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Wie berechne ich die Wohnfläche für die neue Grundsteuer?

Gefragt von: Gesa Stadler-Schmitz  |  Letzte Aktualisierung: 11. Oktober 2026
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Nur Flächen mit einer Raumhöhe von mindestens zwei Metern werden bei der Grundsteuererklärung voll berücksichtigt. Flächen mit einer Raumhöhe von weniger als zwei Metern, aber mindestens über einem Meter müssen zu 50 Prozent in die Wohnflächenberechnung übernommen werden.

Welche Räume zählen bei der Grundsteuer nicht zur Wohnfläche?

Nicht als Wohnfläche einzuordnen sind etwa: Zubehörräume zur Wohnnutzung: Zum Beispiel Keller, Abstellkammern außerhalb der Wohnung, Waschküchen, Dachböden, Garage, Heizungs- oder Trockenräume. Hausflure außerhalb der Wohnung in Wohngebäuden mit mehr als einer Wohnung.

Wie finde ich meine Wohnfläche heraus?

Mit einem Maßband, einem Zollstock oder einem Laser-Entfernungsmesser ist es ohne Weiteres möglich, die Wohnfläche zuverlässig zu ermitteln. Grundlage bildet in Deutschland in den meisten Fällen die Wohnflächenverordnung (WoFlV).

Was passiert, wenn man bei der Grundsteuer zu wenig Wohnfläche angibt?

Eine falsche Angabe zur Wohnfläche kann zu falschen Steuerberechnungen führen, was zu Nachzahlungen oder Rückerstattungen führen kann. Es ist wichtig, dass die Flächenangaben korrekt sind, um finanzielle Belastungen in diesem Zusammenhang zu vermeiden.

Welche Räume zählen nicht zur Wohnfläche?

Nicht zur Wohnfläche zählen Keller, Dachböden, Garagen, Heizungsräume, Waschküchen sowie Abstellräume außerhalb der Wohnung, weiterhin Tür- und Fensternischen unter 13 cm Tiefe und Flächen unter Treppen mit weniger als 1 Meter Höhe; auch Balkone, Terrassen und Loggien werden meist nur teilweise (z.B. 25-50%) angerechnet, während unbeheizte Wintergärten nur zur Hälfte zählen.
 

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Ist der Flur eine Wohnfläche?

Ja, der Flur zählt zur Wohnfläche, sofern er sich innerhalb der Wohnung befindet und von den Bewohnern genutzt wird, da er Teil des privaten Wohnbereichs ist; gemeinschaftliche Flure oder Treppenhäuser außerhalb der Wohnung werden jedoch nicht angerechnet. Die volle Fläche wird berechnet, wobei bei Dachschrägen und unter Treppen Einschränkungen gelten können, aber der Flur selbst wird in der Regel zu 100 % berücksichtigt, so die Volksbanken Raiffeisenbanken, die R+V Versicherung, DAHLER & COMPANY, Beispielhaus, www.a-better-place.de, Exporo, Fertighausexperte, myHOMEBOOK, immowelt, ImmoScout24, Grundriss Butler, Haus & Grund Deutschland, PROJECT Immobilien, Facebook und Schwäbisch Hall Webseite sowie die Wohnflächenverordnung. 

Wie kann ich meine Wohnfläche selbst messen?

Um Wohnraum zu messen, ermitteln Sie Länge und Breite jedes Raumes vom inneren Rand der Wände aus (lichtes Maß) und multiplizieren diese für die Grundfläche, wobei Sie Flächen unter 1 m Höhe nicht, zwischen 1-2 m Höhe zu 50 % und darüber zu 100 % anrechnen; Dachschrägen, Balkone, Terrassen und Wintergärten werden nach speziellen Regeln teilweise (z.B. 25-50 %) berücksichtigt. Nutzen Sie ein Laser-Messgerät oder Maßband für genaue Ergebnisse und ziehen Sie spezielle Bereiche wie Heizungsnischen oder Schornsteine ab, je nach WoFlV (Wohnflächenverordnung).
 

Wird Wohnfläche kontrolliert Grundsteuer?

Die Wohnfläche wird in fast jedem Bundesland für die Berechnung des Grundsteuerwertes benötigt, sie beeinflusst letztlich auch die Höhe der Grundsteuer. Denn: Je mehr Wohnfläche ein Gebäude hat, desto höher fällt am Ende die Grundsteuer aus.

Wie viel Grundsteuer zahle ich für 100 Quadratmeter?

Die Basiswerte für die Grundsteuer ermitteln: Pro Quadratmeter Wohnfläche werden 50 Cent berechnet. (bei einem 100 m² großem Haus also 50 Euro). Und pro Quadratmeter Grundstücksfläche 4 Cent (bei 1000 m² also 40 Euro).

Welche Räume sollte man bei Grundsteuer weglassen?

Die Flächenangaben bei der Grundsteuer

Vereinfacht dargestellt ist bei der Grundsteuererklärung folgendes gemeint: Wohnfläche nach WoFlV, Zubehörräume wie Kellerräume, Abstellräume außerhalb der Wohnung, Waschküchen, Trockenräume, Heizungsräume oder Bodenräume sind komplett wegzulassen.

Wie finde ich die Wohnfläche heraus?

Wohnflächenberechnung nach DIN-Norm 277

  1. Die Grundfläche ist identisch zur Wohnfläche.
  2. Die Raumhöhe spielt keine Rolle.
  3. Kellerräume, Waschküche, Heizungsräume und Garagen können zur Wohnfläche gezählt werden, je nach Vereinbarung.
  4. Balkone, Terrassen und Loggien werden grundsätzlich einberechnet.

Wie bekomme ich die Wohnfläche raus?

Um die Wohnfläche zu berechnen, misst man jeden Raum (Länge x Breite), addiert die Flächen und berücksichtigt dabei die Wohnflächenverordnung (WoFlV): Räume über 2m Höhe zählen zu 100%, zwischen 1m und 2m Höhe zu 50%, darunter gar nicht; Balkone, Terrassen etc. zu 25-50% (bei besonderen Qualitäten bis 50%), beheizte Wintergärten zu 100%; Schornsteine, Pfeiler, Nischen sowie Garagen und Kellerräume zählen oft nicht dazu. Das Vorgehen ist: Skizze erstellen, lichte Maße nehmen, Flächenanteile berechnen und addieren.
 

Wie lautet die Formel zur Berechnung der Wohnfläche?

Die Grundformel zur Wohnflächenberechnung ist Länge × Breite = Fläche (m²), aber für die offizielle Wohnfläche müssen Sie spezielle Regeln anwenden, wie die teilweise Anrechnung von Dachschrägen (ab 1 m Höhe 50 %, ab 2 m Höhe 100 %) und Balkonen/Terrassen (meist 25-50 %) nach der Wohnflächenverordnung (WoFIV). Zählen Sie die Quadratmeter aller voll angerechneten Räume und addieren Sie die entsprechend reduzierten Flächen von Sonderbereichen, um die Gesamtwohnfläche zu erhalten, wobei Keller, Garagen und Außenbereiche meist nicht zählen, so die immoverkauf24.ch.
 

Welche Auswirkungen hat es, wenn die Wohnfläche bei der Grundsteuer falsch angegeben wird?

Eine präzise Angabe der Wohnfläche kann zu einer korrekten und fairen Berechnung der Steuerlast führen. Fehlerhafte oder ungenaue Angaben können dazu führen, dass Eigentümer zu viel oder zu wenig Grundsteuer zahlen.

Was braucht man bei der Grundsteuer nicht angeben?

Grundsteuer: Räume, die weder Wohn- noch Nutzfläche sind, müssen Sie nicht angeben

  1. Kellerräume.
  2. Abstellräume und Kellerersatzräume außerhalb der Wohnung.
  3. Waschküchen.
  4. Bodenräume.
  5. Trockenräume.
  6. Heizungsräume.
  7. Garagen.

Welche Zimmer zahlen nicht zur Wohnfläche?

Nicht zur Wohnfläche zählen Keller, Dachböden, Garagen, Heizungsräume, Waschküchen sowie Abstellräume außerhalb der Wohnung, weiterhin Tür- und Fensternischen unter 13 cm Tiefe und Flächen unter Treppen mit weniger als 1 Meter Höhe; auch Balkone, Terrassen und Loggien werden meist nur teilweise (z.B. 25-50%) angerechnet, während unbeheizte Wintergärten nur zur Hälfte zählen.
 

Für wen wird die neue Grundsteuer teurer?

Mit Inkrafttreten der Grundsteuerreform ab 2025 gilt für alle bebauten und unbebauten Grundstücke eine Grundsteuermesszahl von 0,34 ‰, Eine Ausnahme bilden Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke und Wohnungseigentum - hier beträgt die einheitliche Grundsteuermesszahl 0,31 ‰.

Hat das Alter des Hauses Einfluss auf die Grundsteuer?

Das Baujahr eines Gebäudes hat direkten Einfluss auf die Ermittlung des Einheitswerts, welcher wiederum die Grundlage für die Grundsteuermesszahl und somit für die gesamte Grundsteuerbelastung bildet.

Wie hoch ist der Grundsteuermessbetrag für ein Einfamilienhaus in guter Lage?

Du rechnest also: 1 x 40 Euro = 40 Euro und 0,7 x 50 Euro = 35 Euro. Der Grundsteuermessbetrag beträgt deshalb 40 + 35 = 75 Euro. Diese Zahl musst Du jetzt mit dem Hebesatz multiplizieren und durch 100 teilen: 75 Euro x 975 /100 = 731,25 Euro. Das ist Deine zu zahlende jährliche Grundsteuer ab 2025.

Ist ein Flur Wohnfläche?

Ja, ein Flur innerhalb einer Wohnung zählt in der Regel vollständig zur Wohnfläche, da er als Verkehrs- und Erschließungsfläche für Wohnzwecke dient, ebenso wie Küche, Bad und Schlafzimmer, im Gegensatz zu Gemeinschaftsflächen wie dem allgemeinen Treppenhaus. Die genaue Berechnung erfolgt oft nach der Wohnflächenverordnung (WoFIV), die Flure als Teil des privaten Wohnraums einbezieht. 

Was kann ich tun, wenn mein Grundsteuermessbetrag zu hoch ist?

👉 Unsere 5 Rechtsdokumente für dich:

  1. Stoppe die Zahlung der Grundsteuer.
  2. Musterwiderspruch bei der Gemeinde.
  3. Aussetzungsantrag beim Finanzamt.
  4. Antrag auf Aussetzung beim Finanzgericht.
  5. Informiere die Gemeinde über deinen Antrag.

Was zählt für das Finanzamt als Wohnfläche?

Was gehört zur Wohnfläche? Die Wohnfläche einer Wohnung umfasst die Grundflächen der Räume, die ausschließlich zu dieser Wohnung gehören. Bei Wohnheimen sind dies auch die Grundflächen der Räume, die zur gemeinschaftlichen Nutzung vorgesehen sind.

Wo finde ich die genaue Wohnfläche?

Die Wohnflächenberechnung kann an folgenden Stellen zu finden sein:

  1. Mietvertrag.
  2. Bauunterlagen.
  3. Kaufvertrag.
  4. Grundbuchauszug.
  5. Energieausweis.

Wie messe ich die Wohnfläche richtig?

Um die Wohnfläche zu messen, ermitteln Sie die Grundfläche jedes Raumes (Länge x Breite) nach den lichten Maßen (von Wand zu Wand), addieren diese und berücksichtigen Sonderflächen wie Dachschrägen (100 % > 2 m Höhe, 50 % 1-2 m Höhe, 0 % < 1 m Höhe) sowie Balkone (25-50 %) gemäß der Wohnflächenverordnung (WoFlV) für eine korrekte Berechnung. 

Wie berechne ich die Wohnfläche eines Einfamilienhauses?

Die Wohnflächenberechnung für ein Einfamilienhaus erfolgt nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV) und zählt Hauptwohnräume (Wohnzimmer, Küche, Bad, Schlafzimmer, Flur) zu 100 %, während Dachschrägen und Treppen nur anteilig (oft 50 %) oder gar nicht berücksichtigt werden, je nach Höhe. Balkone und Terrassen werden meist zu 25 %, unbeheizte Wintergärten zu 50 % angerechnet, Keller und Garagen zählen nicht zur Wohnfläche.