Zum Inhalt springen

Wie fühlt sich das an wenn sich der Muttermund öffnet?

Gefragt von: Linda Strobel  |  Letzte Aktualisierung: 21. Juni 2026
sternezahl: 4.2/5 (64 sternebewertungen)

Das Öffnen des Muttermundes fühlt sich durch Krämpfe (Wehen) an, die sich von oben nach unten ausbreiten, oft begleitet von Druck nach unten, einem Ziehen im Rücken und dem Gefühl, dass sich der Bauch hart anfühlt, während sich das Baby tiefer ins Becken senkt. Anfänglich sind die Kontraktionen unregelmäßig, werden aber stärker und rhythmischer; der Muttermund selbst wird weicher und dünner, was manche als ziehendes oder pochendes Gefühl wahrnehmen, bis er sich schließlich auf 10 cm öffnet.

Wie spürt man, dass der Muttermund sich öffnet?

Anzeichen für die Öffnung des Muttermundes sind der Abgang des Schleimpfropfens (klar bis blutig), ein tieferes Absenken des Bauches, verstärkter Druck auf Blase und Becken ("Baby-Tropfen"), sowie das Einsetzen von regelmäßigen, stärker werdenden Wehen, die in Rücken und Unterbauch ausstrahlen und nicht durch Bewegung verschwinden. Manche spüren die Öffnung direkt, andere nicht, aber der Schleimpfropf und zunehmende Wehen sind deutliche Hinweise auf die bevorstehende Geburt.
 

Wie fühlt sich Druck auf den Muttermund an?

Druck auf den Muttermund fühlt sich an wie ein starkes Ziehen, Dehnungsgefühl oder ein „auf etwas Großem sitzen“-Gefühl, besonders während der Geburt (Presswehen), aber auch in der späten Schwangerschaft, wenn das Baby tiefer rutscht. Es kann als „Fremdkörpergefühl“ in der Scheide beschrieben werden, manchmal mit Stechen oder elektrischen Schlägen und oft verbunden mit dem Drang mitzupressen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen. 

Wie schnell öffnet sich der Muttermund ohne Wehen?

Das dauert bei Erstgebärenden im Schnitt 8 bis 12 Stunden: Pro Stunde öffnet sich der Muttermund bei ihnen um etwa einen Zentimeter. Bei Frauen, die schon ein Kind geboren haben, geht das deutlich schneller. Hier endet die Eröffnungsphase meist schon nach 4 bis 8 Stunden.

Wo spürt man Eröffnungswehen?

Frauen beschreiben den Schmerz oft als krampfartig, scharf, pochend oder einschießend, oft mittig oder seitlich im Unterbauch oder in den Rücken ziehend. Dass es sich um Eröffnungswehen handelt, merken Sie daran, dass Sie sich nicht mehr ablenken oder unterhalten können.

When will my baby arrive? The first signs of labor starting 🤰

18 verwandte Fragen gefunden

Was sind die ersten Anzeichen, dass die Geburt losgeht?

Anzeichen für eine baldige Geburt sind regelmäßige Wehen (alle 10 Min.), der Blasensprung (Wasserverlust) und der Abgang des Schleimpfropfs (manchmal mit Blut) – dies sind sichere Zeichen, während Rückenschmerzen, Übelkeit, Schlafprobleme, Durchfall und Unruhe mögliche Vorboten sind, da sich der Körper auf die Geburt vorbereitet. Der Bauch sinkt tiefer, die Atmung wird leichter, aber der Druck im Becken nimmt zu.
 

Wie teste ich, ob es Geburtswehen sind?

Anzeichen für Geburtswehen:

Die Kontraktionen nehmen an Heftigkeit, Dauer und Regelmäßigkeit zu: Sie sind länger (30 bis 60 Sekunden), die Abstände verkürzen sich zunehmend, und die Wehen werden immer regelmäßiger (alle drei bis sieben Minuten). Die Wehen werden immer schmerzhafter.

Hat man Schmerzen, wenn der Muttermund sich öffnet?

Ja, die Öffnung des Muttermundes während der Geburt tut weh, da sie durch starke, regelmäßige Gebärmutterkontraktionen (Wehen) verursacht wird, die das Baby nach unten drücken, was als starker Druck und ziehender Schmerz im Bauch, Rücken und Becken empfunden wird, aber es ist ein positives Signal, das den Geburtsfortschritt anzeigt und individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen wird.
 

Kann man 5 cm Muttermundöffnung ohne Schmerzen erreichen?

Ja, schmerzfreie Muttermundöffnung ist für manche Frauen tatsächlich Realität . Viele berichten: „Ich habe gar nichts gespürt, aber bei der Untersuchung war mein Muttermund schon 4 oder 5 cm geöffnet!“ Das ist kein seltenes Wunder. Wissenschaftliche Studien belegen es, und viele Frauen haben es selbst erlebt.

Wie viel cm öffnet sich der Muttermund bei einer Wehe?

Bald nehmen die Kontraktionen an Heftigkeit, Dauer und Regelmässigkeit zu: Sie sind länger (30 bis 60 Sekunden), schmerzhafter und regelmässiger (alle 3 bis 7 Minuten). Mit jeder Wehe öffnet sich der Muttermund ein Stück weiter, von 2 cm bis ungefähr 4 cm.

Wie fühlt sich ein reifer Muttermund an?

Damit die Geburt überhaupt beginnen kann, muss der Muttermund „reif“ sein. Das heißt, er muss entspannt und weich sein, damit er sich für die Geburt öffnen kann.

Ist es ein Anzeichen für die Geburt, wenn mein Baby sehr aktiv im Bauch ist?

Starke Kindsbewegungen können ein Zeichen sein, dass es dem Baby gut geht und es viel Platz hat, aber kurz vor der Geburt werden die Bewegungen oft weniger, weil der Platz knapp wird; plötzliche starke, energiegeladene Bewegungen, insbesondere wenn sie sich von deinem normalen Bewegungsmuster unterscheiden, könnten ein Warnsignal sein, das eine schnelle Abklärung erfordert, da es auch auf Stress hinweisen kann – jedoch sind Ruhephasen oder intensive Bewegungen beide normal, wichtig ist, jede Veränderung zu beobachten und bei Unsicherheit sofort Hebamme oder Arzt kontaktieren. 

Ist es normal, nach der Geburt ein Druckgefühl im Intimbereich zu haben?

Nach der Geburt haben Frauen daher häufig Schmerzen im Intimbereich an der Naht oder dem Riss. Doch auch ohne Dammriss oder Dammschnitt verspüren Frauen ein Wundsein oder Druckempfindlichkeit der Scheide, was ganz normal ist. Dass Schmerzen im Dammbereich auftreten, liegt daran, dass das Gewebe stark gedehnt wurde.

Wie merke ich, dass das Baby ins Becken rutscht?

Man merkt, dass das Baby ins Becken gerutscht ist, an weniger Druck unter den Rippen, besserer Luft zum Atmen, verstärktem Druck nach unten (Becken, Blase) und dem Absenken des Babybauchs; oft begleitet von Senkwehen, die sich wie Menstruationsschmerzen anfühlen und das Baby tiefer ins Becken drücken, um sich auf die Geburt vorzububereiten.
 

Wie viel cm öffnet sich der Muttermund pro Stunde?

Der Muttermund öffnet sich während der Geburt durchschnittlich etwa 1 cm pro Stunde, wobei die Geschwindigkeit in der aktiven Phase zunimmt und bei Erstgebärenden oft langsamer beginnt als bei Folgenden, mit Übergangsphasen, in denen die Öffnung schneller auf die vollen 10 cm fortschreitet, aber auch intensiver wird.
 

Ist starker Ausfluss kurz vor der Geburt normal?

Vermehrter Ausfluss vor der Geburt ist oft ein Zeichen, dass sich der Körper vorbereitet, meist durch den Abgang des Schleimpfropfs. Dieser ist dickflüssig, kann klar, weiß, rosa oder bräunlich sein (mit oder ohne Blut), da er den Muttermund verschloss. Während ein dicker Schleimpack oder schleimiger Ausfluss in den letzten Wochen normal ist, sollten Sie bei ungewöhnlichem, stark riechendem oder grün-gelbem Ausfluss (Infektion) oder bei Abgang vor der 37. SSW sofort Ihre Hebamme oder Ihren Arzt kontaktieren, um Frühgeburten oder Infektionen auszuschließen.
 

Wie lange dauert es noch, wenn der Muttermund 1cm offen ist?

Wenn der Muttermund 1 cm offen ist, beginnt die Frühphase der Geburt, aber die Zeit bis zur vollständigen Öffnung (10 cm) ist sehr individuell und kann Stunden bis Tage dauern, da sich Erstgebärende oft langsamer öffnen (ca. 1 cm pro Stunde) als Frauen, die schon Kinder geboren haben. Bei Erstgebärenden dauert die gesamte Eröffnungsphase oft 8-12 Stunden, bei Mehrgebärenden kürzer. Es ist wichtig, die Wehenstärke und -häufigkeit zu beobachten und auf weitere Zeichen wie den Schleimpfropfverlust zu achten.
 

Wie spürt man eine Muttermundöffnung?

Anzeichen für die Öffnung des Muttermundes sind der Abgang des Schleimpfropfens (klar bis blutig), ein tieferes Absenken des Bauches, verstärkter Druck auf Blase und Becken ("Baby-Tropfen"), sowie das Einsetzen von regelmäßigen, stärker werdenden Wehen, die in Rücken und Unterbauch ausstrahlen und nicht durch Bewegung verschwinden. Manche spüren die Öffnung direkt, andere nicht, aber der Schleimpfropf und zunehmende Wehen sind deutliche Hinweise auf die bevorstehende Geburt.
 

Wie weit öffnet sich der Muttermund ohne Wehen?

Der Muttermund kann sich auch ohne starke Geburtswehen schon etwas öffnen, oft bis zu 3-4 cm in den Tagen oder Wochen vor der Geburt, um weicher zu werden und sich vorzubereiten (Latenzphase), aber die vollständige Öffnung auf etwa 10 cm (vollständige Dilatation) geschieht typischerweise erst mit regelmäßigen, stärkeren Wehen während der eigentlichen Eröffnungsphase der Geburt. In der Latenzphase kann die Öffnung auch ohne starke Schmerzen zunehmen, aber erst die kräftigeren Wehen bringen die volle Öffnung für den Durchtritt des Babys.
 

Wie fühlen sich Schmerzen am Muttermund an?

Kennzeichnend ist vor allem das Gefühl, dass etwas im Unterleib nach unten drückt oder „herauszufallen“ droht. Rückenschmerzen oder eine Harninkontinenz sind typische Beschwerden. Manche Frauen beschreiben ein Fremdkörpergefühl in der Scheide oder das Empfinden, auf einem Ball zu sitzen.

Kann man während der Eröffnungsphase schlafen?

Ja, während der frühen Eröffnungsphase (Latenzphase) ist es sogar sehr wichtig und ratsam, so viel wie möglich zu schlafen oder sich auszuruhen, um Kraft für die aktive Geburt zu sammeln, auch wenn es manchmal schwerfällt; Sie verpassen nichts, da echte Geburtswehen Sie ohnehin wecken werden, wenn die Zeit reif ist. Nutzen Sie die Ruhephasen zum Dösen, Entspannen oder für sanfte Aktivitäten wie Duschen, Schaukeln oder Spazierengehen, bis die Wehen intensiver werden und Sie sich nicht mehr schlafen legen können.
 

Ist der Muttermund in der Frühschwangerschaft tastbar?

Ja, der Muttermund ist auch in der Frühschwangerschaft tastbar, verändert seine Beschaffenheit (wird weicher und verschließt sich fester) und sitzt am Ende der Scheide, kann aber durch manuelle Untersuchung Wehen auslösen; daher ist Vorsicht geboten, und bei Unsicherheit sollte man immer einen Arzt aufsuchen, da Veränderungen wie Verkürzung auf eine Frühgeburt hindeuten können. 

Was deutet auf baldige Geburt hin?

Anzeichen für eine baldige Geburt sind regelmäßige Wehen (alle 10 Min.), der Blasensprung (Wasserverlust) und der Abgang des Schleimpfropfs (manchmal mit Blut) – dies sind sichere Zeichen, während Rückenschmerzen, Übelkeit, Schlafprobleme, Durchfall und Unruhe mögliche Vorboten sind, da sich der Körper auf die Geburt vorbereitet. Der Bauch sinkt tiefer, die Atmung wird leichter, aber der Druck im Becken nimmt zu.
 

Wann sollte ich im Kreißsaal anrufen?

Erst wenn die Wehen in regelmäßigen Abständen, etwa alle 5 Minuten kommen, kann mit dem Geburtsbeginn gerechnet werden. Wenn Sie Blutungen haben oder Fruchtwasser abgeht, sollten die den Kreißsaal unverzüglich aufsuchen. Fahren Sie auf keinen Fall selbst, sondern lassen Sie sich in die Klinik bringen.

Wie fühlen sich erste Eröffnungswehen an?

Am Anfang der Eröffnungswehen merkst Du vielleicht, dass die Wehen kräftiger und länger werden. Neben dem Hartwerden des Bauches fühlt Frauen oft einen ziehenden Schmerz in der Leistengegend, im Unterbauch und/oder im Rücken.