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Wer stellt Wasserstoff her?

Gefragt von: Felicitas Benz  |  Letzte Aktualisierung: 18. Juni 2026
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Wasserstoff wird von großen Industrieunternehmen wie Linde und Air Liquide, Energiekonzernen wie EnBW und EWE, Automobilherstellern wie Hyundai sowie spezialisierten Technologieunternehmen wie ITM Power (Elektrolyseure) und Ballard Power (Brennstoffzellen) hergestellt, wobei die Produktion durch Elektrolyse (grüner Wasserstoff) oder Dampfreformierung von Erdgas (grauer Wasserstoff) erfolgt.

Wer stellt in Deutschland Wasserstoff her?

In Deutschland gibt es zahlreiche Wasserstoff-Hersteller und -Akteure, darunter große Chemiekonzerne wie Air Liquide und Linde, Energieversorger wie Uniper und Statkraft, spezialisierte Unternehmen wie 2G Energy, Hy2gen, Lhyfe, Nobian, SFC Energy (Brennstoffzellen) und Forschungseinrichtungen wie das ZSW, die in Produktion, Technologieentwicklung und Vertrieb von Wasserstoff (insbesondere grünem Wasserstoff) involviert sind. Die Unternehmen decken die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Elektrolyse und Produktion bis zur Distribution und Anwendung in Industrie und Mobilität. 

Welches Unternehmen stellt Wasserstoff her?

Linde (NYSE:LIN)

Linde, ein weltweit führendes Industriegase- und Anlagenbauunternehmen, produziert seit über einem Jahrhundert Wasserstoff und ist ein Pionier neuer Wasserstoffproduktionstechnologien. Lindes Aktivitäten decken alle Stufen der Wasserstoff-Wertschöpfungskette ab – von der Produktion und Verarbeitung über die Verteilung bis hin zur Speicherung.

Wer ist führend bei Wasserstoff?

Einige der größten Unternehmen, die in der Wasserstoff-Branche aktiv sind, sind Air Liquide, Linde und NEL ASA.

Was kostet 1 kg grüner Wasserstoff in der Herstellung?

Grauer Wasserstoff ist derzeit am günstigsten und kostet unter 3 Euro/Kilo. Grüner Wasserstoff liegt bei 5 Euro/kg (Stand: September 2024).

How is hydrogen produced?

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Welche Hersteller setzen auf Wasserstoff?

Bislang kaum Autos mit Wasserstoffantrieb

BMW ist einer der wenigen Autobauer, die auf den Antrieb von Autos durch Wasserstoff setzen. Bislang haben lediglich Toyota, Honda und Hyundai Serienfahrzeuge auf den Markt gebracht, die Stückzahlen sind jedoch gering.

Woher bezieht Deutschland Wasserstoff?

Das Ergebnis: Für den Import grünen Ammoniaks, Methanols und Kerosins bieten Brasilien, Kolumbien und Australien besonders gute Bedingungen. Importe von gasförmigem grünem Wasserstoff könnten aus Südeuropa oder Nordafrika stammen, sofern dafür rechtzeitig Pipelines zum Transport zur Verfügung stehen.

Welches Land produziert Wasserstoff?

Grüner Wasserstoff, der mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien und Wasser per Elektrolyse hergestellt wird, wird insbesondere von südeuropäischen Ländern – Spanien und Italien – bevorzugt. Beide zeichnen sich durch ein hohes Potenzial für erneuerbare Energien, insbesondere Photovoltaik, aus.

Haben Wasserstoffaktien noch Zukunft?

Wasserstoff-Aktien bieten langfristig große Chancen durch den globalen Wandel zu nachhaltiger Energie, sind aber aufgrund hoher F&E-Kosten, volatiler Kurse und politischer Unsicherheiten (z.B. Subventionen) sehr riskant; Unternehmen wie Plug Power, BMW und Nel ASA sind relevant, während ETFs eine breitere Streuung ermöglichen, wobei Anleger nur Geld investieren sollten, das sie bereit sind zu verlieren. Die Zukunft der Branche hängt stark von der Entwicklung der Technologie und der Marktdurchdringung ab, mit enormen Wachstumsprognosen bis 2030 und 2050, aber auch der Möglichkeit, dass andere Technologien das Rennen machen. 

Wer hat die Nase vorn bei Wasserstoff?

Die Schifffahrt und die Stahlindustrie als weitere grosse Klimasünder sind ebenfalls an Wasserstoff interessiert. Auf der Strasse haben bei den alternativen Antrieben aktuell zwar Batteriefahrzeuge die Nase vorn.

Wer ist der größte Pharmakonzern in Deutschland?

Das größte Pharmaunternehmen in Deutschland nach Umsatz ist derzeit Boehringer Ingelheim, das Bayer als größten Konzern in diesem Sektor abgelöst hat, gefolgt von der Merck KGaA, wobei die Bayer AG zwar auch sehr groß ist, aber einen größeren Teil ihres Umsatzes in anderen Bereichen (Agrar, Konsumgüter) erzielt. Boehringer Ingelheim (Ingelheim) ist ein global tätiges, forschendes Pharmaunternehmen, das 2023 einen Umsatz von rund 26 Milliarden Euro erzielte und in der Human- und Tiergesundheit tätig ist.
 

Woher bezieht Deutschland seinen Wasserstoff?

Die derzeit in Betrieb befindlichen deutschen Wasserstoffanlagen verfügen über eine Produktionskapazität von rund 120 Megawatt. Diese Anlagen produzieren grünen Wasserstoff durch Elektrolyse , d. h. durch die Spaltung von Wassermolekülen in Wasserstoff und Sauerstoff mithilfe von sauberem Strom.

Wo kommt der grüne Wasserstoff her?

Grüner Wasserstoff ist die umweltfreundlichste Variante: Er entsteht durch Elektrolyse, bei der unter Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien Wasser in seine Komponenten Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten wird. Der Prozess ist CO₂-frei.

Welches Land ist führend in der Wasserstofftechnologie?

China , der weltweit größte Produzent und Verbraucher von Wasserstoff, setzt zunehmend auf grünen Wasserstoff, um seine ehrgeizigen Ziele der Klimaneutralität bis 2060 zu erreichen.

Was kostet 100 km mit Wasserstoff?

Die Kosten für 100 km mit einem Wasserstoffauto liegen aktuell (Stand 2024/2025) meist zwischen 10 und 20 Euro, abhängig vom Tankstellenpreis (ca. 9,50 € bis 15,25 €/kg) und einem Verbrauch von rund 1 kg Wasserstoff pro 100 km. Das ist oft teurer als mit Benzin oder Diesel, aber es gibt auch günstigere Angebote, besonders bei Netto-Preisen oder grünem Wasserstoff, dessen Erzeugungskosten niedriger liegen können.
 

Wie viel Wasser braucht man für 1 Liter Wasserstoff?

Wie viel Wasser wird für die Herstellung von Wasserstoff benötigt? Für die Erzeugung von 1 kg Wasserstoff werden 10 Liter Reinstwasser benötigt. Das Rohwasser muss vor der Elektrolyse aufbereitet werden, sodass je nach Wasserquelle zwischen 12 und 30 Liter pro kg erzeugtem Wasserstoff anfallen können.

Welche Firma produziert Wasserstoff in Deutschland?

Deutsche Wasserstoff-Unternehmen sind vielfältig und reichen von großen Energiekonzernen wie RWE und Uniper über spezialisierte Produzenten wie Linde und Air Liquide bis zu innovativen Mittelständlern wie 2G Energy und SFC Energy, die Brennstoffzellen und Elektrolyseanlagen entwickeln. Auch Automobilzulieferer (Schaeffler, ElringKlinger) und Projektentwickler (H2E) sind aktiv, um die Energiewende mit grünem Wasserstoff voranzutreiben.
 

Warum ist Wasserstoff nicht mehr der Treibstoff der Zukunft?

Da es hochexplosiv ist, birgt es Sicherheitsrisiken und ist im Vergleich zur direkten Nutzung von Elektrizität ineffizient . Da nur relativ geringe Mengen an kohlenstoffarmem Wasserstoff verfügbar sind, lassen sich die Klimavorteile maximieren, indem man ihn in schwer zu dekarbonisierenden Anwendungen einsetzt.

Wie hoch ist der Wasserstoffverbrauch pro 100 km?

Ein Wasserstoffauto verbraucht typischerweise etwa 1 Kilogramm Wasserstoff pro 100 Kilometer (kg/100 km), wobei der Verbrauch je nach Modell und Fahrstil zwischen 0,8 kg und 1,1 kg liegen kann, vergleichbar mit der Energie von 3 Litern Diesel oder 15-20 kWh Strom. 

Was ist der Nachteil von Wasserstoffautos?

Nachteile von Wasserstoffautos sind vor allem der hohe Energieverlust (schlechter Wirkungsgrad), die mangelnde Tankstellen-Infrastruktur, die hohen Anschaffungs- und Betriebskosten, die geringe Modellauswahl und die aufwendige Herstellung des Wasserstoffs, der oft noch mit fossilen Energien erzeugt wird. Zudem benötigen die Tanks viel Platz, was den Kofferraum verkleinert.
 

Ist Wasserstoff billiger als Gas?

Heizen mit Wasserstoff kann bis zu 172 Prozent teurer sein als Gas – und oft kommen hohe Umbaukosten hinzu. Wer auf eine Wasserstoffheizung setzt, muss mit Heizkosten rechnen, die 74 bis 172 Prozent höher als die bisherige Gasrechnung liegen.

Wie viel Strom braucht man für 1 kg Wasserstoff?

Für 1 kg Wasserstoff benötigt man durch Elektrolyse ca. 40 bis 80 kWh Strom, abhängig vom Wirkungsgrad der Anlage, wobei moderne Systeme oft um 50-60 kWh verbrauchen (theoretisch 42 kWh). Ein Kilogramm Wasserstoff speichert etwa 33,3 kWh Energie, weshalb der Strombedarf höher ist als der Energiegehalt. 

Ist es möglich, Wasserstoff selbst zu produzieren?

Die eigene Herstellung von Wasserstoff ist möglich: Mit einem Elektrolyseur oder einem Reformer, je nach Art der Wasserstoffgewinnung. Solare Energie, durch Photovoltaik erzreugt, kann überschüssigen Strom mit einem sogenannten Elektrolyseur in Form von Wasserstoff speichern.