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Wer beliefert die Bundeswehr mit Waffen?

Gefragt von: Frau Liesel Hartung  |  Letzte Aktualisierung: 24. September 2026
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Die Bundeswehr wird von einer Vielzahl deutscher und internationaler Rüstungsunternehmen mit Waffen und Ausrüstung beliefert, wobei große Namen wie Rheinmetall, Airbus, KNDS, Diehl Defence und Hensoldt eine wichtige Rolle spielen, aber auch Spezialisten wie Heckler & Koch (Handfeuerwaffen) und CG Haenel (Sturmgewehre) zum Zuge kommen, die alle unter der Koordination des BAAINBw (Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr) beschaffen.

Wer beliefert die deutsche Bundeswehr?

FAQ - deutsche Rüstungsunternehmen

Welche großen Unternehmen dominieren den deutschen Rüstungsmarkt? Zu den führenden Systemhäusern zählen Rheinmetall, Hensoldt, Krauss-Maffei Wegmann, Diehl und Airbus Defence. Diese Konzerne entwickeln und produzieren komplexe Waffensysteme und exportieren sie weltweit.

Welche Hersteller beliefern die Bundeswehr?

Zu den führenden gehören Airbus Defence and Space, Rheinmetall, KNDS, Hensoldt, Diehl Defence, Thyssenkrupp Marine Systems, MBDA Deutschland, Renk, MTU Aero Engines und Heckler & Koch.

Wer stellt Waffen für die Bundeswehr her?

Die Rheinmetall Waffe Munition GmbH (RWM) ist ein führender Anbieter von Waffensystemen und Munitionen im Bereich Infanterie, Direktes und Indirektes Feuer sowie für Pyrotechnik und Schutzsysteme.

Wo kauft die Bundeswehr ihre Waffen?

Zuständig für den Erwerb moderner Technik und modernen Geräts ist das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr ( BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr ) in Koblenz, das der Abteilung Rüstung im Verteidigungsministerium unterstellt ist.

Depots der Bundeswehr: Oberirdische Materiallager

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Woher bezieht das Militär seine Waffen?

Die an der Rüstungsproduktion für militärische Zwecke beteiligten Akteure sind sehr unterschiedlich und umfassen private Wirtschaftsunternehmen, staatliche Betriebe und Organisationen des öffentlichen Sektors sowie wissenschaftliche und akademische Einrichtungen .

Wer beliefert die Bundeswehr mit Munition?

Rheinmetall liefert weitere Panzermunition an die Bundeswehr. Die Bundeswehr hat Rheinmetall erneut einen Lieferauftrag für 120-mm-Panzermunition erteilt. So bestellten die deutschen Streitkräfte weitere Patronen Gefechts- und Übungsmunition aus einem bestehenden Rahmenvertrag.

Was kostet ein Schuss Leopard 2?

Sie kostet pro Stück knapp 134.000 Euro. Günstigere Modelle wie die "Komet" sollen bei 29.000 Euro pro Schuss liegen.

Welche Waffen stellt Hensoldt her?

Die optronischen Systeme sind zum Beispiel auf dem Schützenpanzer Puma und dem Kampfpanzer Leopard 2, den U-Booten der Klassen 212 und 209, den Kampfflugzeugen Gripen und Rafale, dem Aufklärungsflugzeug Ahrlac, der Drohne Bayraktar TB2, dem Camcopter, dem Diamond DA42 sowie dem EDRS-A Satellit im Einsatz.

Hat die Bundeswehr noch das G3?

Ja, die Bundeswehr hat noch G3-Gewehre, aber sie sind nicht mehr die Standardwaffe; sie werden oft als spezielle Scharfschützengewehre eingesetzt, da sie wegen ihrer Präzision und des größeren Kalibers (7,62x51 mm NATO) geschätzt werden, während das G36 (5,56x45 mm NATO) lange Standard war und nun durch das G95 abgelöst wird. Viele G3 wurden zwar vernichtet, aber auch nach dem offiziellen Ende der Standardnutzung blieben Exemplare in Depots für Krisen- oder Verteidigungsfälle erhalten, teilweise modernisiert mit Zielfernrohren und Anbauteilen.
 

Wer ist Deutschlands größter Waffenhersteller?

Der größte deutsche Waffenhersteller ist die Rheinmetall AG, ein global agierender Technologiekonzern, der eine breite Palette von Rüstungsgütern produziert, darunter Munition (Europas größter Hersteller), Panzer wie den Leopard 2 (in Kooperation mit KMW) und Systeme für Luft- und Cyberverteidigung, und eine führende Rolle in der deutschen Rüstungsindustrie einnimmt. 

Welche Waffen baut Diehl?

Kurzstrecken-Lenkflugkörper, der unter industrieller Leitung von Diehl BGT Defence in einem europäischen Kooperationsprogramm gefertigt wird. IRIS-T gehört zur Standardbewaffnung der Kampfflugzeuge Eurofighter/Typhoon, F-16, F-18, Tornado und Gripen.

Wer stellt 155 mm Granaten her?

Rheinmetall ist einer der weltweit führenden Hersteller von Großkalibermunition. Der Düsseldorfer Technologiekonzern erhöht seine Produktionskapazitäten bereits seit 2022 und will bis 2027 in der Lage sein, jährlich mindestens 1,1 Millionen 155mm-Artilleriegranaten zu produzieren.

Wie viel verdient ein Soldat pro Monat?

Ein Soldat verdient monatlich zwischen etwa 2.700 € (Mannschaften) und über 5.000 € (Offiziere) brutto, abhängig von Dienstgrad, Laufbahn, Dienstjahren und Zulagen; im Freiwilligen Wehrdienst steigt das Gehalt ab 2026 auf ca. 2.700 €. Zum Grundgehalt kommen Familienzuschläge, Auslandseinsatz- und Funktionszulagen hinzu, was das Gehalt deutlich erhöht. 

Wer stellt deutsche Militärfahrzeuge her?

Rheinmetall MAN Military Vehicles (RMMV) bildet das Kompetenzzentrum für professionelle militärische und militarisierte Logistik-Radfahrzeuge innerhalb der Rheinmetall-Division Vehicle Systems.

Was macht Thyssenkrupp Waffen?

Wir konzipieren Seitendrehlager für moderne, stabilisierte Türme – bemannt oder unbemannt – für Kampf- und Schützenpanzer, Haubitzen sowie für Flugabwehrsysteme, die zu Lande und zu Wasser eingesetzt werden.

Ist HENSOLDT ein Rüstungskonzern?

München. Der bayerische Rüstungskonzern Hensoldt erwartet erst ab 2027 ein stärkeres Wachstum von Umsatz und Gewinn. Das geht den Anlegern nicht schnell genug: Sie lassen die Aktie, die ihren Kurs seit Jahresbeginn fast verdreifacht hatte, um acht Prozent auf 87,50 Euro abrutschen.

Wo befindet sich die größte Munitionsfabrik Europas?

Der Standort Unterlüß ist laut Rheinmetall der größte des Konzerns. Hier werden bereits seit 1899 Munition und Geschütze erprobt - auf einer Fläche von insgesamt 60 Quadratkilometern. Gut 30 Kilometer entfernt befindet sich der große Truppenübungsplatz Bergen der Bundeswehr.

Welcher ist der teuerste Panzer der Welt?

Es gibt keinen einzelnen "teuersten Panzer" weltweit, da die Kosten je nach Typ (Kampfpanzer vs. Schützenpanzer) und Zeitpunkt der Entwicklung stark variieren, aber der deutsche Schützenpanzer Puma gilt mit bis zu 17 Millionen Euro pro Stück als extrem teuer, während der französische AMX-56 Leclerc (ca. 10 Mio. USD) oder der südkoreanische K2 Black Panther zu den teuersten Kampfpanzern gehören, wobei Kosten immer auch durch Entwicklungskosten und Stückzahlen beeinflusst werden.
 

Wie viel kostet ein Panzer von Rheinmetall?

Was der CEO von Rheinmetall sagen will: Ein Panzer wie der Leopard ist kein Fahrzeug von der Stange. Ein Leopard 2 A4 kostet zwischen drei und neun Millionen Euro.

Was ist die härteste Einheit bei der Bundeswehr?

Die härteste Einheit der Bundeswehr ist nicht eindeutig definiert, aber die Kampfschwimmer der Marine (KSM) und das Kommando Spezialkräfte (KSK) werden oft als die extremsten genannt, wegen ihrer intensivsten und längsten Ausbildungen, die absolute Höchstleistungen unter extremen physischen und psychischen Belastungen verlangen, mit hohen Ausfallquoten. Auch die Ausbildung zum Einzelkämpfer im Heer gilt als extrem fordernd.
 

Wie viel zahlt die Bundeswehr in die Rentenkasse ein?

Die Rentenbeiträge richten sich nicht nach dem tatsächlichen Sold. Beiträge für Wehrdienstleistende (gesetzlicher und freiwilliger Wehrdienst) sind für den Zeitraum vom 1.1.2020 bis 31.12.2024 ausgehend von 80 Prozent der monatlichen Bezugsgröße (West beziehungsweise Ost) zu entrichten.

Warum 5 56 statt 7 62?

Das Gewicht der Munition war ein Hauptfaktor bei der Entscheidung für das Kaliber 5,56. Man kann viel mehr Munition tragen und anscheinend entscheiden viele Kämpfe sich danach, wer zuerst keine Munition mehr hat.

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