Wie findet man einen guten Immobilienmakler?
Gefragt von: Herr Prof. Erik Neubert B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 7. März 2026sternezahl: 4.3/5 (50 sternebewertungen)
Um einen guten Immobilienmakler zu finden, suchen Sie nach Qualifikationen (Ausbildung, Fachverbände wie IVD), lokaler Marktkenntnis, transparenten Leistungen und realistischer Preisbewertung sowie positiven Referenzen und Bewertungen, und prüfen Sie im persönlichen Gespräch, ob die Chemie stimmt und der Makler professionell und gut erreichbar ist, da der Begriff "Immobilienmakler" nicht geschützt ist.
Was ist eine übliche Maklerprovision?
Die übliche Maklerprovision in Deutschland liegt beim Immobilienkauf meist zwischen 3,57 % und 7,14 % (inkl. MwSt.) des Kaufpreises und wird seit der Neuregelung 2020 oft zwischen Käufer und Verkäufer geteilt, wobei der Käuferanteil oft maximal 3,57 % beträgt, außer in Bundesländern wie Berlin, wo sie auch 7,14 % sein kann. Bei der Mietverwaltung beträgt die Provision maximal zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer, wenn der Mieter den Makler beauftragt hat, ansonsten greift das Bestellerprinzip und der Auftraggeber zahlt.
Wie erkennt man, ob ein Immobilienmakler seriös ist?
Ein Zeichen für einen vertrauenswürdigen Immobilienmakler ist seine Registrierung bei der National Association of Realtors (NAR) . Nicht alle vertrauenswürdigen Makler entscheiden sich für eine Mitgliedschaft in der NAR, aber die Registrierung signalisiert, dass Sie mit einem qualifizierten, gut vernetzten und zuverlässigen Makler zusammenarbeiten.
Wie wähle ich einen Makler aus?
Mit einem einfachen Alleinauftrag beauftragen Sie einen bestimmten Makler exklusiv mit der Vermarktung Ihrer Immobilie. Während der Laufzeit des Vertrages ist die Beauftragung eines anderen Maklers ausgeschlossen. In den Maklervertrag sollten deshalb eindeutige Vereinbarungen zu seiner Dauer aufgenommen werden.
Was kostet es, einen Makler zu beauftragen?
Maklergebühren (Provision) variieren je nach Bundesland und Objekttyp, liegen aber beim Kauf/Verkauf von Wohnimmobilien meist bei 3 bis 7,14 % des Kaufpreises (inkl. MwSt.), wobei Käufer und Verkäufer die Kosten seit 2020 meist zu gleichen Teilen tragen (je 3,57 % in vielen Regionen). Bei Mietobjekten sind die Kosten gesetzlich auf maximal 2 Kaltmieten zzgl. MwSt. begrenzt, und meist zahlt der Mieter (Bestellerprinzip). Die genaue Höhe ist verhandelbar.
4 TIPPS: Wie finde ich einen guten Makler? | Röhricht Immobilien
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Ist es sinnvoll, einen Makler zu beauftragen?
Ja, ein Makler macht oft Sinn, weil er Zeit spart, rechtliche Sicherheit bietet, den besten Preis erzielt (oft durch besseres Marketing und Marktkenntnis) und den oft komplexen Verkaufsprozess übernimmt – von der Bewertung über Besichtigungen bis zu Verhandlungen und Vertragsdetails, besonders wenn Ihnen Fachwissen oder Zeit fehlt oder es sich um schwierige Objekte handelt. Für Käufer kann er ebenfalls den Prozess erleichtern, indem er gezielt passende Objekte findet und bei der Suche unterstützt, auch wenn die besten Angebote manchmal direkt auf Portalen sind.
Wie viel Haus mit 3000 € netto?
Mit 3.000 € Nettoeinkommen können Sie sich grob ein Haus im Wert von ca. 200.000 € bis 300.000 € leisten, wobei die monatliche Kreditrate idealerweise 1.000 € bis 1.200 € (30-40% des Netto) nicht übersteigen sollte; der tatsächliche Betrag hängt stark von Zinsen, Laufzeit, Eigenkapital und Nebenkosten ab, aber niedrigere Zinsen und mehr Eigenkapital erhöhen die Machbarkeit erheblich.
Wie erkenne ich einen guten Immobilienmakler?
Die folgenden Merkmale helfen, einen seriösen Makler für den Verkauf Ihrer Immobilie zu finden.
- Gut ausgebildet. ...
- Ist Mitglied in einem Branchenverband. ...
- Tritt professionell auf und kann mehr als „nur“ verkaufen. ...
- Verfügt über Erfahrung und Referenzen. ...
- Kennt die lokalen Marktverhältnisse.
Was ist der größte Fehler beim Hausverkauf?
Der größte Fehler beim Hausverkauf ist oft eine fehlerhafte Preisfindung aufgrund emotionaler Überbewertung oder mangelnder Marktkenntnis, gefolgt von mangelhafter Vorbereitung (fehlende Unterlagen, unerwartete Mängel) und schlechter Präsentation, was den Verkauf verzögert, den Preis drückt und Interessenten abschreckt. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Unterschätzung des Zeitaufwands und die Überschätzung eigener Fähigkeiten, was den Prozess unnötig verkompliziert und zu schlechteren Verhandlungspositionen führt.
Was kostet ein Exposé vom Makler?
Für Interessenten ist das Anfordern eines Exposés beim Makler grundsätzlich kostenlos, auch wenn dafür ein Maklervertrag geschlossen wird – die Maklerprovision (Courtage) wird erst fällig, wenn ein Kauf- oder Mietvertrag zustande kommt, meist hälftig geteilt mit dem Verkäufer, typischerweise 3,57 % (inkl. MwSt.) des Kaufpreises, aber regional unterschiedlich. Makler können Kosten für die Erstellung professioneller Exposés (z. B. mit Drohnenfotos, 360°-Rundgängen) vom Eigentümer verlangen, aber nicht vom Interessenten für die reine Informationsanforderung.
Wie erkennt man betrügerische Immobilienmakler?
Wirken sie unprofessionell oder unorganisiert? Dann ist diese Person wahrscheinlich nicht die, die sie vorgibt zu sein. Wenn Sie Zweifel an einem Makler haben, sollten Sie sich immer seine Lizenz zeigen lassen. Jeder seriöse Immobilienmakler wird Ihnen diese ohne Zögern vorlegen können.
Welche Fragen sollte man dem Makler stellen?
Fragen an Ihren Immobilienmakler auf einen Blick
- Warum wird das Haus verkauft?
- Wie ist das Verhältnis zu den Nachbarn?
- Wie wurde das Haus bisher genutzt?
- In welchem Zustand ist es?
- Was wurde wann zuletzt saniert?
- Wie hoch waren die Betriebskosten zuletzt?
- Wie wird das Haus beheizt?
Was ist, wenn der Makler das Haus nicht verkauft bekommt?
Wird der Makler bspw. nicht tätig, da er Ihr Haus für nicht verkäuflich befindet, bleibt der Vertrag folgenlos. Das bedeutet auch, dass der Erfolg im Einzelfall ausschließlich vom Einsatz des Maklers abhängt. Das gilt auch für den Provisionsanspruch.
Wer zahlt die Maklerprovision 2025?
Wer die Maklerprovision 2025 zahlt, hängt stark davon ab, ob es sich um eine Anmietung oder einen Kauf handelt: Bei der Vermietung gilt das Bestellerprinzip (wer beauftragt, zahlt), meist der Vermieter, während beim Immobilienkauf (Wohnung/Einfamilienhaus) Käufer und Verkäufer die Provision in der Regel fair teilen müssen (max. 50 % für den Käufer), da der Verkäufer den Makler beauftragt. Ausnahmen gibt es bei Gewerbeimmobilien oder unbebauten Grundstücken, wo die Regelungen flexibler sind.
Worin besteht der Unterschied zwischen einer Provision und einer Maklergebühr?
Was sind Provision und Maklergebühren? In der Immobilienbranche ist die Provision die Gebühr, die Sie für die Vermittlung eines Kunden beim Kauf, Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie erhalten. Diese Gebühr ist üblicherweise ein Prozentsatz des Verkaufspreises. Maklergebühren sind die Kosten, die das Immobilienmaklerbüro (das Unternehmen, für das Sie arbeiten) für seine Dienstleistungen und seinen Support berechnet.
Wie kann ich die Maklerprovision beim Hausverkauf umgehen?
Um die Maklerprovision zu umgehen, gibt es verschiedene Ansätze. Man kann den Maklervertrag rechtzeitig kündigen, das Widerrufsrecht nutzen oder privat verkaufen. Zudem lassen sich die Maklerkosten durch geschicktes Verhandeln und die Teilungsregelungen des neuen Maklergesetzes von 2020 reduzieren.
Welche Mängel sollte man beim Hausverkauf nicht verschweigen?
- Welche Mängel muss ich angeben, welche nicht? In aller Regel werden Sie sich mit dem Käufer beim Hauskauf auf den Ausschluss der Gewährleistung einigen können. ...
- a. Wasserschäden, Feuchtigkeit, Schimmel. ...
- b. Risse. ...
- c. Lärm und Geräusche. ...
- d. Schädlinge. ...
- e. Wurzeln. ...
- f. Altlasten. ...
- g. Baujahr.
Was kann nach dem Notartermin noch schief gehen?
Nach dem Notartermin können noch einige unerwartete Probleme auftreten, wie zum Beispiel Verzögerungen bei der Eintragung ins Grundbuch, Schwierigkeiten bei der Finanzierung oder unvorhergesehene Mängel am Objekt.
Auf was achtet ein Makler?
Makler bewerten den Zustand einer Immobilie anhand verschiedener Kriterien wie Baujahr, Instandhaltung, Renovierungsbedarf und energetische Effizienz. Modernisierungen wie eine neue Küche, Badezimmer oder energetische Sanierungen können einen positiven Einfluss auf den Immobilienwert haben.
Wie kann man den Kaufpreis einer Immobilie drücken?
Wie verhandelt man bei einem Hauskauf?
- Entgegenkommendes Verhandeln: Ihr Angebot liegt bei 90 - 95 Prozent des geforderten Kaufpreises.
- Hartes Verhandeln: Sie starten mit 60 bis 80 Prozent des geforderten Preises. ...
- Überangebot: Mit einem Angebot über dem geforderten Preis erhöhen Sie Ihre Chancen auf den Zuschlag.
Für welche Mängel haftet der Verkäufer?
Das Gesetz kennt keine "Verschleißteile". Ob der Verkäufer für den Mangel an einer Ware haften muss, hängt einzig und allein davon ab, ob ein Sachmangel vorliegt und ob dieser Fehler oder Defekt schon existiert hat oder im Keim bereits angelegt war, als Ihnen das Produkt übergeben wurde.
Kann man mit 4000 netto ein Haus finanzieren?
Ja, mit 4000 € netto monatlich kann man ein Haus finanzieren, wobei die monatliche Kreditrate idealerweise bei 30-40 % des Einkommens (also ca. 1200 € bis 1600 €) liegt, was einen Kreditrahmen von grob 300.000 € bis über 400.000 € ermöglicht, je nach Eigenkapital, Zinsen und Nebenkosten, die ebenfalls berücksichtigt werden müssen.
Wie hoch ist die monatliche Rate für einen Kredit von 300.000 €?
Für ein Darlehen von 300.000 Euro mit einem Zinssatz von 4,5 % pro Jahr, das über 25 Jahre zurückgezahlt wird, beträgt die monatliche Rate ungefähr 1.577 Euro. Das bedeutet, dass du jeden Monat 1.577 Euro an die Bank zahlst, um das Darlehen in 25 Jahren zurückzuzahlen.
Kann man sich mit 2500 netto ein Haus leisten?
Mit 2500 € netto können Sie ein Haus finanzieren, wobei die realistisch finanzierbare Summe stark von Eigenkapital, Zinsen und Laufzeit abhängt, aber oft zwischen ca. 120.000 € und 200.000 € liegt; Faustregel ist eine monatliche Rate von 35-40 % des Nettoeinkommens (ca. 875-1000 €). Wichtig ist eine gute Bonität und idealerweise Eigenkapital, um Kaufnebenkosten zu decken; ohne Eigenkapital wird es deutlich schwieriger.
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