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Wie finde ich meinen Uropa?

Gefragt von: William Böttcher  |  Letzte Aktualisierung: 29. April 2026
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Um Ihren Uropa zu finden, starten Sie mit Familieninformationen und nutzen dann Online-Genealogie-Portale wie FamilySearch oder Ancestry, die kostenlose Stammbäume und Aufzeichnungen bieten. Für historische Dokumente sind Standesämter, Kirchenarchive und das Bundesarchiv (bes. für NS-Zeit) wichtige Anlaufstellen. Auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hilft bei der Suche nach Kriegs- und Vermisstenfällen.

Wie erfahre ich, wo mein Opa im Krieg war?

Um herauszufinden, wo Ihr Opa im Krieg war, beginnen Sie mit Unterlagen wie Familienfotos, Briefen oder Militärdokumenten und fragen Sie Verwandte; danach nutzen Sie Online-Ressourcen wie die Gräbersuche des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (für Vermisste/Gefallene) oder kontaktieren das Bundesarchiv (Militärarchiv) und den DRK-Suchdienst für Akten und Vermisstenmeldungen, um seine Einheit, seinen Standort und sein Schicksal zu ermitteln. 

Wie finde ich kostenlos meinen Stammbaum?

FamilySearch ist das weltweit größte kostenlose Hilfsmittel für genealogische Forschung. Benutzer können in Milliarden von historischen Aufzeichnungen nach ihren Vorfahren suchen. Außerdem enthält es den weltweit größten gemeinschaftlich genutzten Stammbaum.

Wie kann ich meine Vorfahren finden?

Um Ihre Vorfahren zu finden, starten Sie zu Hause mit Gesprächen und Dokumenten, nutzen dann kostenlose Online-Genealogie-Plattformen wie FamilySearch, Ancestry und MyHeritage für Datenbanken und Stammbäume, und recherchieren bei Bedarf in Archiven (Standesämter, Kirchenbücher, Bundesarchiv). Beginnen Sie mit dem Bekannten und arbeiten Sie sich schrittweise mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge oder Metasuchen wie bei genealogy.net. 

Was kostet ein Abstammungsgentest?

DNA-Herkunftstests kosten typischerweise zwischen etwa 50 € und 150 € für Basis-Abstammungstests (Ancestry, MyHeritage, 23andMe), können aber mit optionalen Gesundheits- oder erweiterten Funktionen über 200 € erreichen, wobei es auch spezielle, forensische Tests (z.B. Vaterschaft) mit gerichtlicher Zulassung gibt, die teurer (ab ca. 250 €) sind. Die Preise variieren je nach Anbieter und Umfang der Analyse (nur Herkunft oder auch Gesundheitsrisiken und Verwandtensuche).
 

Uropa, der SS-Mann. Meine Familie und der 2. Weltkrieg I Y-History

30 verwandte Fragen gefunden

Wie fange ich an, meine Vorfahren zu finden?

Treten Sie genealogischen Gesellschaften bei

Die meisten veröffentlichen Newsletter und andere Materialien, die genealogische Forschung und Dienstleistungen in der Region beschreiben. Viele verfügen auch über Bibliotheken und weitere hilfreiche Ressourcen. Es kann hilfreich sein, sowohl dem lokalen genealogischen Verein als auch jenen beizutreten, in denen Ihre Vorfahren lebten.

Wie kann ich herausfinden, ob mein Opa bei der SS war?

Um herauszufinden, ob Ihr Großvater bei der SS war, müssen Sie beim Bundesarchiv nachfragen, insbesondere bei der Abteilung Personenbezogene Auskünfte (PA), die Unterlagen der Wehrmacht und NS-Organisationen verwaltet, sowie die digitalisierte NSDAP-Mitgliederkartei recherchieren, da diese umfangreiche Personalakten enthält und die Suche online (oft kostenpflichtig bei Partnern wie Ancestry) oder durch direkte Anfrage möglich ist. Auch die Arolsen Archives und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sind nützliche Anlaufstellen für historische Personenrecherchen. 

Was kostet die Einsicht in meine Stasiakte?

Gebühren (Kosten)

Folgeleistungen: 5,11 EUR (Herausgabe von Duplikaten) oder 20,45 EUR (Auskunft nach vorangegangener Einsichtnahme, Einsicht nach vorangegangener Auskunft)

Wie lange dauert eine Recherche im Bundesarchiv?

In fünf einfachen Schritten zum Ergebnis der Recherche

Ad Acta Recherchen nimmt innerhalb von drei Werketagen Kontakt mit Ihnen auf. Ihrer Anfrage entsprechend, sendet Ad Acta eine Vollmacht & einen Nutzungsantrag für die Recherchen im Bundesarchiv zur Unterschrift zu.

Wie finde ich kostenlos einen Stammbaum?

Je mehr Informationen Sie zu Daten und Orten angeben, desto bessere Hinweise können wir Ihnen geben. Erhalten Sie innerhalb weniger Minuten Hinweise von kostenlosen Seiten wie FamilySearch, BillionGraves, Find a Grave, OpenArch und GenealogieOnline sowie von kostenpflichtigen Seiten wie Findmypast, AmericanAncestors, RootsPoint, Ancestry und MyHeritage.

Wie weit kann man seine Vorfahren zurückverfolgen?

Man kann seinen Stammbaum oft mehrere hundert Jahre bis ins 17./18. Jahrhundert zurückverfolgen (oft bis ca. 1700) über Kirchenbücher und Standesämter, mit Glück sogar bis ins 15. Jahrhundert, aber durch Forschung in speziellen Archiven (z.B. Bundesarchiv, Mormonenarchiv) sind bei guten Unterlagen auch über 1000 Jahre (Königshäuser) möglich, während genetische Tests nur wenige Generationen abbilden, aber die Herkunft zeigen können. Die Tiefe hängt stark von Region, Familienhistorie und verfügbaren Dokumenten ab, oft stoppt man an der fehlenden Dokumentation. 

Ist Ahnenforschung in Kirchenbüchern kostenlos?

Kostenlose Kirchenbücher für die Ahnenforschung finden Sie hauptsächlich über FamilySearch (weltweit) und Matricula Online (oft für bestimmte Diözesen/Regionen), während für evangelische Kirchenbücher das Portal Archion mit kostenpflichtigen Credits arbeitet, aber oft eine kostenlose Basis-Suche ermöglicht, wobei Sie oft handschriftliche Originale sichten müssen, was Übung erfordert, ergänzt durch lokale Archive und Vereine sowie die eigenen Familienkontakte als wertvolle Quelle.
 

Was ist das Bundesarchiv-Militärarchiv?

Das Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) in Freiburg im Breisgau (auch Militärarchiv Freiburg) ist eine Abteilung des Bundesarchivs zur Sicherung, Erschließung und Aufbewahrung der militärischen Überlieferung Deutschlands seit 1867.

Wo bekomme ich Auskunft über Wehrmachtssoldaten?

Seit dem 1. September 2025 ist die Abteilung Deutsches Reich am Standort Berlin-Tegel für alle personenbezogenen Anfragen und Auskünfte zu Militärangehörigen bis 1945 zuständig. Sie übernimmt damit die Zuständigkeit von der Abteilung Militärarchiv am Standort Freiburg.

Wie viel kostet eine Stammbaumanalyse?

Die Gesamtkosten einer Ahnentafel/eines Stammbaumes sind daher oft im Vorhinein nicht abschätzbar und schwanken abhängig von Forschungsaufwand und Umfang des fertigen Produkts. Der Stundensatz für eine Ahnenforschung beträgt grundsätzlich 60 Euro. Für Hof- und Familienchroniken werden vorab fixe Endkosten vereinbart.

Wie finde ich heraus, ob es eine Stasi-Akte über mich gibt?

Um herauszufinden, ob Sie eine Stasi-Akte haben, müssen Sie einen schriftlichen Antrag beim Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv stellen, entweder online mit dem neuen Personalausweis oder per Post, wobei ein Identitätsnachweis (Personalausweis/Reisepass) notwendig ist. Das Archiv prüft die Akten und informiert Sie nach einigen Monaten, ob Unterlagen zu Ihrer Person existieren und stellt sie Ihnen dann zur Einsicht bereit.
 

Kann ich die Stasi-Akte meines verstorbenen Vaters einsehen?

Ja, als naher Angehöriger (Kind, Enkel, Eltern, Geschwister) können Sie die Stasi-Akte Ihres verstorbenen Vaters einsehen, indem Sie einen Antrag beim Bundesarchiv, speziell dem Stasi-Unterlagen-Archiv (BStU), stellen. Sie müssen Ihr berechtigtes Interesse (z.B. Aufklärung der Familiengeschichte) glaubhaft machen und nachweisen, dass Ihr Vater verstorben ist (Sterbeurkunde). Der Prozess läuft über Antragsformulare (online oder Papier) und erfordert eine Identitätsbestätigung durch eine Behörde. 

Wie erfährt man, ob jemand bei der Stasi war?

Wege um festzustellen, ob jemand bei der Stasi war

  1. Anfrage bei der BStU – Die Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.
  2. Recherche an der Wohnadresse, an der der Mensch damals lebte.
  3. Ermittlung durch Detektive.

Was kostet eine Anfrage beim Bundesarchiv?

Gebührenpflichtig in Höhe von 76,69 € ist die Auskunft bzw. Einsicht für ehemalige Mitarbeiter und Begünstigte des Staatssicherheitsdienstes.

Wo kann ich erfahren, wo mein Opa im Krieg war?

Um herauszufinden, wo Ihr Opa im Krieg war, beginnen Sie mit Unterlagen wie Familienfotos, Briefen oder Militärdokumenten und fragen Sie Verwandte; danach nutzen Sie Online-Ressourcen wie die Gräbersuche des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (für Vermisste/Gefallene) oder kontaktieren das Bundesarchiv (Militärarchiv) und den DRK-Suchdienst für Akten und Vermisstenmeldungen, um seine Einheit, seinen Standort und sein Schicksal zu ermitteln. 

Wie viele deutsche Soldaten werden heute noch vermisst?

Mehr als 1.000.000 deutsche Soldaten gelten auch nach über 80 Jahren noch als vermisst.

Wie finde ich meine Vorfahren kostenlos?

Um Ihre Vorfahren kostenlos zu finden, nutzen Sie spezialisierte Webseiten wie FamilySearch, GEDBAS, geneanet und Ahnenforschung.net, die Milliarden von historischen Dokumenten und gemeinschaftlichen Stammbäumen bieten, sowie das Bundesarchiv für staatliche Akten und die Volksbund Gräbersuche für Kriegsgräber. Starten Sie mit Ihren eigenen Namen, Daten und Fotos, bauen Sie Ihren Stammbaum auf und suchen Sie in den kostenlosen Datenbanken nach Übereinstimmungen, da diese oft Zugriff auf Kirchenbücher (besonders vor 1876), Volkszählungen, Heirats- und Sterbeurkunden gewähren. 

Welche Ahnenforschung ist die beste?

Die "beste" Ahnenforschung hängt von deinen Zielen ab, aber MyHeritage glänzt für europäische Nutzer (beste Datenbank), während Ancestry stark bei US-amerikanischen Vorfahren ist. FamilySearch ist die beste kostenlose Option mit riesigen Datensätzen. Oft ist eine Kombination aus Online-Diensten (MyHeritage, Ancestry), spezieller Software (wie RootsMagic, Legacy) und lokalen Archiven am effektivsten, um tiefer zu graben.
 

Wie fängt man am besten mit der Ahnenforschung an?

Um mit der Ahnenforschung zu beginnen, startet man am besten damit, alles bereits vorhandene Wissen zu sammeln (Namen, Daten, Orte, Anekdoten), ältere Verwandte zu befragen und vorhandene Dokumente (Fotos, Urkunden) zu sichten, dann die Informationen in einen Stammbaum einzutragen (digital oder auf Papier) und schließlich mit Online-Datenbanken und Archiven die Recherche zu vertiefen, wobei man sich mit anderen Forschern austauschen kann. 

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