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Wie funktioniert eine Risikoversicherung?

Gefragt von: Achim Baier  |  Letzte Aktualisierung: 19. Juli 2026
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Eine Risikoversicherung, meist eine Risikolebensversicherung, funktioniert, indem Sie regelmäßig Beiträge zahlen, um im Todesfall während einer vereinbarten Laufzeit eine hohe Summe an Ihre Hinterbliebenen auszuzahlen, damit diese finanziell abgesichert sind und z.B. Kredite oder den Lebensstandard sichern können, wobei sie keine Vermögensbildung darstellt, sondern nur das Todesfallrisiko abdeckt.

Wie funktioniert eine Risikolebensversicherung?

Eine Risikolebensversicherung sichert deine Liebsten finanziell ab, falls du während der Vertragslaufzeit stirbst, indem sie im Todesfall eine vereinbarte Summe an deine Begünstigten zahlt, um z.B. Kredite oder laufende Kosten zu decken. Du zahlst dafür regelmäßige Beiträge (z.B. monatlich), während der Schutz nur das Todesrisiko während der Vertragslaufzeit abdeckt – es wird kein Vermögen aufgebaut. Die Höhe der Summe und Laufzeit legst du selbst fest, basierend auf deinen Bedürfnissen (z.B. Absicherung von Kindern, Immobilienkrediten).
 

Was sind die Nachteile einer Risikolebensversicherung?

Nachteil: Der Nachteil der Risikolebensversicherung ist, dass die Versicherungssumme nur dann an Deine Hinterbliebenen ausgezahlt wird, wenn Du während der vereinbarten Laufzeit stirbst. Endet die Laufzeit und Du bist am Leben, bekommst Du die eingezahlten Beiträge nicht zurück.

Was passiert mit der Risikolebensversicherung, wenn man nicht stirbt?

Wann zahlt eine Risikolebensversicherung? Die Auszahlung der Risikolebensversicherung erfolgt, wenn der Versicherte während der Laufzeit des Vertrags verstirbt. Ist er hingegen nach Ablauf des Vertrags noch am Leben, wird kein Geld ausgezahlt.

In welchen Fällen zahlt die Risikolebensversicherung?

Eine Risikolebensversicherung zahlt die vereinbarte Summe an die Bezugsberechtigten, wenn die versicherte Person während der Vertragslaufzeit stirbt, egal ob durch natürliche Ursachen, Unfall oder, nach einer Karenzzeit von meist 3 Jahren, durch Suizid. Die Auszahlung erfolgt als einmalige, steuerfreie Summe nach Tod der versicherten Person. Zusätzliche Klauseln können auch Leistungen bei schweren Krankheiten (z.B. Krebs) zu Lebzeiten vorsehen. 

Wie funktioniert eine Risikolebensversicherung?

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Was passiert am Ende einer Risikolebensversicherung?

Nach Ablauf einer Risikolebensversicherung passiert nichts, wenn die versicherte Person noch lebt: Der Vertrag endet automatisch, der Versicherungsschutz erlischt, und es gibt keine Auszahlung, weil die Police nur den Todesfall während der Laufzeit absichert. Der Sinn der RLV ist es, die Hinterbliebenen finanziell abzusichern, nicht den Versicherten selbst. Nach Ablauf können Sie einen neuen Vertrag mit neuen Gesundheitsfragen abschließen oder eine Option zur Verlängerung (wenn inkludiert) nutzen, wie LV 1871 erklärt. 

Wann lohnt sich eine Risikolebensversicherung?

Eine Risikolebensversicherung ist sinnvoll, wenn Sie Angehörige (Partner, Kinder) finanziell absichern möchten, um deren Lebensstandard bei Ihrem Tod zu sichern, oder wenn Sie eine große Finanzierung (z.B. Hauskredit) absichern wollen, damit Hinterbliebene diese weiter bedienen können. Sie schützt vor finanziellen Notlagen bei Verdienstausfall und sichert die Zukunft von Familien durch die Übernahme von Ausbildungskosten oder laufenden Kosten ab, insbesondere bei Alleinerziehenden oder Lebensgemeinschaften, die gesetzlich nicht abgesichert sind.
 

Ist eine Risikolebensversicherung mit 60 Jahren noch sinnvoll?

Ja, eine Lebensversicherung ist auch mit 60 Jahren noch möglich, oft als Risikolebensversicherung zur Absicherung von Hinterbliebenen oder als Sterbegeldversicherung für die Bestattungskosten, wobei die Beiträge mit dem Alter steigen und Gesundheitsfragen relevant sind, aber auch Alternativen wie kombinierte Policen oder separate Absicherungen existieren. Während die klassische Kapitallebensversicherung für Senioren oft weniger attraktiv ist, bieten Risikolebensversicherungen (bis ca. 75 Jahre möglich) und Sterbegeldversicherungen (oft ohne Gesundheitsprüfung) gute Möglichkeiten, um finanzielle Lücken zu schließen und Angehörige zu entlasten.
 

Kann man sich die Risikolebensversicherung auszahlen lassen?

Nein, eine Risikolebensversicherung wird normalerweise nicht zu Lebzeiten ausgezahlt, da sie keine Spar- oder Kapitalbildung beinhaltet, sondern nur im Todesfall eine Leistung für die Hinterbliebenen erbringt. Bei Kündigung gibt es in der Regel keine Auszahlung oder nur einen geringen Rückkaufswert nach Abzug der Kosten, und die Absicherung endet. Eine Ausnahme können spezielle Klauseln oder unheilbare Krankheiten sein, die eine vorgezogene Leistung ermöglichen. 

Worauf sollte ich bei einer Risikolebensversicherung achten?

Bei der Risikolebensversicherung sollten Sie auf die passende Versicherungssumme (3- bis 5-faches Bruttojahreseinkommen plus Restschulden) und die richtige Laufzeit (bis finanzielle Unabhängigkeit der Kinder/Haus abbezahlt) achten, die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten und auf Flexibilitätsoptionen wie die Nachversicherungsgarantie achten, um den Vertrag an Lebenssituationen anpassen zu können, sowie die Tarife vergleichen (Leistung vs. Preis). 

Wie lange soll ich eine Risikolebensversicherung laufen lassen?

Die Laufzeit einer Risikolebensversicherung legt man individuell fest, oft zwischen 10 und 45 Jahren, passend zum Absicherungsbedarf wie der Dauer der Ausbildung der Kinder, der Abzahlung eines Kredits (z.B. Haus) oder der Absicherung des Partners bis zum Renteneintritt, wobei eine längere Laufzeit oft ratsam ist, da eine Verlängerung schwierig sein kann und die Kündigung jederzeit möglich ist, wobei die Obergrenze oft das 75. Lebensjahr des Versicherten ist.
 

Was ist besser, Risikolebensversicherung oder Sterbeversicherung?

Die Wahl zwischen Risikolebens- und Sterbegeldversicherung hängt vom Zweck ab: Die Risikolebensversicherung (RLV) sichert eine hohe Summe zur Existenzsicherung für Angehörige (z.B. bei Krediten) und ist oft für Jüngere mit begrenzter Laufzeit; die Sterbegeldversicherung deckt zweckgebunden nur die Bestattungskosten, ist für Ältere geeignet, oft mit langer Laufzeit (bis zum Tod) und weniger strenger Risikoprüfung, aber niedrigerer Summe. Wählen Sie die RLV für umfassende finanzielle Absicherung, die Sterbegeldversicherung für die reine Bestattungsvorsorge, besonders bei höheren Eintrittsaltern. 

Was kostet eine Risikolebensversicherung im Monat?

Die Kosten einer Risikolebensversicherung variieren stark, beginnen aber oft schon bei wenigen Euro pro Monat (z.B. ab 3 € für 150.000 € Absicherung, 10 Jahre Laufzeit, junger Nichtraucher) und steigen mit Alter, höherer Versicherungssumme, längerer Laufzeit und Risiken (Beruf, Hobbys). Faktoren wie Berufsgruppe, Gesundheitszustand, Rauchstatus und ob Sie einen Kredit absichern oder die Familie, beeinflussen den Preis maßgeblich. 

Ist eine Risikolebensversicherung für Rentner noch sinnvoll?

Ja, Rentner können noch eine Risikolebensversicherung (RLV) abschließen, oft bis 70 oder 75 Jahre, aber die Beiträge sind höher. Sie ist sinnvoll bei Restschulden (z. B. Immobilienkredit) oder zur Absicherung finanziell abhängiger Partner (z. B. geringe eigene Rente, unverheiratet), um die Hinterbliebenen finanziell abzusichern, da keine Kapitalbildung stattfindet und keine Witwenrente gezahlt wird. Alternativen sind Sterbegeldversicherungen für kleinere Summen ohne Gesundheitsprüfung. 

Wann macht eine Todesfallversicherung Sinn?

Eine Todesfallversicherung macht nur dann Sinn, wenn Sie im Falle Ihres Todes Menschen hinterlassen, die von Ihnen finanziell abhängig sind.

Wie hoch sollte man eine Risikolebensversicherung abschließen?

Die Höhe einer Risikolebensversicherung (RLV) berechnet sich individuell, aber als Faustregel gilt das 3- bis 5-fache Ihres Brutto-Jahreseinkommens; bei Familien mit Kindern eher das Fünffache, bei Paaren ohne Kinder das Dreifache. Wichtig ist, alle Schulden und Kredite (z.B. Immobilienfinanzierung) vollständig hinzuzurechnen, damit Hinterbliebene finanziell abgesichert sind. Sie können auch eine fallende Summe wählen, die sich an der Kredittilgung orientiert. 

In welchen Fällen zahlt die Risikolebensversicherung nicht?

Eine Risikolebensversicherung zahlt nicht bei Todesfällen durch Suizid innerhalb der ersten drei Jahre, bei Falschangaben (arglistige Täuschung) bei Vertragsabschluss (z.B. verschwiegene Krankheiten oder gefährliche Hobbys), durch Nichtzahlung der Beiträge, bei Tod durch Straftaten (insbesondere wenn der Begünstigte der Täter ist), wenn der Tod durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurde oder wenn der Versicherte den Vertrag gekündigt hat oder dieser ausgelaufen ist. 

Wann wird eine Risikolebensversicherung abgelehnt?

Zur Ablehnung des Versicherungsantrags führen Krankheiten, die das Sterberisiko signifikant erhöhen. Hierzu gehören beispielsweise Krebs, HIV und psychische Erkrankungen. Auch starkes Übergewicht mit einem Body Mass Index über 30 oder 50 sowie Herz-Kreislauf-Leiden können Ausschlussgründe sein.

Was passiert mit laufenden Verträgen bei Todesfall?

Verträge wie Handyvertrag im Todesfall

Sie werden vererbt und gehören zum Nachlass. Die Erben können frei entscheiden, ob sie diese Verträge übernehmen oder kündigen.

Was kostet eine Risikolebensversicherung ab 50?

Eine Risikolebensversicherung ist eine reine „Todesfallabsicherung“. Sie dient der finanziellen Absicherung des Partners und der Kinder sowie der Absicherung von Krediten oder Darlehen.

Welche Versicherung sollte man mit 60 haben?

Die 5 wichtigsten Versicherungen für Senioren

  1. Die private Haftpflichtversicherung. Wer anderen einen Schaden zufügt, muss dafür aufkommen - und zwar in unbegrenzter Höhe. ...
  2. Die Krankenversicherung. ...
  3. Die Auslandsreisekrankenversicherung. ...
  4. Die Pflegezusatzversicherung. ...
  5. Die private Unfallversicherung.

Was passiert, wenn meine Risikolebensversicherung abläuft?

Nach Ablauf einer Risikolebensversicherung passiert nichts, wenn die versicherte Person noch lebt: Der Vertrag endet automatisch, der Versicherungsschutz erlischt, und es gibt keine Auszahlung, weil die Police nur den Todesfall während der Laufzeit absichert. Der Sinn der RLV ist es, die Hinterbliebenen finanziell abzusichern, nicht den Versicherten selbst. Nach Ablauf können Sie einen neuen Vertrag mit neuen Gesundheitsfragen abschließen oder eine Option zur Verlängerung (wenn inkludiert) nutzen, wie LV 1871 erklärt. 

Welche Alternativen gibt es zur Risikolebensversicherung?

Alternativen zur Risikolebensversicherung sind die Sterbegeldversicherung (für Bestattungskosten), die Restschuldversicherung (für Kredite), die Kapitallebensversicherung (Kombination aus Schutz und Sparen) oder eine Überkreuz-Versicherung für Paare, um die Erbschaftssteuer zu optimieren; auch eine separate Altersvorsorge wie Rentenversicherungen können den Todesfallschutz teilweise ersetzen, wenn auch nicht direkt. 

Auf was muss ich bei einer Risikolebensversicherung beachten?

Bei der Risikolebensversicherung sollten Sie auf die passende Versicherungssumme (3- bis 5-faches Bruttojahreseinkommen plus Restschulden) und die richtige Laufzeit (bis finanzielle Unabhängigkeit der Kinder/Haus abbezahlt) achten, die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten und auf Flexibilitätsoptionen wie die Nachversicherungsgarantie achten, um den Vertrag an Lebenssituationen anpassen zu können, sowie die Tarife vergleichen (Leistung vs. Preis). 

Was ist die beste Versicherung im Todesfall?

Für die Absicherung Ihrer Familie ist vor allem die Risikolebensversicherung gut geeignet. Sie können die Versicherungssumme an Ihre Bedürfnisse anpassen und bezahlen nur die Kosten für das tatsächliche Risiko. Auf Veränderungen können Sie relativ flexibel reagieren und die Risikolebensversicherung anpassen.