorsorgt, doch es gibt keinen Netzempfang mehr. Als einzige Informationsquelle bleiben nur batteriebetriebene Radios übrig. Durch den Ausfall aller Ampeln und Beleuchtungen kommt es auf den Straßen zu Autounfällen.
Ist ein Blackout realistisch?
Sie bleiben auch weiterhin sehr unwahrscheinlich. Etwas häufiger, aber immer noch sehr selten kommt es zu kurzen und lokal begrenzten Stromausfällen. 2023 mussten Haushalte in Deutschland im Durchschnitt knapp 13 Minuten ohne Strom auskommen. Das ist etwa so viel wie im Schnitt der vergangenen zehn Jahre.
Was geht bei einem Blackout nicht mehr?
Bei einem Stromausfall funktionieren Licht, Heizung, Herd, Kühlschrank, Internet, Mobilfunknetz und die meisten elektrischen Geräte nicht mehr; auch Geldautomaten, Kartenzahlungen, Ampeln und Wasserpumpen (Warmwasser, Toilettenspülung) fallen aus, was das öffentliche Leben massiv beeinträchtigt. Nur batteriebetriebene Geräte (Radio, Handy-Akku) oder Notstromaggregate (in Krankenhäusern) funktionieren zunächst, bis der Akku leer ist.
Warum hat man manchmal einen Blackout?
Ein plötzlicher Blackout (Ohnmacht oder Gedächtnisverlust) kann harmlose Ursachen haben, wie Kreislaufreaktionen (Stress, Angst, Schmerz, langes Stehen, Blutdruckabfall), die zu einer Minderdurchblutung des Gehirns führen, oder ernstere Probleme wie Herzrhythmusstörungen, Unterzuckerung (Diabetes) oder neurologische Erkrankungen (Epilepsie), die unbedingt ärztlich abgeklärt werden müssen, oft begleitet von Schwindel, Sehstörungen und plötzlichem Sturz. Bei akuten, wiederkehrenden oder mit starken Schmerzen verbundenen Blackouts sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Welche Schäden können bei einem Stromausfall entstehen?
Stromausfälle verursachen Schäden an Geräten durch Überspannung beim Wiedereinschalten, verdorbene Lebensmittel (oft durch Hausratversicherung abgedeckt) oder Vermögensverluste (z.B. Produktionsausfall bei Firmen). Der Netzbetreiber haftet bei Vorsatz/Fahrlässigkeit ab 30 € (max. 5.000 €/Nutzer, BGH-Rechtsprechung), während die Hausrat- oder spezielle Elektronikversicherung bei Geräteschäden eintritt. Wichtig sind sofortige Dokumentation (Fotos, Liste), Nachweis des Zusammenhangs und Meldung beim Versorger.
Was ist ein plötzlicher, kurzer Blackout?
Ein plötzlicher kurzer Blackout, auch Synkope oder Ohnmacht genannt, ist meist eine harmlose, kurze Unterbrechung der Gehirndurchblutung durch Kreislaufprobleme (Hitze, langes Stehen, Stress) oder einen Nervenreflex, kann aber auch auf ernstere Herz- oder neurologische Probleme hinweisen und sollte bei wiederholtem Auftreten oder Begleitsymptomen wie Brustschmerzen, Krämpfen oder Schwindel ärztlich abgeklärt werden, da auch Verletzungen durch Stürze möglich sind.
Was sollte man bei einem Blackout tun?
Bei einem Blackout (Stromausfall) sollten Sie Ruhe bewahren, für Licht (Taschenlampe, Kerzen) sorgen, Geräte ausschalten, um sie vor Überspannung zu schützen, wichtige Informationen über ein Batterie- oder Kurbelradio einholen und Vorsorge für Lebensmittel, Wasser und Medikamente treffen, während Sie sich bei Nachbarn informieren und Hilfe leisten. Vermeiden Sie Autofahrten, da Ampeln ausfallen können.
Was sind Warnsignale des Körpers?
Körperliche Warnsignale sind Zeichen von Überlastung, Stress oder Krankheit und umfassen Schmerzen (Kopf, Rücken, Muskeln), Verdauungsprobleme (Übelkeit, Durchfall), Kreislaufbeschwerden (Herzrasen, Bluthochdruck, Schwindel), Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Konzentrationsmangel sowie psychische Symptome wie Reizbarkeit und innere Unruhe. Auch Hautveränderungen, Haarausfall, Nagelveränderungen oder Zahnfleischprobleme können auf Probleme hinweisen und sollten beachtet werden.
Wie lange kann ein Blackout dauern?
Dauer: Regionale Ausfälle dauern meist Stunden, ein europaweiter Blackout kann bis zu einer Woche andauern.
Was tun, wenn in Deutschland Krieg ausbricht?
Wenn in Deutschland Krieg ausbricht, sind sofortige Schutzmaßnahmen wichtig: Informieren Sie sich über Warn-Apps und Nachrichtenquellen, suchen Sie Schutz in Kellern oder Tiefgaragen, halten Sie einen Notvorrat (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Dokumente) bereit und haben Sie ein gepacktes Notgepäck mit Kleidung für die ersten Tage griffbereit, da der Staat Grundrechte einschränken kann, um die Verteidigung zu gewährleisten, was auch eine Dienstleistungspflicht für alle Bürger bedeuten kann.
Was sollte man zu Hause haben bei einem Blackout?
Für einen Stromausfall zu Hause benötigen Sie Notvorräte an Licht (Taschenlampen, Kerzen, Kurbellampen), Energie und Kommunikation (Powerbanks, Kurbelradio), Nahrung und Wasser (haltbare Lebensmittel, Trinkwasser, Campingkocher), Hygieneartikel (Feuchttücher, Seife), eine gut bestückte Hausapotheke, wichtige Dokumente sowie Bargeld. Wichtig ist, die Vorräte regelmäßig zu überprüfen und Produkte zu lagern, die Sie auch normal nutzen, um sie zu verbrauchen und nachzukaufen.
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