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Welches Land exportiert am meisten Kartoffeln?

Gefragt von: Anatoli Mai-Müller  |  Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2026
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Die Niederlande sind weltweit der größte Exporteur von Kartoffeln, gefolgt von Frankreich und Deutschland, die ebenfalls zu den Top-Exporteuren zählen, wobei China auch eine wichtige Rolle spielt, obwohl es hauptsächlich ein großer Produzent ist.

Wer exportiert am meisten Kartoffeln?

Die wichtigsten Handelspartner für den Im- und Export von Kartoffeln und deren Erzeugnisse sind die Niederlande, die Tschechischen Republik, Bel- gien, Frankreich, Dänemark und Italien.

Welches Land ist der größte Kartoffelexporteur der Welt?

Die obige Tabelle zeigt die zehn größten Kartoffelexportländer weltweit, geordnet nach ihrem Exportwert in Milliarden US-Dollar. Laut Statistik sind die Niederlande mit einem globalen Marktanteil von 19,8 % der größte Kartoffelexporteur der Welt, gefolgt von Frankreich und Deutschland.

Welches Land produziert die meisten Kartoffeln weltweit?

Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um auf präzise Daten zuzugreifen. Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Führendes Erzeugerland von Kartoffeln war in diesem Jahr jedoch China. Auch Deutschland rangiert unter den wichtigsten Kartoffelerzeugern der Welt.

Wie hoch ist der Kartoffelexport Deutschlands?

Deutschland ist ein bedeutender Nettoexporteur von Kartoffeln und Kartoffelerzeugnissen, wobei die Ausfuhren 2024/25 voraussichtlich rund 6,2 Millionen Tonnen erreichten, was eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Hauptabnehmer sind oft Nachbarländer wie die Niederlande, Belgien, Frankreich und Italien, aber auch weiter entfernte Märkte. Der hohe Selbstversorgungsgrad Deutschlands (145 % in 2024/25) ermöglicht diesen Export, da die heimische Produktion den Inlandsbedarf (ca. 7,9 Mio. Tonnen in 2024/25) übersteigt.
 

Wie die Kartoffel die Welt eroberte

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Woher bezieht Deutschland Kartoffeln?

Die Kartoffel stammt ursprünglich aus den Anden Südamerikas, gelangte aber im 16. Jahrhundert nach Europa und damit auch nach Deutschland, wo sie zunächst skeptisch betrachtet wurde, bis Friedrich der Große im 18. Jahrhundert mit dem „Kartoffelbefehl“ ihren Anbau zwangsförderte und sie so zum wichtigen Grundnahrungsmittel machte, vor allem in Regionen wie Niedersachsen, Bayern und NRW.
 

Was ist die Urkartoffel?

Topinambur, auch als Urkartoffel oder Topinambur Kartoffel bekannt, ist eine alte Knolle mit modernem Comeback. Sie überzeugt durch ihren mild-nussigen Geschmack, ihre Vielseitigkeit in der Küche und ihren gesundheitlichen Mehrwert.

Welches Volk isst am meisten Kartoffeln?

Am meisten Kartoffeln verbrauchen mit rund 250 kg pro Jahr die Russen, gefolgt von den Ukrainern und Weißrussen mit etwa 200 kg jährlich. In Deutschland werden zurzeit rund 63 kg pro Kopf – frisch oder veredelt – verbraucht. In China erreicht der Pro-Kopf-Verbrauch mit 53 kg den weltweiten Mittelwert.

Welches Land hat die besten Kartoffeln?

Die beste Kartoffel aus Nord-Pas-de-Calais heißt Bintje und stammt aus Merville. Diese alte Sorte wird seit 1935 in Nordfrankreich in rund 40 Städten im Lys-Tal angebaut. Diese Kartoffel ist seit 1996 mit einer Indication géographique protégée und damit einer geschützten geografischen Angabe versehen.

Woher kommen die Kartoffeln nach Deutschland?

Obwohl jeder Deutsche durchschnittlich 56 Kilogramm Kartoffeln pro Jahr isst, wissen viele nicht, woher die beliebte Knolle eigentlich stammt. Kartoffeln werden in Deutschland vor allem in Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen angebaut, doch ihr Ursprung liegt weit entfernt, in den Anden Südamerikas.

In welchem Land wächst die Kartoffel?

Polen, die Ukraine und grosse Teile von Russland sind Kerngebiet des Kartoffelanbaus. Die Kartoffel hat auch Indien und Bangladesch sowie den Osten von China erreicht. In den USA, Südamerika, Afrika und Australien wird oft lieber Mais angebaut.

Ist die Kartoffel typisch deutsch?

Dabei ist die Kartoffel in ihren Ursprüngen ungefähr so deutsch wie ein Alpaka. Sie stammt nämlich aus den südamerikanischen Anden, wo sie schon vor rund 8.000 Jahren angebaut wurde.

Wer braucht die Kartoffel nach Europa?

1 Das Gold der Inka

Schon vor 5.000 Jahren bauten die Ureinwohner, die Inka, Kartoffeln als Nahrung an. Auf der Suche nach Gold kamen spanische Eroberer 1525 ins Inkareich und entdeckten die Kartoffeln. Später nahmen sie einige Knollen als Reiseproviant und Geschenk für ihren König mit zurück nach Europa.

Wo kommen die besten Kartoffeln her?

Anders gesagt: Die Griechen lieben ihre Kartoffeln. Und das hat auch seinen Grund. Zwei griechische Kartoffelsorten gehören immerhin zu den best-bewerteten der Welt.

Wer ist der größte Kartoffelproduzent der Welt?

China ist derzeit der weltweit größte Kartoffelproduzent. Basierend auf den Daten von FAOSTAT betrug die Kartoffelproduktion im Land im Jahr 2019 75.657.850 Tonnen und stieg im Jahr 2020 auf 78.236.596 Tonnen.

Welches Land ist der größte Kartoffelkonsument?

Laut Daten des World Population Review aus dem Jahr 2022 ist China weltweit führend im Kartoffelkonsum. Das Land verbrauchte in diesem Jahr fast 80.000 Tonnen Kartoffeln – mehr als viermal so viel wie die USA. Knollige Kartoffeln verbindet man im klassischen Sinne vielleicht nicht mit der ostasiatischen Küche.

Welches Land produziert am meisten Kartoffeln?

Das Land ist mit Ernteerträgen von mehr als 95 Millionen Tonnen pro Jahr Spitzenreiter; vor Indien mit etwa 56 Millionen Tonnen und der Ukraine. Deutschland folgt mit knapp elf Millionen Tonnen Kartoffeln erst hinter Russland und den USA.

Für welches Organ ist Kartoffel gut?

Sind wichtige Energielieferanten für die Muskeln, das Gehirn und für weitere Organe.

Welche Kartoffelsorte ist die gesündeste, die man essen kann?

Süßkartoffeln sind gesünder als herkömmliche Kartoffeln. Wenn Sie sich dennoch für Letztere entscheiden, greifen Sie am besten zu Sorten mit blauem oder violettem Fruchtfleisch. Der tägliche Verzehr einer gekochten violetten Kartoffel über sechs Wochen konnte Entzündungen deutlich reduzieren – etwas, das weder weiße noch gelbe Kartoffeln erreichten.

Wann darf man Topinambur nicht mehr essen?

Schlaffe und runzelige Knollen sind ein Zeichen dafür, dass diese nicht mehr frisch und bereits vor längerer Zeit geerntet worden sind. Die Schale kann rötlich, violett und braun bis weißlich und gelb sein.

Was verdient ein Bauer an einem Kilo Kartoffeln?

Der Preis für 1 kg Kartoffeln direkt beim Bauern variiert stark, liegt aber oft zwischen 1 € und 3 €, abhängig von Sorte, Qualität (Bio oder konventionell) und Verpackungsgröße, wobei größere Säcke (5kg, 10kg) oft günstiger pro Kilo sind als kleine 1-kg-Packungen. Aktuelle Erntejahre (2025) zeigen zudem einen starken Preisverfall für Landwirte, was zu günstigeren Preisen für Verbraucher führt, auch wenn die Preise für Direktvermarkter höher sein können. 

Was ist die Antwort auf das Kartoffelparadoxon?

Das Kartoffelparadoxon ist ein mathematisches Rätsel mit einer unerwarteten Lösung. Es stellt die Frage, wie viel 100 kg Kartoffeln wiegen, nachdem ihr Wassergehalt von 99 % auf 98 % gesunken ist. Die intuitive Antwort lautet 99 kg, ein Gewichtsverlust von 1 %. Die korrekte, aber unerwartete Antwort ist 50 kg .

Wie kommen Kartoffeln aus Ägypten nach Deutschland?

Der Kartoffel-Transport: Die klimatisierten Kühl- container sorgen dafür, dass die Kartoffeln während der Überfahrt von Ägypten nach Bremerhaven die optimalen Temperaturen haben, so dass weder Frost noch Hitze die wertvolle Fracht schädigen.