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Wer trägt die Notarkosten beim Verkauf einer Wohnung?

Gefragt von: Josefa Auer  |  Letzte Aktualisierung: 17. September 2026
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Beim Wohnungsverkauf zahlt in Deutschland in der Regel der Käufer die Notar- und Grundbuchkosten, da er der Hauptnutznießer der Beurkundung ist. Der Verkäufer übernimmt üblicherweise nur Kosten für die Lastenfreistellung, wie z.B. die Löschung alter Grundschulden. Eine andere Aufteilung ist möglich, muss aber explizit im Kaufvertrag festgehalten werden, da beide Partner gesetzlich gesamtschuldnerisch haften.

Wer bezahlt den Notar beim Verkauf einer Eigentumswohnung?

Üblicherweise übernimmt der Käufer die Notarkosten beim Wohnungsverkauf. In der Praxis beauftragt dieser daher auch den Notar für die Abwicklung des Wohnungs- oder Hauskaufs. Die Immobilie ist lastenfrei an den Käufer zu übergeben. Das heißt, dass Grundschulden vor der Eigentumsübertragung zu löschen sind.

Welche Kosten entstehen beim Wohnungsverkauf für den Verkäufer?

Beim Wohnungsverkauf fallen für Verkäufer Kosten für Makler (oft geteilt), Notar und Grundbuch (für Löschung), Energieausweis, Gutachter sowie eventuell Spekulationssteuer, Modernisierungen und Vorfälligkeitsentschädigung an, die je nach Aufwand 3-5 % des Verkaufspreises oder mehr betragen können, wobei der Käufer die Grunderwerbsteuer zahlt. 

Kann der Verkäufer die Notarkosten übernehmen?

Besondere Vereinbarungen und Ausnahmen. Es kann vorkommen, dass der Verkäufer einen Teil der Notarkosten übernimmt, etwa wenn eine bestehende Grundschuld gelöscht werden muss. In solchen Fällen trägt der Verkäufer die Kosten für die Löschung, weil dies seine Verpflichtung aus dem Kaufvertrag ist.

Wer trägt die Notarkosten, wenn der Verkäufer den Notartermin absagt?

Wer trägt die Kosten bei Abbruch des Beurkundungstermins? Die Kosten bei einem abgebrochenen Beurkundungstermin trägt in der Regel derjenige, der den Notar mit der Beurkundung beauftragt hat. Dies kann der Käufer, der Verkäufer oder auch ein Makler sein.

Hausverkauf Notarkosten - Wer zahlt Notarkosten beim Hausverkauf?

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Wer zahlt die Löschung im Grundbuch, Käufer oder Verkäufer?

Beim Immobilienverkauf zahlt grundsätzlich der Verkäufer die Kosten für die Löschung einer bestehenden Grundschuld, da er die Immobilie lastenfrei übergeben muss; diese Kosten (ca. 0,2 % der Grundschuldsumme für Notar und Grundbuchamt) werden aber im Kaufvertrag genau geregelt und können durch Anpassungen im Kaufpreis oder Zahlungsmodalitäten auch anders gehandhabt werden. 

Sind alle Notare gleich teuer?

Die Kosten für notarielle Dienstleistungen in Deutschland sind gesetzlich festgelegt und daher bei allen Notaren gleich hoch. Im Gegensatz zu anderen Dienstleistungen, wie z.B. der eines Rechtsanwalts, sind sie nicht verhandelbar. Auch dürfen Notare z.B. guten Mandantinnen und Mandanten keine Rabatte gewähren.

Wie kann man Notarkosten sparen?

Kosten sparen beim Notar

  1. Verzicht auf eine Auflassungsvormerkung: Die Auflassungsvormerkung ist eine Sicherheit für den Käufer, dass der Verkäufer die Immobilie in der Zwischenzeit nicht an Dritte veräußert. ...
  2. Verzicht auf das Notaranderkonto: Das Treuhandkonto des Notars heißt Notaranderkonto.

Wie hoch sind die Notarkosten bei einer Erwachsenenadoption?

Auswirkungen auf die Kosten

Die Notarkosten für die erforderliche Beurkundung beginnen bei 60 Euro für Vermögen bis 7.000 Euro und steigen entsprechend mit höherem Verfahrenswert.

Was muss ich als Verkäufer einer Eigentumswohnung beachten?

Um eine Eigentumswohnung zu verkaufen, müssen Sie wichtige Unterlagen sammeln (Grundbuchauszug, Energieausweis, Teilungserklärung, Protokolle), den Wert ermitteln (Lage, Zustand, Ausstattung), einen realistischen Preis festlegen, die Wohnung professionell präsentieren (Fotos, Besichtigungen), einen Makler in Betracht ziehen, alle rechtlichen Schritte (notarielle Beurkundung) beachten und mit Kosten und Steuern (Grunderwerbsteuer, Notar) rechnen, wobei Sie genügend Zeit einplanen sollten, um den besten Preis zu erzielen.
 

Was muss ich zahlen, wenn ich meine Wohnung verkaufe?

Beim Verkauf einer Wohnung zahlen Sie hauptsächlich Maklerkosten (oft geteilt mit dem Käufer), Notar- und Grundbuchkosten (vom Käufer), sowie eventuell die Spekulationssteuer, wenn Sie die Wohnung weniger als 10 Jahre nach dem Kauf verkaufen, und Kosten für die Löschung der Grundschuld. Der Käufer trägt die Grunderwerbsteuer und die Haupt-Notar- und Grundbuchkosten. 

Wer bezahlt den Makler bei einem Wohnungsverkauf?

Beim Wohnungsverkauf teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklerprovision seit einem Gesetz von 2020 in der Regel hälftig, wobei derjenige, der den Makler beauftragt (meist der Verkäufer), mindestens die Hälfte zahlt und die andere Hälfte auf den Käufer umgelegt werden darf, aber nicht muss, wenn der Verkäufer seine Hälfte gezahlt hat. Es gibt aber auch Fälle, in denen eine Partei (z.B. der Verkäufer) die Kosten komplett übernimmt, wenn dies so vereinbart wurde.
 

Wer muss den Notar beauftragen, Käufer oder Verkäufer?

In Deutschland beauftragt üblicherweise der Käufer den Notar und vereinbart den Termin, da er meistens die Notarkosten trägt und damit das Recht hat, den neutralen Notar auszuwählen; beide Parteien müssen jedoch beim Termin anwesend sein, damit der Vertrag beurkundet werden kann, wobei auch eine Vertretung möglich ist. Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, wer den Notar wählen muss, aber der Käufer hat meist die Initiative, da er auch die Kosten trägt, wenn der Käufer absagt.
 

Welche Kosten trägt der Verkäufer beim Immobilienverkauf?

Beim Immobilienverkauf trägt der Verkäufer Kosten für den Energieausweis, eventuelle Wertgutachten, die Löschung von Grundschulden und ggf. eine Maklerprovision (oft geteilt), sowie die Spekulationssteuer bei privatem Verkauf innerhalb von 10 Jahren, was insgesamt 1,5-5% des Verkaufspreises ausmachen kann, ohne Steuern und Vorfälligkeitsentschädigung, so ImmoScout24, brueckmannimmobilien.de, immoverkauf24.de. Notar- und Grundbuchkosten zahlt meist der Käufer, während die Grunderwerbsteuer beim Käufer anfällt, aber je nach Bundesland hoch sein kann.
 

Wie lange dauert es vom Notartermin bis zur Kaufpreiszahlung?

Vom Notartermin bis zur Kaufpreiszahlung vergehen meist 3 bis 5 Wochen, da der Notar erst eine «Fälligkeitsmitteilung» verschickt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, was Zeit braucht (Grundbuch, Banken, Vorkaufsrechte). Diese Mitteilung gibt dann oft eine Zahlungsfrist von etwa 10 bis 14 Tagen. 

Wie hoch sind die Notarkosten bei 300.000 €?

Für eine Immobilie mit einem Kaufpreis von etwa 300.000 € können Sie somit rund 4.500 € an Notarkosten erwarten, plus rund 1.500 € an Grundbuchgebühren.

Sind Notarkosten von der Steuer absetzbar?

Notarkosten steuerlich absetzen

Bei einer privaten Eigennutzung sind die Kosten in der Regel nicht absetzbar. Vermietest du die Immobilie hingegen, gelten die Notarkosten als Werbungskosten. Sie zählen zu den Anschaffungsnebenkosten und reduzieren deine steuerliche Bemessungsgrundlage für die Vermietungseinkünfte.

Was ist der häufigste Fehler, der einem Notar unterläuft?

Einer der häufigsten Fehler von Notaren ist, dass sie ihren Namen nicht genau so drucken oder unterschreiben, wie er auf ihrer Notarbestellung erscheint .

Was kostet eine Stunde Beratung beim Notar?

Aus Erfahrung kann jedoch gesagt werden, dass im Regelfall die Kosten für eine erste Beratung bei ca. 100 bis 200 Euro zzgl. Mehrwertsteuer liegen. Sollten die Kosten für die Erstberatung höher ausfallen, werden Sie hierüber vorab informiert.

Wie erkenne ich einen guten Notar?

Gute Notarinnen und Notare wissen das und verleihen einer Beratung und Beurkundung den dazu passenden Rahmen, den die Beteiligten meiner Ansicht nach auch erwarten dürfen. Auf der anderen Seite gibt es gewerbliche Mandantinnen und Mandanten, die eine zügige und unkomplizierte Beurkundung und Abwicklung wünschen.

Wer ist billiger, Rechtsanwalt oder Notar?

In der Regel sind Notarkosten deutlich geringer als Anwaltskosten. Das liegt vor allem daran, dass die Preise eines Notars festgelegt sind. Wenn Sie ein Testament handschriftlich aufsetzen und einen Notar nur zur Beglaubigung beauftragen, müssen Sie zudem nur eine einmalige Notargebühr zahlen.

Was kostet es, die Bank aus dem Grundbuch zu löschen?

Die Kosten, um eine Bank aus dem Grundbuch zu löschen, betragen insgesamt etwa 0,4 % der Grundschuldsumme (je 0,2 % für Notar und Grundbuchamt) und werden durch die Löschungsbewilligung der Bank ausgelöst, die für Sie kostenlos ist, aber notariell beglaubigt werden muss. Die Bank darf keine eigenen Gebühren verlangen, nur die Notarkosten für die Beglaubigung (ca. 100-200 €) weitergeben. Bei einer Grundschuld von z.B. 200.000 € fallen insgesamt ca. 800 € an (400 € Notar, 400 € Grundbuchamt). 

Wer trägt die Kosten beim Verkauf einer Eigentumswohnung?

Beim Immobilienverkauf trägt fast immer der Käufer die Notargebühren. Die Höhe der zusätzlichen Kosten ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Maklerkosten für eine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus tragen Verkäufer und Käufer zu gleichen Teilen.

Was passiert mit Krediten beim Hausverkauf?

Das Gesetz wertet den Verkauf einer Immobilie als „besonderes Interesse an einer Vertragskündigung“. Mit Zahlung der Vorfälligkeitsentschädigung können Sie also den Darlehensvertrag legal auflösen. Mithilfe des Verkaufserlöses bezahlten Sie anschließend Ihre Baufinanzierung ab.

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