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Wer trägt die Kosten für Mietkautionssparbuch?

Gefragt von: Edith Rau  |  Letzte Aktualisierung: 10. August 2026
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Grundsätzlich trägt der Vermieter die Kosten für ein Mietkautionssparbuch, wenn er es eröffnet, da er zur ordnungsgemäßen Anlage der Kaution verpflichtet ist (§ 551 BGB); vereinbarte Kostenüberwälzungen auf den Mieter sind oft unwirksam. Eröffnet der Mieter das Konto selbst und verpfändet es, sollten die Kosten geklärt werden, da hier gesetzlich keine klare Regelung existiert – idealerweise im Mietvertrag. Die Kosten für die Kontoauflösung werden häufig dem Mieter auferlegt, während laufende Gebühren und Verwahrentgelte (Negativzinsen) den Vermieter treffen, der gegebenenfalls einen Wechsel des Anbieters (z.B. zu kostenfreien Treuhandkonten) vornehmen sollte, um diese auf Mieter umzulegen, wenn sie marktüblich sind.

Wer muss die Gebühren für das Mietkautionskonto tragen?

Die Kosten für das Mietkautionskonto trägt grundsätzlich der Vermieter, wenn er das Konto eröffnet (was gesetzlich vorgeschrieben ist), da er die Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Anlage der Kaution hat (§ 551 Abs. 3 BGB) und diese Kosten nicht auf den Mieter umlegen darf. Eröffnet der Mieter jedoch selbst ein Kautionskonto und verpfändet es, tragen in der Praxis die Parteien die Kosten meist selbst, da die gesetzliche Pflicht des Vermieters hier nicht greift und die Einigung im Mietvertrag getroffen werden sollte, wobei der Mieter oft die Kosten trägt, da er das Konto einrichtet. 

Wer behält das Mietkautionssparbuch, wenn der Mieter oder der Vermieter einverstanden ist?

Ist die Vermieterin oder der Vermieter einverstanden, kann die mietende Partei die Mietsicherheit auf einem Mietkautionskonto anlegen. Dieses verpfänden sie dann an die Vermieterin oder den Vermieter.

Ist ein Mietkautionskonto für Vermieter kostenlos?

Ein Mietkautionskonto kann für Vermieter kostenlos sein, indem spezielle Anbieter wie Getmomo oder SmartMiete genutzt werden, die kostenlose digitale Lösungen anbieten, oder wenn der Mieter das Konto eröffnet und verpfändet, was aber eine Einigung erfordert; laut BGH müssen die Kosten jedoch grundsätzlich vom Vermieter getragen werden, wenn er das Konto einrichtet. 

Welche Kosten darf der Vermieter von der Kaution abziehen?

Wann darf man als Vermieter die private Mietkaution einbehalten?

  • nicht gezahlte Miete.
  • Schönheitsreparaturen (oder Schadensersatz wegen nicht erfolgter Schönheitsreparaturen)
  • Schadensersatz wegen Beschädigung der Mietsache.
  • Nachzahlung nicht beglichener Betriebskosten.

Kautionssparbuch - Wer trägt die Kosten?

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Welche Schäden kann der Vermieter von der Kaution abziehen?

Vermieter dürfen die Mietkaution nur unter bestimmten Umständen einbehalten – dazu zählen beispielsweise verursachte Schäden am Mietobjekt, fehlende Schönheitsreparaturen oder ausstehende Mietzahlungen. Auch offene Nebenkosten können ein Grund sein, die Kaution nur teilweise zurückzuhalten.

Kann man Reinigungskosten von der Kaution abziehen?

Reinigungskosten: Wenn der Mieter die Wohnung in einem unsauberen Zustand hinterlässt, kann der Vermieter notwendige Reinigungskosten von der Kaution abziehen.

Wie funktioniert ein Mietkautionssparbuch?

Beim Mietskautionskonto handelt es sich um ein spezielles Konto oder Sparbuch bei einer Sparkasse oder Bank, auf das ein Mieter oder eine Mieterin die Kaution in der vereinbarten Höhe einzahlt. Es wird nach dem für eine solche Geldanlage üblichen Zinssatz verzinst.

Ist man als Vermieter verpflichtet, ein Mietkautionskonto anzulegen?

Ja, der Vermieter muss die Mietkaution gesetzlich verpflichtet (§ 551 BGB) zinsbringend und getrennt von seinem eigenen Vermögen anlegen, z.B. auf einem speziellen Kautionskonto oder Sparbuch. Dies dient dem Schutz vor Verlust im Falle einer Insolvenz des Vermieters. Mieter und Vermieter können eine alternative Anlageform vereinbaren, wie ein Mietkautionsdepot, aber die gesetzliche Pflicht zur getrennten, verzinsten Anlage bleibt.
 

Wann muss der Vermieter ein Kautionssparbuch zurückgeben?

Wenn alle Forderungen beglichen sind, ist der Vermieter verpflichtet, die Mietkaution zurückzuzahlen. Für den Zeitpunkt der Rückzahlung gibt es leider keine einheitlichen Gesetze oder Regelungen. Sie hängt immer vom konkreten Fall ab. In der Praxis dauert die Rückzahlung meist zwischen drei und sechs Monate.

Warum gibt es kein Mietkautionskonto mehr?

Früher war es üblich, die Kaution auf einem dafür vorgesehenen Mietkautionskonto anzulegen. Doch niedrige Zinsen und hohe Gebühren der Banken stellen das altbewährte System auf den Kopf. Mieter und Vermieter können zwar auf Alternativen ausweichen.

Was kann ich tun, wenn mein Vermieter die Kaution nicht angelegt hat?

Wenn der Vermieter die Kaution nicht ordnungsgemäß angelegt hat, müssen Sie ihn zunächst schriftlich (am besten per Einschreiben) zur unverzüglichen Anlage auf einem Treuhandkonto auffordern und ihm eine angemessene Frist setzen, oft auch die Zinsen nachträglich verlangen. Bleibt dies erfolglos, können Sie die Herausgabe einklagen oder rechtliche Schritte (z.B. über einen Anwalt oder Mieterverein) einleiten, wobei Sie die Zahlung der Kaution und die Beendigung des Mietverhältnisses beweisen müssen. 

Wem gehört das Geld auf ein Mietkautionskonto?

Wem gehört das Geld auf ein Mietkautionskonto? Das Geld auf einem Mietkautionskonto gehört dem Mieter, auch wenn der Vermieter es verwaltet.

Was kostet ein Mietkautionskonto bei der Sparkasse?

Die Kosten für ein Mietkautionskonto bei der Sparkasse variieren je nach regionaler Sparkasse, aber es fallen meist einmalige Eröffnungsgebühren an (z.B. 39,90 € bei der Haspa, 45-55 € bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach), während der Zinssatz oft gering ist (z.B. 0,4 % p.a.) – manche bieten es aber auch kostenfrei an. Prüfen Sie am besten direkt bei Ihrer lokalen Sparkasse, da es Unterschiede gibt, ob Sie ein Sparbuch oder ein Treuhandkonto nutzen. 

Welche Zinsen stehen dem Mieter für die Mietkaution zu?

In der Regel fallen die Zinsen für die Hinterlegung der Mietkaution vergleichsweise gering aus. Für Spareinlagen bis zu einer Höhe von 3000 Euro liegt der Zinssatz pro Jahr etwa bei 0,03 Prozent. Letztlich ist der genaue Zinssatz jedoch abhängig vom Kreditgeber und dessen Finanzprodukten.

Wer zahlt die Gebühr für das Mietkautionskonto?

Die Kosten für das Mietkautionskonto trägt grundsätzlich der Vermieter, wenn er das Konto eröffnet (was gesetzlich vorgeschrieben ist), da er die Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Anlage der Kaution hat (§ 551 Abs. 3 BGB) und diese Kosten nicht auf den Mieter umlegen darf. Eröffnet der Mieter jedoch selbst ein Kautionskonto und verpfändet es, tragen in der Praxis die Parteien die Kosten meist selbst, da die gesetzliche Pflicht des Vermieters hier nicht greift und die Einigung im Mietvertrag getroffen werden sollte, wobei der Mieter oft die Kosten trägt, da er das Konto einrichtet. 

Was kostet ein Mietkautionskonto bei der Deutschen Bank?

Kosten: 5,25% der Kautionssumme im Jahr - Mindestbeitrag 50 Euro.

Wer trägt die Kosten für ein Mietkautionssparbuch?

Kosten eines Mietkautionskontos

Hat der Mieter ein Kautionskonto eröffnet und es an den Vermieter verpfändet, gibt es keine gesetzliche Regelung zur Kostenübernahme. In diesem Fall können sich die Mietparteien frei einigen, wer die Kosten trägt.

Wer löst das Kautionssparbuch auf?

Verfügungen bei Vermieter-Mietkautionen

Der Vermieter hat Mieter über Verfügungen einer Vermieter-Mietkaution grundsätzlich in Kenntnis zu setzen. Da der Kontoinhaber einer Vermieter-Mietkaution der Vermieter ist, kann dieser über die Kaution verfügen und das Mietkautionskonto auflösen.

Wie eröffne ich ein Mietkautionssparbuch?

Ein Mietkautionssparbuch eröffnest du bei einer Bank oder Sparkasse, indem du einen Termin vereinbarst und deinen Personalausweis sowie den Mietvertrag (oder Vermieterdaten) mitbringst. Du kannst entweder ein separates Konto mit Sperrvermerk eröffnen, das nur mit Zustimmung beider Parteien auflösbar ist, oder ein Sparbuch auf deinen Namen anlegen und dieses dann dem Vermieter zur Verpfändung übergeben – die Zinsen stehen dir zu, aber der Vermieter hat Zugriff auf die Sicherheit. Achte darauf, dass die Bank die Trennung vom eigenen Vermögen sicherstellt, was auch bei Online-Anbietern möglich ist, die oft günstigere Konditionen bieten.
 

Welche Schäden sind vom Vermieter zu akzeptieren?

Schäden, die durch das normale Bewohnen entstehen, müssen Vermieter akzeptieren. Dazu zählen Schäden durch Alter und Verschleiß, zum Beispiel leichte Kratzer in Böden und Verfärbungen in Fliesen. Schäden, die über reguläre Gebrauchsspuren hinausgehen, fallen nicht unter vertragsgemäße Nutzung.

Kann man die Mietkaution von der Steuer absetzen?

Private Mietkaution

Werden mit der Mietkaution Reparaturarbeiten ausgeführt, zählen diese zu Ihren Werbungskosten und können entsprechend steuermindernd angesetzt werden.

Wie lange hat der Vermieter Zeit für die Nebenkostenabrechnung nach Auszug?

Der Vermieter hat 12 Monate Zeit nach Ende des Abrechnungszeitraums (meist Kalenderjahr), die Nebenkostenabrechnung zuzustellen, auch wenn Sie bereits ausgezogen sind. Verpasst der Vermieter diese Frist, müssen Sie Nachzahlungen nicht leisten, behalten aber einen Anspruch auf Guthaben. Die Abrechnung muss vollständig und korrekt sein, aber Fehler verlängern die Frist nicht. 

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