Welches Magnesium bei Muskelschmerzen?
Gefragt von: Frau Liane Schön | Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2026sternezahl: 4.2/5 (72 sternebewertungen)
Für Muskelschmerzen eignen sich besonders gut organische Magnesiumformen wie Magnesiumcitrat (Allrounder, gute Aufnahme), Magnesiummalat (Energie & Regeneration) und Magnesiumbisglycinat (Entspannung, abends), da diese besser vom Körper aufgenommen werden und milder für den Magen sind als anorganische Formen wie Magnesiumoxid. Auch spezielle Produkte mit Magnesium und B-Vitaminen (DEPOT-Form) können die Nervenfunktion unterstützen. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt die Ursache abklären.
Welches Magnesium ist das beste für Muskeln?
Untersuchungen zeigen, dass Magnesium Citrat besonders gut von Gewebe und Muskeln aufgenommen wird. Es ist daher ideal für Sportler.
Welches Magnesiumpräparat ist am besten bei Muskelschmerzen?
Magnesiumcitrat ist möglicherweise die wirksamste orale Magnesiumform bei Muskelschmerzen. Magnesiumchlorid und Magnesiumsulfat werden häufig äußerlich angewendet.
Wie schnell wirkt Magnesium gegen Muskelschmerzen?
Magnesium wirkt bei Muskelschmerzen oft erst nach einigen Tagen bis Wochen, da es den Speicher erst auffüllen muss, aber manche Formen wie Magnesiumcitrat können schneller eine entspannende Wirkung zeigen, während bei akuten Krämpfen oft andere Ursachen (z.B. Dehydrierung, Kaliummangel) eine größere Rolle spielen; man sollte dem Körper 3 Monate Zeit geben, um eine Besserung zu beurteilen, wobei Magnesium die Muskelentspannung fördert und Kalziumsignale blockiert.
Warum Muskelschmerzen trotz Magnesium?
Muskelschmerzen trotz Magnesiumeinnahme sind häufig, weil Magnesium nur eine von vielen Ursachen ist; andere Gründe sind Flüssigkeitsmangel, Elektrolytstörungen (Kalium, Kalzium), Durchblutungsstörungen, Medikamentennebenwirkungen, Überlastung, Fehlhaltungen, Nervenprobleme (Bandscheibenvorfall), Stress, Hormonstörungen (Schilddrüse), Diabetes oder auch einfachere Dinge wie Mangel an Dehnung. Da die Ursachen vielfältig sind, sollte man bei anhaltenden Beschwerden eine ärztliche Abklärung suchen, um die eigentliche Ursache zu finden und gezielt zu behandeln, da Magnesium allein nicht immer hilft.
Hilft Magnesium gegen Muskelkrämpfe? | Dr. Johannes Wimmer
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Welches Magnesium bei starken Muskelschmerzen?
Organische Magnesiumverbindungen wie Magnesiumcitrat oder -malat werden im Körper besser aufgenommen.
Kann die Einnahme von Magnesium bei Muskelschmerzen helfen?
Es gibt Hinweise darauf, dass die Einnahme von Magnesium bei Muskelschmerzen wirksam sein kann . Dies könnte daran liegen, dass Magnesium, ein essentielles Mineral und Nährstoff, eine entscheidende Rolle für die Aufrechterhaltung der Nerven- und Zellfunktion spielt.
Wie schnell wirkt Magnesium bei Muskelschmerzen?
Magnesium wirkt bei Muskelschmerzen oft erst nach einigen Tagen bis Wochen, da es den Speicher erst auffüllen muss, aber manche Formen wie Magnesiumcitrat können schneller eine entspannende Wirkung zeigen, während bei akuten Krämpfen oft andere Ursachen (z.B. Dehydrierung, Kaliummangel) eine größere Rolle spielen; man sollte dem Körper 3 Monate Zeit geben, um eine Besserung zu beurteilen, wobei Magnesium die Muskelentspannung fördert und Kalziumsignale blockiert.
Was ist, wenn ich Magnesium einnehme, aber trotzdem Krämpfe bekomme?
Treten trotz Magnesiumzufuhr Muskelkrämpfe auf, sollte ein Arzt zu den Symptomen konsultiert werden , insbesondere wenn diese von anderen Symptomen wie Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Muskelschwäche begleitet werden.
Was hilft bei ständigen Muskelschmerzen?
Bei ständigen Muskelschmerzen helfen meist Wärme, sanfte Bewegung (Schwimmen, Walking), Entspannungstechniken (progressive Muskelentspannung, autogenes Training) und Physiotherapie, aber wichtig ist, die Ursache ärztlich abklären zu lassen, da chronische Schmerzen oft eine tieferliegende Ursache haben, die eine spezifische Behandlung erfordert. Neben Hausmitteln wie warmen Bädern und Salben können bei starken Schmerzen auch Medikamente helfen, während Psychotherapie bei stressbedingten Beschwerden sinnvoll ist.
Was ist besser gegen Muskelkrämpfe, Magnesiumcitrat oder Magnesiumglycinat?
Letztendlich kommt es auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihre Verträglichkeit an. Sowohl Magnesiumcitrat als auch Magnesiumglycinat können die Muskelgesundheit unterstützen und Krämpfen vorbeugen, wenn die Magnesiumzufuhr über die Nahrung unzureichend ist. Manche Menschen bevorzugen jedoch Magnesiumglycinat aufgrund seiner schonenderen Wirkung auf die Verdauung und seiner beruhigenden Eigenschaften⁴ .
Welches Magnesium für Knochen und Muskeln?
Magnesium-Diasporal® Pro Muskeln und Knochen direkt ist ein Kombinationspräparat mit hochdosiertem Magnesium plus den Vitaminen D3 und K2. Das Direktgranulat ist ideal für unterwegs, da es sich schnell und ohne Flüssigkeit einnehmen lässt.
Wie viel Magnesium sollte man zur Muskelentspannung einnehmen?
Wichtigste Erkenntnisse: Magnesium ist essenziell für die Muskelfunktion, und ein Mangel kann zu Wadenkrämpfen beitragen. Studien zur Anwendung von Magnesiumpräparaten bei Wadenkrämpfen liefern jedoch uneinheitliche Ergebnisse. Die empfohlene Tagesdosis an Magnesium beträgt im Allgemeinen 400 bis 420 mg für erwachsene Männer und 310 bis 320 mg für erwachsene Frauen .
Welches ist das beste Magnesium für die Muskeln?
Ates et al. [51] zeigten, dass Magnesiumcitrat die beste Form für die Muskelfunktion darstellt. Bezüglich der Dosierung von MgS verwendeten die für diese systematische Übersichtsarbeit ausgewählten Studien Dosen zwischen 300 und 500 mg. Im Allgemeinen sollte die tägliche Magnesiumzufuhr bei Erwachsenen zwischen 360 und 420 mg liegen [52].
Was hilft gegen extreme Muskelverspannungen?
Bei starken Muskelverspannungen helfen eine Kombination aus Wärme (Heizkissen, warme Bäder), sanften Dehn- und Lockerungsübungen, Massagen sowie Stressabbau (Yoga, Qi Gong), um die Durchblutung zu fördern und Verkrampfungen zu lösen. Schmerzlinderung verschaffen rezeptfreie Mittel (Ibuprofen, Salben). Bei anhaltenden, starken Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden, da auch verschreibungspflichtige Muskelrelaxantien nötig sein könnten.
Warum abends kein Magnesium?
Generell können Sie Magnesium zu jeder Tageszeit einnehmen, unabhängig von den Mahlzeiten. Es ist jedoch empfehlenswert, Magnesium am Abend zuzuführen. So kann ein Absinken der Magnesiumkonzentration in der Nacht gemindert und Krämpfen möglicherweise besser vorgebeugt werden.
Warum ständig Krämpfe trotz Magnesium?
Krämpfe trotz Magnesium kommen vor, weil oft andere Faktoren eine Rolle spielen, wie Flüssigkeitsmangel, Elektrolyt-Ungleichgewichte (Kalzium, Kalium), Überanstrengung, Durchblutungsstörungen (Venenschwäche) oder sogar Medikamente (Diuretika, Blutdrucksenker). Manchmal liegt auch nur ein latenter Mangel in den Zellen vor oder die Aufnahme im Darm ist gestört (z.B. Reizdarm). Wenn Krämpfe trotz Magnesium weiter bestehen, sollte man die Ursache ärztlich abklären lassen, da es auch neurologische oder Stoffwechsel-Erkrankungen (z.B. Diabetes) geben kann.
Warum fühle ich mich schlechter, wenn ich Magnesium einnehme?
Selbst wenn die eingenommene Menge nicht ausreicht, um eine Magnesiumvergiftung zu verursachen, kann ein Überschuss an Magnesium Nebenwirkungen wie Übelkeit, Magenkrämpfe und Durchfall hervorrufen . Diese können zu Schlafstörungen führen, wodurch man sich tagsüber müde fühlt.
Warum wird Chinin nicht mehr gegen Wadenkrämpfe empfohlen?
Chinin wurde ursprünglich zur Behandlung von Malaria entwickelt. Es kann die Häufigkeit von Wadenkrämpfen mäßig reduzieren, jedoch bestehen Unsicherheiten hinsichtlich seiner Langzeitwirkung und Bedenken bezüglich seiner Sicherheit. Eine Überdosis Chinin kann zu dauerhafter Erblindung und Tod führen .
Sind 800 mg Magnesium zu viel am Tag?
Ob 800 mg Magnesium pro Tag zu viel sind, hängt vom individuellen Bedarf ab; für gesunde Erwachsene ist dies oft mehr als nötig (Referenzwert: ca. 300-350 mg) und kann zu Durchfall führen, während höhere Dosen bei Mangelerscheinungen, Migräne, Diabetes oder Leistungssport sinnvoll sein können, aber immer mit einem Arzt abgesprochen werden sollten, da zu viel Magnesium (besonders bei Nierenproblemen) Herz-Kreislauf-Probleme verursachen kann.
Welche Symptome treten bei einem Magnesiummangel in den Muskeln auf?
Ein Magnesiummangel führt zu Muskelkrämpfen (besonders nächtliche Wadenkrämpfe), Muskelzucken (z.B. Augenlidflattern), und Muskelverspannungen, weil der Mineralstoff für die Balance zwischen Muskelanspannung und -entspannung wichtig ist und bei Mangel die Erregbarkeit der Muskeln steigt. Während Calcium die Anspannung steuert, sorgt Magnesium für die Entspannung; bei einem Defizit kann der Muskel sich nicht mehr richtig lockern.
Was für Medikamente soll ich nehmen, wenn ich sehr starke Muskelkrämpfe habe?
Mittel zur Linderung und Therapie von Muskelkrämpfen
- WEPA Pferdesalbe 500 ml. ...
- DocMorris Wärme-Balsam 100 ml. ...
- Magnesium-Diasporal 400 EXTRA 50 St. ...
- Magnesium Verla N Dragees 200 St. ...
- Traumeel S Creme 100 g. ...
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- Biolectra MAGNESIUM 400 mg ultra Kapseln 100 St. ...
- Traumeel S Tabletten 50 St.
Welches Magnesium ist das beste für Muskelschmerzen?
Magnesiummalat. Magnesiummalat ist eine gute Wahl bei Müdigkeit oder Lethargie. Für diejenigen, die Muskelschmerzen haben oder zusätzliche Energie benötigen. Magnesiummalat ist eine Verbindung aus Magnesium und Apfelsäure.
Wie viel Magnesium bei starken Muskelschmerzen?
Muskel- und Wadenkrämpfe
Gerade zu Beginn einer Therapie kann es sinnvoll sein, mit einer hohen Dosierung zu starten, um den Mangel auszugleichen. Hier empfehlen wir Biolectra® Magnesium 486 mg intens.
Kann zu viel Magnesium Muskelschmerzen verursachen?
Nein, zu viel Magnesium verursacht normalerweise keine direkten Muskelschmerzen, sondern eher Muskelschwäche, Lähmungserscheinungen und Reflexverlust, da es die Muskelentspannung fördert; echte Muskelschmerzen sind eher ein Zeichen eines Mangels (wie Krämpfe), aber eine Überdosierung (Hypermagnesiämie) führt zu anderen Symptomen wie Durchfall, Übelkeit, niedrigem Blutdruck und Müdigkeit, besonders bei Nierenproblemen.
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