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Wie bin ich versichert wenn ich studiere?

Gefragt von: Natalja Schmitt  |  Letzte Aktualisierung: 17. Juli 2026
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Als Student ist man in Deutschland krankenversicherungspflichtig und wird meist über die Familienversicherung (bis 25 Jahre, kostenlos) oder die günstige studentische Krankenversicherung (KVdS) versichert; danach oder bei Nicht-Anspruch auf Familienversicherung ist eine freiwillige Versicherung (GKV oder PKV) nötig, wobei die GKV mit rund 120 € monatlich (inkl. Pflege) einen günstigen Tarif bietet. Bei der Immatrikulation muss ein Nachweis über die Krankenversicherung erbracht werden.

Wie ist man versichert, wenn man studiert?

Studierende unter 25 Jahren sind im Regelfall beitragsfreifamilienversichert und zahlen somit nichts für ihre Versicherung. Studierende ab 25 Jahren sind in der Krankenversicherung der Studenten pflichtversichert. Sie zahlen einen reduzierten Beitrag in Höhe von 87,38 Euro.

Welchen Versicherungsstatus habe ich als Student?

Studierende an staatlich anerkannten Hochschulen und Fachhochschulen sind grundsätzlich ab Studienbeginn in der gesetzlichen Krankenversicherung der Studierenden (KVdS) pflichtversichert.

Wer zahlt die Krankenversicherung bei Studenten über 25?

Das müssen Sie wissen. Ab dem 25. Geburtstag sind Studierende üblicherweise nicht mehr familienversichert, sondern es tritt Versicherungspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung der Studenten ( KVdS ) ein. Hierfür sind monatlich Beiträge zu zahlen.

Wie melde ich meiner Krankenkasse, dass ich studiere?

In Deutschland gesetzlich Versicherte: Wer bereits bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert ist, teilt seiner Krankenkasse zu Beginn des Studiums mit, an welcher Hochschule er studieren wird. Die Krankenkasse sendet daraufhin die M10-Meldung an die Hochschule.

Studium: DAS solltest du wissen!// Tipps für Erstis

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Wie lange ist ein Student über die Eltern krankenversichert?

Das Bundessozialgericht hat am 15.10.2014 entschieden, dass die KVdS spätestens für Studierende endet, die älter als 36 Jahre sind. Dann müssen sich Studierende entweder freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse oder privat versichern lassen.

Wie komme ich als Student in die gesetzliche Krankenversicherung?

Voraussetzung: kein regelmäßiges Gesamteinkommen, das 505 Euro (2024) im Monat überschreitet (1/7 der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 des SGB IV). Bei einem Einkommen aus einem Minijob liegt die Grenze bei 538 Euro monatlich.

Wann muss man die gesetzliche Krankenversicherung selber zahlen, wenn man noch studiert?

Wie hoch ist mein Krankenversicherungsbeitrag? Wenn Sie nicht mehr als Studentin oder Student pflichtversichert sein können - also in der Regel spätestens nach dem 30. Geburtstag -, zahlen Sie den Krankenversicherungsbeitrag für freiwillig Versicherte.

Bis wann kann man über Eltern krankenversichert sein?

Die beitragsfreie Familienversicherung von Kindern ist zeitlich begrenzt. Sie endet grundsätzlich mit der Vollendung des 18. Lebensjahres, bei nicht erwerbstätigen Kindern mit der Vollendung des 23. Lebensjahres.

Wann fällt man als Student aus der Familienversicherung raus?

Ein Student bleibt in der Regel bis zum 25. Geburtstag familienversichert, wenn das monatliche Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet (ca. 565 € regulär, 603 € bei Minijob, Stand 2026) und er nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet. Ausnahmen bestehen bei Wehrdienst/FSJ (bis zu 1 Jahr länger), bei Behinderung oder wenn die Eltern privat versichert sind; bei Überschreitung der Grenzen oder nach dem 25. Geburtstag muss man sich selbst (günstig) studentisch versichern. 

Wie lange kann man als Student bei den Eltern mitversichert sein?

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind Kinder grundsätzlich beitragsfrei bei ihren Eltern mitversichert. Auch danach ist unter gewissen Voraussetzungen eine Mitversicherung möglich. So kann der Versicherungsschutz bis zum 27.

Wie viel kostet die gesetzliche Krankenversicherung für Studenten?

Der GKV-Studententarif ist eine günstige Pflichtversicherung für Studierende über 25 (oder bei höherem Einkommen/Eltern ohne GKV), die sich aus einem Basisbeitrag (ca. 112 €/Monat inkl. Zusatzbeitrag 2026) und Pflegeversicherungsbeitrag (ca. 34 €/Monat ab 23 Jahren) zusammensetzt, da er auf einem fiktiven, niedrigen Einkommen (BAföG-Satz) basiert, was ihn deutlich günstiger macht als die freiwillige GKV. Bis 25 Jahre ist oft noch die kostenlose Familienversicherung möglich. Die genauen Kosten variieren je nach individuellem Zusatzbeitrag der Krankenkasse. 

Welche Versicherung ist die beste für Studenten?

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Geico

Dank zahlreicher Studentenrabatte bietet Geico den niedrigsten Durchschnittspreis aller von uns überprüften Versicherungsunternehmen für junge Fahrer, die über die Versicherung ihrer Eltern versichert sind.

Wie kann die Familienversicherung für Studierende über den 25. Geburtstag verlängert werden?

Die Familienversicherung kann über 25 hinaus verlängert werden, wenn ein Freiwilligendienst (Wehr-, Sozial-, Ökologisches Jahr) geleistet wurde (bis zu 1 Jahr) oder bei Studienverzögerung durch Kindererziehung, Behinderung oder Betreuung von Angehörigen, bis maximal 30 Jahre (danach Wechsel in studentische KV). Studierende müssen sich oft selbst versichern (vergünstigte Tarife), wenn keine Verlängerung greift. Behinderte Kinder können dauerhaft familienversichert bleiben.

Wie hoch ist der Beitrag zur studentischen Krankenversicherung bei der AOK ab 25 Jahren?

Wenn Sie bereits 25 Jahre alt sind (plus eventuelle Dienstzeiten), sind Sie grundsätzlich in der KVdS (Krankenversicherung der Studenten) kranken- und pflegeversicherungspflichtig. Ihr regelmäßiges monatliches Gesamteinkommen ist nicht höher als 565 Euro.

Wann muss man sich selbst krankenversichern?

Sie müssen sich selbst krankenversichern, wenn Sie aus der Familienversicherung herausfallen (z.B. bei Studienbeginn oder Jobwechsel), selbstständig sind, als Arbeitnehmer über der jährlichen Versicherungspflichtgrenze verdienen (2026: 77.400 €) oder wenn Sie nicht versicherungspflichtig sind und freiwillig in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wechseln wollen, was bestimmte Vorversicherungszeiten voraussetzt. 

Wann müssen Studenten sich selbst krankenversichern?

Die studentische Krankenversicherung (KVdS) beginnt, wenn die Familienversicherung endet, meist ab dem 25. Geburtstag, aber auch schon früher bei Überschreitung der Einkommensgrenze (ca. 535 €/Monat) oder bei Aufnahme eines dualen Studiums. Sie ist günstiger als die normale GKV und gilt bis maximal 30 Jahre, kann aber verlängert werden. 

Bis wann kann man sich über seine Eltern versichern?

Die sogenannte Familienkrankenversicherung greift auch nach dem 18. Geburtstag. Sofern Kinder zum Beispiel noch zur Schule gehen, studieren oder ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren, können sie weiterhin beitragsfrei über die Krankenversicherung der Eltern abgesichert sein.

Kann ich mein erwachsenes Kind in meiner Krankenversicherung mitversichern?

Gehen Kinder noch zur Schule, Hochschule, befinden sich in Berufsausbildung oder leisten ein freiwilliges soziales beziehungsweise ökologisches Jahr, dann sind sie bis zum vollendeten 25. Lebensjahr mitversichert, vorausgesetzt sie haben kein oder ein nur ein geringes Einkommen unter der Einkommensgrenze und es liegen ...

Wie lange kann ein Kind bei den Eltern krankenversichert sein?

Kinder sind in Deutschland grundsätzlich bis zum 18. Geburtstag familienversichert, wobei sich die Versicherung bei Schul- oder Berufsausbildung bis 25 und bei Nicht-Erwerbstätigkeit bis 23 verlängern kann, mit Verlängerungsmöglichkeiten durch Freiwilligendienste (max. 12 Monate) und ohne Altersgrenze bei Behinderung, wenn sie sich nicht selbst unterhalten können, wobei stets Einkommensgrenzen für das Kind gelten müssen, so Familienportal des Bundes, Knappschaft und IKK Südwest. 

Was kostet eine Krankenkasse ohne Einkommen?

Ohne Einkommen zahlen Sie den gesetzlichen Mindestbeitrag für die freiwillige Krankenversicherung, der sich nach einem fiktiven Mindesteinkommen richtet und etwa 220 € (Krankenkasse) plus Pflegeversicherung beträgt; die genaue Summe hängt von Ihrem individuellen Beitragssatz und der Kasse ab, liegt aber meist zwischen 220 € und 240 € monatlich. Bei Bezug von Arbeitslosengeld (ALG I) übernimmt die Agentur für Arbeit die Beiträge, bei Arbeitslosengeld II (Hartz IV) zahlt das Jobcenter. 

Wie kann ich nach dem Studium krankenversichert sein?

Nach dem Studium hängt deine Krankenversicherung von deinem neuen Status ab: Bei einem Job mit Gehalt unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) bist du sozialversicherungspflichtig gesetzlich versichert (GKV); über der JAEG (2026: 77.400 €) oder bei Selbstständigkeit ist eine private Krankenversicherung (PKV) möglich. Bist du arbeitslos, bist du meist über das Arbeitslosengeld/Bürgergeld (Jobcenter/Agentur für Arbeit) versichert. Wichtig: Nach dem Ende der studentischen Versicherung hast du nur drei Monate Zeit, dich freiwillig gesetzlich zu versichern, sonst kann ein Wechsel schwierig werden. 

Wann muss man die gesetzliche Krankenversicherung selber zahlen, wenn man noch studiert?

Der häufigste Fall sind Studenten, die mit Vollendung des 25. Lebensjahres nicht mehr familienversichert sind. Sie werden versicherungspflichtig und können selbst eine neue Krankenkasse wählen. Ausnahme: Wer privat versichert war, kann während des Studiums nicht in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln.

Wie lange können Studierende familienversichert bleiben?

Ein Student bleibt in der Regel bis zum 25. Geburtstag familienversichert, wenn das monatliche Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet (ca. 565 € regulär, 603 € bei Minijob, Stand 2026) und er nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet. Ausnahmen bestehen bei Wehrdienst/FSJ (bis zu 1 Jahr länger), bei Behinderung oder wenn die Eltern privat versichert sind; bei Überschreitung der Grenzen oder nach dem 25. Geburtstag muss man sich selbst (günstig) studentisch versichern. 

Was ist die beste Krankenversicherung für Studenten?

Die "beste" Krankenkasse für Studenten hängt von individuellen Bedürfnissen ab, aber Techniker Krankenkasse (TK), AOK (je nach Region), DAK-Gesundheit, HKK, Audi BKK und BKK firmus werden oft für ihre guten Leistungen und fairen Beiträge empfohlen. TK gilt als Testsieger in vielen Vergleichen. Bei der Wahl sollten Sie Preis-Leistungs-Verhältnis, Zusatzleistungen (z.B. Zahnreinigung, Bonusprogramme) und regionale Verfügbarkeit prüfen.
 

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