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Wem gehört COEO Inkasso?

Gefragt von: Herr Dr. Lorenz Fuchs B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 18. Juli 2026
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COEO Inkasso gehört zur doValue Group, einem europäischen Marktführer für Kreditmanagement, nachdem die Übernahme durch doValue im Juli 2025 abgeschlossen wurde, und war zuvor mit Unterstützung von Waterland Private Equity expandiert. COEO selbst wurde 2010 gegründet und hat durch Zukäufe und Expansionen zu einem führenden technologiegestützten Inkassounternehmen in Europa ausgebaut.

Wer ist der Geschäftsführer von coeo Inkasso?

Christian Giehler ist seit Mai 2022 Geschäftsführer (CEO) der coeo Inkasso GmbH in Österreich und der coeo Inkasso AG in der Schweiz. In dieser Rolle verantwortet er die strategische Ausrichtung und das operative Geschäft beider Unternehmen.

Was passiert, wenn man coeo Inkasso nicht zahlt?

1. Mahnverfahren und zusätzliche Mahngebühren: Wenn die Zahlung nicht erfolgt, wird coeo Inkasso weitere Mahnungen versenden. Diese Mahnkosten können zusätzlich zu den ursprünglichen Forderungen anfallen und somit den offenen Betrag erhöhen.

Wen vertritt coeo?

Coeo Inkasso arbeitet für eine Vielzahl großer Unternehmen und Branchen, insbesondere für Zahlungsdienstleister wie Klarna, Online-Händler, Energieversorger wie Vattenfall und EnBW, sowie für Versicherungen, Telekommunikationsanbieter und im Mobilitätssektor. Sie sind bekannt für Forderungseinzug im E-Commerce, BNPL (Buy Now Pay Later) und Versorgungsunternehmen, wobei sie oft einen „digital first“-Ansatz verfolgen.
 

Wer ist Coeo Securitisation Limited?

COEO SECURITISATION LIMITED ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Ltd.) mit Sitz in 1-2 VICTORIA BUILDINGS, Irland, und hat 4 Mitarbeiter .

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Was passiert, wenn man Inkasso ignoriert?

Wenn Sie ein Inkasso ignorieren, eskaliert die Situation: Zuerst steigen die Kosten durch Mahngebühren, dann folgt oft ein gerichtlicher Mahnbescheid, der Ihre Bonität bei Auskunfteien wie der Schufa negativ beeinflusst und den Weg für eine Zwangsvollstreckung (Lohn- oder Kontopfändung) ebnet, was zu weiteren hohen Kosten und rechtlichen Schritten führt. Das Ignorieren ist die schlechteste Strategie, aber bei unberechtigten Forderungen sollten Sie Widerspruch einlegen, da sonst ein vollstreckbarer Titel erwirkt werden kann, der die Pfändung ermöglicht. 

Wann muss man Inkasso nicht bezahlen?

Sie müssen gar nicht zahlen, wenn Sie sich sicher sind, keinen Vertrag mit dem Unternehmen abgeschlossen zu haben, für das die konkrete Forderung einkassiert werden soll. In diesem Fall sollten Sie den Forderungen schriftlich widersprechen und Ihren Brief per Einwurfeinschreiben versenden.

Sind Inkassoschreiben per Mail zulässig?

Daher ist es üblich und zulässig, dass sich auch das Inkassounternehmen zur Geltendmachung von Forderungen im Einzugsverfahren ebenfalls per E-Mail an die Schuldner*innen wendet.

Wie lange darf Inkasso Geld einfordern?

Inkasso darf Forderungen in der Regel drei Jahre lang einfordern, wobei die Frist am Ende des Jahres beginnt, in dem die Forderung fällig wurde und der Gläubiger davon wusste (Jahresendverjährung nach § 195 BGB). Bei titulierten Forderungen (z.B. durch ein Gerichtsurteil) verlängert sich die Frist auf 30 Jahre. Wichtig ist auch, dass die Verjährung durch Mahnungen, Klagen oder Mahnverfahren gehemmt werden kann, wodurch sich die Frist verschiebt.
 

Wird Inkasso in die Schufa eingetragen?

Ein Inkasso-Eintrag bei der SCHUFA erfolgt nicht automatisch mit dem ersten Brief; es müssen strenge Regeln beachtet werden: Die Forderung muss berechtigt und unbestritten sein, Sie müssen mindestens zweimal gemahnt worden sein (mit mindestens vier Wochen Abstand) und explizit auf den drohenden SCHUFA-Eintrag hingewiesen worden sein. Bleiben Sie bei berechtigten Forderungen trotz Mahnungen untätig, ist ein negativer SCHUFA-Eintrag möglich, der Ihre Bonität belastet, bis die Forderung nach Erledigung (meist nach 3 Jahren) gelöscht wird. 

Kann man bei Coeo Inkasso in Raten zahlen?

Kontakt aufnehmen: Sprechen Sie mit dem Gläubiger oder Inkassodienst, um Missverständnisse zu klären oder eine Ratenzahlung zu vereinbaren. Schnell zahlen: Wer zügig begleicht, spart sich meist zusätzliche Gebühren.

Wer steckt hinter EOS?

Die EOS Gruppe ist ein Unternehmen der OTTO Group, das in 24 Ländern weltweit vertreten ist und mehr als 6.000 Mitarbeitende zählt. Rund 2.100 davon arbeiten in Deutschland.

Wer steckt hinter Lowell?

Lowell International

Lowell ist 2015 aus dem Zusammenschluss zweier führender Unternehmen aus Großbritannien und Deutschland entstanden: der Lowell Gruppe und der GFKL Gruppe.

Sind nach 30 Jahren Schulden verjährt?

Ja, Schulden können nach 30 Jahren verjährt sein, aber nur, wenn sie tituliert sind, also durch ein Gerichtsurteil, einen Vollstreckungsbescheid oder eine Notarurkunde rechtskräftig festgestellt wurden (§ 197 BGB). Die reguläre Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre für die meisten alltäglichen Schulden (z.B. aus Rechnungen), aber bei titulierten Forderungen verlängert sich diese Frist auf 30 Jahre. 

Was darf Inkasso nicht?

Ein Inkassounternehmen darf Sie nicht mit Zwangsvollstreckung drohen, ohne einen vollstreckbaren Titel zu haben, keine unberechtigten Forderungen geltend machen, keine überhöhten Gebühren verlangen, keine falschen Versprechungen machen (z.B. SCHUFA-Einträge), keine Hausbesuche durchführen oder die Tür öffnen lassen und keine Vermögensauskunft verlangen, da dies nur dem Gerichtsvollzieher zusteht. Inkassounternehmen haben nur die Rechte des ursprünglichen Gläubigers und müssen sich an gesetzliche Vorgaben halten.
 

Wie oft muss man vor Inkasso mahnen?

Rechtlich ist oft nur eine Mahnung nötig, um in Verzug zu setzen, aber kaufmännisch sind meist zwei bis drei Mahnungen üblich, bevor ein Inkasso eingeschaltet wird; dies dient der Kulanz und der Kundenpflege, da viele Zahlungsfehler versehentlich passieren, aber nach drei erfolglosen Mahnungen sollte der Schritt an ein Inkasso erfolgen, um die Forderung durchzusetzen und zusätzliche Kosten zu vermeiden. 

Wann ist Inkasso ungültig?

Wann kann ich Inkasso-Forderungen abwehren? Unzulässig ist das Inkasso, wenn es keine Hauptforderung gibt oder diese ungerechtfertigt ist, weil Sie sie bereits beglichen haben. Ohne korrekte Hauptforderung ist ein Schuldnerverzug unmöglich – und Sie können die unberechtigte Forderung abwehren.

Ist es erlaubt, dass ein Inkassounternehmen mit einem Hausbesuch droht?

Erlaubt: Wird Ihnen vom Inkassobüro vorgeschlagen einen persönlichen Termin bei Ihnen daheim zu vereinbaren, ist dies erlaubt. Nicht erlaubt: Inkassounternehmen dürfen dagegen nicht pauschal ankündigen, dass Sie mit einem Hausbesuch durch einen Inkasso-Mitarbeiter rechnen müssen.

Kann ein Inkassounternehmen einen Gerichtsvollzieher beauftragen?

Einen Gerichtsvollzieher beauftragen, kann grundsätzlich jeder. Es muss kein Rechtsanwalt, Inkassounternehmen oder ein anderer Dritter die Antragstellung übernehmen.

Was passiert, wenn man nach Inkasso nicht zahlt?

Wenn Sie eine Inkassoforderung nicht bezahlen, eskaliert der Prozess: Zunächst steigen die Kosten durch Mahngebühren, dann droht ein gerichtliches Mahnverfahren, das zu einem Vollstreckungsbescheid führt, und schließlich können Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wie Pfändungen (Lohn, Konto) folgen, um die Forderung einzutreiben, was erhebliche weitere Kosten und rechtliche Probleme verursacht. Wichtig ist, bei unklarer Forderung zu widersprechen und bei berechtigter Forderung eine Lösung (z.B. Ratenzahlung) zu suchen, um weitere Eskalation zu verhindern. 

Wie hoch dürfen Inkassokosten maximal sein?

Inkassokosten dürfen nur bis zu einer bestimmten Höhe anfallen und orientieren sich am Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), wobei bei unbestrittenen Forderungen meist ein niedrigerer Faktor (z.B. 0,9) gilt, für einfache Fälle sogar nur 0,5; zudem sind Auslagenpauschalen (max. 20 €) für Porto etc. sowie nachgewiesene Kosten für Adressermittlung oder Gerichtsvollzieher erstattungsfähig, aber hohe Aufschläge oder unnötige Kosten sind unzulässig. Bei Forderungen unter 50 € sind die Gesamtkosten auf 30 € begrenzt. 

Wann verjähren Schulden bei Inkasso?

Schulden bei Inkasso verjähren meist nach der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren, die am Ende des Jahres beginnt, in dem die Forderung entstanden ist und der Gläubiger davon wusste (z.B. eine 2022 entstandene Schuld verjährt am 31.12.2025). Bei titulierten Forderungen (z.B. durch Gerichtsurteil) verlängert sich die Frist auf 30 Jahre. Mahnungen können die Verjährung hemmen. 

Wie wehre ich mich gegen Inkasso?

Um sich gegen Inkasso zu wehren, sollten Sie sofort schriftlich widersprechen (Einschreiben mit Rückschein!), die Forderung genau prüfen (ist sie berechtigt, Verjährung beachten?), dem ursprünglichen Gläubiger eine Kopie senden und bei unberechtigten Inkassokosten nicht zahlen, sondern fachkundige Beratung (Verbraucherzentrale, Schuldnerberatung, Anwalt) suchen, besonders bei Nötigung oder wenn der Inkassodienst nicht registriert ist.
 

Wann geht Inkasso vor Gericht?

Gerichtliche Phase: Wenn der Schuldiger oder die Schuldigerin nicht bezahlt, kann das Inkassobüro ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten, um die offene Forderung einzutreiben. Legt der Schuldner oder die Schuldnerin keinen Widerspruch dagegen ein, kommt es zum Vollstreckungsbescheid.