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Welcher Grad der Behinderung Tabelle?

Gefragt von: Heinz-Joachim Steffens  |  Letzte Aktualisierung: 9. Juli 2026
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Eine GdB-Tabelle (Grad der Behinderung) ist eine Übersicht, die zeigt, wie stark verschiedene körperliche und psychische Einschränkungen bewertet werden, typischerweise in Stufen von 10 (z.B. leichte Einschränkung) bis 100 (z.B. Schwerbehinderung), wobei der Wert je nach Art der Erkrankung und Ausmaß der Beeinträchtigung variiert (z.B. chronische Schmerzen 10-70, Hirnschäden 30-100), um Leistungen wie Steuererleichterungen oder Nachteilsausgleiche zu ermöglichen.

Welcher GdB bei welcher Krankheit Tabelle?

Der Grad der Behinderung (GdB) wird nach Krankheiten gestaffelt und hängt stark vom Einzelfall ab, wobei Spannen wie Depressionen (20–70), Arthrose (20–50), Morbus Crohn (30–60) oder Krebs (50–100 während der Heilungsbewährung) üblich sind; die genaue Bewertung erfolgt durch Versorgungsämter anhand der „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“, da jede Krankheit und deren Schweregrad unterschiedlich die Teilhabe beeinflusst. 

Welche Krankheiten entsprechen einem GdB von 50?

Ein GdB (Grad der Behinderung) von 50 wird oft bei chronischen Erkrankungen oder Verlustfunktionen vergeben, die die Teilhabe am Leben erheblich einschränken, wie schwer einstellbarer Diabetes, Schlafapnoe, massive Gesichtsveränderungen, schwere Migräne (mit wenigen Pausen), schwere Depressionen mit sozialen Anpassungsschwierigkeiten, oder bestimmte Krebsverläufe (Heilungsbewährung), aber auch bei Amputationen wie dem Verlust einer Hand. Der genaue GdB hängt immer von der individuellen Auswirkung auf den Alltag ab. 

Welche Grad der Behinderung gilt als schwerbehindert?

Schwerbehinderung liegt in Deutschland bei einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 vor, der durch das Versorgungsamt festgestellt wird und zum Erhalt eines Schwerbehindertenausweises berechtigt. Dieser Ausweis ermöglicht wichtige Nachteilsausgleiche wie besonderen Kündigungsschutz, steuerliche Vorteile und einen erhöhten Urlaubsanspruch. Ein GdB ab 20 gilt als Behinderung, aber erst ab 50 als Schwerbehinderung, wobei auch eine Gleichstellung mit einem GdB von 30 bis unter 50 möglich ist, ohne Ausweis. 

Wo finde ich die GdB-Tabelle?

Die GdB-Tabelle (Grad der Behinderung) finden Sie in der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV), die als Anhang die sogenannten „Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit“ enthält; sie ist online bei Ministerien (z.B. BMAS) oder spezialisierten Webseiten (wie betanet.de, gegen-hartz.de) zu finden, wo sie übersichtlich dargestellt wird, da die Originalfassung sehr umfangreich ist. Sie dient als Grundlage für die Feststellung des GdB durch das zuständige Versorgungsamt oder Amt für Soziale Angelegenheiten, nachdem Sie einen Antrag gestellt haben. 

Schwerhörgikeit Grad der Behinderung: GdB Tabelle 2024

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Bei welchen Krankheiten bekommt man Prozente?

Man bekommt Prozente (Grad der Behinderung, GdB) bei vielen chronischen Krankheiten wie Asthma, Diabetes, chronischen Schmerzen, Krebs, Autoimmunerkrankungen (z.B. Rheuma), neurologischen Leiden (z.B. MS, Parkinson), psychischen Erkrankungen (z.B. Depressionen) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck) – je nach Schweregrad der Einschränkung im Alltag, der durch einen Antrag beim Versorgungsamt festgestellt wird. Ein GdB von 50 oder mehr gilt als Schwerbehinderung und ermöglicht spezielle Nachteilsausgleiche.
 

Kann ich mit einem Grad der Behinderung von 50 einen Schwerbehindertenausweis bekommen?

Ab einem GdB von 50 gilt ein Mensch als schwerbehindert. Den GdB legt das Versorgungsamt oder das Amt für soziale Angelegenheiten fest. Dort können Sie auch einen Schwerbehinderten-Ausweis beantragen. Einen Schwerbehinderten-Ausweis bekommen Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50 oder höher.

Welche Krankheiten werden für einen Schwerbehindertenausweis anerkannt?

Schwerbehinderung (GdB 50+) kann durch eine Vielzahl von Krankheiten verursacht werden, die das Leben stark einschränken, darunter chronische Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose, Parkinson, Diabetes, schwere Depressionen, Krebs, Rheuma), neurologische Störungen (z. B. Epilepsie, Hirnschäden), psychische Leiden (z. B. Schizophrenie, PTBS) oder Sinnesbeeinträchtigungen (z. B. Seh- oder Hörverlust), wobei der Grad der Behinderung (GdB) je nach Schwere der Funktionsbeeinträchtigung in 10er-Schritten von 50 bis 100 festgelegt wird. Es sind nicht einzelne Diagnosen, sondern das Ausmaß der Einschränkungen entscheidend. 

Wie viel Prozent Behinderung braucht man für einen Behindertenausweis?

Einen Schwerbehindertenausweis erhält man ab einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50; dieser Wert wird vom Versorgungsamt festgestellt und ist die Voraussetzung für den Status „schwerbehindert“. Ein GdB unter 20 gilt nicht als Behinderung, und ein GdB zwischen 20 und 49 führt zu Nachteilsausgleichen, aber nicht zum Schwerbehindertenausweis selbst. Die Vorteile und Leistungen hängen vom GdB und den zusätzlich festgestellten Merkzeichen ab (z.B. „aG“ für außergewöhnliche Gehbehinderung).
 

Ist man mit einem Grad der Behinderung von 40% schwerbehindert?

Nein, mit einem GdB (Grad der Behinderung) von 40 gilt man nicht als schwerbehindert; dafür ist ein GdB von mindestens 50 erforderlich. Allerdings können Menschen mit GdB 40 bei der Agentur für Arbeit die Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen beantragen, um ähnliche Nachteile am Arbeitsmarkt auszugleichen, aber ohne die spezifischen Vorteile wie zusätzlichen Urlaub oder die Möglichkeit früherer Rente, die ein GdB von 50 mit sich bringt.
 

Wie wirkt sich 50% Schwerbehinderung auf die Rente aus?

Menschen mit einem anerkannten Behinderungsgrad von mindestens 50 können vorzeitig abschlagsfrei in Rente gehen. Voraussetzung sind mindestens 35 Beitragsjahre. Der Grad der Behinderung muss bei Rentenbeginn offiziell festgestellt sein.

Wie hoch ist der Grad der Behinderung bei Bluthochdruck?

Ja, Bluthochdruck (Hypertonie) kann einen Grad der Behinderung (GdB) begründen, der je nach Schwere und Organschäden von 0 bis 100 reichen kann; entscheidend ist, ob die Krankheit die Leistungsfähigkeit einschränkt, was ab einem GdB von 20 steuerliche Vorteile bringt und ab 50 einen Schwerbehindertenausweis ermöglicht. Ein GdB wird aufgrund der individuellen Funktionseinschränkungen und nach den Richtlinien der Versorgungsämter festgelegt, wobei die Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) (Anlage zu § 2 BVF) maßgeblich ist. 

Welche Zuschüsse gibt es bei 50% Schwerbehinderung?

Bei einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 erhalten Sie den „Schwerbehindertenstatus“ mit vielen Nachteilsausgleichen, darunter der Behinderten-Pauschbetrag (aktuell 1.140 € jährlich) in der Steuererklärung, Zusatzurlaub (5 Tage), besonderer Kündigungsschutz, Freistellung von Mehrarbeit und frühere Rente; auch finanzielle Hilfen wie Bürgergeld-Mehrbedarfe, Wohngeld-Freibeträge und Arbeitgeberzuschüsse (für Arbeitsplatzgestaltung/Lohnkosten) sind möglich, wobei spezifische Merkzeichen (z.B. G, H) weitere Vorteile wie Kfz-Steuerbefreiung eröffnen können. 

Welche Krankheiten führen zu 50% Schwerbehinderung?

Ein GdB (Grad der Behinderung) von 50 wird oft bei chronischen Erkrankungen oder Verlustfunktionen vergeben, die die Teilhabe am Leben erheblich einschränken, wie schwer einstellbarer Diabetes, Schlafapnoe, massive Gesichtsveränderungen, schwere Migräne (mit wenigen Pausen), schwere Depressionen mit sozialen Anpassungsschwierigkeiten, oder bestimmte Krebsverläufe (Heilungsbewährung), aber auch bei Amputationen wie dem Verlust einer Hand. Der genaue GdB hängt immer von der individuellen Auswirkung auf den Alltag ab. 

Was zählt alles zur körperlichen Behinderung?

Körperbehinderung ist ein Sammelbegriff für diverse Erscheinungsformen körperlicher Bewegungseinschränkungen. Zu den häufigsten Formen von Körperbehinderung gehören Schädigungen des Skelettsystems, Schädigungen des Zentralnervensystems und Fehlbildungen oder Schädigungen der Gliedmaßen.

Welche Vorteile gibt es bei GdB 50 ohne Merkzeichen?

Ein GdB 50 ohne Merkzeichen gewährt wichtige Vorteile wie besonderen Kündigungsschutz, 5 Tage Zusatzurlaub (bei 5-Tage-Woche), Freistellung von Mehrarbeit, unterstützte Arbeitsplatzgestaltung, einen steuerlichen Pauschbetrag von 1.140 €, potenziell früheren Renteneintritt sowie Vorteile bei der Hilfsmittelversorgung, ohne jedoch die kostenlose ÖPNV-Nutzung oder Steuerermäßigungen für Fahrtkosten zu ermöglichen, die spezielle Merkzeichen (G, aG, H, Bl) erfordern. 

Auf welche Krankheiten gibt es Prozente?

Prozente gibt es bei Krankheiten vor allem in zwei Bereichen: als Anteil an Arbeitsunfähigkeits-Tagen (z.B. Atemwegserkrankungen, psychische Störungen, Rückenschmerzen) und zur Bestimmung des Grads der Behinderung (GdB) für Nachteilsausgleiche, wo Krankheiten wie Depressionen, Krebs, Diabetes oder Gelenkprobleme spezifische GdB-Werte (z.B. 20-70) haben können, je nach Schweregrad. Diese Prozente zeigen, wie verbreitet eine Krankheit ist oder wie stark sie das Leben beeinträchtigt, wie die GdB-Tabellen für Schwerbehinderung zeigen. 

Wie hoch muss der Grad der Behinderung GdB mindestens sein, um einen Schwerbehindertenausweis zu erhalten?

Die Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) gibt Anhaltspunkte, mit deren Hilfe der GdB festgelegt werden kann. Dementsprechend gilt als Behinderung eine Funktionseinschränkung ab einem GdB von 20. Schwerbehindert sind nach § 2 Abs. 2 SGB IX Menschen, bei denen ein GdB von wenigstens 50 festgestellt wurde.

Welche Krankheiten gelten als chronisch krank?

Chronisch krank sind Menschen mit lang andauernden, oft schwer heilbaren Krankheiten wie Diabetes, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck), psychischen Erkrankungen (Depressionen) und Lungenerkrankungen (COPD), die eine dauerhafte medizinische Betreuung erfordern, um die Lebensqualität zu erhalten und lebensbedrohliche Verschlimmerungen zu verhindern. Auch rheumatische Leiden, Krebserkrankungen, Osteoporose und Muskuloskelettale Erkrankungen zählen dazu. 

Was muss man erfüllen, um einen Schwerbehindertenausweis zu bekommen?

Einen Schwerbehindertenausweis bekommen Sie mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50.

Welche Krankheiten lösen Behinderungen aus?

Ursachen für körperliche Behinderung

Ursachen hierfür können sein: Schädigungen des zentralen Nervensystems: Querschnittslähmung, Hirnschädigungen, zerebrale Bewegungsstörungen (z. B. Spastik), Multiple Sklerose, Spaltung der Wirbelsäule, Kinderlähmung, Parkinson.

Wie wirken sich 50% Schwerbehinderung auf die Rente aus?

Der GdB von 50 gibt keinen gesonderten rentenrechtlichen Zuschlag. Der Nachteilsausgleich besteht ausschließlich darin, dass Menschen mit einem GdB von 50 früher „als normal“ in Rente gehen können. Auch mit einem höherer GdB als 50 ändert sich nichts am Renteneintritt oder der Höhe der jeweiligen Rente.

Für welche Krankheiten kann man einen Schwerbehindertenausweis beantragen?

Für einen Schwerbehindertenausweis kommen sehr viele Krankheiten in Frage, entscheidend ist der Grad der Behinderung (GdB), der ab 50 anerkannt wird, wobei chronische Leiden wie Multiple Sklerose, Parkinson, schwere Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, psychische Störungen (Depression, Schizophrenie), Epilepsie, Asthma, COPD sowie Einschränkungen der Sinnesorgane (Sehen, Hören) oder geistige Behinderungen relevant sind, die den Alltag stark beeinträchtigen. 

Was steht mir mit 50 GdB zu?

Bei einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 haben Sie als schwerbehinderte Person Anspruch auf wichtige Nachteilsausgleiche wie Steuervorteile (1.140 € Pauschbetrag), Zusatzurlaub (5 Tage), Kündigungsschutz, Freistellung von Überstunden und Vorteile bei der Rente, wobei je nach Merkzeichen auch Ermäßigungen bei der Kfz-Steuer oder ÖPNV-Nutzung möglich sind. 

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