Zum Inhalt springen

Welcher Putz ist der richtige?

Gefragt von: Kathleen Held  |  Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026
sternezahl: 4.8/5 (4 sternebewertungen)

Der richtige Putz hängt vom Einsatzort (innen/außen), Raumklima (Feuchtigkeit), gewünschter Optik und Verarbeitung ab; Gipsputz ist ein vielseitiger Standard für den Innenbereich, Kalkzementputz robust für Außen- und Feuchträume, während Lehmputz ein hervorragendes Raumklima für Allergiker schafft, aber aufwendiger in der Verarbeitung ist, und Kunstharzputze strapazierfähig und farbenfroh sind.

Was ist der beste Putz für innen?

Der "beste" Innenputz hängt vom Raum ab: Gipsputz ist ideal für trockene Wohnbereiche wegen schneller Verarbeitung und glatter Oberfläche, Kalk- oder Lehmputz für ein gesundes Raumklima in Schlaf- und Wohnzimmern (besonders für Allergiker), und Kalkzementputz oder Beton Ciré für Feuchträume wie Bäder, da sie feuchtigkeitsresistent und robust sind. 

Welchen Putz sollte ich an die Wand verwenden?

Für das Verputzen einer Wand kommt es auf den Raum an: Gipsputz ist ideal für trockene Innenräume wegen einfacher Verarbeitung und Feuchtigkeitsregulierung. Für Bäder oder Feuchträume eignen sich Kalk- oder Kalkzementputze besser wegen ihrer Schimmelresistenz und Robustheit. Lehmputz schafft ein besonders gutes Klima, ist aber empfindlicher gegenüber Feuchtigkeit. 

Ist Zementputz oder Kalkputz besser geeignet?

Zementputz ist sehr strapazierfähig und wasserabweisend, ideal für Keller oder Sockelbereiche, aber unflexibel und weniger diffusionsoffen; Kalkzementputz kombiniert die Härte von Zement mit der Diffusionsoffenheit von Kalk, ist robuster als reiner Kalkputz, aber elastischer als Zementputz, und eignet sich daher perfekt für Innen- und Außenwände sowie Feuchträume, da er Feuchtigkeit reguliert und trotzdem mechanisch belastbar ist. 

Welcher Putz eignet sich am besten für Innenwände?

Gipsputz, auch bekannt als Stuckputz , ist eine beliebte Wahl für Innenflächen. Gips ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das, mit Wasser vermischt, eine glatte Paste bildet, die schnell trocknet und ein sauberes, poliertes Erscheinungsbild ergibt.

Plastering walls 100% in the water bathroom

44 verwandte Fragen gefunden

Was nimmt man als Innenputz?

Die gängigsten Innenputzarten sind Gipsputz, Gips-Kalk-Putz, Kalkputz, Kalk-Zement-Putz und Lehmputz.

Welchen Putz als Innenputz?

Der glatte Gipsputz, angereichert mit dem reinen Bindemittel Gips, eignet sich hervorragend für den Innenbereich und schafft eine makellose Oberfläche. Gipsputz ist aufgrund seiner einfachen Verarbeitung und der Möglichkeit, eine besonders glatte Oberfläche zu erzielen, weit verbreitet.

Warum wird Kalkputz heute kaum noch verwendet?

Zu den ältesten Baustoffen der Menschheit zählen Kalk- und Lehmputze. Für den Außenbereich werden sie heute kaum noch verwendet, da sie eine relativ geringe Festigkeit haben und zudem nicht witterungsresistent sind.

Welcher Putz ist am einfachsten zu verarbeiten?

Gipsputze sind die „Klassiker“ und die erste Wahl für Innenwände. Sie sind in der Regel leicht zu verarbeiten, sehr leicht zu einer homogenen Oberfläche zu glätten. Gips ist zwar wasserlöslich, allerdings lösen sich Gipsputze erst unter extremeren Bedingungen, wie sie etwa in Schwimmbädern oder Großküchen auftreten.

Welcher Putz für Anfänger?

Die Antwort ist einfach: Rollputz ist für 95% aller DIY-Anfänger die sicherere Wahl. Er verzeiht Fehler, lässt sich korrigieren und du brauchst dafür absolut gar kein Spezialwissen. Ähnlich wie beim Autofahren: Du musst den Motor verstehen, um sicher anzukommen.

Was kann man beim Verputzen falsch machen?

Die sechs größten Fehler beim Verputzen

  1. 1: Falsche oder fehlende Vorbereitung des Putzgrunds.
  2. 2: Der Putz ist härter als sein Untergrund.
  3. 3: Falscher Umgang mit den Putzwerkzeugen.
  4. 4: Transport- und Lagerschäden beim Verputz.
  5. 5: Zugluft durch unsauber verputzte Ecken.
  6. 6: Wandverputzen bei Minustemperaturen.

Was kostet es, eine 100 qm Wand zu verputzen?

Als Preise pro Quadratmeter für den vollständigen Innenputz sollten Sie demnach mindestens Kosten zwischen 30 Euro und 56 Euro einkalkulieren, zuzüglich der Kosten für das Verputzender Decke. Für den vollständigen Außenputz sollten Sie also Kosten zwischen 50 Euro und80 Euro in Ihr Budget einplanen.

Welcher Putz ist am gesündesten für Innenräume?

Lehmputz gilt als nachhaltiges und ökologisches Baumaterial, da er aus natürlichen Rohstoffen wie Lehm und Sand besteht und ohne chemische Zusätze hergestellt wird. Er ist demnach biologisch abbaubar, emissionsarm und sorgt für ein gesundes Raumklima durch seine feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften.

Was nimmt man zum Verputzen von Innenwänden?

Für Innenwände eignen sich vor allem Gipsputz (schnell, glatt), Kalkputz (schimmelresistent, für Feuchträume) und Lehmputz (gutes Raumklima), oft auch als Kombinationen wie Gips-Kalk-Putz oder Kalk-Zement-Putz. Wichtige Zusatzmaterialien sind Grundierung, Putzprofile (Eckschienen), Armierungsgewebe, Abdeckmaterial (Vlies, Folie) und Werkzeug wie Kellen, Reiben und eine Bohrmaschine mit Quirl. Die Wahl hängt vom Raum (feucht/trocken) und Untergrund ab.
 

Welcher Innenputz schimmelt nicht?

Kalkputz kann mehr als nur Schimmelwachstum hemmen. Durch seine schnelle Feuchtigkeitsregulation fördert er außerdem ein ausgeglichenes Wohnklima im Hinblick auf die Luftfeuchtigkeit.

Welche Nachteile hat Rotband?

Die Hauptnachteile von Rotband (Gipsputz) sind die Unempfindlichkeit gegenüber Wasser, da er bei Durchfeuchtung bröseln und sich auflösen kann, sowie seine schlechtere Diffusionsoffenheit im Vergleich zu mineralischen Putzen, was in Bädern zu Problemen führen kann. Weitere Nachteile sind die schwierige Entfernung von Tapeten, höhere Kosten als einfacher Grauputz und potenzielle Probleme mit muffigem Geruch bei Feuchtigkeitseintritt in Schlitze. 

Welchen Putz sollte man für den Innenbereich verwenden?

Im Innenbereich kann der Unterputz die einzige Putzschicht und der Untergrund für Tapeten, Fliesen oder Anstriche sein. Der Oberputz ist aufgrund seiner feineren Zuschläge meist leichter zu verarbeiten und zu glätten. Er hat eine Konsistenz, mit der Strukturen und andere Oberflächengestaltungen möglich sind.

Was ist besser, Kalkputz oder Zementputz?

Kalkzementputz vs.

Kalkzementputz ist druckfester und besser vor Abrieb geschützt als Kalkputz. Dabei bleiben wichtige Vorteile des Kalkputzes erhalten. Dank des im Kalkzementputz enthaltenen alkalischen Kalks (hoher ph-Wert) ist er bis zu einem gewissen Grad gegen Algen- und Schimmelbefall resistent.

Ist Kalkputz gut gegen Schimmel?

Kalkputz ist eine wirksame natürliche Methode gegen Schimmel, da seine hohe Alkalität (pH-Wert > 12) Schimmelpilzsporen hemmt, während seine Fähigkeit, Feuchtigkeit zu regulieren, Kondenswasserbildung verhindert. Er nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und gibt sie langsam wieder ab, was ein trockenes Klima schafft und die Ansiedlung von Pilzen erschwert, besonders bei feuchter Luft und schlechter Zirkulation. Kalkputz ist jedoch keine Wunderwaffe; die Ursache des Schimmels (z. B. Wärmebrücken, falsches Lüften) muss weiterhin behoben werden, um langfristigen Erfolg zu sichern.
 

Welche Nachteile hat Filzputz?

Die Hauptnachteile von Filzputz sind seine hohe Rissgefahr, besonders auf großen Flächen, da sich das Bindemittel verdichtet und Spannungen entstehen; die komplexe, fehleranfällige Verarbeitung, die viel Erfahrung erfordert; eine kürzere Lebensdauer bei unsachgemäßer Anwendung; und die Notwendigkeit eines sehr ebenen Untergrundes, da Unebenheiten sichtbar werden. Hobby-Handwerker sollten die Arbeit besser Profis überlassen, um Risse und eine schlechte Optik zu vermeiden.
 

Kann man direkt auf Kalkputz streichen?

Ja, AlpenKalk Kalkfarbe können Sie grundsätzlich direkt streichen. Für beste Ergebnisse empfehlen wir jedoch einen Voranstrich mit AlpenKalk Haft- und Tiefengrund – damit vermeiden Sie Wolkenbildung und schaffen einen perfekt einheitlichen Untergrund.

Welcher Putz ist gut für Anfänger?

Der Putz lässt sich direkt auf die Wand auftragen. Genau deshalb eignet sich Rollputz auch gut für Anfänger, denn das Auftragen funktioniert rasch und einfach. Zusätzlich dazu ist Fertigputz auf Kalkbasis lange haltbar und aufgrund seiner Zusammensetzung auch vor Schimmelbildung geschützt.

Was sind die Nachteile von Kalk-Zement-Putz?

Kalkzementputz-Nachteile sind längere Trocknungszeiten und höherer Arbeitsaufwand, Rissgefahr bei falscher Anwendung (z.B. auf Gipsuntergründen oder wärmedämmenden Fassaden), geringere Diffusionsoffenheit im Vergleich zu reinem Kalkputz, Empfindlichkeit bei dauerhafter Feuchtigkeit und teils höhere Kosten. Zudem kann die raue Struktur und der höhere Zementanteil die Verarbeitung erschweren, besonders das Streichen.
 

Warum wird Spritzputz verwendet?

Spritzputz zeichnet sich dadurch aus, dass er maschinell verarbeitet werden kann und somit ein rationelles und damit wirtschaftliches Auftragen mit Spritzmaschinen möglich ist.

Nächster Artikel
Was bewirkt das Kreuz?