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Wie Fett ist Gelbwurst?

Gefragt von: Frau Sonja Jürgens B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 12. Februar 2026
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Der Fettgehalt von Gelbwurst liegt meist zwischen 21 und 28 Gramm pro 100 Gramm, abhängig vom Hersteller und Rezept, wobei ein Großteil davon gesättigte Fettsäuren sind (ca. 9-11g). Sie enthält typischerweise viel Fett aus Schweinefleisch und Speck, aber auch Proteine, wenig Kohlenhydrate und liegt bei ca. 240 bis 290 kcal pro 100g.

Hat Gelbwurst viel Fett?

Die Gelbwurst überzeugt vor allem durch ihren geringen Salz- und Fettgehalt. Ihr Erkennungszeichen ist die blässliche Farbe, denn sie wird nicht umgerötet.

Ist Gelbwurst mager?

Das Fleisch des französischen Charolais-Rindes ist mager und zeichnet sich durch seine typische minimale Marmorierung aus sehr feinen Fettäderchen aus. Dazu verfügt dieses Rindfleisch über einen unverwechselbaren aromatischen Geschmack.

Was ist das besondere an Gelbwurst?

Ein typisches Merkmal der Gelbwurst ist ihr helles, fast weißes Fleisch, das sich im Anschnitt zeigt. Charakteristisch ist auch die namengebende gelbe Hülle der Wurst. Die früher häufiger verwendeten Naturdärme wurden traditionell in Safranbrühe gefärbt. Heute werden gelbliche Kunstdärme verwendet.

Was ist die fetteste Wurst?

Die fetteste Wurst ist oft die Salami oder Mettwurst, mit Fettgehalten von bis zu fast 50 Gramm pro 100 Gramm, gefolgt von Leberwurst und Blutwurst, wobei auch Streich-Mettwurst und Landjäger sehr hohe Fettwerte aufweisen können; es hängt stark von der Sorte ab, aber Salami führt die Liste oft an.
 

Spurensuche in Geflügelwurst: »Das Zeug ist ekelhaft und minderwertig« | DER SPIEGEL

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Welche Wurst hat den geringsten Fettanteil?

Fettarme Wurstsorten sind oft Kochschinken (besonders aus Pute oder Geflügel), Corned Beef, Rinderschinken, Geflügel-Mortadella, Sülzwürste (Aspik), Bierschinken und spezielle fettarme Varianten wie Lyoner oder Leberwurst mit unter 5 % Fett, die oft aus Geflügel oder magerem Fleisch hergestellt werden. Achten Sie auf die Angaben „Putenbrust-“ oder „Hähnchenbrust-Aufschnitt“ und Produkte mit unter 20 % Fett oder speziellen „fettarm“-Kennzeichnungen.
 

Welche Würste enthalten den meisten Fett?

Schweinswürste haben den Ruf, weniger gesund zu sein als andere Wurstsorten – genauer gesagt, sie enthalten mehr Fett als andere Wurstsorten.

Wie gesund ist Gelbwurst?

Gelbwurst ist nicht per se "ungesund", aber auch kein Superfood: Sie ist relativ fett- und salzärmer als viele andere Brühwürste, liefert Eiweiß und B-Vitamine, enthält aber gesättigte Fettsäuren, Kalorien und oft Stabilisatoren (E450), die in großen Mengen problematisch sein können, weshalb sie in Maßen und als Teil einer ausgewogenen Ernährung genossen werden sollte.
 

Ist Gelbwurst gesund?

Gelbwurst ist fettarm und enthält keine Nitrate, Konservierungsstoffe, Mononatriumglutamat, künstliche Farbstoffe oder Füllstoffe. In Deutschland wird sie aufgrund ihres geringen Fett- und Salzgehalts auch als Diät-Bologna bezeichnet.

Warum gibt es keine Gelbwurst mehr?

Kaum einer weiß, dass die Gelbwurst früher als Hirnwurst bezeichnet wurde, da Hirn eine der Zutaten war. Seit langer Zeit wird diese Zutat nicht mehr verwendet. Ihren Namen hat sie von dem mit Safran gefärbten Schweinedünndarm, in den das Brät anfänglich gefüllt wurde. Heute wird häufig gelber Kunstdarm verwendet.

Ist Gelbwurst gut zum Abnehmen?

Im Vergleich zu anderen Würsten wie vor allem Salami, Mettwurst oder auch Fleischwurst kommt Gelbwurst ganz gut weg: Sie enthält relativ wenig Fett und übrigens auch weniger Salz als die meisten anderen Wurstsorten.

Wie hoch ist der Fettanteil von Gelbwurst?

Der Fettgehalt von Gelbwurst liegt meist zwischen 21 und 28 Gramm pro 100 Gramm, abhängig vom Hersteller und Rezept, wobei ein Großteil davon gesättigte Fettsäuren sind (ca. 9-11g). Sie enthält typischerweise viel Fett aus Schweinefleisch und Speck, aber auch Proteine, wenig Kohlenhydrate und liegt bei ca. 240 bis 290 kcal pro 100g. 

Was ist der Unterschied zwischen Lyoner und Gelbwurst?

Der Hauptunterschied zwischen Gelbwurst und Lyoner liegt in der Herstellung und Würzung: Gelbwurst wird ohne Nitritpökelsalz (also ohne Nitrat) hergestellt, was ihre blassere, gelbliche Farbe erklärt und ihr einen frischeren Geschmack (oft mit Zitrone) verleiht, während Lyoner mit Nitritpökelsalz hergestellt wird, was ihr eine rötlich-graue Farbe gibt, eine längere Haltbarkeit ermöglicht und oft deftiger gewürzt ist. Beide sind Brühwürste, aber die Abwesenheit von Nitritpökelsalz macht Gelbwurst empfindlicher gegenüber dem „Schmieren“ nach wenigen Tagen.
 

Wie isst man Gelbwurst?

Vor dem Verzehr muss die gelbe Kunsthaut abgezogen werden. Die Gelbwurst genießt man am besten als Brotbelag oder Pur. Sie ist aber auch durchaus als Ersatz für Fleischwurst im Wurstsalat oder im Wurstgulasch geeignet. Die Gelbwurst hat einen leicht süßlichen und würzigen Geschmack mit zartem Biss und mildem Aroma.

Sind Weißwürste gut zum Abnehmen?

Für eine Diät ist Weißwurst eher nicht die passende Kost, denn je nach Größe bringt es schon eine einzige auf bis zu 45 g Fett. Wer nicht gerade jede Kalorie zählen muss, kann sich Weißwurst ansonsten ohne Bedenken gönnen.

Welche Wurst ist die gesündeste?

Die gesündeste Wurst ist magere Geflügelwurst (wie Putenbrust-Aufschnitt) oder magerer Kochschinken, da sie am wenigsten Fett und Kalorien haben; generell sind fettarme Schinken- oder Geflügelvarianten die beste Wahl, während stark verarbeitete Wurst mit viel Salz und Fett (Salami, Bratwurst) weniger gesund ist. Wichtig ist auch der Blick auf Zusatzstoffe und die Qualität, Bio-Produkte können eine bessere Wahl sein, besonders wenn sie ohne Nitritpökelsalz hergestellt wurden.
 

Wie lange kann man aufgeschnittene Gelbwurst essen?

Das Wichtigste in Kürze: Aufschnitt sollte innerhalb von 3 bis 5 Tagen verzehrt werden. Lagern Sie Wurst und Aufschnitt im Kühlschrank und nutzen Sie für den Transport eine Kühltasche.

Wie viel Fett hat eine Gelbwurst?

Der Fettgehalt von Gelbwurst liegt meist zwischen 21 und 28 Gramm pro 100 Gramm, abhängig vom Hersteller und Rezept, wobei ein Großteil davon gesättigte Fettsäuren sind (ca. 9-11g). Sie enthält typischerweise viel Fett aus Schweinefleisch und Speck, aber auch Proteine, wenig Kohlenhydrate und liegt bei ca. 240 bis 290 kcal pro 100g. 

Welche Wurst hat am wenigsten Fett?

Die fettärmste Wurst ist oft Rinderschinken (ca. 2,5 g Fett/100g) oder Putenschinken (ca. 3 g Fett/100g), aber auch Kochschinken (ca. 3,7 g Fett/100g), Aspik-Wurst (oft Pute/Hähnchen) oder spezielle fettreduzierte Varianten mit unter 3 % Fett sowie Geflügel-Aufschnitt (z.B. Putenbrust) sind Spitzenreiter bei niedrigem Fettgehalt. Generell sind Wurstwaren aus Geflügel (Pute, Huhn) oder mageres Rindfleisch (wie bei Bresaola) fettärmer.
 

Welches Lebensmittel hat das größte Krebsrisiko?

Rotes Fleisch – zum Beispiel vom Rind, Schwein oder Lamm – bewertet sie als wahrscheinlich krebserregend. Der häufige Verzehr kann das Darmkrebsrisiko steigern.

Ist in Gelbwurst Hirn enthalten?

Nein, heute ist kein Hirn mehr in der Gelbwurst, obwohl sie früher als "Hirnwurst" bekannt war, weil sie tatsächlich Hirn enthielt. Nach der BSE-Krise wurde Rinderhirn als Zutat verboten und heutige Rezepte verwenden stattdessen mageres Schweinefleisch.
 

Sind Würstchen schlecht für den Cholesterinspiegel?

Hotdogs, Würstchen und Speck werden aus den fettreichsten Stücken roten Fleisches hergestellt und enthalten daher tendenziell viel Cholesterin und gesättigte Fettsäuren . Speck und Würstchen aus Puten- oder Hühnerfleisch erscheinen zwar gesünder und enthalten etwas weniger Cholesterin als die Varianten aus rotem Fleisch, sind aber nicht cholesterinfrei.

Welche Wurstsorten sind am fettreichsten?

Überblick: Das sind die zehn fettreichsten Wurstsorten

  • Landjäger: 48 Gramm Fettanteil pro 100 Gramm.
  • Mettwurst: 41,6 Gramm Fettanteil pro 100 Gramm.
  • Teewurst: 38 Gramm Fettanteil pro 100 Gramm.
  • Cabanossi: 37,4 Gramm Fettanteil pro 100 Gramm.
  • Streich-Mettwurst: 34,5 Gramm Fettanteil pro 100 Gramm.

Sind vom Metzger hergestellte Würste ungesund?

Die gesündeste Option ist der Kauf von Würstchen beim Metzger Ihres Vertrauens, da diese in der Regel mit weniger Zusatzstoffen, Konservierungsmitteln und Füllstoffen hergestellt werden . Fragen Sie jedoch unbedingt nach dem Fettgehalt, da dieser stark variieren kann. Je magerer, desto besser! Alternativ können Sie auch selbstgemachte Würstchen oder Frikadellen zubereiten.

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