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Werden Holzpellets bald verboten?

Gefragt von: Anna-Maria Hartung  |  Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2026
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Es wird kein bundesweites Verbot von Pelletheizungen in 2024 geben. Stattdessen soll der Einbau ab 2024 stärker geregelt werden. Zusätzlich zu einer neuen Holzheizung müssen eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage und ein Pufferspeicher eingebaut werden.

Wird die Pelletheizung 2024 oder 2025 verboten?

Seit dem 1. Januar 2024 schreibt das GEG bei neuen Heizungen vor, dass sie mindestens 65 % erneuerbare Energien nutzen müssen. Pelletheizungen erfüllen diese Anforderung, weil sie mit Biomasse betrieben werden – einem nachwachsenden Rohstoff. Das aktuelle GEG sieht kein Verbot von Pelletheizungen vor.

Wie lange dürfen Pelletöfen noch betrieben werden?

Öfen, die zwischen dem 01. Januar 1995 und dem 21. März 2010 typgeprüft wurden, müssen bis zum 31. Dezember 2024 stillgelegt, nachgerüstet oder gegen einen neuen emissionsarmen Ofen ersetzt werden, wenn der bestehende Ofen die geltenden Grenzwerte nicht einhält.

Sind Holzpellets zukunftssicher?

Pelletheizungen sind zukunftssicher, da sie nach dem Gebäudeenergiegesetz als nachhaltig angesehen werden. Ein Verbot ist daher nicht geplant.

Welche Holzheizungen werden ab 2026 verboten?

Kohle- und Koksheizungen: Ab 2026 dürfen keine neuen Kohleheizungen installiert werden. Bestandsanlagen müssen bis 2045 abgeschaltet werden. (Holz-)Öfen: Nicht jedes Holz darf im Ofen verbrannt werden. Lackierte, lasierte oder beschichtete Hölzer sind nicht erlaubt, genauso wie Holzfasern, Zeitungs- und Altpapier.

Werden Pelletöfen und Kamine bald verboten? Das steht wirklich beim UBA und ist für Bauherren.

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Welche Holzöfen sind nach 2025 erlaubt?

Liste Kaminofen-Zulassung vom HKI. Ab dem 01.01.2025 müssen alle Kaminöfen, die mit Festbrennstoffen betrieben werden, den aktuellen Bestimmungen der 1. BImSchV Stufe 2 entsprechen.

Ist eine Pelletheizung nach 2045 noch erlaubt?

Bestehende Öl- und Gasheizungen dürfen weiterlaufen und repariert werden. Wird eine neue Öl- und Gasheizungen eingebaut, muss diese seit 2024 mit erneuerbaren Energien kombiniert werden − oder man setzt gleich auf Wärmepumpe, Pelletheizung oder Fernwärme. Ab 2045 gilt ein Öl- und Gasheizungsverbot.

Ist die Anschaffung einer Pelletheizung noch sinnvoll?

Eine Pelletheizung lohnt sich insbesondere in Bestandsgebäuden mit höherem Wärmebedarf, da sie im Vergleich zu Gas- und Ölheizungen günstigere Betriebskosten und eine bessere CO₂-Bilanz bietet. Außerdem gibt es für die Anschaffung eine staatliche Förderung.

Wie lange wird es noch Pellets geben?

Es wird kein bundesweites Verbot von Pelletheizungen in 2024 geben. Stattdessen soll der Einbau ab 2024 stärker geregelt werden. Zusätzlich zu einer neuen Holzheizung müssen eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage und ein Pufferspeicher eingebaut werden.

Hat eine Pelletheizung noch Zukunft?

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG), auch bekannt als "Heizungsgesetz", bringt ab 2024 wesentliche Änderungen mit sich. Während reine Öl- und Gasheizungen in Neubauten stark eingeschränkt werden, gelten Holz- und Pelletheizungen weiterhin als "erneuerbar" und gelten als Option für die 65 Prozent-Regel des GEG.

Wann legt Schornsteinfeger die Heizung still?

Stellt der Bezirksschornsteinfeger bei der nächsten Kontrolle Deiner Heizung fest, dass Dein Standardkessel schon länger als 30 Jahre läuft, setzt er Dir eine Frist, ihn stillzulegen.

Wann muss eine Pelletheizung ausgetauscht werden?

Heizungen wie Wärmepumpen, Öl- und Gasheizungen sowie Pelletheizungen halten durchschnittlich etwa 20 Jahre. Nach 30 Jahren müssen die meisten Heizkessel ausgetauscht werden.

Was kostet eine Wartung von Pelletofen?

Zu guter Letzt kommen auf den Nutzer einer Pelletheizung noch Wartungskosten zu, die die Amortisationszeit in die Länge ziehen können. Für die regelmäßige Wartung rechnet man am besten in etwa EUR 200,- bis EUR 400,- pro Jahr ein, wobei eventuelle Kosten für Ersatzteile inkludiert sind.

Welche Heizungen dürfen länger als 30 Jahre laufen?

Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) gilt in Deutschland die sogenannte Austauschpflicht für alte Heizungen. Das heißt: Wenn deine Heizung mit Gas oder Öl betrieben wird und älter als 30 Jahre ist, musst du sie verpflichtend austauschen. Außerdem dürfen fossile Heizsysteme nur noch bis 2044 betrieben werden.

Wie lange darf ich meinen Pelletofen noch betreiben?

Das bedeutet ganz einfach, dass du den Ofen noch bis zum 31. Dezember 2024 betreiben darfst. Danach nicht mehr.

Wie lange dürfen Holzpellets sein?

a) Maximal 1 % der Pellets darf zwischen 40 und 45 mm lang sein. Kein Pellet darf länger als 45 mm sein. Pellets können je nach verwendeter Holzart Eigengeruch entwickeln.

Sind Pelletöfen noch erlaubt?

Kein pauschales Verbot – aber klare Vorgaben für ältere Öfen

Moderne Pelletöfen bleiben weiterhin erlaubt und sinnvoll einsetzbar – auch im Rahmen künftiger Heizkonzepte. Der wichtigste Schritt: rechtzeitig informieren, die eigenen Gerätedaten prüfen und sich bei Unsicherheiten fachlich beraten lassen.

Wie alt darf eine Pelletheizung sein?

Voraussetzung ist, dass Gaszentral- und Biomasseheizungen dazu mindestens 20 Jahre alt sein müssen. Sie dürfen nach der Sanierung keine fossilen Energieträger mehr einsetzen und müssen die Pelletheizung mit einer Solaranlage oder einer Wärmepumpe kombinieren (mind. Warmwasserbereitung).

Was ist besser, ein Pellet- oder ein Holzofen?

Ein Holzofen ist fast immer weniger effizient als ein Pelletofen , manchmal sogar um mehr als ein Viertel. Bei den Holzöfen von Trimline Fires sind die Unterschiede deutlich geringer, da alle Modelle einen Wirkungsgrad von 80 % aufweisen. Zudem kann der Holzofen einen Raum dank seiner direkten Strahlungswärme schnell und intensiv aufheizen.

Welche Heizung baut man jetzt in ein altes Haus?

Bei einem Heizungstausch im Altbau ist die Wärmepumpe, welche die 65-Prozent-Regel des neuen GEG klar erfüllt, aktuell die beste Option. Im Gegensatz zur Gasheizung, die möglicherweise auf Wasserstoff umgerüstet werden kann, weist die Wärmepumpe bereits jetzt viele überzeugende Vorteile auf.

Was ist besser, Wärmepumpe oder Pelletheizung?

Wärmepumpen sind effizienter und erzeugen aus 1 kWh Strom bis zu 5 kWh Wärme. Pelletheizungen arbeiten CO₂-neutral, verursachen aber Feinstaub und benötigen mehr Platz. Wärmepumpen haben geringere Betriebskosten und niedrigere Wartungskosten.

In welchen Häusern scheitert die Wärmepumpe?

In welchen Häusern scheitert die Wärmepumpe? In Gebäuden mit hohem Alter und Vorlauftemperaturen über 70 Grad Celsius, kann eine Wärmepumpe unwirtschaftlich werden. Auch bei fehlenden Stellflächen für die Außeneinheit oder sehr kleinen Heizkörpern sind Anpassungen nötig.

Haben Pellets noch eine Zukunft?

Bis 2027 könnten Holzpellets der kosteneffizienteste Brennstoff sein, wie aus einer Prognose der Bundesregierung hervorgeht. Der Wechsel zu erneuerbaren Energien verspricht langfristige, kalkulierbare Heizkosten. Fossile Brennstoff-Heizkessel werden bis Ende 2044 erlaubt sein.

Sind Pelletheizungen ab 2026 verboten?

Das Wichtigste vorab: Wird die Pelletheizung verboten? Nein. Im aktuell novellierten Gebäudeenergiegesetz (GEG) 2024 ist die Pelletheizung ohne Einschränkungen im Bestandsbau wie im Neubau erlaubt.