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Welcher Schweiß stinkt?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Agnes Rau B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 30. Juli 2026
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Schweiß selbst riecht frisch fast gar nicht; der unangenehme Geruch entsteht, wenn Bakterien auf der Haut den speziellen Schweiß aus den apokrinen Drüsen zersetzen, besonders in Achseln und im Genitalbereich, was zu muffigen, ranzigen oder säuerlichen Noten führt, oft verstärkt durch Stress, Ernährung (Zwiebeln, Knoblauch), Hygiene oder hormonelle Schwankungen, wobei männlicher Schweiß durch Fettsäuren eher käsig/schweißig und weiblicher durch schwefelhaltige Stoffe eher nach Lauch/Zwiebeln riechen kann.

Was bedeutet es, wenn der Schweiß stinkt?

Schweiß stinkt nicht von Natur aus, sondern erst, wenn Hautbakterien ihn zersetzen, wobei sie Stoffe wie Fette, Proteine und Harnstoff abbauen und dabei übelriechende Fettsäuren (z. B. Buttersäure) und Thiole (wie bei Knoblauch) bilden; besonders stark ist der Geruch unter den Achseln, weil dort apokrine Drüsen mehr Nährstoffe für Bakterien produzieren, die sich in feucht-warmen Zonen wohlfühlen. 

Warum stinken meine Achseln trotz Deo?

Achselgeruch trotz Deo entsteht oft durch falsche Anwendung (z.B. auf feuchter Haut), starke Schweißproduktion, ungeeignete Kleidung (Synthetik), Ernährung (Knoblauch, Zwiebeln) oder ein überfordertes Deo, das gegen Bakterien und viel Schweiß nicht ankommt. Hilfreich sind: Deo auf trockene Haut auftragen (abends für Antitranspirante), atmungsaktive Kleidung (Baumwolle), natürliche Deos (gegen Bakterien), gründliche Reinigung und ggf. Ernährung anpassen oder Arzt aufsuchen bei starkem Schwitzen (Hyperhidrose). 

Welcher Schweiß stinkt nicht?

Normaler Schweiß, der einfach nur durch Bewegung oder Hitze verursacht wird, besteht hauptsächlich aus Wasser. Das riecht nach gar nichts, sagt Hanns Hatt.

Wie riecht kranker Schweiß?

Der aus den Duftschweißdrüsen stammende apokrine Schweiß oder Talg wird durch Bakterien in Fettsäuren und Amine verstoffwechselt, was zu einem starken Geruch führt. Je nach Zusammensetzung riecht es muffig, ranzig, säuerlich und ist für die Betroffenen stark belastend und führt häufig zu psychischen Problemen.

Schwitzen Sie stark? Abnormal viel Schweiß durch Ursachen wie Stress, Hormone & Fettanteil

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Riecht dein Schweiß anders, wenn du krank bist?

Infektionen sind eine häufige Ursache für Körpergeruch und führen oft zu Mundgeruch, unangenehm riechender Haut und Schweiß . Häufige Infektionen und die damit verbundenen Gerüche werden im Folgenden beschrieben: Staphylokokkeninfektionen riechen oft nach abgestandenen Turnschuhen, altem Bier oder altem Käse.

Bei welcher Krankheit verändert sich der Körpergeruch?

Der Atem von Scharlachpatienten stinkt faulig, der Stuhl von Cholerakranken süßlich; bei Typhus erinnern die Körperausdünstungen an frisch gebackenes Brot, bei Gelbfieber an Fleisch. Dass sich manche Krankheiten durch charakteristische Gerüche bemerkbar machen, wissen Ärzte schon seit Langem.

Woran merke ich, ob ich stinke?

Geh duschen, schau fern oder lies ein Buch. Dann nimm deine Kleidung und riech daran, besonders unter den Achseln und an Stellen, wo du stark schwitzt. Wenn du einen unangenehmen Geruch wahrnimmst, könnte das ein Hinweis darauf sein, dass du Körpergeruch hast, der sich in deiner Kleidung festsetzt .

Warum rieche ich nach Schweiß, obwohl ich geduscht habe?

Schweißgeruch trotz Duschen entsteht, weil Bakterien auf der Haut den geruchlosen Schweiß zersetzen; Ursachen können Stress, hormonelle Schwankungen (Pubertät, Wechseljahre), Ernährung (Knoblauch, Alkohol) oder bestimmte Erkrankungen (Diabetes, Schilddrüse) sein. Was hilft: Antibakterielle Seife, Antitranspirante (Aluminiumsalze) direkt nach dem Duschen auf trockener Haut anwenden, gut belüftete Kleidung (Baumwolle) tragen, viel trinken, Stress reduzieren und stark riechende Lebensmittel meiden. 

Wie riecht Stress im Schweiß?

Stressschweiß riecht stärker, weil Stress die apokrinen Schweißdrüsen aktiviert, die einen fetthaltigeren Schweiß produzieren, den Bakterien auf der Haut zersetzen und dadurch Geruch verursachen. Dieser „Angstschweiß“ enthält Proteine und Fettsäuren, die eine ideale Nährbasis für geruchsbildende Bakterien sind, im Gegensatz zu dem eher salzigen Schweiß bei Hitze. Gegen den Teufelskreis aus Stress, Schwitzen und Geruch helfen Antitranspirantien, gute Hygiene, atmungsaktive Kleidung und Stressbewältigung. 

Warum riechen Achseln trotz Deodorant?

Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie z. B. Ernährung, Stress, hormonelle Veränderungen oder sogar die Bakterienflora in Ihren Achselhöhlen . Aber keine Sorge! Es gibt wirksame Maßnahmen, mit denen Sie Achselgeruch bekämpfen und Ihr Selbstbewusstsein stärken können. Gute Hygiene ist dabei unerlässlich.

Was tun, wenn man extrem schnell unter die Achseln stinkt?

Gegen schnell stinkende Achseln helfen tägliche Hygiene mit antibakterieller Seife, Rasieren der Achseln, Tragen atmungsaktiver Kleidung (Baumwolle) und die Reduzierung von Auslösern wie Knoblauch, Alkohol und Koffein; wirksame Mittel sind spezielle Antitranspirante am Abend, Hausmittel wie Natron- oder Apfelessig-Pasten, oder auch Salbei und Rosmarin, aber bei starker Belastung sind medizinische Deos oder ein Arztbesuch ratsam.
 

Welches ist das beste Deo gegen Körpergeruch?

Auf Geruch und Schweiß getestet

Das CD Deo Wasserlilie schnitt am besten ab, gefolgt von der Greendoor Deo Creme, dem Nivea Fresh Natural 0% Aluminium Deodorant und dem Sebamed Balsam Deo Sensitive.

Was tun, damit Schweiß nicht stinkt?

Gegen stinkenden Schweiß helfen tägliche Hygiene, das richtige Deo/Antitranspirant (oft mit Aluminium), Kleidung aus Naturfasern, Stressmanagement und Ernährung (weniger scharfes Essen, Alkohol, Koffein). Hausmittel wie Essig oder Natron bei der Wäsche und das Waschen von Kleidung bei höherer Temperatur können Gerüche aus Textilien entfernen. Bei starkem Schwitzen sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um Ursachen abzuklären, da auch Botox-Injektionen oder andere medizinische Maßnahmen helfen können. 

Welcher Mangel führt zu Schweißgeruch?

Mit Schwitzen stehen Magnesiummangel und Schweißgeruch häufig direkt im Zusammenhang. Durch das wirksame Eindämmen der Schweißproduktion lässt sich also etwas gegen den Schweißgeruch tun. Besonders verbreitet als Produkte gegen starkes Schwitzen sind Antitranspirante.

Warum rieche ich plötzlich alles intensiver?

Ein plötzlich intensiverer Geruchssinn (Hyperosmie) kann durch Schwangerschaft, Migräne, Allergien, hormonelle Schwankungen (z.B. Wechseljahre), bestimmte Medikamente oder Infektionen (wie Corona) ausgelöst werden, aber auch auf Stoffwechselstörungen (wie Diabetes, Nierenerkrankungen) oder seltenere neurologische Ursachen hinweisen; oft ist es ein vorübergehendes Phänomen, aber bei anhaltender Intensität oder zusätzlichen Symptomen sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden.
 

Warum riecht mein Schweiß plötzlich so streng?

Starker, plötzlicher Schweißgeruch kann viele Gründe haben, oft sind es harmlose Ursachen wie neue Lebensmittel (Knoblauch, Zwiebeln, Alkohol), Stress/Angst (führt zu proteinreicherem Stressschweiß), oder Hormonschwankungen (Pubertät, Wechseljahre), aber auch eine Kohlenhydrat-Unterversorgung (Aminosäure-Geruch) oder die Nebenwirkung von Medikamenten, bis hin zu ernsteren, medizinischen Problemen wie Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion oder Pilzinfektionen (Bromhidrose). Die Bakterien auf der Haut zersetzen den Schweiß und produzieren dabei geruchsbildende Stoffe (z.B. Buttersäure). 

Warum rieche ich trotz guter Hygiene schlecht?

Schweißgeruch trotz Duschen: Das kann die Ursache sein

anstrengende sportliche Aktivität. Schilddrüsenüberfunktion. Nervosität, Stress, Angst. hormonelle Schwankungen, z.B. in der Pubertät, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren.

Warum stinke ich trotz Deo?

Wenn Deo trotz Anwendung nicht wirkt, liegt es oft an falschen Anwendung (Deo auf feuchte Haut, zu wenig oder falsches Produkt), der Kleidung (Synthetik), Ernährung (Zwiebeln, Knoblauch), Stress, Hormonen oder einer übermäßigen Bakterienbesiedlung, die sich an Aluminium gewöhnt hat. Wichtig ist, Deo auf trockene Haut aufzutragen, natürliche Deos zu probieren, atmungsaktive Kleidung zu tragen und bei anhaltenden Problemen einen Arzt zu konsultieren.
 

Kann ich meinen eigenen Körpergeruch riechen?

Ja, man kann sich selbst riechen, aber die Nase gewöhnt sich durch ein Phänomen namens Adaptation schnell an den eigenen Geruch, sodass man ihn nicht mehr bewusst wahrnimmt, ähnlich wie bei Parfüm. Fremde Menschen bemerken den Geruch jedoch, da ihr Geruchssinn nicht „abgeschaltet“ ist, und dieser kann sogar Informationen über Gesundheit oder Emotionen übermitteln, oft vermittelt durch Bakterien auf der Haut. 

Wie stinke ich nicht?

Hier reicht bereits leichtes Ausdauertraining wie zum Beispiel Laufen, Wandern, Yoga oder Tanzen aus. Somit ist Bewegung ein wirksames Mittel gegen den Schweißgeruch im Alltag.

Kann man seinen eigenen Körpergeruch riechen?

Beim Eigengeruchswahn (oft auch als Olfaktorisches Referenz-Syndrom bezeichnet) haben Betroffene die Zwangsvorstellung, dass sie einen unangenehmen, übelriechenden oder abstoßenden Körpergeruch haben, obwohl dies nicht zutrifft.

Bei welchen Krankheiten riecht man komisch?

Krankheiten wie Diabetes, Nierenversagen, Schilddrüsenfunktionsstörungen und Stoffwechselerkrankungen können veränderten Körpergeruch verursachen, der dann nach Aceton (süß), Ammoniak oder Urin riechen kann. Auch Infektionen, Leberprobleme, neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder bestimmte angeborene Störungen (z.B. Ahornsirupkrankheit) können charakteristische Gerüche hervorrufen, die von süßlich bis faulig reichen. 

Welcher Geruch deutet auf kranke Nieren?

Niereninsuffizienz bewirkt einen urin- oder ammoniakartigen Geruch des Atems. Schwerwiegender, unkontrollierter Diabetes mellitus löst einen nach Nagellackentferner (Aceton) riechenden Mundgeruch aus.

Was ist ein nonenal Geruch?

2-Nonenal ist ein Produkt von ungesättigten Omega-7-Fettsäuren, die die Haut älterer Menschen freisetzt und durch den Kontakt mit Luft zu 2-Nonenal abgebaut wird. Haze und seine Mitautoren beschreiben 2-Nonenal als "einen unangenehmen, fettigen und grasigen Geruch".

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