Zum Inhalt springen

Wer heiratet ist selber schuld?

Gefragt von: Nathalie Wieland  |  Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2026
sternezahl: 4.5/5 (46 sternebewertungen)

Der Satz „Wer heiratet ist selber schuld“ ist eine umgangssartige Redewendung, die oft ironisch oder als mahnender Ratschlag für eine gelingende Ehe gemeint ist: Man solle nicht nur an sich selbst denken, sondern auch an den Partner, um glücklich zu werden, und eben nicht auf die Idee kommen, dass der andere die Verantwortung trägt. Es kann aber auch im übertragenen Sinne auf rechtliche Aspekte anspielen, obwohl es im deutschen Recht keine automatische Mithaftung für Schulden des Partners gibt, außer bei gemeinsamen Geschäften oder ausdrücklicher Vereinbarung.

Wer hat sich selbst geheiratet?

Britney Spears hat sich selbst das Ja-Wort gegeben – so wie zuvor schon Stars wie Selena Gomez oder Adriana Lima. Was steckt hinter dem Trend der Sologamie? Für Britney Spears klingeln die Hochzeitsglocken!

Ist Selbst schuld groß oder klein?

In der Wendung "selbst schuld" wird "schuld" kleingeschrieben, weil es hier als prädikatives Adjektiv (Eigenschaftswort) mit dem Verb „sein“ (Du bist selbst schuld) verwendet wird, während "Schuld" großgeschrieben wird, wenn es ein Substantiv (Hauptwort) ist, wie in "die Schuld tragen" oder "deine Schuld". 

Brauchen wir die Ehe wirklich?

Es gibt aber auch Menschen, die ihre Ziele und Träume, eine erfüllende emotionale und körperliche Beziehung und vieles mehr verwirklichen können, ohne zu heiraten. Letztendlich ist es – unabhängig davon, ob man heiraten möchte oder nicht – entscheidend für ein erfülltes Leben, gute und unterstützende Beziehungen zu pflegen.

Was hat Heiraten für Nachteile?

Heiraten bringt rechtliche Verpflichtungen wie Unterhaltspflichten, Haftung (teilweise), Vermögensausgleich bei Scheidung und komplexere Formalitäten mit sich, die emotionalen Druck und hohe Kosten (Feier, Scheidung) verursachen können; zudem kann es bei ungleicher Einkommensverteilung zu steuerlichen Nachteilen (Heiratsstrafe) führen, während die Annahme automatischer Sicherheit (Steuervorteile, Absicherung) oft trügerisch ist und bewusste Vereinbarungen erfordert.
 

Selber schuld - Wenn das Kleid zu kurz ist | Browser Ballett

23 verwandte Fragen gefunden

Wer haftet für Schulden, wenn man verheiratet ist?

Jeder Ehepartner haftet grundsätzlich für seine eigenen Schulden. Eine gemeinsame Haftung entsteht nur, wenn Schulden gemeinsam aufgenommen wurden oder für Geschäfte zur Deckung des täglichen Lebensbedarfs im Rahmen des § 1357 BGB.

Was ist der häufigste Grund für das Scheitern von Ehen?

1) Mangelnde Kommunikation

Mangelnde Kommunikation ist ein Hauptgrund für das Scheitern von Ehen.

Wann macht eine Ehe keinen Sinn mehr?

Eine Ehe macht keinen Sinn mehr, wenn Grundwerte wie Vertrauen, Respekt und Zuneigung dauerhaft fehlen, Kommunikation nur noch aus Kritik und Abwertung besteht, keine gemeinsamen Ziele mehr verfolgt werden und sich die Partner emotional oder körperlich voneinander entfernt haben, sodass eine positive Zukunft unwahrscheinlich erscheint. Es ist ein Punkt, an dem trotz Bemühungen keine Besserung eintritt, man nur noch nebeneinander herlebt und die negativen Aspekte die positiven massiv überwiegen.
 

Was ist das Ziel der Ehe?

Dabei haben sich vor allem zwei Ziele einer langjährigen Beziehung herauskristallisiert: Wachstum und Fruchtbarkeit. Eine Ehe ist ein Wachstumsfeld. In einem geschützten Rahmen prallen da zwei Persönlichkeiten aufeinander, die sich gegenseitig schleifen.

Was bringt mir die Ehe?

Heiraten bietet emotionale Vorteile wie tiefe Verbundenheit und gegenseitige Verlässlichkeit, aber auch erhebliche finanzielle und rechtliche Vorteile, darunter das Ehegattensplitting zur Steuerersparnis, höhere Freibeträge bei Schenkungen und Erbschaften, automatische Absicherung im Todesfall (Witwenrente, gesetzliche Erbfolge) und die Möglichkeit der Familienversicherung in der Krankenversicherung. Auch bei der Elterngeldplanung ergeben sich Vorteile, insbesondere bei Gehaltsunterschieden. 

Wie nennt man es, wenn man sich selber die Schuld gibt?

(sich selbst) die Schuld geben - Synonyme bei OpenThesaurus. gründlich nachdenken (über) · mit sich zurate gehen (geh.) · hin und her überlegen (ugs.)… keine innere Ruhe finden · mit sich selbst hadern · mit sich selbst im Hader sein…

Was bedeutet selbst schuld?

(jemandes) eigene Schuld (sein) · (selbst) die Schuld tragen (an) · selbst verschuldet · selbst zu verantworten (haben) ● hausgemacht (Problem) fig. · (sich) selbst eingebrockt haben ugs. · (sich) selbst zuzuschreiben haben ugs. · Eigenverschulden fachspr. , juristisch · auf dem eigenen Mist gewachsen ugs. , fig.

Ist man immer selber schuld?

Oft entwickeln wir genau dann Schuldgefühle, wenn wir unseren eigenen moralischen Ansprüchen nicht gerecht werden konnten. Wie und wann sich das eigene Gewissen zu Wort meldet, ist also von Mensch zu Mensch verschieden. Haben wir jedoch einmal Schuldgefühle entwickelt, können sie sogar die Gesundheit beeinflussen.

Wie viel Prozent der Paare finanzieren ihre Hochzeit selbst?

Etwa 90 Prozent der Brautpaare finanzieren ihre Hochzeit ganz oder teilweise selbst. Doch nicht immer ist genug Geld auf dem Sparkonto. Daher nehmen rund drei Prozent einen sogenannten Hochzeitskredit auf. Was sich anhört wie eine spezielle Kreditart, entpuppt sich als gewöhnlicher Ratenkredit ohne Verwendungszweck.

Warum heiratet man sich selbst?

Befürworter der Praxis argumentieren, dass sie den eigenen Wert bekräftige und zu einem glücklicheren Leben führe. Sie sehen darin einen antipatriarchalen Akt gegen eine gesellschaftliche Haltung, in der unverheiratete Frauen (und Männer) über 30 noch immer stigmatisiert werden.

Warum hat Gott die Ehe geschaffen?

„Gott hat die Ehe zu dem Zweck erfunden, dass wir mehr so werden wie Jesus. “ Bibelleser wissen, dass die Geschichte Gottes mit dem Menschen hier nicht beendet ist. Denn die Gemeinschaft des Menschen mit Gott blieb nicht so harmonisch, wie es hier in den ersten Versen der Bibel geschildert wird.

Was ist der Beziehungskiller Nummer 1?

Das Ergebnis: Vertrauen ist die Basis – und gezielte Täuschung der größte Beziehungskiller.

Was sind die 5 Ps der Ehe?

Die fünf Ps der Ehe beziehen sich auf die fünf Säulen einer Ehebeziehung: Priorität, Streben, Partnerschaft, Reinheit und Sinn . Wir glauben, dass jede Ehe ein Leben lang in Intimität und Leidenschaft wachsen und gedeihen kann.

Wie wichtig ist Sexualität in der Ehe?

Fest steht: Sex ist in einer Beziehung nicht nur ein netter Zeitvertreib, sondern auch ein wichtiger Teil der emotionalen Bindung. "Nähe und Bindung sind menschliche Bedürfnisse", erklärt der New Yorker Psychologe Sam Hafeez gegenüber "NBC".

Was ist der größte Beziehungskiller?

« – Für die meisten Menschen gibt es in Liebe und Partnerschaft klare Grenzen für Verhaltensweisen des oder der anderen. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis: Vertrauen ist die Basis – und gezielte Täuschung der größte Beziehungskiller.

Wie merkt man, dass eine Ehe kaputt ist?

Anzeichen für das Ende einer Ehe sind oft fehlende Kommunikation, emotionale und körperliche Distanz, ständige destruktive Streitereien oder völlige Vermeidung von Konflikten, Verachtung statt Respekt, keine gemeinsamen Zukunftspläne, Gleichgültigkeit gegenüber dem Partner (Erleichterung bei seiner Abwesenheit) und das Fehlen von Unterstützung oder Zärtlichkeiten. Auch das Ignorieren des eigenen Bauchgefühls und das Gefühl, sich allein um alles kümmern zu müssen, sind deutliche Warnsignale, die auf eine tiefe Krise hindeuten.
 

Was ist die schwierigste Phase einer Ehe?

Jahre 5–8 : Sehr riskant. Hier sind die Gründe, warum diese Phase zu den schwierigsten Jahren einer Ehe zählt: Kleine Kinder brauchen viel Betreuung und Aufmerksamkeit, und die Vereinbarkeit von Haushalt und Beruf wird zu einer sehr anstrengenden Aufgabe, was zu Differenzen und Groll führt.

In welchem Alter zerbrechen die meisten Ehen?

Die meisten Scheidungen finden sich im mittleren Lebensalter (30-50 Jahre), da hier viele Ehen scheitern, aber auch ein Trend zu späteren Scheidungen ("graue Scheidungen" über 50) zunimmt, getrieben durch steigende Lebenserwartung und Wandel der gesellschaftlichen Normen. Statistisch gesehen sind die 40er Jahre oft der Höhepunkt, mit durchschnittlichen Scheidungsaltern von etwa 48 für Männer und 45 für Frauen (Stand 2023), wobei die Ehedauer meist um die 15 Jahre beträgt. 

Welche vier Verhaltensweisen sind für 90 % aller Scheidungen verantwortlich?

Beziehungsforscher, darunter die Gottmans, haben vier starke Scheidungsfaktoren identifiziert: Kritik, Abwehrverhalten, Mauern und Verachtung . Diese Verhaltensweisen werden aufgrund ihrer zerstörerischen Wirkung auf Ehen auch als die „Vier apokalyptischen Reiter“ der Beziehung bezeichnet.

Was besagt die 7-7-7-Regel in der Ehe?

Die 7-7-7-Regel ist eine strukturierte Methode für Paare, um regelmäßig wieder zueinander zu finden. Sie beinhaltet ein Date alle 7 Tage, einen Wochenendausflug alle 7 Wochen und einen Urlaub ohne Kinder alle 7 Monate .