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Welches sind die besten Hörgeräte ohne Zuzahlung?

Gefragt von: Franziska Heuer  |  Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2026
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Die besten Hörgeräte ohne Zuzahlung ("Nulltarif") sind Basismodelle von Marken wie Widex (z.B. Magnify 60), Bernafon (z.B. Viron 1), ReSound (z.B. Savi), Starkey, Unitron oder Sennheiser, die innerhalb des gesetzlichen Krankenkassen-Zuschusses liegen (ca. 750-840 €) und eine grundlegende Versorgung mit digitalen Features wie Störschallunterdrückung bieten, aber oft nur für einfache Hörsituationen gut sind und meist Batterien statt Akkus haben. Das beste Gerät hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab, aber Bernafon Viron 1 wird für seine Akku-Option gelobt, während Widex Magnify 60 Komfort bietet.

Welche Hörgeräte sind aufzahlungsfrei?

Ja, es gibt Hörgeräte ohne Zuzahlung (sogenannte Nulltarif-Geräte), die vollständig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden; Sie zahlen nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 € pro Gerät. Diese volldigitalen Einstiegsgeräte müssen Mindestkriterien wie Störschall- und Rückkopplungsunterdrückung sowie mehrere Kanäle erfüllen und sind bei fast allen Akustikern erhältlich, auch wenn modernere Geräte oft Aufpreis kosten.
 

Ist ein Kassenhörgerät gut?

Kassenhörgeräte sind qualitativ solide Grundversorger, die die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen und eine deutliche Hörverbesserung bieten, aber oft mit Einschränkungen bei komplexen Hörsituationen und fehlenden Premium-Features wie Bluetooth oder Akkus. Sie sind gut für ruhige Umgebungen, können aber in lauten Situationen an ihre Grenzen stoßen; eine Zuzahlung lohnt sich häufig für mehr Komfort und Funktionen, daher ist eine individuelle Beratung durch einen Akustiker unerlässlich. 

Wie viel kostet ein Hörgerät ohne Zuzahlung der Krankenkasse?

Ein Hörgerät kostet ohne Zuzahlung der Krankenkasse effektiv 0 € (sogenannte Nulltarif-Geräte), da die Krankenkasse den Festbetrag übernimmt und Sie lediglich die gesetzliche Eigenbeteiligung von 10 € pro Gerät zahlen müssen, sofern eine ärztliche Verordnung vorliegt. Es gibt aber auch teurere Modelle, bei denen Sie einen Aufpreis über den Krankenkassenzuschuss hinaus zahlen müssen, der je nach Klasse von ca. 1.000 € bis über 3.000 € gehen kann, aber auch hier zahlen Sie nur die 10 € Zuzahlung, wenn die Kasse den Großteil übernimmt. 

Welche Hörgeräte mit Akku gibt es ohne Zuzahlung?

Ja, es gibt Hörgeräte mit Akku, die Sie ohne große Zuzahlung erhalten können, da einige Hersteller Modelle im Kassensegment anbieten, die dank des Krankenkassenzuschusses (ca. 785 €) zum sogenannten "Nulltarif" (nur 10 € gesetzliche Zuzahlung) verfügbar sind, oft mit moderner Technik wie Smartphone-Konnektivität; Sie benötigen dafür eine ärztliche Verordnung vom HNO-Arzt. Während ältere Kassenmodelle oft nur Batterien nutzen, bieten neuere Akku-Modelle mehr Komfort, aber für höherwertige Geräte müssen Sie meist einen Aufpreis zahlen.
 

Hörgeräte ohne Zuzahlung Test - Hörgeräte mit oder ohne Zuzahlung?

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Was ist besser, Hörgeräte mit Batterie oder Akku?

Besser ist subjektiv und hängt vom Lebensstil ab: Akkus bieten mehr Komfort (kein Batteriewechsel, umweltfreundlicher, weniger Kosten über die Lebensdauer), sind aber teurer in der Anschaffung und das Gerät ist während des Ladens nicht nutzbar. Batterien sind günstiger in der Anschaffung, bieten maximale Flexibilität durch sofortigen Ersatz und sind oft in kleineren Bauformen verfügbar, erfordern aber ständigen Batteriewechsel und -kauf.
 

In welchem Land sind Hörgeräte am günstigsten?

Hörgeräte sind oft in Ländern günstiger, die niedrigere allgemeine Preisniveaus haben oder wo die Kostenübernahme durch Sozialversicherungen anders geregelt ist, wobei Frankreich, Dänemark und Großbritannien in Studien als preiswerter im Vergleich zur Schweiz hervorganden, aber auch Deutschland (durch Kostenerstattung für EU-Ausland) eine Option sein kann, wobei man immer das Service-Nachspiel beachten muss. 

Was ist besser, Hörgeräte im Ohr oder hinter dem Ohr?

Weder Im-Ohr- noch Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte sind pauschal besser; die Entscheidung hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, dem Grad Ihres Hörverlusts und Ihren ästhetischen Wünschen ab. Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO) bieten meist mehr Leistung, längere Akkulaufzeit und Funktionen wie Bluetooth, eignen sich für starke Hörverluste und sind robuster. Im-Ohr-Geräte (IdO) punkten durch ihre Unauffälligkeit und Diskretion, sind aber eher für leichte bis mittlere Verluste geeignet und haben kürzere Batterielaufzeiten.
 

Welches Hörgerät ist das beste, das kostenlos ist?

Wenn Sie auf der Suche nach einem nahezu unsichtbaren Kassen-Hörgerät sind, dann ist das Audio Service quiX eine gute Wahl. Es überzeugt in durch seine diskrete Im-Ohr-Bauform und sitzt komplett im Gehörgang. Außerdem lässt sich dieses Hörgerät bequem mit der Smart Key Fernbedienung von Audio Service steuern.

Wann ist es zu spät für ein Hörgerät?

Eine Schwerhörigkeit muss im Schnitt mit 60 Jahren versorgt werden, schätzt die Bundesinnung der Hörakustiker, die Interessenvertretung der Branche. Das Durchschnittsalter für die Erstversorgung lag im vergangenen Jahr aber bei 68 Jahren.

Wie viel muss man für ein gutes Hörgerät ausgeben?

Ein gutes Hörgerät kostet nach Krankenkassenzuschuss oft zwischen 600 und 1.200 Euro Eigenanteil pro Ohr, aber die Preise variieren stark von ca. 0 € (reine Grundversorgung) bis über 2.500 € (Premium-Technologie) pro Gerät, abhängig von Funktionen wie Kanälen, Bluetooth oder Geräuschunterdrückung. Standardmodelle mit fortschrittlichen Features liegen meist bei 1.000–1.500 € Eigenanteil, während High-End-Geräte mit modernsten Funktionen 2.000 € oder mehr kosten können.
 

Welche Nachteile haben Im-Ohr-Hörgeräte?

Nachteile von Im-Ohr-Hörgeräten (IdO) sind die Eignung nur für leichte bis mittlere Hörverluste, die Anfälligkeit für Feuchtigkeit und Ohrenschmalz, kürzere Batterielaufzeiten und eine oft eingeschränkte Technologie sowie höhere Kosten, wobei Fingerfertigkeit für Batteriewechsel und Reinigung nötig ist und der Gehörgang groß genug sein muss.
 

Welche Krankenkasse zahlt den höchsten Zuschuss für Hörgeräte?

Es gibt keine einzelne Krankenkasse, die immer am meisten zahlt, da die Leistungen variieren, aber BKKs (wie die BKK Bundesverband, Pronova BKK) und einige regionale AOKs bieten oft hohe Zuschüsse über den gesetzlichen Festbetrag hinaus, teilweise bis zu 1.600 € oder mehr für beide Seiten, während andere wie die IKK und BIG ebenfalls sehr großzügig sein können, aber prüfen Sie immer Ihren spezifischen Vertrag, denn die Barmer kann ebenfalls hohe Gesamtzuschüsse für beide Ohren leisten, aber es kommt auf die individuellen Verträge und den Hörverlust an. 

Wie teuer sind Hörgeräte ohne Rezept?

Premiumklasse: ab 2.000 Euro Eigenanteil pro Hörgerät

Die Basisklasse beginnt ab 10 Euro Eigenanteil pro Hörgerät. Mittelklasse-Hörgeräte starten bei etwa 1.000 Euro, während Premiumklasse-Modelle ab 2.000 Euro kosten. Die sogenannten Nulltarif-Hörgeräte sind kostenlos und gehören zur Basisklasse.

Wie gut sind Hörgeräte ohne Zuzahlung?

Hörgeräte ohne Zuzahlung (Kassenmodelle) sind heute solide Grundversorger, die digital sind und Mindeststandards erfüllen (z.B. Störschallunterdrückung, mehrere Hörprogramme, digitale Signalverarbeitung) und in einfachen Alltagssituationen wie ruhigen Gesprächen gut funktionieren, aber für komplexe, dynamische Situationen (z.B. Restaurants) an ihre Grenzen stoßen, weshalb sich teurere Geräte mit Zuzahlung für anspruchsvollere Hörer wünschenswert sein können.
 

Was ist das häufigste Problem mit Hörgeräten?

Ohrenschmerzen und Jucken im Ohr

Wenn man ein Hörgerät braucht, ist es wichtig dieses so häufig wie möglich zu tragen. Es ist möglich Ohrenschmerzen durch Hörgeräte zu bekommen. Durch das ständige Tragen kann es passieren, dass das Ohrpassstück für Feuchtigkeit im Gehörgang sorgt und somit die Haut aufweicht.

Wie lange braucht das Gehirn, um sich an ein Hörgerät zu gewöhnen?

Wie lange dauert die Gewöhnung an Hörgeräte? Im Allgemeinen genügen einige Wochen, um sich an ein Hörgerät zu gewöhnen. Es braucht etwas Zeit, bis sich das Ohr und das Gehirn neu an die Hörreize anpassen und diese korrekt verarbeiten können.

Welches Hörgerät sollte ich links oder rechts tragen?

Wenn Sie zwei Hörgeräte tragen, stellen Sie sicher, dass Sie wissen, welches Hörgerät Sie in welchem Ohr tragen. Sie sind mit blau für das linke Ohr und rot für das rechte Ohr gekennzeichnet. Diese Farbindikatoren können in Form eines Textes, eines Punktes oder der Farbe der Hörgeräteschale dargestellt werden.

Welche Marke von Hörgeräten ist die beste?

Im Hörgeräte-Test 2025 gehören die Modelle von Signia, Phonak und Oticon zu den besten. Besonders das Signia Pure C&G IX und das Phonak Audéo Sphere Infinio überzeugen – denn sie bieten nicht nur eine hervorragende Klangqualität, sondern auch moderne Funktionen wie Bluetooth und wiederaufladbare Akkus.

Was kostet ein Hörgerät für Rentner in Deutschland?

Für Rentner in Deutschland kosten Hörgeräte oft nur eine geringe Zuzahlung (ca. 10 €), da die gesetzlichen Krankenkassen einen Festzuschuss von etwa 785 € pro Gerät gewähren, wodurch einfache Kassenmodelle faktisch "kostenlos" sind; bei hochwertigeren Geräten zahlen Sie die Differenz, die von 0 € bis zu mehreren hundert oder tausend Euro reichen kann, je nach technischer Ausstattung und Ihren Wünschen, aber auch steuerlich absetzbar ist. 

Welches Hörgerät hat den natürlichsten Klang?

Das revolutionäre Widex Moment ändert alles und liefert den reinsten, natürlichsten Klang, den es jemals mit einem Hörgerät gegeben hat. Normalerweise erreicht der in einem Hörsystem verarbeitete Schall das Trommelfell später als der direkt gehörte Schall.

Wer ist Weltmarktführer bei Hörgeräten?

Der globale Hörgerätemarkt wird von einer Handvoll großer Konzerne dominiert, wobei Sonova (Phonak) und Demant (Oticon) oft als die größten Marktführer mit ähnlichen Anteilen (rund 30-31%) gelten, gefolgt von WS Audiology (Signia/Widex), GN (ReSound) und Starkey, die zusammen die sogenannten „Big Six“ bilden. Während Sonova oft als globaler Marktführer genannt wird, sind die Marktanteile je nach Quelle und Erhebungszeitpunkt leicht unterschiedlich, aber diese Top-5-Unternehmen teilen den Großteil des Weltmarktes unter sich auf. 

Was kosten im Durchschnitt gute Hörgeräte?

Erhältlich sind Geräte ab etwa 800 Euro, aber auch „High End Modelle“, die mehr als 5.000 Euro kosten. Dabei handelt es sich um Hörgeräte Preise ohne Krankenkasse.

Was ist besser, Oticon oder Phonak?

Es gibt kein pauschal "besseres" Hörgerät zwischen Oticon und Phonak; beide sind Top-Marken, aber mit unterschiedlichen Stärken: Phonak glänzt oft bei Streaming und Verstehen in lauten Umgebungen (Künstliche Intelligenz) und breiter Gerätekompatibilität, während Oticon für ein natürlicheres, offeneres Klangbild (BrainHearing) und eine bessere Akkulaufzeit/Energieeffizienz geschätzt wird, wobei die endgültige Wahl vom persönlichen Hörverlust, Lebensstil und der individuellen Einstellung durch den Akustiker abhängt.
 

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