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Wer zahlt mehr Caritas oder Diakonie?

Gefragt von: Magnus Geiger  |  Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2026
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Generell zahlt die Diakonie oft etwas besser, besonders beim Berufseinstieg und bei den Gehältern für examinierte Fachkräfte in der Pflege, während die Caritas bei Hilfskräften teilweise sehr gut zahlt und auch bei Berufserfahrung mithalten kann; letztendlich hängen die genauen Gehälter stark von der spezifischen Einrichtung, Region, Berufsgruppe und Berufserfahrung ab.

Welcher Arbeitgeber zahlt in der Pflege am besten?

Am meisten verdient man in der Pflege oft in Süddeutschland (z.B. Stuttgart, Bayern), in Großstädten wie Frankfurt am Main, in der Intensiv- und Anästhesiepflege sowie als Führungskraft oder mit spezialisierter Ausbildung, wobei Träger wie die Caritas Spitzen Gehälter zahlen, aber auch kirchliche Einrichtungen oder spezialisierte Kliniken. Die genaue Summe hängt stark von Bundesland, Stadt, Träger (öffentlich, kirchlich, privat) und Spezialisierung ab. 

Wie gut bezahlt Diakonie?

Ja, die Diakonie zahlt oft gut, insbesondere durch tarifliche Regelungen (AVR), die Gehälter über dem Branchendurchschnitt liegen können, besonders in der Altenhilfe, dem Gesundheitswesen und bei Berufseinsteigern, aber die Zufriedenheit variiert je nach Region und Position. Viele Mitarbeitende bewerten die Bezahlung als gut bis sehr gut, gestützt durch Tarifvergleiche, die oft die Diakonie an der Spitze sehen. 

Welcher Träger zahlt am besten?

Diakonie zahlt durchschnittlich die höchsten Löhne in der Sozialwirtschaft. Die Diakonie behauptet ihre Spitzenposition im bundesweiten Tarifvergleich unter den Verbänden der Sozialwirtschaft. Das geht aus dem aktuellen Jahrbuch "Tarif und Entgelt" der Fachzeitschrift Wohlfahrt Intern hervor.

Wie gut zahlt die Caritas?

Basierend auf 70 Gehaltsangaben beträgt das durchschnittliche Gehalt bei Caritasverband zwischen 28.900 € für die Position „Service-Mitarbeiter:in Gastronomie“ und 72.700 € für die Position „Business Unit Manager:in“. Die Gehaltszufriedenheit liegt bei 3.5 von 5 und damit exakt im Branchendurchschnitt.

Diakonie und Caritas

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Wer bezahlt besser, Caritas oder Diakonie?

Bei der Diakonie fällt der Gehaltssprung von der Hilfskraft zur examinierten Fachkraft mit etwa 725 Euro am größten aus. Bei der Caritas ist er mit etwa 300 Euro am geringsten.

Welcher Träger in der Pflege zahlt am besten?

Der Arbeitsort: Krankenhaus, Pflegeheim, Pflegedienst oder Altenheim? Allgemein lässt sich sagen, dass Krankenhäuser im Bereich Pflege am besten bezahlen, ambulante Pflegedienste am niedrigsten. In der Krankenpflege beträgt der finanzielle Unterschied bis zu 892 Euro, in der Altenpflege 754 Euro.

Wie hoch ist die Gehaltserhöhung in der Diakonie?

Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie (ARK DD) hat am 9. Juli eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 3,0 Prozent beschlossen. Die Anpassung tritt zum 1. September 2026 in Kraft und gilt für Mitarbeitende, die nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR. DD) vergütet werden.

Wer zahlt besser, öffentlicher Dienst oder Kirche?

Die öffentliche, private oder kirchliche Ausrichtung des Trägers kann auch hinsichtlich der Bezahlung eine Rolle spielen. Im Vergleich ist der Lohn von kirchlichen Trägern meist etwas höher als das Gehalt von Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft (z.B. Einrichtungen der Gemeinde, des Landes oder Bundes).

Ist Diakonie ein guter Arbeitgeber?

Ob die Diakonie ein guter Arbeitgeber ist, hängt stark vom spezifischen Standort und Arbeitsbereich ab, da die Bewertungen gemisicht sind: Viele Mitarbeiter schätzen die sinnstiftende Arbeit, den Kollegenzusammenhalt und die Sozialleistungen, während Kritikpunkte oft die Bezahlung (oft unter Tarif), fehlende Wertschätzung, schlechte Vorgesetztenführung und hoher Personalwechsel sind, insbesondere in der Pflege und im Rettungsdienst, so ver.di und Kununu. 

Wer zahlt besser, AVR, Caritas oder TVÖD?

An der Spitzenposition steht dann der DRK-Tarif mit 37.800 Euro jährlich, gefolgt vom TVöD mit 37.700 Euro pro Jahr und auf Platz drei der AVR der Caritas mit immerhin noch 37.500 Euro Jahreseinkommen.

Wie viel verdient eine Pflegekraft bei der Caritas?

Das Gehalt bei der Caritas in der Pflege variiert je nach Ausbildung, Erfahrung und Region, liegt aber oft über dem Branchendurchschnitt und richtet sich nach den AVR-Caritas-Tabellen, wobei eine Berufseinsteigerin als Pflegefachkraft rund 3.300 € brutto verdienen kann und erfahrene Fachkräfte auch 4.000 € und mehr erreichen, inklusive Zulagen, Sonderzahlungen und betrieblicher Altersvorsorge. 

Welche Krankenkasse zahlt Mitarbeiter am besten?

Die Gehaltszufriedenheit ist bei BARMER höher (85%) als bei AOK (67%) und liegt über dem Branchendurchschnitt. BARMER erzielt einen höheren kununu Score (4,1) und eine bessere Weiterempfehlungsrate (85%) im Vergleich zur AOK (3,9 bzw. 76%).

Wo verdiene ich als Pflegefachkraft am meisten?

In welcher Region verdient man als Pflegefachkraft am meisten? Aktuell verdienst du als Pflegefachkraft in Bayern mit einem Durchschnittsgehalt von 50.294€ pro Jahr am besten. In Deutschland gibt es teilweise immer noch Gehaltsunterschiede zwischen westdeutschen und ostdeutschen Bundesländern.

Wie viel verdient man in der Diakonie?

Das Gehalt bei der Diakonie richtet sich nach den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR), die je nach Region (z.B. AVR DD, AVR Bayern) und Eingruppierung (Entgeltgruppe, Erfahrungsstufe) variieren, aber tendenziell eine faire Bezahlung mit Jahressonderzahlung (13. Monatsgehalt) und Kinderzulagen bieten, wobei Fachkräfte wie Erzieher oder Pflegekräfte je nach Erfahrung und Einsatzbereich mit Einstiegsgehältern ab etwa 3.400 € bis zu über 4.000 € brutto monatlich rechnen können, zuzüglich Zulagen. 

Kann man bei der Diakonie arbeiten, ohne Mitglied der Kirche zu sein?

Muss ich Mitglied in der Kirche sein? Nein, die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche ist keine Voraussetzung mehr für eine Beschäftigung bei der Diakonie.

Wie hoch ist die Schichtzulage bei der Diakonie?

Zuletzt hatte die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Deutschland (ARK DD), die die Tarife verhandelt, im Dezember 2024 eine Entgeltanpassung beschlossen: Die Schichtzulagen steigen damit ab 1. August 2025 von 40 auf 60 Euro, die Wechselschichtzulage von 130 auf 150 Euro.

Wie hoch ist die Gehaltserhöhung bei der Diakonie ab September 2026?

Ab dem 1. September 2026 steigen die Tabellenentgelte für Mitarbeitende, die nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR. DD) vergütet werden, um 3,0 Prozent.

Wann zahlt Diakonie 3000 Euro?

Das kann variieren. Diakonie-Beschäftigte erhalten die Inflationsprämie über 3000 Euro laut altenpflege-online.net zum Beispiel erst 2024. Ausgezahlt wird sie in zwölf monatlichen Zahlungen über 200 Euro sowie einer Sonderzahlung in Höhe von 600 Euro im Januar 2024.

Wer verdient mehr, eine Arzthelferin oder eine Krankenschwester?

Verdienst als Arzthelferin im Vergleich mit anderen Berufen

Alle anderen medizinischen Ausbildungsberufe wie Altenpfleger oder Krankenschwestern verdienen mehr als die Arzthelferin.