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Welcher Puls ist gefährlich jugendlich?

Gefragt von: Andree Meier  |  Letzte Aktualisierung: 7. April 2026
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Bei Jugendlichen gilt ein Ruhepuls über 100 Schlägen pro Minute (bpm) als erhöht (Tachykardie) und sollte ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn Symptome wie Schwindel, Brustschmerzen oder Atemnot auftreten. Während der Normalbereich für Jugendliche oft zwischen 80-110 bpm liegt, können auch Werte wie 120 bpm in Ruhe oder plötzliches Herzrasen mit 130-150 bpm auf Herzrhythmusstörungen hindeuten, die ärztliche Aufmerksamkeit erfordern.

Wann ist der Puls zu hoch bei Jugendlichen?

Neugeborene: 120 bis 140 Schläge pro Minute. Kleinkinder: 100 bis 120 Schläge pro Minute. Bei älteren Kindern und Jugendlichen: 80 bis 100 Schläge pro Minute.

Bei welchem Puls wird es kritisch?

Gefährliche Herzfrequenzen sind oft dauerhaft über 100 Schlägen pro Minute (Ruhepuls), besonders bei Symptomen wie Schwindel, Atemnot oder Brustschmerzen, was sofort ärztlich abgeklärt werden muss, und extrem hohe Frequenzen über 150/200 bpm, die auf lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflattern oder -flimmern (über 300 bpm) hindeuten können und einen Notruf erfordern. 

Wie hoch darf der Puls bei einem 15-Jährigen sein?

Der Ruhepuls für 15-Jährige liegt meist zwischen 60 und 100 Schlägen pro Minute (bpm), wobei der Durchschnittswert eher bei ca. 78–85 bpm liegt und mit dem Alter sinkt; bei Belastung darf der Puls deutlich höher sein, etwa bis 170 bpm im Ausdauerbereich, aber bei anhaltend zu hohen Werten oder Symptomen sollte ein Arzt konsultiert werden, wie AOK und praktischArzt zeigen. 

Welcher Puls ist bei 14-Jährigen normal?

Während Neugeborene eine Herzfrequenz von 120-140 haben, liegt der Puls bei 12-14-Jährigen durchschnittlich bei etwa 85. Der Ruhepuls sinkt also in der Regel bis zum Erwachsenenalter. Bei Seniorinnen und Senioren hingegen kann die Ruheherzfrequenz wieder leicht auf bis zu 90 Schläge in der Minute ansteigen.

Bradykardie: Sind ein langsamer Puls & geringe Herzfrequenz gefährlich? Ursachen, Symptome, Therapie

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Ist ein Puls von 137 gefährlich?

Ein Puls von 137 Schlägen pro Minute ist bei Erwachsenen normalerweise erhöht (Tachykardie), besonders im Ruhezustand, wo 60-80 ideal sind, kann aber bei körperlicher Anstrengung, Stress, Koffein oder Fieber auftreten; anhaltend hohe Werte (über 100 im Ruhezustand) sollten ärztlich abgeklärt werden, um Ursachen wie Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern) auszuschließen, die auch Schlaganfallrisiken bergen können. Bei zusätzlichen Symptomen wie Atemnot, Brustschmerzen oder Schwindel sofort Notarzt rufen.
 

Wie schnell schlagen Kinderherzen?

Die Herzfrequenz bei Kindern ist altersabhängig und schlägt schneller als bei Erwachsenen; bei Neugeborenen liegt sie im Ruhezustand oft bei 110-150, sinkt mit zunehmendem Alter auf etwa 85-100 bei Grundschulkindern und Jugendlichen, bevor sie sich Richtung Erwachsenenwerte normalisiert, wobei es je nach Alter und Aktivität große Normalbereiche gibt (z.B. 80-160 für Säuglinge im Schlaf).
 

Ist ein Puls von 100 im Ruhezustand gefährlich?

Ein Ruhepuls von 100 Schlägen pro Minute (bpm) gilt bei Erwachsenen als erhöht und wird als Tachykardie (Herzrasen) bezeichnet, da der Normalbereich bei etwa 60-100 bpm liegt; dies sollte ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn Symptome wie Schwindel oder Atemnot auftreten, da es auf Stress, Flüssigkeitsmangel, Schilddrüsenprobleme oder zugrundeliegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinweisen kann.
 

Ist ein Puls von 108 gefährlich?

Ein Puls von 108 Schlägen pro Minute (bpm) liegt bei Erwachsenen über dem Normalbereich (60-100 bpm) und wird als leichte Tachykardie (Herzrasen) eingestuft, was bei Anstrengung normal ist, aber in Ruhe beobachtet werden sollte, besonders wenn Symptome wie Schwindel oder Atemnot auftreten, da dies auf eine zugrundeliegende Ursache hinweisen kann und eine ärztliche Abklärung empfiehlt sich ab >100 bpm in Ruhe.
 

Ist ein Puls von 160 beim Joggen normal?

Ein Puls von 160 beim Joggen kann für viele gesunde Menschen normal sein, besonders bei höherer Intensität, liegt aber oft im oberen Bereich oder der "Warnzone" (über 80-90% der Maximalfrequenz) und hängt stark vom Alter, Trainingszustand und der individuellen Fitness ab; während jüngere, gut trainierte Personen dies erreichen können, sollte man bei diesem Wert genau auf die Körpersignale achten und bei Unsicherheiten oder Vorerkrankungen ärztlichen Rat suchen. 

Bei welchem Puls Notarzt?

Sie sollten sofort den Notarzt (112) rufen, wenn Ihr Puls extrem schnell ist (über 150-180/min), aber besonders bei Kombination mit Symptomen wie starken Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel, Bewusstlosigkeit oder Benommenheit, oder wenn ein sehr langsamer Puls (unter 40/min) mit Schwindel/Ohnmacht einhergeht, da dies auf lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern (oft über 300/min) hinweisen kann. Auch anhaltendes Herzrasen über 15 Minuten, das nicht aufhört, ist ein Fall für den Notruf. 

Bei welchem Puls Herzstillstand?

Die Pumpfunktion kommt zum Erliegen. Kammerflimmern führt innerhalb weniger Sekunden zum Herz-Kreislaufversagen. Bei einem Herzstillstand hört das Herz auf zu schlagen oder es „zuckt“ nur noch, das sogenannte Herzkammerflimmern (über 300 Herzschläge pro Minute). Der Kreislauf bricht in Sekundenschnelle zusammen.

Ist ein Puls von 160 bei einem Kind Fieber?

Ein Puls von 160 bei einem Kleinkind mit Fieber kann erhöht, aber oft noch normal sein, da Fieber den Puls steigert (ca. 10-15 Schläge/°C), aber bei zusätzlichen Symptomen wie schlechtem Allgemeinzustand, Trinkverweigerung, Atembeschwerden oder Teilnahmslosigkeit ist sofort ein Arzt aufzusuchen, um ernste Ursachen auszuschließen und das Kind richtig zu versorgen, da das Herz bei Fieber schneller pumpen muss.
 

Ist Herzrasen in der Pubertät normal?

Bei Schulkindern und Jugendlichen können sich Herzrhythmusstörungen häufig mit Herzstechen, "Herzstolpern" und Herzschlagpausen in Folge von Unregelmäßigkeiten des Herzschlags bemerkbar machen. Auch Herzrasen aus der Ruhe heraus und das Gefühl "den Herzschlag bis zum Hals zu spüren" treten auf.

Welcher Mangel löst hohen Puls aus?

Ein hoher Puls (Herzrasen/Tachykardie) kann auf einen Mangel an wichtigen Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium hinweisen, da diese Elektrolyte für einen stabilen Herzrhythmus entscheidend sind; auch ein Mangel an Vitamin D kann Herzrhythmusstörungen begünstigen. Weitere Ursachen sind Stress, Schilddrüsenüberfunktion oder Blutarmut, weshalb bei anhaltend hohem Puls immer ein Arztbesuch ratsam ist, um die genaue Ursache zu klären.
 

Ist ein Puls von 120 gefährlich?

Ein Puls von 120 Schlägen pro Minute (bpm) kann gefährlich sein, besonders wenn er im Ruhezustand auftritt, da der Normalbereich für Erwachsene 60-80 bpm beträgt; ein Wert über 100 bpm in Ruhe ist ein Alarmsignal, das ärztlich abgeklärt werden sollte, vor allem wenn Symptome wie Schwindel, Atemnot oder Brustschmerzen hinzukommen, da dies auf Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern hindeuten kann. Bei körperlicher Anstrengung ist ein Puls von 120 bpm normal, aber wenn er ohne Anlass so hoch ist, ist ein Arztbesuch wichtig, um ernste Ursachen auszuschließen. 

Ist ein Puls von 100 bei einer Erkältung gefährlich?

Ein Puls von 100 Schlägen pro Minute bei einer Erkältung ist oft eine normale Reaktion des Körpers, um Infektionen zu bekämpfen, besonders bei Fieber, aber ein wiederholt erhöhter Ruhepuls über längere Zeit kann auf eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) hindeuten, was ärztlich abgeklärt werden sollte, insbesondere wenn Symptome wie Atemnot oder Brustschmerzen auftreten. Ruhe und Flüssigkeitszufuhr sind wichtig, aber bei anhaltendem oder starken Herzrasen, Müdigkeit oder Brustschmerzen nach dem Infekt ist ein Arztbesuch ratsam.
 

Wie kündigt sich plötzlicher Herztod an?

Anzeichen für einen drohenden plötzlichen Herztod sind oft ** Brustschmerzen, Atemnot, Schwindel, Herzrasen oder Ohnmacht**, aber es kann auch ohne Vorwarnung eintreten. Im akuten Moment kommt es zu plötzlicher Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und fehlendem Puls. Sofortiges Handeln ist entscheidend: Notruf 112 wählen und mit der Herzdruckmassage beginnen.
 

Was tun bei 102 Puls?

Ein Puls von 102 Schlägen pro Minute (in Ruhe) ist erhöht (Tachykardie) und sollte ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn er wiederholt oder mit Symptomen wie Schwindel, Brustschmerzen oder Atemnot einhergeht, da die Ursachen von Stress bis zu ernsthaften Herzerkrankungen reichen können. Sofortmaßnahmen bei akutem Herzrasen sind oft Kälte (z.B. Gesicht mit kaltem Wasser bespritzen), Luft anhalten (Vasalva-Manöver) oder kaltes Wasser trinken, um den Vagusnerv zu stimulieren und den Puls zu senken, aber die Ursache muss vom Arzt festgestellt werden.
 

Wie lange darf ein Puls zu hoch sein?

Richartz: "Die Ruheherzfrequenz ist etwas sehr Individuelles. Solange sie aber unter 90 Schlägen pro Minute liegt, ist das in Ordnung." Per Definition liegt eine Tachykardie – also ein zu schneller Herzschlag – bei einem Erwachsenen ab 100 Schlägen pro Minute vor.

Was tun bei hohem Puls in Ruhe?

Ein hoher Ruhepuls kann durch Stress, Dehydrierung, Koffein, Alkohol oder mangelnde Fitness verursacht werden; Sofortmaßnahmen sind Atemübungen (z.B. 6 Atemzüge/Min.), kaltes Mineralwasser trinken, Valsalva-Manöver (Pressen) und Druckmassage, aber bei wiederholt über 100 Schlägen pro Minute oder Symptomen wie Brustschmerzen und Atemnot sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären, denn nur er kann gefährliche Herzrhythmusstörungen ausschließen. Langfristig helfen regelmäßiger Ausdauersport, Stressreduktion (Entspannungsübungen) und eine ausgewogene Ernährung. 

Ist ein Puls von 100 im Stehen normal?

Bei einer Herzfrequenz über 100/Min. sprechen wir von einem schnellen Herzschlag, einer Tachykardie. Eine Tachykardie ist physiologisch, also normal, wenn es eine Reaktion auf körperliche Betätigung oder emotionale Belastung ist.

Wie hoch darf der Puls bei 14-Jährigen sein?

Kleinkinder: 100 bis 120. Bei älteren Kindern und Jugendlichen beträgt der Ruhepuls etwa 80 bis 100.

Ist eine Herzfrequenz von 137 gefährlich?

Eine Herzfrequenz von 137 Schlägen pro Minute (bpm) ist bei körperlicher Anstrengung normal, kann aber in Ruhe auf eine Tachykardie hindeuten und sollte ärztlich abgeklärt werden, besonders wenn Symptome wie Schwindel, Brustschmerzen oder Atemnot auftreten; mögliche Ursachen reichen von Stress über Koffein bis zu Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, wobei Letzteres dringend behandelt werden muss, um Schlaganfälle zu verhindern. 

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