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Welches Schleifpapier für welches Material?

Gefragt von: Meike Reichert  |  Letzte Aktualisierung: 1. Juli 2026
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Für Holz nutzt man meist Aluminiumoxid-Schleifpapier mit Körnung 80 (Vorschliff), dann 120-150 (Zwischenschliff) und 180-240 (Feinschliff), wobei bei Metallen spezielle Schleifmittel wie Zirkonkorund besser sind; für Lacke und Farbe sind feine Körnungen (ab 240), für Gipskarton Netzschleifpapier geeignet. Die Körnung bestimmt den Materialabtrag: Grob (40-80) entfernt viel, fein (ab 400) erzeugt Glanz.

Was bedeutet P und K bei Schleifpapier?

Diese Zahl mit vorangestelltem „p“ oder „k“ steht für die Körnermenge pro Quadratzentimeter. Je niedriger die Zahl, desto gröber das Schleifpapier. Welches du benötigst, hängt von der Art der Arbeit ab: 40 bis 60: alte Farbschichten oder Rost entfernen.

Welches Schleifpapier für was?

Anwendung auf verschiedenen Materialien

Vorschliff: Verwende grobes Schleifpapier (40-80 Körnung), um alte Lacke und Unebenheiten zu entfernen. Zwischenschliff: Mittlere Körnung (100-150) ist ideal, um die Oberfläche zu glätten. Feinschliff: Mit feiner Körnung (180-220) bereitest du das Holz für Lack oder Öl vor.

Welches Schleifpapier ist feiner, 80 oder 120?

Mit einer Körnung von 80 können Sie beispielsweise Massivholz ideal vorschleifen. Die Körnungen 100 bis 150 eignen sich sowohl für einen Zwischenschliff als auch für gehobeltes Holz oder dickere Furniere. Ab einer Körnung von 120 bis 150 oder höher können Sie das Schleifpapier für den Feinschliff verwenden.

Welche Körnung sollte ich beim Schleifen verwenden?

Die Schleifkörnung gibt die Größe der Schleifpartikel an: Eine kleine Zahl bedeutet grobe Körnung (z. B. 40-80) für groben Materialabtrag, während eine große Zahl eine feine Körnung (z. B. 220+) für den Finish-Schliff bedeutet. Die Körnung wird oft mit einem Buchstaben und einer Zahl (z. B. P80, K120) angegeben, wobei der Buchstabe die Härte des Schleifkorns beschreibt (z.B. P für hart). 

Dieses SCHLEIFPAPIER musst du kennen! | Jonas Winkler

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Wie fein sollte man vor dem Lackieren Schleifen?

Als Faustregel gilt:

  1. Holz im Außenbereich: Hier reicht es, bis Korn 120, maximal Korn 180 zu schleifen. ...
  2. Möbel vor dem Lackieren: Damit Lacke gut haften, sollte nicht zu fein geschliffen werden, Korn 180 ist in der Regel vollkommen ausreichend. ...
  3. Zwischenschliff: Zwischen einzelnen Lackaufträgen wird geschliffen.

Welcher Schleifer für was?

Welcher Schleifer für was hängt vom Material und der Fläche ab: Bandschleifer für grobe Abträge auf großen, ebenen Flächen; Schwingschleifer für den Finish-Schliff großer Flächen und Kanten; Exzenterschleifer für einen guten Kompromiss aus Abtrag und Feinheit auf vielen Oberflächen; Deltaschleifer für Ecken, Kanten und schwer zugängliche Stellen (wie Rahmen); Multischleifer als handliche Allrounder für Ecken; und Langhalsschleifer für Wände und Decken.
 

Wie kann ich einen Tisch ohne Schleifmaschine abschleifen?

Einen Tisch ohne Maschine abzuschleifen ist machbar, erfordert aber mehr Zeit und Mühe; Sie benötigen dafür Schleifpapier in verschiedenen Körnungen (z. B. 80, 120, 180), einen Schleifklotz oder Schleifschwamm und arbeiten sich mit gleichmäßigem Druck in Faserrichtung durch die Körnungen, um Lack zu entfernen und die Oberfläche glatt zu bekommen, wobei Sie zwischendurch den Staub entfernen und die Fasern anheben, damit alles eben wird.
 

Wie entstaube ich nach dem Schleifen?

Schleifstaub entfernt man effektiv mit einer Kombination aus Absaugung (Staubsauger, Absauganlagen) und mechanischer Reinigung (Bürsten, Tücher), gefolgt von feuchten Tüchern, Tacktuch oder Isopropanol zur Feinreinigung, um auch letzte Partikel zu binden, bevor man z.B. lackiert, wobei Druckluft nur den Staub aufwirbelt und die Arbeit erschwert.
 

Was bedeuten die Farben bei Schleifpapier?

Die Farbe von Schleifpapier gibt Hinweise auf Material, Körnung und Verwendungszweck: Dunkle Papiere sind oft für Holz und Metall gedacht, helle (z.B. Weiß) für Lacke und Spachtelmasse. Rot steht meist für grobe Körnung (schneller Materialabtrag), Grün für feine Körnung (glattes Finish), wobei die genaue Bedeutung je nach Hersteller variieren kann, aber immer die Körnung und den idealen Einsatzbereich anzeigen soll.
 

Kann man Metall mit normalem Schleifpapier Schleifen?

Das Metall schleifen:

Mit einem Schleifpapier der Körnung 180 schleifst du das Metall nur leicht an. Bei einem Schleifpapier mit einer gröberen Körnung entstehen schnell Kerben. Schwieriger zugängliche Stellen wie Ecken oder Rundungen schleifst du am einfachsten mit einem Schleifschwamm.

Welches Schleifpapier sollte ich vor dem Lackieren verwenden?

Zum Anschleifen von Lack vor dem Neuanstrich verwendet man feines bis sehr feines Schleifpapier mit Körnungen wie P180 bis P320 für den Trockenschliff oder P800 bis P1500 für einen Nassschliff, um die Oberfläche aufzurauen und für Haftung zu sorgen; grobe Körnungen (P40-P80) dienen nur zum vollständigen Entfernen von dickem Altlack. 

Welche Körnung hat sehr feines Schleifpapier?

Ab Körnung 80: Mit dieser groben Körnung können Sie massives Holz vorschleifen. Körnung 100 bis 150: Diese eignet sich für den Zwischenschliff, aber auch für gehobeltes Holz und Furniere. Ab Körnung 150 und feiner: Schleifpapier mit dieser feinen Körnung ist für den Feinschliff gedacht.

Was bedeutet 80er Körnung?

Auf den Rückseiten von Schleifpapieren finden Sie stets eine Zahl wie 80 oder 240. Hierbei handelt es sich um die Körnung, mit der die Hersteller angeben, wie viele Schleifkörner sich auf einer bestimmten Fläche befinden und wie groß die einzelnen Körner sind.

Welches Schleifpapier sollte ich verwenden, um einen Tisch abzuschleifen?

Um einen Tisch abzuschleifen, benötigen Sie mehrere Körnungen: Beginnen Sie grob (z.B. 80) bei Altanstrichen oder starken Schäden, arbeiten Sie sich über mittlere Körnungen (120, 180) hoch und nutzen Sie für den Feinschliff sehr feines Papier (240 oder mehr), immer schleifen Sie dabei entlang der Maserung, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen und Kratzer zu vermeiden. 

Was passiert, wenn man vor dem Streichen nicht schleift?

Aber diese Zeit sollten Sie sich nehmen – denn ohne einen An- oder Zwischenschliff werden Sie voraussichtlich keine makellosen Ergebnisse erzielen. Das hat folgenden Hintergrund: Durch Schleifen wird ein tragfähiger Untergrund erzeugt. Bestehende Lackoberflächen sind in sich zu dicht.

Wie kann ich einen Tisch per Hand abschleifen?

Holztisch per Hand abschleifen

  1. Mit dem 80er Schleifpapier schleifen.
  2. Mit dem 120er Schleifpapier nachschleifen.
  3. Die Oberfläche mit einem nassen Tuch wässern.
  4. Oberfläche trocknen lassen.
  5. Tischplatte dem 180er Schleifpapier abschleifen.
  6. Ölen der Oberfläche, das Öl dann circa 15-20 Min.

Welche Körnung hat feines Schleifpapier?

Feines Schleifpapier hat eine hohe Körnung (Zahl), typischerweise ab 180 oder 220 aufwärts (bis 1000+), was bedeutet, dass die Schleifkörner kleiner und dichter sind, um eine sehr glatte Oberfläche für den Zwischen- oder Endschliff (z.B. vor dem Lackieren, für Polituren oder bei empfindlichen Materialien) zu erzeugen, im Gegensatz zu grobem Papier mit niedriger Körnung für den Materialabtrag.
 

Welcher Schleifer zum Tisch abschleifen?

Nur Exzenter-, Band- und Schwingschleifer können Dir eine Fläche, beispielsweise einen Tisch oder eine Tür, sauber abschleifen.

In welcher Reihenfolge Schleifen?

Wir empfehlen, beim Schleifen die folgende Reihenfolge einzuhalten:

  • Körnung 80+: Vorschliff von massivem Holz.
  • Körnung 100 bis 150: Zwischenschliff und/oder gehobeltes Holz, gegebenenfalls auch für Furniere.
  • Körnung 150+: letzter Feinschliff.

Wann ist Schleifpapier abgenutzt?

Fühlen Sie die Oberfläche - wenn sie zu glatt ist, ist sie abgenutzt. Wenn Sie das Schleifpapier gereinigt haben (mehr dazu weiter unten) und sowohl die Leistung als auch die Ergebnisse immer noch mangelhaft sind, sollten Sie es ersetzen.