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Wie bekomme ich meinen Rüden zum Decken?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Angelo Krüger  |  Letzte Aktualisierung: 9. September 2026
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Um einen Rüden zum Decken zu bringen, braucht es eine läufige, passende Hündin, eine entspannte Umgebung (oft die Heimat des Rüden), Geduld während des Vorspiels und des festen "Einhängens", sowie die Ruhe, die Hunde beim Festliegen nicht zu trennen, um Verletzungen zu vermeiden, wobei ein Training auf der "Decke" für Ruhe sorgen kann und der Rüde idealerweise zuchttauglich sein muss.

Wie kann ich einen Rüden zur Deckung anbieten?

Um einen Rüden als Deckrüden zu registrieren, ist es notwendig, eine Anmeldung beim entsprechenden Zuchtverband vorzunehmen. Dazu gehört unter anderem das Vorhandensein einer Ahnentafel. Außerdem muss der zukünftige Deckrüde in vollständiger Gesundheit sein.

Wie kann man einem männlichen Hund bei der Paarung helfen?

Wenn sich die Hunde nicht kennen, sollten sie einige Tage vorher einander vorgestellt werden. Am Decktag ist eine ruhige und ungestörte Umgebung wichtig. Sobald die Paarung beginnt, sollte Abstand gehalten werden. Falls nötig, kann der Rüde jedoch mit den Händen sanft beim Besteigen der Hündin helfen.

Wie viel Geld bekommt man, wenn man seinen Rüden decken lässt?

In der Vollblutzucht in Deutschland beträgt die Decktaxe für normale Hengste ca. 500 bis 2.500 Euro, für die mittlere Klasse ca. 3.000 bis 6.000 Euro und für gute bis sehr gute Hengste wird eine Decktaxe von 7.000 bis 15.000 Euro fällig, in Einzelfällen auch bis zu 20.000 Euro.

Wann ist ein Rüde bereit zum Decken?

Als Zuchtreife wird der Zeitpunkt bezeichnet, ab dem der Körper und die Geschlechtsorgane des Rüden so weit entwickelt sind, dass ein Einsatz in der Zucht möglich ist. Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) schreibt für Rüden, die in der Zucht eingesetzt werden, ein Mindestalter zwischen 12 und 24 Monaten vor.

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Wann ist der beste Deckzeitpunkt beim Hund?

Die beste Zeit zum Decken einer Hündin ist der erste bis vierte Tag nach dem Eisprung, typischerweise zwischen dem 10. und 14. Tag der Läufigkeit, wobei sich die Hündin in der sogenannten „Standhitze“ befindet und bereit ist, sich decken zu lassen. Der exakte Zeitpunkt variiert stark, daher sind eine genaue Beobachtung des Verhaltens (Schwanz wegstrecken) und eine tierärztliche Untersuchung mit Progesteron- und Zytologietests für die optimale Bestimmung entscheidend, da eine zu frühe oder späte Paarung die Trächtigkeit verhindern kann. 

Wie deckt man einen Hund richtig?

Die eigentliche Paarung, beziehungsweise der Deckakt beginnt bei Hunden zunächst mit einer Art Vorspiel, bei dem sich die beiden Vierbeiner gegenseitig beschnuppern und kennenlernen. Ist die Hündin zur Paarung bereit, streckt sie dem Rüden ihr Hinterteil entgegen und lässt ihn von hinten aufsteigen.

Wie lange braucht ein Rüde zum Decken?

Eine richtige Deckung kann bis zu 30 Minuten dauern und sieht für den Laien befremdlich aus. Im Fachjargon nennt man dies „Hängen“, da der Rüde erst die Hündin besteigt und anschließend seine Haltung ändert, sodass die beiden Hinterteile aneinander „hängen”.

Was ist die 20-40 Regelung bei Hunden?

Ein "20/40-Hund" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen großen Hund, der in einigen deutschen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gesetzlich definiert wird: Erreicht ein Hund ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm ODER ein Gewicht von mindestens 20 kg, gilt er als 20/40-Hund. Halter solcher Hunde müssen oft einen Sachkundenachweis erbringen und den Hund bei der Behörde melden, da sie besondere Auflagen erfüllen müssen.
 

Wie viel kostet die Pille danach für Hunde?

Die Kosten für die "Pille danach" (Notfallverhütung) beim Hund, meist in Form einer Hormonspritze oder spezieller Medikamente, liegen typischerweise bei etwa 40 bis 100 Euro oder mehr, abhängig von der Tierarztpraxis und der Art der Behandlung (Spritze ist oft um die 50€, aber mehrere Injektionen oder Medikamente können teurer sein), wobei eine schnelle Reaktion nach der Deckung entscheidend ist, um die Trächtigkeit zu verhindern und die Kosten zu minimieren. 

Wie bringt man einem Hund bei zu kommen?

Leinen Sie Ihren Hund an und geben Sie ihm den Befehl „Sitz“. Halten Sie dann die Leine in der einen Hand, entfernen Sie sich langsam rückwärts von Ihrem Hund und sagen ihm gleichzeitig „Hier“. Wenn Ihr Hund Ihnen folgt, belohnen Sie ihn sofort durch Loben und ein Leckerli. Wiederholen Sie diese Übung mehrmals.

Wie lange hängen Hunde nach der Paarung zusammen?

Damit verbunden ist eine massive Schwellung des Penis, die dazu führt, dass der Rüde nach dem Absteigen von der Hündin hängen bleibt. Dabei dreht sich der Rüde von der Hündin weg, so dass die Hinterteile der Partner einander zugekehrt sind. Dieses "Hängen" dauert in der Regel 10 - 30 Minuten.

Wann ist ein Rüde paarungsbereit?

Der gesunde Rüde wird je nach Rasse oder Typus zwischen dem 5. und 12. Lebensmonat die Geschlechtsreife erlangen. Rüden kleiner Rassen oder kleine Mischlinge werden mitunter bereits mit dem 5 Lebensmonat geschlechtsreif.

Was mache ich, wenn mein Hund ungewollt gedeckt wurde?

Wenn eine Hündin ungewollt gedeckt wurde, gibt es verschiedene Möglichkeiten mit dieser Situation umzugehen. Das Wichtigste ist immer, die Hündin möglichst bald nach dem vermeintlichen Deckakt bei einem Tierarzt vorzustellen und untersuchen zu lassen.

Was ist der größte Liebesbeweis eines Hundes?

Der größte Liebesbeweis eines Hundes ist seine bedingungslose Nähe und das tiefe Vertrauen, das er dir schenkt, indem er sich fallen lässt, dir verletzliche Bereiche wie den Bauch zeigt, dir in die Augen schaut (was die Oxytocin-Ausschüttung fördert) und einfach nur bei dir sein will – er sucht deine Gesellschaft und fühlt sich sicher und geborgen, was eine starke Bindung signalisiert.
 

Wie viel kostet eine Deckrüde?

Die Kosten, um einen Rüden decken zu lassen (Decktaxe), variieren stark nach Rasse, Qualität des Rüden und Zuchtverband, liegen aber oft zwischen 200 € und 2.000 €, wobei bei bekannten, erfolgreichen Rüden auch höhere Beträge (z.B. 800-1000€) oder sogar ein Welpe als Bezahlung üblich sind. Wichtig ist, die Bedingungen (z.B. Rückerstattung bei leerer Hündin) vorher schriftlich zu klären.
 

Was heißt "nein" auf Hundesprache?

Das Kommando „Nein“ trainiert man als Abbruchsignal, um unerwünschtes Verhalten zu stoppen, indem man es mit einer klaren Konsequenz und Belohnung für das richtige Alternativverhalten verknüpft, oft durch Leckerlis auf der Hand, die der Hund nicht nehmen darf, bis er sich zurücknimmt. Wichtig ist, dass dem „Nein“ eine sofortige Handlung folgt (z.B. Hand schließen), der Hund dann für das Aufgeben belohnt wird und man ihm zeigt, was er stattdessen tun soll (z.B. ein anderes Spielzeug nehmen). palopa-pets.com und youtube.com bieten detaillierte Anleitungen. 

Was bedeutet die 3-3-3 Regel bei Hunden?

Die 3-3-3-Regel ist eine Faustregel für die Eingewöhnung von Adoptivhunden und besagt, dass ein Hund nach 3 Tagen (Orientierung), 3 Wochen (Routinen verstehen) und 3 Monaten (echtes Vertrauen, sich fallen lassen) verschiedene Phasen durchläuft, wobei Geduld entscheidend ist. In den ersten 3 Tagen ist der Hund meist überwältigt und unsicher, nach 3 Wochen kennt er die grundlegenden Abläufe, und nach 3 Monaten hat er sich vollständig eingelebt und zeigt sein wahres Wesen.
 

Was ist die 7-7-7-Regel für Hunde?

Wurde aus mindestens 7 verschiedenen Behältern gefressen • Wurde von mindestens 7 verschiedenen Personen gehalten und gestreichelt • Hat mindestens 7 Autofahrten über eine Meile unternommen • War mindestens 7 Mal in einer Transportbox • Hat mit mindestens 7 verschiedenen Spielzeugarten gespielt • Ist auf mindestens 7 verschiedenen Untergründen gelaufen (Gras, Kies, Beton usw.)

Wie bringt man Hunde dazu, sich zu paaren?

Um Hunde zur Paarung zu bewegen, müssen Sie warten, bis die Hündin läufig ist und einen Eisprung hat . Um festzustellen, ob die Hündin paarungsbereit ist, kann ein Tierarzt einen Bluttest durchführen. Sobald die Hündin bereit ist, bringen Sie sie zum Rüden und lassen Sie die beiden in einem ruhigen, umzäunten Raum zusammen.

Was bekommt ein Rüde fürs Decken?

Für einen Deckrüden kann man je nach Rasse, Erfahrung des Rüden, Gesundheitszertifikaten und Stammbaum meist zwischen 200 € und 2000 € verlangen, oft auch als Welpenanteil, wobei gut geprüfte, top-gerüstete Rüden eher im oberen Bereich liegen, wie 800-1500 € oder mehr. Wichtige Faktoren sind Gesundheitstests (HD, ED, Augen etc.), Wesensprüfung und die Erfüllung des Rassestandards, die den Wert erheblich steigern. 

Wie lange dauert es bei Hunden, bis sie sich zum ersten Mal paaren?

Das ist individuell verschieden, kann aber insgesamt 15 Minuten bis eine Stunde dauern! Wenn Sie sich unsicher sind und keinen Wurf Welpen möchten, empfehle ich Ihnen, sich so bald wie möglich mit Ihrem Tierarzt in Verbindung zu setzen, um die Trächtigkeit abzubrechen. Eine Kastration würde das Problem jetzt und in Zukunft lösen!

Was besagt die 3-3-3-Regel bei Hundeangst?

Antwort: Die meisten Hunde gewöhnen sich innerhalb der 3-3-3-Regel: 3 Tage zum Entspannen, 3 Wochen zum Erlernen von Routinen und 3 Monate, um sich vollkommen sicher zu fühlen .

Was kann ich tun, wenn sich meine Hündin nicht decken lässt?

Wenn eine Hündin sich nicht decken lässt, liegt es oft am falschen Zeitpunkt der Läufigkeit, einer mangelnden Sympathie für den Rüden, Stress oder Angst, oder sie hat Schmerzen durch eine medizinische Ursache (z.B. Scheidenentzündung), was eine tierärztliche Abklärung notwendig macht; man sollte sie nie zum Deckakt zwingen, da dies psychische Probleme verursachen kann. Eine genaue Bestimmung des optimalen Deckzeitpunkts durch den Tierarzt ist wichtig, da Hündinnen manchmal ihre Läufigkeit verschleiern oder einen unregelmäßigen Zyklus haben. 

Sollte ich meinen Hund nachts mit einer Decke zudecken?

Ja, Sie können Ihren Hund zudecken, wenn er friert, Wärme sucht oder sich in einer geschützten Höhle sicherer fühlt, aber es ist wichtig, Überhitzung zu vermeiden, besonders bei Welpen, älteren Hunden oder solchen mit Gesundheitsproblemen; eine Decke bietet Wärme, Geborgenheit und kann das Schlafverhalten verbessern, aber nur, wenn der Hund die Möglichkeit hat, sie selbstständig zu verlassen.