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Wer verdient mehr Psychologe oder Psychotherapeut?

Gefragt von: Thorsten Hartmann  |  Letzte Aktualisierung: 30. Januar 2026
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Generell verdienen Psychotherapeuten oft mehr als angestellte Psychologen, insbesondere mit eigener Praxis, da sie spezialisierte Behandlung anbieten und höhere Honorare erzielen können, während Psychologen je nach Branche (z.B. Forschung, Unternehmen, soziale Einrichtungen) stark variierende Gehälter haben, aber auch Top-Verdiener möglich sind, besonders in Führungspositionen oder spezialisierten Bereichen. Der entscheidende Unterschied liegt oft in der Selbstständigkeit und dem Behandlungsschwerpunkt, wobei Psychotherapeuten, die Patienten über Krankenkassen abrechnen, eine spezielle, lange Weiterbildung durchlaufen müssen und damit eine höhere Vergütung anstreben.

Was ist höher, Psychotherapeut oder Psychologe?

Ein Psychologe hat Psychologie studiert. Psychotherapeuten, die gesetzlich Versicherte behandeln wollen, müssen seit 2022 erst eine fünfjährige Weiterbildung abschließen. Ein Psychiater darf zur Behandlung auch Medikamente verschreiben, während ein psychologischer Psychotherapeut therapeutische Gespräche führt.

In welchem Psychologie-Bereich verdient man am meisten?

Je nach Arbeitgeber unterscheidet sich dein Verdienst noch einmal: Am besten verdienen Psychologen in Forschungsinstituten. Hier sind in den ersten beiden Jahren 37.851 Euro im Jahr möglich. Nach zwei Jahren gibt es den ersten Gehaltssprung und mit Personalverantwortung kann dein Lohn über 52.000 Euro im Jahr betragen.

Sind Psychologen Geringverdiener?

Entgelt für den Beruf: Psychologe/Psychologin

Das Medianentgelt für den Beruf "Psychologe/Psychologin" in der Berufsgattung "Berufe in der klinischen Psychologie - hoch komplexe Tätigkeiten" beträgt 5.088 €. Das untere Quartil liegt bei 4.000 € und das obere Quartil beträgt 6.387 €.

Ist Psychotherapeut ein gut bezahlter Beruf?

Das Einstiegsgehalt eines Psychotherapeuten nach der Ausbildung liegt durchschnittlich bei etwa 3.000 bis 4.500 Euro brutto im Monat. Mit zunehmender Berufserfahrung, Spezialisierungen und Fortbildungen kann das Gehalt weiter ansteigen. Gut und gerne auf 5.500 Euro.

Psychiater, Psychologe oder Psychotherapeut?

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Sind Psychotherapeuten reich?

Das Durchschnittsgehalt als Psychotherapeut in Deutschland liegt bei etwa 75.000 Euro brutto jährlich.

Warum verdienen Psychotherapeuten so wenig?

Weil bei den Psychotherapeuten fast alle Leistungen durch vielfältige Regelungen in ihrer Menge begrenzt sind, wurden sie von der Einführung der Regelleistungsvolumina verschont. Dafür erhielten sie ei- ne „Zeitkapazitätsgrenze“. Bis zu dieser Grenze wurden alle Leistungen mit festen Preisen vergütet.

Welcher ist der bestbezahlte Job im Bereich Psychologie?

Psychiaterstellen sind nicht nur gefragt, sondern auch mit Abstand die bestbezahlten Jobs für Psychologieabsolventen.

Wie viel verdient ein selbstständiger Psychotherapeut?

Tendenziell verdienen niedergelassene Psychotherapeuten jedoch mehr als ihre angestellten Kollegen. So können Sie als Inhaber einer gut laufenden Psychotherapiepraxis mit einem Bruttomonatsgehalt von rund 5.000 bis 6.000 Euro rechnen.

Wie viel verdient ein Psychotherapeut pro Sitzung?

Jetzt erhalten die Vertragsärzte und -psychotherapeuten für eine Sitzung von mindestens 25 Minuten 44,33 Euro, bei einer Dauer von 50 Minuten 88,56 Euro. Das entspricht einer Therapiestunde im Rahmen der Richtlinien-Therapie.

Wie hoch ist der Anteil glücklicher Psychologen?

Die meisten Befragten gaben an, eher ( 44 %) bis sehr (42 %) zufrieden zu sein. Nur 4 % waren sehr unzufrieden. Die Befragten waren mäßig (34 %) bis stark (50 %) geneigt, andere zu ermutigen, eine Karriere als Psychologe in akademischen Gesundheitszentren, medizinischen Fakultäten oder Universitätskliniken anzustreben.

Wo verdient ein Psychotherapeut am meisten?

In welcher Region verdient man als Psychotherapeut am meisten? Aktuell verdienst du als Psychotherapeut in Baden-Württemberg mit einem Durchschnittsgehalt von 101.256€ pro Jahr am besten.

Ist der Beruf Psychotherapeut anstrengend?

Das Therapieren vermittelt daher kaum Erfolgserlebnisse, sondern relativ häufig Enttäuschungen und Kränkungen. Die ständige emotionale Überbeanspruchung kann krank machen und zu Anspannung, Verspannungen, Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen, Substanzmissbrauch und Burn-out führen.

Ist ein Psychologe besser als ein Berater?

Psychologen verfügen über eine höhere Ausbildung und benötigen einen Doktortitel. Berater benötigen einen Masterabschluss, um eine Zulassung zu erhalten . Psychologen können psychische Erkrankungen diagnostizieren. Die Diagnosemöglichkeiten von Beratern sind jedoch aufgrund ihrer Ausbildung und/oder Zulassung eingeschränkter.

Was ist das höchste Studienfach im Fach Psychologie?

Ein Doktortitel in Psychologie ist der höchste akademische Grad. Ein Doktortitel in Psychologie kann sich auf klinische Psychologie, Beratungspsychologie oder Schulpsychologie spezialisieren. Es gibt zwei Arten von Doktortiteln in Psychologie: den Psy. D.

Welches Land zahlt Psychologen die höchsten Gehälter?

Die Länder mit den höchsten Gehältern für Psychologen sind die USA, Dänemark, die Schweiz, Kanada, Irland, Australien, Deutschland, Großbritannien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Niederlande . Diese Länder bieten attraktive Gehälter und vielfältige Karrieremöglichkeiten in unterschiedlichen Sektoren, darunter Gesundheitswesen, Bildung und Privatpraxis.

Kann ich mit einem Psychologiestudium im Finanzwesen arbeiten?

Ihr Psychologiestudium vermittelt Ihnen vielfältige Kompetenzen, die in zahlreichen Branchen gefragt sind. Die wissenschaftlichen Elemente Ihres Studiums, wie beispielsweise logisches Denken, Problemlösungskompetenz und Datenanalyse, sind besonders nützlich für Karrieren im Gesundheitswesen, bei der Polizei, im Finanzwesen, in der IT und in der Forschung.

Wird man als Psychotherapeut reich?

Im Beruf Psychotherapeut/in beträgt das Durchschnittsgehalt 4.314 € brutto pro Monat, was einem Jahresgehalt brutto von 51.768 € entspricht. Das Einstiegsgehalt liegt bei 4.172 € brutto pro Monat. Zum Berufseinstieg kann man also mit einem Gehalt als Psychotherapeut/in von 50.064 € pro Jahr rechnen.

Was ist höher, Psychologe oder Psychotherapeut?

Viele Psychologen werden nach Ihrem Studium psychotherapeutisch tätig, entweder mit einer Heilerlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz oder mit entsprechender Weiterbildung als Psychologische Psychotherapeuten. Seit 2020 kann man mit einem Bachelor in Psychologie einen Master in Psychotherapie erwerben.

Welche Arztgruppe verdient am wenigsten?

Neurologen, Psychiater und Fachärzte für Psychosomatik erzielen das geringste Einkommen. Doch egal, für welche Facharztrichtung Sie sich entscheiden – Sie werden in jedem Fall mit einer Kassenpraxis viel mehr verdienen als im Angestelltenverhältnis.

Was verdient ein Psychotherapeut mit eigener Praxis?

Gehalt: Es ist nicht ungewöhnlich, dass Psychotherapeut:innen in einer gut laufenden Praxis einen monatlichen Umsatz von 6.000 bis 10.000 € erzielen, aber wie viel davon netto übrig bleibt, ist aufgrund der mit der Selbstständigkeit verbundenen Kosten individuell sehr unterschiedlich.

Wie viele Patienten hat ein Psychotherapeut pro Tag?

Ein Psychotherapeut hat typischerweise zwischen 6 und 8 Patienten pro Tag bei einer Standard-Sitzungsdauer, aber auch 25 bis 30 Patienten pro Woche (ca. 5-6 pro Tag) sind realistisch, wobei die Qualität der Betreuung bei höherer Auslastung leiden kann. Viele Therapeuten empfehlen maximal 6 Sitzungen täglich, um Erschöpfung zu vermeiden und der Dokumentationspflicht nachzukommen. 

Wer verdient mehr, ein Arzt oder ein Psychotherapeut?

Psychologische und ärztliche Psychotherapeuten verdienen deutlich weniger als die Hälfte des durchschnittlichen Einkommens der somatisch tätigen Ärzte.

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