Welcher Feuerlöscher für Schreinerei?
Gefragt von: Marko Rapp | Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026sternezahl: 4.3/5 (25 sternebewertungen)
Für eine Schreinerei sind Schaumlöscher ideal für Holz- und Lackbrände (Brandklassen A & B), da sie wenig Rückstände hinterlassen; zusätzlich sollten CO₂-Löscher für Elektronik oder Fettbrände in Küchenbereichen vorhanden sein, während ABC-Pulverlöscher eine vielseitige, aber schmutzige Alternative darstellen, die auch Gasbrände (C) löschen kann. Die Auswahl hängt stark vom spezifischen Arbeitsbereich ab, wobei Schaum für den Hauptbereich und CO₂ für die IT-Ecke empfohlen wird.
Welche Feuerlöscher für Schreinerei?
Der richtige Feuerlöscher in der Tischlerei ist der Schaumlöscher.
Welcher Feuerlöscher sollte in einer Holzwerkstatt aufbewahrt werden?
Für je 1000 Quadratfuß (ca. 93 m²) Gebäudefläche sollte mindestens ein tragbarer ABC-Feuerlöscher mit einer Löschmenge von 10 Pfund (ca. 4,5 kg) vorhanden sein.
Welche Feuerlöscher sind für Bürogebäude geeignet?
Für Büroräume sind Schaum- und Wasserlöscher ideal, da sie geringe Löschschäden verursachen und für die Brandklassen A (feste Stoffe wie Papier) und B (flüssige Stoffe) geeignet sind; CO2-Löscher sind für Serverräume (elektrische Anlagen) top, während Fettbrandlöscher für Büroküchen empfohlen werden, aber Pulverlöscher wegen starker Verschmutzung und Schäden an Elektronik in Büros vermieden werden sollten.
Welchen Feuerlöscher für die Werkstatt?
Ein Brand in einer Werkstatt ist oft der Brandklasse A (feste Stoffe wie Holz oder Papier) oder der Brandklasse B (flüssige Stoffe wie Benzin oder Lacke) zugehörig. Folglich eignen sich Schaumlöscher für den Innenbereich und Pulverlöscher für den Außenbereich.
Feuerlöscher und Brandklassen im Überblick - Welcher ist der richtige Löscher für Sie?
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Wann Schaum und wann Pulverlöscher?
Die meisten Feuerlöscher mit Schaum als Löschmittel eignen sich nur für die Brandklassen A und B – also für feste und flüssige oder schmelzende Brennstoffe – während Pulverlöscher auch die Brandklasse C der Gase abdecken.
Welchen Feuerlöscher benötige ich für mein Geschäft?
Empfohlene Feuerlöscher sind Wasser- oder Schaumlöscher für allgemeine Bereiche und CO₂-Löscher in der Nähe von elektrischen Geräten wie Kassen und Beleuchtung . Für eine umfassende Brandrisikobewertung Ihres Einzelhandelsgeschäfts wenden Sie sich bitte an PHS Compliance.
Welcher Feuerlöscher eignet sich am besten für ein Büro?
Wasserlöscher gelten als gute Wahl für Büros, da sie Brände der Brandklasse A, also Brände von Holz, Papier und anderen festen brennbaren Stoffen, effizient bekämpfen. Zudem sind Wasserlöscher eine umweltfreundliche Option.
Was ist besser, CO2 oder Pulver-Feuerlöscher?
CO2-Feuerlöscher aufgrund des sauberen bzw. teilweise rückstandfreien Löschens deutlich besser als Pulver-Feuerlöscher.
Sind Feuerlöscher in Gewerberäumen Pflicht?
Die Arbeitsstättenverordnung ASR A2. 2 gibt die Feuerlöscher-Pflicht und Anzahl von Feuerlöschern für Gewerbe vor. In den meisten Betrieben kommen Feuerlöscher für die Brandklassen A und B, d. h. Pulver-, Wasser- oder Schaumlöscher zum Einsatz.
Kann man einen ABC-Feuerlöscher für brennendes Holz verwenden?
Der ABC-Feuerlöscher ist ein tragbares Feuerlöschgerät, das für verschiedene Brandarten geeignet ist. Er wird so genannt, weil er drei verschiedene Brandklassen bekämpfen kann: Brände der Klasse A, bei denen gewöhnliche brennbare Stoffe wie Holz, Papier und Textilien verbrannt werden .
Wie viele Jahre hält ein Feuerlöscher?
Ein Feuerlöscher hält je nach Typ bis zu 20 Jahre (Dauerdrucklöscher) oder bis zu 25 Jahre (Aufladelöscher, CO2-Löscher), vorausgesetzt, er wird regelmäßig gewartet (alle 2 Jahre) und das Löschmittel (alle 6-8 Jahre) getauscht, was die Lebensdauer verlängert, wobei Hersteller oft einen Austausch nach 20-25 Jahren empfehlen, da die Betriebssicherheit nachlässt. Das genaue Alter und die nächste Prüfung stehen auf dem Gerät.
Welcher Feuerlöschertyp eignet sich für ein Gewerbegebäude?
ABC-Pulverlöscher sind in Gewerbe und Industrie unverzichtbar. Diese vielseitigen Geräte eignen sich zur Bekämpfung von Bränden der Klassen A, B und C. Sie nutzen Monoammoniumphosphat, um Flammen zu ersticken, indem sie eine Barriere zwischen Brennstoff und Sauerstoff bilden.
Welche Feuerlöscher sind ab 2025 verboten?
Verbot fluorhaltiger Schaumlöschmittel | Verbot von PFAS, PFC, PFOA, PFOS, PFHxA. Das Inkrafttreten der EU-Verordnung 2025/1988 am 23.10.2025 bedeutet das sichere Aus für PFAS1 in Schaumlöschmitteln! Ab Oktober 2026 greifen die Verbote schrittweise.
Welche Griffhöhe ist für einen Feuerlöscher optimal?
Feuerlöscher sollten nur so hoch über dem Fußboden angeordnet sein, dass auch kleinere Personen diese ohne Schwierigkeiten aus der Halterung entnehmen können. Als zweckmäßig hat sich eine Griffhöhe von 80 cm bis 120 cm erwiesen.
Warum kein Pulverlöscher?
Löschpulver sind im Allgemeinen, von Ausnahmen abgesehen, nicht toxisch. Dennoch kann es beim Einatmen des Staubs oder bei Augenkontakt zu Reizungen der Atemwege und der Augen kommen. Dieser Kontakt sollte vermieden werden.
Wann Pulverlöscher und wann Schaum?
Pulverlöscher haben generell den Vorteil, dass sie sich für die Brandklassen A, B und C eignen, so Brandschutzexperte Dittmar Hirsch. Schaumlöscher hingegen sind auf die Brandklassen A und B ausgelegt.
Was darf man nicht mit CO2 löschen?
Aus der Tabelle folgt: Der Kohlendioxidlöscher eignet sich nur zum Löschen von Flüssigkeitsbränden. Er wird trotz dieser Einschränkung gern eingesetzt, weil er nach dem Ablöschen des Brandes keine Rückstände hinterlässt.
Welcher Feuerlöscher ist für Büros geeignet?
Für Büroräume sind Schaum- und Wasserlöscher ideal, da sie geringe Löschschäden verursachen und für die Brandklassen A (feste Stoffe wie Papier) und B (flüssige Stoffe) geeignet sind; CO2-Löscher sind für Serverräume (elektrische Anlagen) top, während Fettbrandlöscher für Büroküchen empfohlen werden, aber Pulverlöscher wegen starker Verschmutzung und Schäden an Elektronik in Büros vermieden werden sollten.
Sind Feuerlöscher im Gewerbe Pflicht?
Ja, in fast allen gewerblichen Betrieben besteht eine Feuerlöscher-Pflicht, die sich aus der Arbeitsstättenverordnung (ASR A2.2) ergibt, sobald mindestens ein Mitarbeiter beschäftigt ist, da Unternehmen für die Brandschutzvorsorge verantwortlich sind. Die genaue Anzahl und Art der benötigten Feuerlöscher hängt von der Betriebsgröße, der Grundfläche und der spezifischen Brandgefährdung ab (Brandklassen A, B, C, D, F) und muss basierend auf den Löschmitteleinheiten (LE) berechnet werden, wobei mindestens 6 LE pro Löschmittel und die richtige Brandklasse (z.B. Wasser, Schaum, Pulver für Standardfälle) sichergestellt werden müssen. Diese Geräte müssen zudem regelmäßig (mindestens alle zwei Jahre) von einem Sachkundigen geprüft werden.
Wann sollte ich welchen Feuerlöscher verwenden?
Der richtige Feuerlöscher hängt von der Brandklasse ab: ABC-Pulverlöscher sind Allrounder für feste, flüssige und gasförmige Stoffe, hinterlassen aber viel Schmutz. Schaumlöscher sind gut für Holz, Papier (A) und Flüssigkeiten (B), ideal für Büros/Werkstätten. CO₂-Löscher sind rückstandsfrei, perfekt für Elektrogeräte/Serverräume (B/C). Für Küchenfette (Brandklasse F) braucht man spezielle Fettbrandlöscher.
Wo müssen Feuerlöscher stehen?
Feuerlöscher müssen in Fluchtwegen, im Bereich der Ausgänge und an Zugängen zu Treppenräumen oder Kreuzungspunkten von Verkehrswegen und Fluren angebracht sein. Die Entfernung zum nächstgelegenen Feuerlöscher darf nie mehr als 20 Meter betragen.
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