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Wer baut 3D Häuser in Deutschland?

Gefragt von: Ulrike Körner  |  Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2026
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In Deutschland bauen vor allem Unternehmen wie PERI 3D Construction, Hous3Druck UG (mit Korte Hoffmann) und Rupp Gebäudedruck 3D-Häuser, wobei PERI und Korte Hoffmann die Pioniere der ersten genehmigten 3D-gedruckten Wohnhäuser waren und PERI aktuell an größeren Mehrfamilienhäusern arbeitet. Auch das Konzept Litehaus für modulare 3D-gedruckte Häuser ist bekannt. Diese Firmen nutzen spezielle Betondrucktechnologien, um Wände Schicht für Schicht zu erstellen, was Zeit spart und innovative Designs ermöglicht.

Wie viel kostet es, ein 3D-Haus zu bauen?

Ein 3D-Haus bauen bedeutet, die Wände mit einem großen 3D-Drucker zu erstellen, der spezielle Beton- oder Mörtelmischungen schichtweise aufträgt, was den Rohbau beschleunigt und Kosten senken kann, während Fundament, Dach und Innenausbau oft noch konventionell erfolgen, aber auch hier zukünftig mehr Automatisierung erwartet wird. Der Prozess beginnt mit einem digitalen 3D-Modell, aus dem der Drucker die Wände mit Aussparungen für Fenster, Türen und Leitungen baut, oft mit integrierten Hohlräumen für Dämmung.
 

Wie viel kostet ein 3D-Druck-Haus?

Die Preise für 3D-Druck-Häuser variieren stark, von günstigen 20.000 € für einfache Modelle (ca. 200 €/m²) bis zu gehobenen Einfamilienhäusern um 450.000 € (ca. 2.500-3.000 €/m²), abhängig von Ausbau, Größe und Technologie, wobei die Einsparungen oft bei der Gebäudehülle liegen, während Technik und Innenausbau den Preis treiben; langfristig wird erwartet, dass die Technologie deutlich günstiger wird.
 

Wie lange hält ein 3D-Haus?

Die Lebensdauer beim 3D-Druck-Haus entspricht der von konventionellen Häusern (80 bis 100 Jahre).

Wie viele 3D gedruckte Häuser gibt es in Deutschland?

Obwohl die Technik seit rund zwei Jahrzehnten bekannt ist und weiterentwickelt wird, sind 3D-Gebäude noch immer selten. Laut COBOD, ein Anbieter von 3D-Techniken, sind etwa 130 Gebäude, die größer als zehn Quadratmeter sind, bis 2022 errichtet worden, 55 von ihnen im vergangenen Jahr.

Preissturz! 3D-Druck revolutioniert jetzt Hausbau!

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Wie viel kostet ein 3D-Druck-Haus in Deutschland?

3D-gedruckte Häuser gibt es in Deutschland bereits, mit Pilotprojekten wie dem ersten Einfamilienhaus in Beckum (NRW) 2021 und einem Mehrfamilienhaus in Lünen, die die Machbarkeit dieser Technologie demonstrieren, die schneller, materialsparender und potenziell günstiger ist. Die Technologie, bei der ein XXL-Drucker Schicht für Schicht speziellen Beton aufträgt, wird in Nordrhein-Westfalen vorangetrieben und findet auch in Norddeutschland neue Anwendungen. Erste Kostenbeispiele zeigen, dass die Preise je nach Ausbaustufe variieren, wobei die Innovation noch in der Erprobung ist, aber das Potenzial für schnellere und kosteneffizientere Bauweisen bietet.
 

Was kostet ein Tiny House 50 qm schlüsselfertig?

Ein schlüsselfertiges Tiny House mit 50 qm kostet in der Regel zwischen 70.000 € und 200.000 €, wobei der Preis stark von Materialqualität, Ausstattung (Standard vs. Premium/KfW-Standard), Fundament und Eigenleistungen abhängt. Günstigere Modelle sind ab ca. 70.000 € erhältlich, während hochwertige, energieeffiziente Varianten oder solche mit spezieller Ausstattung (z.B. Smart Home, gehobene Materialien) auch 150.000 € bis über 200.000 € kosten können.
 

Sind 3D-Drucker Stromfresser?

Nein, ein 3D-Drucker verbraucht im Vergleich zu anderen Haushaltsgeräten nicht extrem viel Strom; typische Desktop-Modelle liegen bei 50–150 Watt, vergleichbar mit einem PC, wobei der Verbrauch stark von der Größe, der Heizung des Druckbetts und der Drucktemperatur abhängt (Materialien wie PLA weniger, ABS/Nylon mehr). Große industrielle Drucker benötigen natürlich deutlich mehr, aber für den Heimanwender sind die Kosten für einzelne Drucke meist gering, oft nur wenige Cent pro Stunde.
 

Kann man mit 300.000 Euro ein Haus bauen?

Mit 300.000 Euro kannst du definitiv ein Haus bauen. Aber nur das Haus allein. Grundstück, Nebenkosten und Außenanlagen kommen noch dazu. In günstigen Regionen reichen 400.000 bis 450.000 Euro Gesamtbudget für den Traum vom Eigenheim, in Ballungsräumen wird es eng.

Sind 3D gedruckte Häuser stabil?

Denn 3D-gedruckter Beton gilt als schnell, flexibel und ressourcenschonend. Vor allem im Katastrophenschutz – etwa beim Bau von Notunterkünften – könnten damit schnell Strukturen errichtet werden, die zugleich stabil und anpassbar sind.

Kann man für 100.000 € ein Haus bauen?

Ja, es ist möglich, für 100.000 Euro ein Haus zu bauen. Mit der richtigen Planung und Auswahl der Bauweise können Bauherren ihr Traumhaus realisieren, ohne ihr Budget zu sprengen. Bungalows und Fertighäuser bieten hierbei besonders attraktive Optionen.

Kann man mit 3D-Druck noch Geld verdienen?

Ja, mit einem 3D-Drucker lässt sich definitiv Geld verdienen, indem man personalisierte Produkte verkauft, Druckdienstleistungen anbietet, digitale Designs vertreibt oder Zubehör verkauft; der Erfolg hängt von Nischenfindung, Qualität, Marketing (Social Media, Online-Shops) und der Kalkulation von Kosten (Strom, Material, Arbeitszeit) ab. Einfache Projekte starten mit kleinen Beträgen, während spezialisierte Unternehmer 1.000 € bis über 5.000 € monatlich erzielen können.
 

Wie viel kostet 1 Stunde 3D Druck?

Die Kosten pro Stunde für einen 3D-Drucker variieren stark, liegen aber für Heim-FDM-Drucker oft zwischen 0,05 € (Strom) und 2-4 € (inkl. Verschleiß/Arbeitszeit), während industrielle Drucker schnell 5 € bis über 100 € pro Stunde kosten können, abhängig von Strom, Materialverbrauch, Maschinentyp und Abschreibung. Hauptfaktoren sind Materialkosten (ca. 0,03-0,10 €/h), Stromkosten (ca. 0,05-0,15 €/h) und der Maschinen-Stundensatz, der den Wertverlust und die Arbeitszeit einschließt.
 

Kann man für 50.000 Euro ein Haus bauen?

Laut Bundesverband Deutscher Fertigbau sind kleine Modelle schon für 50.000 Euro möglich, allerdings ohne Extras. Eine weitere Möglichkeit günstiger und einfacher zu bauen sind Kleinsthäuser. Einige Hersteller bieten diese Tiny Houses sogar als Bausätze an, die vor Ort selbst zusammengesetzt werden müssen.

Welcher Hausplaner ist der beste?

Testsieger: Planner 5D

Testsieger Planner 5D ist eine 2D- und 3D-Hausplanungssoftware. Die Anwendung bietet eine umfangreiche Möbelbibliothek sowie Drag-and-Drop-Funktionen. Sie unterstützt Sie bei der Außengestaltung von Terrassen und Pools sowie mit einem unkomplizierten Import von Entwürfen aus anderen Programmen.

Kann man einen Bauplan selber zeichnen?

Sie können durchaus selbst Ihren Bauplan zeichnen, wenn Sie ein Neu- oder Umbauprojekt vorhaben.

Wie viel Eigenkapital braucht man für 200.000 €?

Insgesamt wäre für einen Kredit von 200.000 € ein Eigenkapitalanteil von rund 60.000 bis 70.000 € optimal. Förderprogramme wie KfW-Darlehen oder regionale Zuschüsse helfen, den Finanzierungsaufwand zu senken, können jedoch die Eigenkapitalanforderung nicht komplett ersetzen.

Warum sind die Baukosten im Jahr 2024 so hoch?

Bauen ist teuer wegen gestiegener Materialkosten (Holz, Stahl, Dämmung), höherer Energiepreise, steigender Löhne und Nebenkosten (Notar, Steuern, Genehmigungen), strengerer gesetzlicher Vorschriften (Energetik, Brandschutz), der hohen Nachfrage, Knappheit bestimmter Ressourcen sowie geopolitischer und Inflationseffekte, die allesamt Lieferketten und Endpreise verteuern.
 

Was kostet ein schlüsselfertiges Haus 2025?

Ein schlüsselfertiges Fertighaus kostet 2025 als Neubau meist zwischen 2.500 und 3.500 € pro m² Wohnfläche. Für ein typisches Haus mit 150 m² fallen entsprechend Baukosten von durchschnittlich 450.000 € an.

Ist es sicher, einen 3D-Drucker in einem Haus zu betreiben?

Ja, 3D-Druck kann zu Hause sicher sein, solange man die entsprechenden Sicherheitsrichtlinien befolgt .

Wie lange lebt ein 3D-Drucker?

Ein 3D-Drucker hält typischerweise 3 bis 10 Jahre, abhängig von Nutzung, Wartung und Qualität, wobei Hobby-Geräte oft 1000-2000+ Stunden mit Verschleißteilen wie Düsen (100-1000h) und Riemen (6-18 Monate) erfordern, während hochwertige Geräte mit regelmäßiger Pflege auch deutlich länger, teils über ein Jahrzehnt, durchhalten können.
 

Was besagt die 45-Grad-Regel beim 3D-Druck?

Die allgemeine Regel beim Drucken von Schrägen (Überhängen) lautet, dass diese einen Winkel von 45 Grad nicht überschreiten sollten . Dadurch wird sichergestellt, dass jede nachfolgende Schicht ausreichend Stützmaterial erhält. Bei einem Winkel von 45 Grad hat jede Schicht etwa 50 % Kontakt zur darunterliegenden Schicht und lässt sich daher gut drucken.

Warum darf man nicht dauerhaft in einem Tiny House leben?

Dauerwohnen (und die Anmeldung eines Erstwohnsitzes) ist in solchen Tiny Houses in der Regel nicht erlaubt – es sei denn, die Gemeinde hat im Bebauungsplan eine Wohnnutzung zugelassen. Dann müsst ihr allerdings das Gebäudeenergiegesetz (GEG) beim Bau einhalten.

Was Kosten polnische Mini Fertighäuser?

Ein schlüsselfertiges Fertighaus aus Polen für 60.000 Euro werden Sie deswegen im besten Falle als Minihaus oder Tiny House mit einer Wohnfläche von etwa 30 Quadratmetern finden.

Wie teuer ist das Tiny House von Ikea?

Die Ikea-Version des Tiny House wird nun für 53.400 Euro angeboten. Seht es euch in der Bildergalerie an: Dieser Artikel erschien bei Business Insider bereits im Oktober 2020.