Zum Inhalt springen

Wer bekam die Ostmedaille?

Gefragt von: Uli Wolf-Runge  |  Letzte Aktualisierung: 29. September 2026
sternezahl: 4.5/5 (12 sternebewertungen)

Die Ostmedaille ("Winterschlacht im Osten 1941/42") wurde an Angehörige der deutschen Wehrmacht und der Waffen-SS verliehen, die zwischen dem 15. November 1941 und 15. April 1942 an der Ostfront kämpften, bestimmte Bedingungen erfüllten (z. B. 14 Tage Gefecht, 60 Tage im Einsatz, Verwundung oder Erfrierung) und an verbündete Truppen sowie ausländische Freiwillige unter deutscher Führung.

Was war die Ostmedaille?

Die Medaille Winterschlacht im Osten, oft auch einfach nur Ostmedaille genannt, war eine deutsche Militärauszeichnung im Zweiten Weltkrieg. Umgangssprachlich wurde die Medaille von den Soldaten häufig auch als „Gefrierfleisch Orden“, oder „Frostmedaille“ bezeichnet.

Wo war die Winterschlacht im Osten 1941/42?

Dezember 1941 an der Kalinin-Front 150 Kilometer nördlich von Moskau.

Was ist die Medaille für den europäischen Ostfeldzug?

Diese Medaille wird für Verdienste im europäisch-afrikanisch-nahöstlichen Kriegsschauplatz zwischen dem 7. Dezember 1941 und dem 8. November 1945 unter den gleichen Bedingungen verliehen, die für die Asien-Pazifik-Feldzugsmedaille gelten.

Was war der Gefrierfleischorden?

Spitznamen der Medaille

“ Im Soldatenjargon wurde die Medaille deshalb häufig als „Rollbahnorden“ oder mit Bezug auf den extremen russischen Winter 1941/42 mit seinen zahlreichen Fällen von Erfrierungen als „Gefrierfleischmedaille“, „Gefrierfleischorden“ oder „Eisbeinorden“ bezeichnet.

Medaille der Wehrmacht/ Winterschlacht im Osten

29 verwandte Fragen gefunden

Wer bekam das Krimschild?

Der Schild wurde allen Angehörigen der Wehrmacht und der Wehrmacht unterstellten Personen verliehen, die in der Zeit vom 21. September 1941 bis 4. Juli 1942 südlich der Landenge von Perekop zu Land, in der Luft oder zur See eingesetzt waren und dabei bestimmte Einsatzvoraussetzungen erfüllt hatten.

Auf welcher Seite war Österreich im Ersten Weltkrieg?

Ausgangslage: Europa vor dem Ersten Weltkrieg

Um 1914 war Europa in zwei Blöcke gespalten: Die Mittelmächte mit Deutschland, Österreich-Ungarn, Türkei, Bulgarien und Italien standen auf der einen Seite, auf der anderen die Entente mit Frankreich, Russland, Großbritannien, Portugal und vielen weiteren Staaten.

Wie viel ist eine Medaille wert?

Unterm Strich ist die Medaille eine künstlerische gestaltete, zum Gedenken an einen Person oder ein Ereignis geprägte bzw. als Auszeichnung verliehene Münze ohne Geldwert.

Woher kommt die Medaille?

Das Fremdwort stammt aus dem Französischen (französisch médaille), das sich aus dem Wort für Metall (lateinisch metallum) ableitete, wobei der Wandel von „t“ zu „d“ aus dem Galloromanischen zu erklären ist.

Was war die schlimmste Schlacht aller Zeiten?

Die "schlimmste" Schlacht ist subjektiv, aber oft werden die Schlacht von Stalingrad (über 700.000 Tote, Symbol für Grausamkeit im 2. Weltkrieg), die Schlacht an der Somme (über eine Million Verluste, Materialschlacht im 1. Weltkrieg) und die Völkerschlacht bei Leipzig (größte frühe Massenschlacht mit ca. 80.000-126.000 Gefallenen) genannt, da sie für extreme menschliche Opfer und die Schrecken des Krieges stehen.
 

Wie alt war der jüngste Soldat im 2. Weltkrieg?

Der jüngste bekannte Soldat im Zweiten Weltkrieg war der sowjetische Kindersoldat Sergei Andrejewitsch Aleschkow, der mit nur 6 Jahren diente, nachdem seine Familie während der Invasion getötet wurde, während in Deutschland 15-Jährige als Flakhelfer eingezogen wurden, aber es gab auch extrem junge Freiwillige wie der 17-jährige Al Albrecht bei der "Ghost Army" der USA, obwohl der offizielle Mindestdienstpflichtige oft höher lag. 

Wie bekomme ich heraus, wo mein Opa im Zweiten Weltkrieg war?

Wie kann ich herausfinden wo mein Opa gefallen ist? Die Wehrmachtauskunftstelle (WASt) hat seit Kriegsbeginn Karteikarten angelegt, in denen neben den persönlichen Daten des Gefallenen auch Angaben zur Einheit, Erkennungsmarke, Todesursache- und Ort und Grablage zu finden sind.

Wer war der beste Soldat der Wehrmacht?

Kurt Knispel (* 20. September 1921 in Salisfeld, zu Zuckmantel, Tschechoslowakei; † 28. April 1945 in Urbau, Tschechoslowakei) war ein Unteroffizier (zuletzt Feldwebel) der Wehrmacht und der erfolgreichste deutsche Richtschütze und Panzerkommandant im Zweiten Weltkrieg.

Warum beißt man in eine Medaille?

Da Gold weicher und verformbarer als andere Metalle ist, war es beispielsweise bei Goldgräbern gang und gäbe, ins Metall zu beissen, um es zu prüfen. Der Grund: Wenn es Gold ist, wird beim Hineinbeissen ein Zahnabdruck sichtbar.

Wie viele Soldaten der Wehrmacht leben noch?

Es gibt keine exakten Zahlen, aber es leben nur noch sehr wenige Wehrmachtssoldaten, da die meisten im Zweiten Weltkrieg gefallen, vermisst oder bereits verstorben sind; Schätzungen gehen von unter 100.000 Veteranen des Zweiten Weltkriegs in Deutschland aus, die meisten davon sind extrem alt, aber es gibt auch eine große Zahl noch vermisster Soldaten, deren Angehörige die Suche fortsetzen.
 

Was ist die höchste militärische Auszeichnung in Deutschland?

Die höchste militärische Auszeichnung in Deutschland ist das Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit, gestiftet 2008, das für außergewöhnlichen Mut in Lebensgefahr verliehen wird, während der allgemeine Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) die höchste zivile Auszeichnung und die höchste allgemeine Anerkennung der Bundesrepublik ist, die auch Militärangehörige für Verdienste um das Gemeinwohl erhalten können. 

Was ist die seltenste Militärmedaille?

Da es noch nie verliehen wurde, ist es die seltenste militärische Auszeichnung der Vereinigten Staaten. Das Coast Guard Cross ist gleichwertig mit dem Distinguished Service Cross der Army, dem Navy Cross der Naval Service und dem Air Force Cross der Air and Space Forces.

Wie hoch ist die Pension für die Ehrenmedaille?

Dieser Gesetzentwurf erhöht die monatliche Sonderrente für lebende Träger der Ehrenmedaille von 1.406,73 $ auf 8.333,33 $ und legt einen Satz von 1.406,73 $ für die monatliche Sonderrente für hinterbliebene Ehepartner von Trägern der Ehrenmedaille fest. Beide Beträge werden jährlich an die Inflation angepasst.

Sind Medaillen aus dem Zweiten Weltkrieg Geld wert?

Da die im Zweiten Weltkrieg verliehenen Medaillen an viele Soldatinnen und Soldaten vergeben wurden, sind sie tendenziell weniger wertvoll , es gibt jedoch Ausnahmen. In der Rangfolge gilt das Victoria-Kreuz zusammen mit dem Georgskreuz als die höchste Auszeichnung.

Wie viel Geld kriegt man für eine Goldmedaille?

In Deutschland zahlt die Stiftung Deutsche Sporthilfe 20.000 Euro für eine Goldmedaille. Für Silber gibt es 15.000 Euro und für Bronze 10.000 Euro. Nur noch die Hälfte erhalten Viertplatzierte: 5000 Euro. Die Prämie reduziert sich weiter für die Plätze fünf bis acht, danach gibt es gar keinen Bonus mehr.

Ist olympisches Gold echtes Gold?

Nein, olympische Goldmedaillen bestehen nicht aus reinem Gold, sondern sind hauptsächlich aus Silber (mindestens 92,5 %) gefertigt und mit mindestens 6 Gramm reinem Gold vergoldet; erst um 1900 gab es „echte“ Goldmedaillen, seither ist es eine Frage der Kosten, weshalb die meisten Medaillen aus Edelmetallen mit Vergoldung oder speziellen Legierungen bestehen. Silbermedaillen sind aus reinem Silber, Bronzemedaillen aus einer Kupfer-Zinn-Legierung.
 

Wie hieß Österreich während des Nationalsozialismus?

Den Namen „Österreich“ gab es während des Nationalsozialismus nicht. Der Staat war Teil von „Hitler-Deutschland“. Das Land hieß nun „Ostmark“, und Ober- und Niederösterreich wurden zu Oberdonau und Niederdonau.

Wie wurden die Deutschen im Ersten Weltkrieg genannt?

Warum wurden die Deutschen im Ersten Weltkrieg als "Hunnen" bezeichnet? : r/history.

Hat Deutschland oder Österreich den Zweiten Weltkrieg begonnen?

Start- und Enddatum

Die meisten Historiker sind sich einig, dass der Zweite Weltkrieg mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 und der Kriegserklärung Großbritanniens und Frankreichs an Deutschland zwei Tage später begann .