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Wie behandelt man ein Blutohr beim Hund?

Gefragt von: Siegmar Hinz  |  Letzte Aktualisierung: 13. Oktober 2026
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Die Behandlung eines Blutohrs (Othämatom) beim Hund erfolgt durch den Tierarzt, meist durch Punktion (Absaugen der Flüssigkeit), eventuell mit Kortisonspritze in die Höhle, um ein Wiederfüllen zu verhindern, oder bei wiederkehrenden Fällen durch chirurgische Öffnung mit Nähten und festem Ohrverband. Wichtig ist auch die Behandlung der Ursache (z.B. Ohrinfektion) mit Antibiotika/Entzündungshemmern sowie das Tragen einer Halskrause zur Vermeidung von Kratzen.

Kann sich ein Blutohr alleine zurückbilden?

Ein Blutohr (Othämatom) geht oft nicht von alleine weg und sollte immer tierärztlich behandelt werden, da unbehandelt oft dauerhafte Verformungen (Blumenkohlohr), Infektionen und Schmerzen drohen; manchmal kann es in leichten Fällen nach Wochen zurückgehen, aber das Risiko für Folgeprobleme ist hoch und eine tierärztliche Untersuchung zur Ursachenklärung und Therapie ist dringend angeraten.
 

Was kann ich tun, wenn mein Hund ein Blutohr hat?

Der Tierarzt entscheidet, wie das Blutohr beim Hund behandelt werden sollte. Es gibt verschiedene Methoden: So kann das Othämatom abgesaugt, gespült oder chirurgisch entfernt werden. Bei einem größeren oder wiederkehrenden Othämatom kann eine Operation notwendig sein.

Ist ein Blutohr beim Hund gefährlich?

Ein Blutohr beim Hund ist nicht direkt lebensbedrohlich, aber sehr schmerzhaft und unbehandelt gefährlich, da es zu dauerhaften Verformungen der Ohrmuschel, Infektionen und chronischen Problemen führen kann, weshalb ein zeitnaher Tierarztbesuch zur Diagnose und Behandlung (oft durch Punktion oder Operation) unerlässlich ist, um Folgeschäden zu vermeiden und die Ursache zu klären.
 

Wie viel kostet eine Blutohrbehandlung beim Hund?

Die Kosten für die Behandlung eines Blutohrs beim Hund variieren je nach Methode, liegen aber oft zwischen etwa 200 € und über 1.000 €, wobei eine einfache Drainage preiswerter ist (rund 200-400 €), während komplexere Operationen mit Narkose, Nachsorge und Medikamenten schnell mehrere hundert Euro kosten, mit Durchschnittspreisen um 420 € für eine OP. Wichtig ist, dass die Behandlung die Ursache angeht, da sonst Verformungen drohen, und eine Hunde-OP-Versicherung diese Kosten übernehmen kann.
 

Blutohr beim Hund | Ursachen & Behandlung

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Was passiert, wenn man ein Blutohr nicht behandelt?

Wird ein Blutohr nicht behandelt, kann dies zu bleibenden Verformungen des Ohrs oder zu Verengungen des Gehörgangs führen. Eine Ursache des Blutohrs kann eine Infektion des Ohrs sein, die mit Juckreiz einhergeht.

Ist eine Operation bei einem Blutohr beim Hund notwendig?

Eine Operation bei einem Blutohr (Othämatom) beim Hund ist oft nötig, wenn es wiederkehrt oder groß ist; dabei wird der Bluterguss chirurgisch geöffnet, entleert, die Knorpel- und Hautschichten speziell vernäht und ein fester Verband angelegt, um eine erneute Füllung zu verhindern und Verformungen vorzubeugen, wobei meist ein Halskragen nötig ist und die Ursache (z.B. eine Infektion) behandelt werden muss.
 

Kann ein Blutohr beim Hund gefährlich werden?

Ein Blutohr beim Hund ist nicht direkt lebensbedrohlich, aber sehr schmerzhaft und unbehandelt gefährlich, da es zu dauerhaften Verformungen der Ohrmuschel, Infektionen und chronischen Problemen führen kann, weshalb ein zeitnaher Tierarztbesuch zur Diagnose und Behandlung (oft durch Punktion oder Operation) unerlässlich ist, um Folgeschäden zu vermeiden und die Ursache zu klären.
 

Wann muss ein Blutohr operiert werden?

Kommt die Schwellung immer wieder, so wird eine kleine Operation notwendig und unumgänglich. Der Tierarzt öffnet das Blutohr dabei der Länge nach und leert das Othämatom komplett. Er spült die Wundhöhle aus.

Kann ein Blutohr aufplatzen?

Sowohl durch das Schlagen als auch durch das Kratzen an den Ohren können Blutgefäße in der Ohrmuschel platzen.

Welche Salbe bei Blutohr beim Hund?

Bei einem Blutohr (Othämatom) beim Hund sollten Sie unbedingt zuerst einen Tierarzt aufsuchen, da eine genaue Diagnose und Behandlung der Ursache (z.B. Ohrenentzündung) wichtig sind, aber unterstützend können Salben wie Traumeel-Gel (entzündungshemmend) oder Heparin-Salbe (durchblutungsfördernd, abschwellend) nach tierärztlicher Absprache angewendet werden, um Schwellung und Schmerz zu lindern, oft in Kombination mit Kühlung oder Bandagierung. Eine Arnica-Salbe kann ebenfalls helfen, den Bluterguss zu reduzieren. 

Wie oft muss ein Blutohr bei einem Hund punktiert werden?

Bei Hunden die bereits mehrmals ein Blutohr hatten, ist eine Blutuntersuchung sinnvoll. Hier könnte eine Blutgerinnungsstörung verantwortlich für den Bluterguss sein. Ein Blutohr beim Hund sollten Sie niemals eigenständig punktieren und aufstechen. Sie können niemals so steril arbeiten wie ein Tierarzt in der Praxis.

Warum schüttelt sich mein Hund und kratzt am Ohr?

Wenn Ihr Hund sich schüttelt und am Ohr kratzt, deutet das oft auf Ohrenprobleme wie eine Ohrenentzündung (Otitis), Ohrmilben, Allergien, einen Fremdkörper (z.B. eine Granne) oder auch Insekten (wie Fliegen) hin, die starken Juckreiz und Schmerzen verursachen. Da dies sehr unangenehm ist und unbehandelt zu ernsteren Problemen führen kann, ist ein zeitnaher Besuch beim Tierarzt ratsam, um die genaue Ursache zu klären und die passende Behandlung einzuleiten. 

Was kann man machen, wenn der Hund einen Blutohr hat?

Die Behandlung eines Blutohrs (Othämatom) beim Hund erfolgt durch den Tierarzt, meist durch Punktion (Absaugen der Flüssigkeit), eventuell mit Kortisonspritze in die Höhle, um ein Wiederfüllen zu verhindern, oder bei wiederkehrenden Fällen durch chirurgische Öffnung mit Nähten und festem Ohrverband. Wichtig ist auch die Behandlung der Ursache (z.B. Ohrinfektion) mit Antibiotika/Entzündungshemmern sowie das Tragen einer Halskrause zur Vermeidung von Kratzen.
 

Wie lange dauert ein Blutohr beim Hund?

In der Regel heilt ein Blutohr unbehandelt innerhalb von 4–6 Wochen ab, da der Körper die Flüssigkeit resorbiert. Ein Einschrumpeln des Ohres im Zuge der Narbenbildung ist dabei unabänderlich. Die Dauer der Rückbildung hängt u. a. von der Stärke der Schwellung ab und kann auch mal bis zu mehreren Monaten lang dauern.

Woher kommt Blutohr beim Hund?

Ein Blutohr (Othämatom) beim Hund entsteht meist durch Verletzungen kleiner Blutgefäße in der Ohrmuschel, oft ausgelöst durch starkes Kopfschütteln oder Kratzen, das durch zugrundeliegende Probleme wie Ohrentzündungen, Allergien, Parasiten (Ohrmilben) oder Fremdkörper verursacht wird, aber auch durch Traumata (Bisse, Stöße) selbst entstehen kann, und führt zu einer schmerzhaften Schwellung, die unbehandelt zu Verformungen führen kann.
 

Was kostet eine Blutohr-OP beim Hund?

Die Kosten für eine Blutohr-Operation (Othämatom) beim Hund liegen oft bei durchschnittlich ca. 420 Euro, können aber durch Narkose, Nachsorge und Medikamente auf mehrere hundert Euro ansteigen (z.B. 237 – 360 € nur für den Eingriff). Die genauen Kosten hängen vom Tierarzt, der Schwere des Falles und zusätzlichen Leistungen wie Bildgebung ab, wobei eine konservative Behandlung ohne OP meist günstiger ist.
 

Wie erkenne ich ein Blutohr?

Krankheitssteckbrief: Blutohr bei Hunden

  1. Symptome: Schwellung der Ohrmuschel, oft prall gefüllt und weich; Rötung oder bläuliche Verfärbung; Empfindlichkeit oder Schmerzen bei Berührung; häufiges Kopfschütteln oder Kratzen am betroffenen Ohr.
  2. Verlauf: Akut.

Wie lange braucht ein Hund, um sich nach einer OP zu erholen?

Die Knochenheilung eines erwachsenen Hundes dauert ca. 2-3 Monate, bei jungen Tieren etwas kürzer. Sind nur Weichteile (Muskeln, Sehnen, Bänder) betroffen, braucht der Körper ungefähr 6-8 Wochen, bis eine starke und dauerhafte Narbe entstehen kann.

Wie stoppt man eine Ohrblutung beim Hund?

Tragen Sie blutstillendes Pulver oder Maisstärke auf die Wunde auf, um die Blutgerinnung zu fördern. Drücken Sie das saugfähige Material beidseitig an das Ohr und üben Sie Druck aus, bis die Blutung aufhört . Dies sollte etwa fünf Minuten dauern. Falls die Blutung nach zehn Minuten nicht aufhört, suchen Sie einen Tierarzt auf.

Was hilft gegen Juckreiz im Ohr eines Hundes?

Ohrreinigung. Eine regelmäßige und richtige Ohrreinigung mit speziellen Lösungen kann helfen, Schmutz und überschüssiges Wachs zu entfernen, um juckende Ohren zu lindern. Bei einigen Ursachen, wie Ohrmilben oder einer Ohrentzündung, kann eine regelmäßige und richtige Ohrreinigung helfen.

Kann ein Blutohr von alleine heilen?

Ein Blutohr (Othämatom) geht oft nicht von alleine weg und sollte immer tierärztlich behandelt werden, da unbehandelt oft dauerhafte Verformungen (Blumenkohlohr), Infektionen und Schmerzen drohen; manchmal kann es in leichten Fällen nach Wochen zurückgehen, aber das Risiko für Folgeprobleme ist hoch und eine tierärztliche Untersuchung zur Ursachenklärung und Therapie ist dringend angeraten.
 

Ist ein Blutohr beim Hund ein Notfall?

seinen Schmerzen so schnell wie möglich befreit werden. Schüttelt ein Hund zu häufig den Kopf, ist dies ein Alarmsignal! Ein Blutohr ist meistens die Folge einer ernsthaften Ohrerkrankung, z.B. eine Entzündung des Ohres durch Bakterien, einen Fremdkörper oder Hefen.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Ohr-OP?

Die Arbeitsunfähigkeit beträgt in der Regel 2 bis 3 Wochen. Das Ohr sollte nach der OP mehrere Wochen lang gut vor eindringendem Wasser geschützt werden. Schwimmen und Tauchen sollte deshalb während dieser Zeit strikt vermieden werden. Ebenso sollte das Ohr nicht lauten Geräuschen oder lauter Musik ausgesetzt werden.

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