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Werden Matratzen teurer?

Gefragt von: Sofia Wetzel  |  Letzte Aktualisierung: 7. Februar 2026
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Ja, es gibt Anzeichen dafür, dass Matratzen teurer werden könnten, insbesondere durch steigende Rohstoffpreise (wie Naturlatex) und allgemeine Kostensteigerungen, aber auch durch die starke Marge im Handel, die zu überhöhten „Rabatten“ führt, wobei die Qualität stark variiert und eine gute Matratze nicht zwingend extrem teuer sein muss. Der Preis hängt stark von Material (Schaumstoff vs. Federkern), Hersteller und dem Händler ab, wobei Qualität oft ab ca. 700 € beginnt, aber Preise über 1.300 € nicht zwingend besser sein müssen, so Der Schlafraum.

Werden die Preise für Matratzen durch die Zölle steigen?

Zölle erhöhen die Kosten importierter Waren – darunter Matratzen und Matratzenbestandteile – was zu höheren Preisen für die Verbraucher führt.

Wie viel sollte eine gute Matratze kosten?

Eine gute Matratze kostet in der Regel zwischen 300 und 1.000 Euro für eine Einzelmatratze (90x200 cm), wobei sehr gute, individuelle Modelle auch über 1.000 Euro kosten können, während es auch von Stiftung Warentest geprüfte Testsieger für unter 200 Euro gibt. Günstige Modelle unter 200 Euro bieten oft nicht die nötige Qualität, während teurere Matratzen durch bessere Materialien, Zoneneinteilung und Langlebigkeit überzeugen. 

Wann sollte man neue Matratzen kaufen?

Sie sollten Ihre Matratze alle 8–10 Jahre wechseln, vor allem aus hygienischen Gründen, da sich Milben, Feuchtigkeit und Hautschuppen ansammeln. Akute Anzeichen für einen baldigen Wechsel sind sichtbare Kuhlen, verminderter Liegekomfort, Rückenschmerzen, Verspannungen oder allergische Reaktionen, die durch Milbenkot verursacht werden können, auch bei guter Pflege. Bei minderwertigen Matratzen oder ohne abnehmbaren Bezug kann ein Wechsel schon nach 5 Jahren nötig sein.
 

Ist die Emma Matratze wirklich so gut?

Im Matratzentest der Stiftung Warentest (Oktober 2019) setzte sich die Emma One (Schaum-Variante, 90×200 cm, hart) gegen über 15 Mitbewerber durch und wurde Testsieger. Mit der Gesamtnote 1,7 („Gut“) zählt sie zu den am besten bewerteten Matratzen überhaupt.

Test Matratzen: 6 wichtige Tipps zum Matratzen-Kauf (Stiftung Warentest)

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Welche Matratze ist besser bei Rückenschmerzen, Kaltschaum oder Federkern?

Bei Rückenschmerzen ist oft Kaltschaum vorteilhaft, da er sich punktgenau anpasst und die Wirbelsäule optimal stützt, besonders für Seitenschläfer und leichtere Personen; Taschenfederkernmatratzen sind jedoch eine gute Alternative, wenn Sie ein festeres Liegegefühl, bessere Belüftung oder einen höheren Härtegrad bevorzugen, ideal für starke Schwitzer und schwerere Schläfer, solange sie über Zonen verfügen. Entscheidend ist die individuelle Anpassung an Ihren Körper, Ihr Gewicht und Ihre Schlafposition; ein Probeliegen ist wichtig.
 

Welche Matratze ist laut Stiftung Warentest die beste?

In der aktuellen Ausgabe 03/25 von Stiftung Warentest wurden insgesamt 14 neue Matratzen geprüft. Den Testsieg teilen sich dabei die Breckle Weida Flex Air, f.a.n. Medisan Plus KS und die Ravensberger Kaltschaummatratze Komfort-SAN. Allesamt überzeugen mit guten Ergebnissen und einer Gesamtnote von 2,2.

Wann sollte man die Matratze austauschen?

Experten-Empfehlung: Wie oft Matratze wechseln? Der TÜV Rheinland rät, nach acht Jahren die Matratze zu wechseln. Bei preiswerten Matratzen empfiehlt sich ein Wechsel eher früher, nach fünf bis acht Jahren. Hochwertige Matratzen haben eine längere Lebensdauer und können bei guter Pflege bis zu vierzehn Jahre halten.

Wie oft sollte Ihr Bett ausgetauscht werden?

Ein Leben lang, 20 Jahre, 10 Jahre? Wir empfehlen, Ihr Bett alle 8–10 Jahre auszutauschen. Und das nicht nur, weil wir Ihnen ein neues verkaufen wollen. Es gibt triftige Gründe, die Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden betreffen. Was passiert also im Laufe der Zeit mit Ihrer Matratze?

Wie lange halten Matratzen wirklich?

Lebensdauer Matratze – Fazit

Die Lebensdauer einer Matratze beträgt im Durchschnitt 10 Jahre, sofern Sie entsprechend gepflegt wird. Ist Ihre Schlafunterlage hingegen durchgelegen, verschlimmert sie Ihre Rückenschmerzen oder begünstigt Allergien, sollte sie umgehend ausgetauscht werden.

Wie heißt die beste jemals getestete Matratze?

Besser geht's nicht: Stiftung Warentest urteilt: Note 1,6

Die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze® wurde Testsieger und ist damit die beste von Stiftung Warentest getestete Kaltschaum-Matratze.

Welche Matratzen empfehlen Orthopäden?

Orthopäden empfehlen Matratzen mit hoher Punktelastizität, die den Körper gut stützen, ohne Druckstellen zu verursachen, wobei Kaltschaum, Taschenfederkern und Latex (besonders 7-Zonen) oft als optimal gelten, da sie sich der Körperform anpassen und die Wirbelsäule entlasten; wichtig sind der passende Härtegrad (oft mittelfest, H3) sowie gute Belüftung durch einen geeigneten Lattenrost.
 

Was kostet eine Emma Matratze 140x200?

Emma Matratze One 140x200cm ab 229,00 € (Januar 2026 Preise) | Preisvergleich bei idealo.de.

Auf welchen Wert werden Zölle erhoben?

Sachwert größer als 150 Euro. Ab einem Sachwert von mehr als 150 Euro werden die Abgaben nach dem Zolltarif berechnet.

Was kosten die teuersten Matratzen?

Hästens Vividus: Die teuerste Matratze kostet 50.000 €!

Wie wirken sich Zölle auf Inflation aus?

Die von vielen als Maßstab herangezogene Faustregel besagt, dass eine Erhöhung der Zölle um 1 Prozentpunkt einen Inflationsanstieg um 10 Basispunkte und einen Rückgang des BIP-Wachstums um 5 Basispunkte zur Folge hat.

Wie viele Jahre hält ein Bett?

Das Bettgestell beispielsweise hat eine Lebensdauer von etwa 25 Jahren, ein Topper hingegen sollte nach 5 Jahren ersetzt werden. Bei einer durchschnittlichen Belastung hält eine gute Matratze ungefähr 10 Jahre.

Wie oft kauft man sich ein neues Bett?

Es ist jedoch ratsam, den Topper etwa alle vier Jahre auszutauschen, oder wenn sie deutliche Dellen aufweist, die nicht mehr zurückgehen. Die wichtigsten Anzeichen dafür, dass ein Austausch der Matratze und des Bettrahmens angebracht ist, sind mögliche Brüche.

Wann sollte man eine Matratze austauschen?

Sie sollten Ihre Matratze alle 8–10 Jahre wechseln, vor allem aus hygienischen Gründen, da sich Milben, Feuchtigkeit und Hautschuppen ansammeln. Akute Anzeichen für einen baldigen Wechsel sind sichtbare Kuhlen, verminderter Liegekomfort, Rückenschmerzen, Verspannungen oder allergische Reaktionen, die durch Milbenkot verursacht werden können, auch bei guter Pflege. Bei minderwertigen Matratzen oder ohne abnehmbaren Bezug kann ein Wechsel schon nach 5 Jahren nötig sein.
 

Wann ist eine Matratze durchgelegen?

Ein klares Zeichen für eine durchgelegene Matratze sind tiefe Mulden oder Kuhlen, vor allem an den Stellen, an denen du regelmäßig liegst – etwa im Bereich von Schultern, Becken oder Rücken. Diese Unebenheiten führen dazu, dass deine Wirbelsäule nicht mehr ergonomisch gelagert wird.

Warum keine Taschenfederkernmatratze?

Manche Menschen meiden Taschenfederkernmatratzen, weil sie kühl sind, ein hohes Gewicht haben, weniger für verstellbare Lattenroste geeignet sind und bei Doppelmatratzen die Bewegungen des Partners übertragen können, was zu Störungen führen kann, obwohl sie oft eine gute Belüftung bieten. Zudem können hochwertige Modelle teurer sein und Metallfedern bei manchen Menschen Bedenken hinsichtlich elektromagnetischer Felder hervorrufen, obwohl dies meist unbedenklich ist.
 

Was ist besser, Matratzenauflage oder Topper?

Ein Topper optimiert, eine Matratzenauflage schützt.

Ob fest oder weich, ein Topper trägt dazu bei, die Lebensdauer deiner Matratze zu verlängern. Ein Topper kann den Komfort neuer und alter Matratzen verbessern, hat aber die größte Wirkung, wenn du ihn auf ein Bett legst, das du schon eine Weile hast.

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