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Wer verdient mehr als ein Lehrer?

Gefragt von: Herr Dr. Detlef Pape  |  Letzte Aktualisierung: 30. Juli 2026
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Mehr verdienen als ein Lehrer können in Deutschland vor allem Leitungspositionen an Schulen (Schulleiter), Lehrer mit speziellen Qualifikationen (z.B. in der Schulaufsicht oder Wissenschaft) sowie Lehrkräfte an Gymnasien, die in höhere Besoldungsgruppen aufsteigen, aber auch Ärzte und generell gut bezahlte Berufe in der Privatwirtschaft oder als Selbstständige, wobei der Vergleich stark von der Schulform, der Erfahrung und der Besoldung (Beamte vs. Angestellte) abhängt.

Wer verdient besser als Lehrer?

Gymnasiallehrer: Gehalt und Aufstiegschancen

Sie sind generell die am besten verdienenden Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen. Im Durchschnitt liegt das Einstiegsgehalt für Beamt:innen 2025 in der Besoldungsgruppe A13 bei rund 4.800 Euro.

Welcher Lehrerberuf ist am besten bezahlt?

Professoren an Universitäten und Hochschulen gehören zu den bestbezahlten Lehrkräften im Bildungssektor. Neben der Lehre wird von ihnen erwartet, dass sie über fundierte Fachkenntnisse verfügen und eigenständige Forschung betreiben, um ihr Fachgebiet voranzubringen.

Welche Berufe sind ähnlich wie Lehrer?

Ähnliche Berufe wie Lehrer konzentrieren sich oft auf Bildung, Beratung, Medien oder Kultur und nutzen pädagogische Fähigkeiten, z.B. als Dozent in der Erwachsenenbildung, Bildungsberater, Personalentwickler, Lerntherapeut, Lektor in Schulbuchverlagen, Redakteur oder als Coach/Trainer, da diese Rollen ebenfalls Wissen vermitteln, Konzepte entwickeln und Menschen fördern. Auch Bereiche wie Medienpädagogik, E-Learning Spezialist oder Arbeit in Stiftungen und Ministerien sind attraktive Alternativen. 

Sind Lehrer Topverdiener?

Deutsche Lehrer beziehen im internationalen Vergleich Spitzengehälter. Das ist unter anderem Ergebnis der neuen Studie "Bildung auf einen Blick - OECD-Indikatoren 2003", die der WELT vorliegt. Die Studie beschäftigt sich im Ganzen mit der Qualität der Lernergebnisse.

Schule für immer! Das verdient ein verbeamteter Lehrer an der Realschule | Lohnt sich das | BR

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Was tun, wenn man nicht mehr als Lehrer arbeiten will?

Alternative Berufe für Lehrer*innen – fernab des Schuldienstes

  1. Bildungsreferent*innen. ...
  2. Dozent*innen in der Erwachsenenbildung. ...
  3. Redakteur/in oder Lektor/in für Lehrmittel. ...
  4. Mitarbeiter/in in Kinder- und Jugendeinrichtungen. ...
  5. Lernberater*innen bzw. ...
  6. Lerntherapeut*innen.

Wie kann man als Lehrer mehr Geld verdienen?

Aufstiegsmöglichkeiten für Lehrkräfte

  1. Beförderung innerhalb der Schule. Funktionsstellen. ...
  2. Aufstieg in die Schulleitung. ...
  3. Tätigkeiten in der Schulverwaltung. ...
  4. Tätigkeiten in der Aus-, Fort- und Weiterbildung. ...
  5. Spezialisierung und Zusatzqualifikationen. ...
  6. Wissenschaftliche Karriere / Auslandsschuldienst.

Was besagt die 70/30-Regel im Unterricht?

Die Lernenden übernehmen 70 % des Sprechens und 30 % des Zuhörens .

Die Lernenden, nicht die Lehrenden, müssen im Mittelpunkt stehen und aktiv lernen. Das kann und wird nicht geschehen, wenn Sie den Großteil des Gesprächs führen und die Lernenden den Großteil des Zuhörens übernehmen.

Ist der Lehrerberuf ein sehr stressiger Job?

Einleitung. Der Lehrerberuf kann sehr stressig sein, und dieser Stress kann zu geringerer Arbeitszufriedenheit, Burnout und verminderter Arbeitsleistung führen . Stress ist eine normale Reaktion auf belastende oder bedrohliche Ereignisse und wird pathologisch, wenn er chronisch wird [1].

Sind Lehrer Oberschicht?

Lehrer sind mit Sicherheit am oberen Ende der sozialen Absicherung und eines halbwegs sorgenfreien Lebens, aber definitiv nicht "reich". Die FAZ hat's genau beziffert, ab wann man reich ist... Na endlich mal Gesamtzahlen. Laut der Statistik ist der 90%er-Wert ab 601 000 Eur.

Welcher Lehrer bekommt am meisten Geld?

Gymnasiallehrer*innen verdienen unter den Lehrer*innen am meisten. Bereits zu Beginn ihrer Karriere werden Gymnasiallehrer*innen in eine höhere Besoldungsgruppe (A-13/A-13Z) eingestuft. Im Durchschnitt beträgt das Gehalt für Gymnasiallehrer*innen zum Berufsstart rund 5.000 € brutto.

Ist A14 ein gutes Gehalt?

Ja, A14 ist ein sehr gutes Gehalt, besonders im öffentlichen Dienst, da es den höheren Dienst repräsentiert und Einstiegsgehälter von über 5.000 € brutto monatlich ermöglicht, die mit Erfahrung (Stufen) deutlich steigen und Zulagen hinzukommen können, was es mit vielen gehobenen Jobs in der Privatwirtschaft vergleichbar macht, oft mit besserer Work-Life-Balance und Sicherheit. Es ist ein Gehalt für Akademiker mit Masterabschluss oder vergleichbarer Qualifikation.
 

Welche Art von Lehrer verdient am meisten?

An Grund-, Haupt- und Realschulen verdienen Lehrerinnen und Lehrer zurzeit noch A 12, das sind zum Einstieg aktuell 4.358,34 Euro. Lehrkräfte an Gymnasien, Gesamtschulen mit Sekundarstufe II und an Berufskollegs sind in Besoldungsgruppe A 13. Das sind zum Einstieg 5.051,74 Euro.

Welche 10 Rollen hat ein Lehrer?

Neben dem Unterrichten gibt es für einen Lehrer weitere Aufgaben, die für ein umfassendes Lernumfeld unerlässlich sind, wie zum Beispiel die Planung von Unterrichtsstunden, die Beurteilung der Schülerleistungen, die Aufrechterhaltung der Disziplin im Klassenzimmer, die Zusammenarbeit mit Kollegen, die Kommunikation mit den Eltern und die ständige Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten.

Wer verdient mehr, Lehrer oder Arzt?

Ein angestellter Arzt verdient brutto soviel wie ein Gymnasiallehrer (ausgehend von der Regelarbeitszeit). Netto hat der Lehrer circa 500 Euro mehr. Und das, obwohl der Arzt eine längere tägliche, wöchentliche, jährliche und Lebensarbeitszeit hat.

Was ist die goldene Regel im Unterricht?

Falls Sie es vergessen haben: Hier ist die Definition der goldenen Regel: Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest . So einfach ist das. Eines sei vorweg gesagt: Wenn dich ein Freund, Feind, Kollege, Professor oder Vorgesetzter schlecht behandelt, ist es richtig, für dich einzustehen.

Warum 45 Minuten Unterricht?

Eine Schulstunde dauert 45 Minuten, weil Preußen dies 1911 offiziell einführte, um den Nachmittagsunterricht abzuschaffen, da die einstündigen Stunden die Kinder ermüdeten; die kürzere Zeit ermöglichte es, alle Stunden auf den Vormittag zu legen und den Schultag zu verkürzen, wobei die Zeit durch effizienteres Unterrichten eingespart wurde, und orientierte sich teilweise am sogenannten Akademischen Viertel. 

Was bedeutet Paragraph 90 in der Schule?

Der Schulleiter könne nach § 90 Schulgesetz den Ausschluss vom Unterricht bis zu fünf Unterrichtstagen anordnen, wenn ein Schüler durch schweres oder wiederholtes Fehlverhalten seine Pflichten verletze und dadurch die Erfüllung der Aufgabe der Schule oder Rechte anderer gefährde.

Wie äußert sich Burnout bei Lehrern?

Lehrer-Burnout-Symptome zeigen sich durch körperliche Erschöpfung (Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen), emotionale Symptome (Reizbarkeit, Frustration, Zynismus, emotionale Taubheit), kognitive Probleme (Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit) und verändertes Verhalten (sozialer Rückzug, Verlust der Freude an der Arbeit, Leistungsabfall, das Gefühl, nichts mehr bewirken zu können). Diese Anzeichen entwickeln sich schleichend und führen oft zu einer tiefen Leere und dem Gefühl, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, trotz hoher Motivation zu Beginn.
 

Welche Nebenjobs gibt es als Lehrer?

Nachhilfe, Lernpaten, Betreuungskraft und Vertretungslehrpersonal sind unter anderem geeignete Nebenjobs für das Lehramtsstudium. Studierende können bis zu 520 Euro im Monat steuerfrei in einem Neben- oder Minijob verdienen.

Ist Lehrer ein gut bezahlter Beruf?

Ja, Lehrer verdienen in Deutschland generell gut, vor allem durch eine stabile Besoldung (oft A13) und automatische Gehaltssteigerungen, was zu einem mittleren Einkommen von ca. 44.000 € bis über 80.000 € brutto pro Jahr führt, abhängig von Schulform, Bundesland und Berufserfahrung, mit Vorteilen wie Arbeitsplatzsicherheit und längeren Ferienzeiten, auch wenn die Einstiegsgehälter variieren können. 

Welche Jobs können Lehrer noch machen?

Es gibt auch für dich eine Stelle da draußen, die dich hoffentlich glücklich machen wird.

  • Pädagogische Berufe.
  • Verlage und Stiftungen.
  • Personalmanagement und Beratung.
  • Wirtschaft und Industrie.
  • Weiterbildung und Umschulung.
  • Wissenschaft und Forschung.
  • Bildungs- und Kulturmanagement.

Was ist das neue Lehrersyndrom?

Das ist das Hochstapler-Syndrom . Es ist dieser innere Kritiker, der einen an der eigenen Vorbereitung, den eigenen Instinkten und dem eigenen Wert zweifeln lässt. Diese Gefühle rühren oft von Perfektionismus her und dem Druck, dem Lehrkräfte ausgesetzt sind, jeden Schüler zu fördern, alle Standards zu erfüllen und dem Idealbild einer „großartigen“ Lehrkraft gerecht zu werden.

Warum verlassen Lehrer ihren Beruf?

Sie verlassen die sichere Beamtenlaufbahn und verlieren ihre Pension. Die Gründe sind vielfältig: zu wenig Zeit für die Kinder, kaum individuelle Förderung, zu viel Stress. Wie viele es sind, ist unklar, da niemand die Fälle zählt.