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Wer führte die 6. Armee?

Gefragt von: Mike Schwab  |  Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2026
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Die 6. Armee der Wehrmacht wurde vor allem durch ihren Befehlshaber während der Schlacht von Stalingrad bekannt: Generalfeldmarschall Friedrich Paulus. Unter seiner Führung geriet die Armee in die verheerende Einkesselung und Kapitulation in Stalingrad im Winter 1942/43, was als eine der größten Niederlagen des Zweiten Weltkriegs gilt.

Wer führte die 6. Armee an?

Friedrich Paulus galt als Hitlers Hoffnungsträger und führte die 6. Armee Anfang 1943 in die verheerendste Niederlage des Zweiten Weltkriegs - die Schlacht von Stalingrad. Er überlebte und geriet in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Wer war die 6. Armee?

Die "6. Armee" bezeichnet verschiedene Großverbände verschiedener Nationen, am bekanntesten ist die deutsche 6. Armee der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, die bei Stalingrad zerschlagen wurde und unter Generälen wie Paulus diente. Auch im Ersten Weltkrieg gab es deutsche, russische, österreichisch-ungarische und französische 6. Armeen, sowie später eine 6. Armee der Roten Armee und die Sixth U.S. Army. Eine aktuelle Liste der Bundeswehr umfasst Missionen wie KFOR, Sea Guardian, UNIFIL, Althea, UNSOUTH SUDAN und andere. 

Wer war der Oberbefehlshaber der 6. Armee in Stalingrad?

Friedrich Paulus. Friedrich Wilhelm Ernst Paulus (* 23. September 1890 in Guxhagen; † 1. Februar 1957 in Dresden-Oberloschwitz) war ein deutscher Heeresoffizier (ab 1943 Generalfeldmarschall) und im Zweiten Weltkrieg Oberbefehlshaber der 6. Armee während der Schlacht von Stalingrad.

Wer führte die 6. Armee, die bis Mitte November 1942 den größten Teil Stalingrads eroberte?

Die Schlacht um Stalingrad. Im Verlauf der deutschen Sommeroffensive von 1942 erreichte die 6. Armee unter General Friedrich Paulus Ende August Stalingrad (heute: Wolgograd). Bis Mitte November eroberte sie rund 90 Prozent der Stadt.

Why did the 6th Army not dare to break out of Stalingrad? - Logistics, leadership, airlift, Claus...

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Wie viele Soldaten der 6. Armee haben Stalingrad überlebt?

Nur 5.000 überleben Gefangenschaft

Etwa 110.000 deutsche und rumänische Soldaten der 6. Armee und der ihr angeschlossenen Verbände geraten nach dem Ende der Schlacht um Stalingrad in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Wie alt war der jüngste Soldat im 2. Weltkrieg?

Der jüngste bekannte Soldat im Zweiten Weltkrieg war der sowjetische Kindersoldat Sergei Andrejewitsch Aleschkow, der mit nur 6 Jahren diente, nachdem seine Familie während der Invasion getötet wurde, während in Deutschland 15-Jährige als Flakhelfer eingezogen wurden, aber es gab auch extrem junge Freiwillige wie der 17-jährige Al Albrecht bei der "Ghost Army" der USA, obwohl der offizielle Mindestdienstpflichtige oft höher lag. 

Was waren Adolf Hitlers letzte Worte?

Wenig später äußerte er sich gegenüber seinem Adjutanten Nicolaus von Below nach Tiraden über den "Verrat" der Generäle und des Volkes: "Wir kapitulieren nicht, niemals. Wir können untergehen. Aber wir werden eine Welt mitnehmen." (Ebd.

Wer war der beste General der Wehrmacht?

Es gibt keine einheitliche Antwort, wer der beste General der Wehrmacht war, da dies von Kriterien wie strategischem Genie, taktischem Geschick, Führungsqualitäten und moralischer Integrität abhängt und oft subjektiv bewertet wird; aber Erich von Manstein wird oft als herausragender Stratege und Taktiker genannt, während Erwin Rommel ("Wüstenfuchs") für seine erfolgreichen Feldzüge in Nordafrika berühmt wurde, und auch Gotthard Heinrici als Verteidigungsexperte gilt, doch alle waren in die Verbrechen des NS-Regimes involviert, was ihre militärischen Leistungen kompliziert bewertet. 

Ist Colonel höher als Major?

In der United States Army, der US Air Force und dem US Marine Corps ist der Major ein in der Hierarchie über dem Captain und unter dem Lieutenant Colonel rangierender Dienstgrad.

Was war die schlimmste Schlacht aller Zeiten?

Die "schlimmste" Schlacht ist subjektiv, aber oft werden die Schlacht von Stalingrad (über 700.000 Tote, Symbol für Grausamkeit im 2. Weltkrieg), die Schlacht an der Somme (über eine Million Verluste, Materialschlacht im 1. Weltkrieg) und die Völkerschlacht bei Leipzig (größte frühe Massenschlacht mit ca. 80.000-126.000 Gefallenen) genannt, da sie für extreme menschliche Opfer und die Schrecken des Krieges stehen.
 

Wie viele Divisionen hatte die 6. Armee?

Panzerarmee, 6. Armee, 1. Panzerarmee, 17. Armee) mit den insgesamt 80 vorhandenen Divisionen, unterstützt durch die Luftflotte 4 (Generaloberst Wolfram Freiherr von Richthofen) und 25 weitere Divisionen der ungarischen 2.

Wer war der Anführer der Wehrmacht?

Der "Chef der Wehrmacht" war Adolf Hitler als Oberster Befehlshaber, aber Wilhelm Keitel leitete als Chef des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW) die militärische Führung, direkt unter Hitler, während Walter von Brauchitsch (1938-1941) und später Hitler selbst die Oberbefehlshaber der Wehrmachtsteile stellten, wobei das OKW die Gesamtkoordination übernahm und Keitel als deren Chef fungierte. 

Was war die 6. Armee in der Wehrmacht?

Die 6. Armee/Armeeoberkommando 6 (AOK 6) war eine Kommandobehörde der Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges. Sie führte als Oberkommando jeweils wechselnde Armeekorps und ordnete auf Armeeebene zugeteilte Spezialtruppen, zum Beispiel Heeresartillerie, für spezielle Aufgaben zu.

Wer war der älteste General der Wehrmacht?

Der älteste bekannte General der Wehrmacht, der noch lange nach dem Krieg lebte und als der letzte lebende General der Wehrmacht galt, war Heinz Trettner, der kurz vor seinem 99. Geburtstag im Jahr 2006 starb; er war 1907 geboren und diente sowohl in der Wehrmacht als auch später als Generalinspekteur der Bundeswehr. Ältere Generäle wie Friedrich von Unger (geb. 1885) gab es zwar, aber Trettner hielt den Titel des letzten Überlebenden in höheren Rängen. 

Was geschah mit Friedrich Paulus nach Stalingrad?

Auf den Tag genau 14 Jahre nach dem Ende seiner 6. Armee stirbt Paulus am 1. Februar 1957 in Dresden. Von den etwa 260.000 Männern, die Paulus nach Stalingrad führte, kamen knapp 150.000 in der Schlacht um, weitere 108.000 gerieten in Gefangenschaft. Von ihnen kehrten bis 1956 nur 5000 lebend in ihre Heimat zurück.

Wer war der jüngste General in der deutschen Wehrmacht?

Der jüngste General der Wehrmacht war Dietrich Peltz (Luftwaffe), der mit 29 Jahren im Januar 1944 zum Generalmajor befördert wurde; Erich Bärenfänger (Heer) wurde mit knapp 30 Jahren Generalmajor und war damit der zweitjüngste. Auch Adolf Galland (Luftwaffe) war mit 29 Jahren Generalmajor (November 1941), aber Peltz war jünger bei seiner Beförderung. 

War Erich von Manstein ein Kriegsverbrecher?

Während des Zweiten Weltkriegs befehligte von Manstein Korps, Armeen und Heeresgruppen, ehe er 1944 in die Führerreserve versetzt wurde. 1945 geriet er zunächst in Kriegsgefangenschaft. Anschließend wurde er inhaftiert und 1949 als Kriegsverbrecher verurteilt.

Wer war der beste deutsche Soldat im Zweiten Weltkrieg?

Nach über 2400 Feindflügen (22. Dezember 1944) und 463 Panzervernichtungen wurde Rudel als einziger Soldat am 29. Dezember 1944 mit dem Goldenen Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz ausgezeichnet.

Ist der Besitz von Hitlers Mein Kampf strafbar?

Ja, man darf "Mein Kampf" in Deutschland besitzen, kaufen und verkaufen, da der Besitz nie verboten war; der Nachdruck blieb jedoch bis 2015 wegen des Urheberrechts untersagt, wobei seitdem wissenschaftlich kommentierte Ausgaben erlaubt sind und das Institut für Zeitgeschichte eine kritische Edition herausgegeben hat, um eine unreflektierte Verbreitung zu verhindern. 

Ist es verboten, heil zu sagen?

Nein, „Heil“ im Kontext von „Heil Hitler“ oder „Sieg Heil“ ist in Deutschland strafbar (nach § 86a StGB) und verboten, da es sich um verfassungswidrige Propaganda handelt; das Wort „Heil“ allein ist aber nicht verboten, wird aber oft mit dem Nationalsozialismus assoziiert, außer in spezifischen Kontexten wie „Berg Heil“ bei Bergsteigern, die das Wort als traditionellen Gruß verwenden. 

Wann hat sich der letzte deutsche Soldat ergeben?

Vier Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa kapitulieren am 4. September 1945 auf dem Spitzbergen-Archipel im Nordatlantik die letzten Wehrmacht-Soldaten.

Wie bekomme ich heraus, was mein Opa im Krieg gemacht hat?

Um herauszufinden, was Ihr Großvater im Krieg gemacht hat, starten Sie Ihre Recherche bei persönlichen Dokumenten, bevor Sie sich an Archive wie das Bundesarchiv (Abteilung PA) für Militärunterlagen, den DRK-Suchdienst für Vermisste und das Bundesarchiv/WASt für die Wehrmacht wenden, ergänzt durch Online-Tools wie die Gräbersuche des Volksbunds und spezialisierte Foren, um Truppenbewegungen und Feldpostnummern zu klären. 

Wie viele ehemalige Wehrmachtssoldaten leben noch?

Es gibt keine exakten Zahlen, aber es leben nur noch sehr wenige Wehrmachtssoldaten, da die meisten im Zweiten Weltkrieg gefallen, vermisst oder bereits verstorben sind; Schätzungen gehen von unter 100.000 Veteranen des Zweiten Weltkriegs in Deutschland aus, die meisten davon sind extrem alt, aber es gibt auch eine große Zahl noch vermisster Soldaten, deren Angehörige die Suche fortsetzen.