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Wer impft StroVac?

Gefragt von: Birgitta Kühn B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 25. September 2026
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StroVac wird von allgemeinmedizinischen Hausärzten, Urologen und Gynäkologen geimpft, die einen entsprechenden Impfkurs absolviert haben, wobei die Impfung meist bei wiederkehrenden Blasenentzündungen empfohlen wird und von speziellen Fachärzten durchgeführt wird, die auch die Diagnose stellen. Es handelt sich um eine verschreibungspflichtige Impfung zur Vorbeugung von Harnwegsinfekten, die in den Oberarmmuskel injiziert wird.

Welcher Arzt impft gegen Blasenentzündung?

Wenden Sie sich vertrauensvoll an einen Urologen oder Gynäkologen, um sich individuell beraten zu lassen.

Wo wird StroVac geimpft?

Die StroVac-Impfung wird intramuskulär (in den Muskel) injiziert, meist tief in den Oberarmmuskel (Deltamuskel), niemals intravenös (direkt in eine Vene). Sie wird für die Grundimmunisierung dreimal im Abstand von 1-2 Wochen gegeben und später mit einem Booster nach ca. 1 Jahr aufgefrischt, um wiederkehrenden Harnwegsinfektionen vorzubeugen.
 

Welche Krankenkasse übernimmt StroVac?

Die StroVac®-Impfung gegen Blasenentzündungen wird von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen.

Was kostet eine StroVac-Impfung?

Die Kosten für die StroVac-Impfung belaufen sich für die Grundimmunisierung (drei Spritzen) auf ca. 110 € und für die jährliche Auffrischung auf ca. 45 €, wobei die Gesamtkosten für die gesamte Behandlung oft um die 150 € liegen. Es handelt sich um eine sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL), weshalb die Kosten meist selbst getragen werden müssen, da gesetzliche Krankenkassen die Impfung in der Regel nicht übernehmen. 

Vaccination – Practical Skills: Vaccination Technique – AMBOSS Video

37 verwandte Fragen gefunden

Kann ich StroVac ohne Rezept kaufen?

Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept.

Wird StroVac von der Stiko empfohlen?

eine Ergänzung zu den STIKO Empfehlungen darstellen würde (z.B. Tetagam). StroVac ist keine Prophylaxe, die vom G-BA bei bestimmten Indikationen empfohlen wird (z.B. Synagis). Auf vielfachen Wunsch und wg. der Empfehlung in den Leitlinien nehmen wir "Strovac" aber zur Dokumentation in ImpfDocNE auf.

Ist die Impfung gegen Blasenentzündung sinnvoll?

Eine Impfung gegen Blasenentzündungen kann bei häufig wiederkehrenden Infekten (mehr als 2-3 pro Jahr) eine sinnvolle Option sein, um Antibiotika zu reduzieren und die Abstände zu verlängern, indem abgetötete Bakterien das Immunsystem trainieren. Allerdings sind die Studienlage und der Nutzen der Impfstoffe (wie StroVac) umstritten; einige Quellen sehen keinen klaren Vorteil. Es ist eine zusätzliche Maßnahme, die mit einem Arzt besprochen werden sollte, da sie oft eine Selbstzahlerleistung ist und nicht immer wirkt.
 

Ist StroVac® verordnungsfähig?

Gynatren® und StroVac® fallen nicht unter den Aus schluss der Nummer 46 der Anlage III der Arzneimittel Richtlinie, da es sich um Impfstoffe handelt. Impfstoffe sind allerdings nur dann zulasten der GKV verordnungsfähig, wenn es sich um eine Schutzimpfung nach Anlage 1 der SchutzimpfungsRichtlinie handelt [17].

Wer zahlt die HPV-Impfung für Erwachsene?

Die Kostenübernahme für die HPV-Impfung bei Erwachsenen hängt von der Krankenkasse ab: Für Jugendliche bis 17 Jahre ist sie Standard, viele Kassen übernehmen sie aber auch für junge Erwachsene bis 26 oder 29 Jahre als Mehrleistung. Ältere Erwachsene müssen die Kosten meist selbst tragen, aber es gibt Ausnahmen und Kulanzregelungen, besonders nach Vorerkrankungen (z.B. Konisation) oder bei bestimmten Kassen. Es ist ratsam, vorab bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen, da die Empfehlungen und Kulanzregelungen variieren.
 

Welches Hormon fehlt bei ständiger Blasenentzündung?

viele Frauen glauben, dass sich ihre Blase erkältet hat. Anderen macht eine Reizblase oder eine Harninkontinenz mit peinlichem Träufeln zu schaffen. Doch hinter einer Blasenentzündung (Zystitis) verbirgt sich vor allem in den Wechseljahren oft eine ganz andere Ursache: ein lokaler Östrogenmangel.

Welche Nebenwirkungen hat StroVac?

Die häufigsten Nebenwirkungen der StroVac-Impfung sind lokale Reaktionen wie Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Einstichstelle sowie allgemeine grippeähnliche Symptome wie Abgeschlagenheit, Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen, die oft mild und vorübergehend sind. Seltener können auch Herz-Kreislauf-Beschwerden auftreten, und sehr selten wurden Schwellungen der Lymphknoten oder allergische Reaktionen beobachtet, so Fachinfo-Service.
 

Wann darf man StroVac nicht impfen?

StroVac-Impfung ist kontraindiziert bei akuten Infektionen (außer Harnwegsinfekten), Tuberkulose, schweren Herz-/Nierenerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, Immunschwäche (Autoimmunerkrankungen), Allergien gegen Bestandteile und bei Kindern unter 5 Jahren, um Risiken bei diesen Vorerkrankungen zu vermeiden, da der Impfstoff bakterielle Antigene enthält, die das Immunsystem aktivieren. 

Ist der Frauenarzt auch für die Blase zuständig?

Ja, der Frauenarzt ist auch für Blasenprobleme zuständig, besonders bei häufigen Harnwegsinfektionen (Blasenentzündungen) oder Senkungsbeschwerden, da die Harnröhre und Blase anatomisch eng mit den weiblichen Geschlechtsorganen verbunden sind, aber bei komplexeren oder wiederkehrenden Problemen, wie Inkontinenz oder Verdacht auf Nierensteine, ist oft der Urologe der Spezialist. 

Haben Hausärzte eine Impfquote?

Wird die Impfquote zu diesem Zeitpunkt nicht von 60 % der HAUSÄRZTE erreicht, wird die Impfquote zum 1. Juli 2016 erneut überprüft und kann bei Erreichen einer Impfquote von 55 % durch 60 % der HAUSÄRZTE in diesem Jahr um bis zu 5 Prozentpunkte angehoben werden.

Wie schnell wirkt StroVac?

Die StroVac-Impfung wirkt nicht sofort, sondern entfaltet ihren Schutz erst nach Abschluss der Grundimmunisierung (3 Injektionen im Abstand von 1-2 Wochen), die dann einen Schutz für etwa 12 Monate bietet, bevor eine Auffrischung (Booster) nötig ist, um den Schutz zu verlängern und die Wirksamkeit zu erhalten. Das Immunsystem beginnt zwar schon kurz nach der ersten Impfung mit der Antikörperproduktion, aber der vollständige, anhaltende Schutz wird erst nach den Folgedosen aufgebaut.
 

Wird StroVac von der Krankenkasse bezahlt?

Nein, die StroVac®-Impfung gegen wiederkehrende Blasenentzündungen ist in der Regel keine Kassenleistung der gesetzlichen Krankenkassen, sondern eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL). Die Kosten werden meist nicht übernommen, da die wissenschaftliche Datenlage begrenzt ist und die STIKO (Ständige Impfkommission) sie nicht als Standardimpfung empfiehlt. Sie müssen daher die Kosten für Impfstoff und Injektion selbst tragen, die für eine Grundimmunisierung etwa 150-200 Euro betragen können.
 

Was muss man nach einer StroVac-Impfung beachten?

Im Hinblick auf mögliche Nebenwirkungen kann es unter StroVac® am häufigsten zu örtlichen Reaktionen mit Rötung und Schwellung im Bereich der Einstichstelle kommen. Häufig treten auch allgemeine Impfreaktionen in Form von Abgeschlagenheit oder grippeähnlichen Symptomen (Schüttelfrost, Fieber, Gliederschmerzen) auf.

Wie viel kostet StroVac in der Apotheke?

36,32 € / 1 St.

Welche Nebenwirkungen hat die Uromune-Impfung?

Nebenwirkungen treten selten auf und umfassen allergische Reaktionen auf Bestandteile (mit Atemwegs- und Hautreaktionen), leichte Schwellungen/Juckreiz im Mund mit Schleimhautentzündung sowie Magen-Darm -Beschwerden . Selten können systemische Nebenwirkungen wie Unwohlsein, Hautausschlag und generalisierter Juckreiz auftreten.

Was hilft gegen ständige wiederkehrende Blasenentzündung?

Bei ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen (HWI) ist der Gang zum Arzt (Hausarzt, Urologe, Gynäkologe) unerlässlich, um Ursachen wie Resistenzen oder anatomische Probleme auszuschließen, was oft eine gezielte Antibiotika-Therapie oder Prophylaxe (z.B. spezielle Impfungen) erfordert, während zu Hause viel trinken, Wärme und gute Hygiene helfen und Heilpflanzenpräparate (Rosmarin, Tausendgüldenkraut, Liebstöckel) sowie eine Unterstützung des Immunsystems (z.B. Vitamin D) die Beschwerden lindern können. 

Ist Uromune in Deutschland zugelassen?

Uromune in Deutschland noch nicht zugelassen

Laut „Medscape“ ist das Präparat derzeit auch ohne Zulassung durch spezielle Programme in 26 Ländern erhältlich, darunter in Spanien, Portugal, dem Vereinigte Königreich, den Niederlanden, Schweden, Norwegen, Australien und Neuseeland.

Welche Erfahrungen gibt es mit der StroVac®-Impfung gegen Blasenentzündung?

Erfahrungen mit der StroVac-Impfung gegen Blasenentzündungen sind gemischt: Während einige Studien eine deutliche Reduktion der Infekte um 50-80 % zeigen, bewertet der IGeL Monitor die Impfung als "tendenziell negativ", da eine Einzelstudie keine bessere Wirkung als Placebo zeigte und auch auf mögliche Schäden hindeutete; andere berichten von fehlender Wirkung bei manchen Frauen. Häufige Nebenwirkungen sind Schmerzen, Rötung an der Einstichstelle sowie grippeähnliche Symptome. Die Kostenerstattung durch Krankenkassen ist oft nicht gegeben, da die Wirksamkeit nicht eindeutig belegt ist.
 

Wie oft sollte man StroVac auffrischen?

Die StroVac-Impfung wird zur Grundimmunisierung dreimal im Abstand von 1 bis 2 Wochen gegeben, gefolgt von einer Auffrischung mit Booster-StroVac nach etwa einem Jahr, da der Impfschutz nur circa 12 Monate anhält, und danach bei Bedarf wiederholt werden kann, um den Schutz gegen wiederkehrende Blasenentzündungen aufrechtzuerhalten. 

Was kostet ein Booster von StroVac?

42,80 € / 1 St.